Glücksburg an der Ostsee. In einer hellen Sommernacht stürzt sich Anna Schmidt vom Steg ins Meer – Trauerredner Mads Madsen kann sie nicht retten. Kurz darauf steht ihre neunjährige Tochter Tilly vor ihm. Ihre Mutter hat ihr eine letzte Botschaft hinterlassen. Nur weiß niemand, wie sie lautet. Mads verspricht, es herauszufinden, schließlich ist er der Mann der letzten Worte. Doch je tiefer er in Annas Vergangenheit eindringt, desto mehr Ungereimtheiten entdeckt er. Bald wird klar: Anna Schmidt ist einer gefährlichen Wahrheit zu nahe gekommen. Mads lässt Tilly nicht allein, und er begreift: Sie stecken beide in einem Spiel, dessen Regeln sie nicht kennen – und dessen Einsatz immer höher wird.Hauptkommissarin Mills, die sonst vor keinem Konflikt zurückschreckt, kann ihm nicht helfen. Die Akte ist gesperrt, der Fall wird ihr entzogen. Unterstützt von seinem exzentrischen Vater und seinem besten Freund, einem passionierten Bestatter, sucht Mads weiter nach der Wahrheit und nach der Botschaft, die Anna ihrer Tochter hinterlassen hat. Denn sie ist der Schlüssel zu allem.Band 1: Über die Toten nur GutesBand 2: Niemals geht man so ganz
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Helgofred
aus Schwaben
5/5
04.10.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Absolut hörenswert
Der Autor Andreas Izquierdo hat mit seinem neuesten Buch "Niemals stirbt man so ganz" ein weiteres Band um den sympatischen Trauerredner Mads Madsen.
Dieser versucht dem Selbstmord der Mutter der 9jährigen Tilly auf den Grund zu gehen. Nebenbei fordert ihn noch sein Vater Fridjof mit seinem neuen Hobby, so dass Mads wirklich alle Hände voll zu tun hat. Zum Glück gibt es da noch Luisa Mills, Fiete und Laura an seiner Seite.
Dieses Buch lebt durch die einzelnen Charaktere, die alle durch die Bank glaubhaft dargestellt sind.
Auch der Spannungsbogen wurde bestens gehalten und es ist mir schwer gefallen, beim Hörbuch eine Pause einzulegen. Bei diesem Krimi ist genau die richtige Balance zwischen Humor und Spannung, nebenbei tauchen aber auch bewegende bzw. gefühlvolle Atmosphären auf. Alles wirklich in einer angenehmen Mischung.
Besonders hervorheben möchten ich aber auch den Sprecher Uve Teschner. Er arbeitet so wunderbar mit seiner Stimme, dass ich ihm die 9-jährige Tilly genauso abgenommen habe, wie den resoluten Fridjof. Ich hatte beim Hören nicht nur einmal ein Lächeln im Gesicht.
Das Buch ist sehr gut, das Hörbuch besser!
scouter
aus Unna
5/5
21.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein außergeöhnlicher Ermittler
Bei einem Spaziergang mit seiner Hündin Bobby trifft der Trauerredner Mads Madsen auf Anna, die etwas verloren Am Strand steht. Anna ist dabei sich das Leben zu nehmen, denn sie fühlt sich verfolgt. Sie nimmt Mads das Versprechen ab, sich um ihre Tochter Tilly zu kümmern, der sie noch ein Geheimnis mitteilen wollte und dann stürzt sie sich in das eiskalte Wasser der Ostsee. Trotz aller Bemühungen kann Mads ihr nicht mehr helfen. Am nächsten Tag sucht er Tilly auf und für sie ist er der Grenzgänger, der in ihrem Kartenspiel für die Rettung der Seelen zuständig ist. Trotzdem die neunjährige Tilly sehr aufgeweckt ist, fragt sich Mads, wie er ihr helfen kann.
Der Kriminalroman „Niemals geht man so ganz“ von Andreas Izquierdo handelt von einem sehr ungewöhnlichen Ermittler. Denn Mads Madsen, der Hauptcharakter, ist Trauerredner. Ein sehr ungewöhnlicher Beruf und noch mehr ein ungewöhnlicher Ermittler. Er spricht über seinen Klienten nur gutes, wie auf dem Cover sehr schön dargestellt wird, eine Botschaft aus dem Jenseits. Doch dieser Fall spielt für Mads nur im Diesseits, denn er hat einer Frau versprochen sich um ihre Tochter zu kümmern und das ist eine Riesenherausforderung, denn Mads hat so gar keine Ahnung auf was er sich eingelassen hat. Der Autor hat einen Hang zum Übersinnlichen, denn seine Guten und Bösen tauchen als Karten aus einem Kartenspiel mit mystischen Figuren und Beschreibungen auf. Ich finde die Idee sehr interessant und sie bringt noch ein kleines bisschen mehr Spannung in diesen Fall. Die Art und Weise, wie Mads in diesem Fall ermittelt ist schon sehr besonders, denn er macht alles, was die Polizei nicht darf und er wird auch stillschweigend akzeptiert, was aber auch die besondere Beziehung zur Kommissarin Mills. Dieser Roman hat ein paar spannende Wendungen zu bieten und auch durch das plötzliche Auftauchen und Verschwinden von Personen, den ein oder anderen Gänsehautmoment. Die Story ist sehr interessant und bildhaft erzählt und ich kann mir diesen Hauptdarsteller sehr gut vorstellen und seine Motivation gut nachempfinden. Der Spannungsbogen ist auf jeden Fall sehr gut aufgebaut.
Ich mag diesen Krimi, der ein ernstes Thema mit einer Leichtigkeit behandelt und auch Platz zum selbst ermitteln lässt. Die Figur des Trauerredners und seiner Familie und seiner Einstellung zum Leben ist sehr sympathisch. Ich kann den Krimi gut empfehlen.
Emiliablue
aus Berlin
5/5
21.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Wiedersehen mit Mads Madsen - voller Herz, Humor und Spannung
Ich habe mich sehr auf ein Wiedersehen mit Mads Madsen gefreut und wurde nicht enttäuscht. Schon nach wenigen Seiten war ich wieder mitten in der Geschichte und habe mich über die liebenswerten, manchmal auch ziemlich schrägen Charaktere gefreut.
Mads ist einfach ein Typ, den man mögen muss. Mit seiner besonderen Art, seinem trockenen Humor und seinem großen Herzen hat er mich auch diesmal wieder überzeugt. Besonders die Begegnung mit der kleinen Tilly hat mich berührt. Wie Mads versucht, ihr zu helfen, und dabei selbst immer tiefer in eine gefährliche Geschichte hineingerät, fand ich spannend und gleichzeitig sehr bewegend.
Was ich an Andreas Izquierdos Büchern so mag, ist diese besondere Mischung aus Humor, Spannung und ernsten Momenten. Gerade noch muss man über einen herrlich schrägen Dialog schmunzeln, und im nächsten Moment wird es richtig emotional. Das wirkt nie aufgesetzt, sondern passt einfach wunderbar zusammen.
Auch die Nebenfiguren sind wieder etwas ganz Besonderes. Sie haben alle ihre kleinen Macken, aber genau das macht sie so sympathisch. Man fühlt sich beim Lesen fast ein bisschen wie unter alten Bekannten.
Die Geschichte hat mich gut unterhalten, stellenweise zum Nachdenken gebracht und natürlich wollte ich unbedingt wissen, wie alles zusammenhängt. Vielleicht gab es zwischendurch ein paar kleine Längen, aber die haben mich nicht wirklich gestört.
Ein richtig schönes Wiedersehen mit Mads Madsen! Ein Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch ans Herz geht und bei dem der Humor nicht zu kurz kommt. Genau diese Mischung macht das Buch für mich so lesenswert. Ich habe die Zeit mit Mads und den anderen sehr genossen und hoffe, dass es noch weitere Geschichten mit ihnen geben wird.
ninzi-jh
aus Bayern
5/5
20.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Gruseln, grübeln, grinsen - fünf Sterne!
Auch der zweite Band über Mads Madsen, den Trauerredner aus Glücksburg, hat mir wieder sehr gut gefallen. Das Buch ist wohl auch ohne den Vorgängerroman lesbar, allerdings ist auch Band 1 absolut empfehlenswert. Wer also die Wahl hat, sollte mit »Über die Toten nur Gutes« starten.
In »Niemals geht man so ganz« gibt es dann allerhand erfreuliche Wiedersehen mit den meisten Nebenfiguren aus Band 1, und so kommt es wieder zu vielen amüsanten Szenen mit Mads' Vater Fridtjof, temporeichen Wortgefechten mit Mills und Spaziergängen mit Bobby. Es kommen aber auch weitere Figuren dazu, allen voran die neunjährige Tilly, der Mads durch eine sehr schwierige Zeit hilft. Die Geschichte ist dadurch besonders berührend und phasenweise auch etwas »spooky«, da Tilly oft Vorahnungen hat, die tatsächlich eintreffen.
Außerdem wird auch wieder ein spannender Fall gelöst, und wir begleiten Mads erneut in seinem interessanten Alltag als Trauerredner. Ich habe beim Lesen viel geschmunzelt, aber auch ordentlich mitgefiebert.
Für mich wieder eine rundum gelungene Mischung aus Humor, Spannung und berührenden Momenten!
Sabine Kettschau
aus Duisburg
5/5
20.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Mit Herz und Verstand
Inhalt:
Ausgerechnet Mads Madsen, umtriebiger Trauerredner, muss hautnah dabei sein, als sich Anna Schmidt in den Tod stürzt. Und nicht genug, dass Mads das verarbeiten muss und sich ihm zu viele „Warums“ aufdrängen, Anna Schmidt hatte eine kleine Tochter, Tilly, die sich Mads als Vertrauten auserkoren hat und Mads damit in einer Geschichte landet, die nicht nur auch das Leben des kleinen Mädchens bedroht, sondern auch sein eigenes und das der Personen, die ihm nahe stehen. Und warum das alles passiert, brennt allen unter den Nägeln, nicht nur der Polizei.
Meine Meinung:
Mit Herz und Verstand
Lang und heiß ersehnt, da ist er nun, der zweite Teil rund um den stylishen Trauerredner Mads, mit seinem urigen Vater und der Malteserhündin Bobby. Ich habe mich wirklich sehr drauf gefreut und war ziemlich gespannt, was mich hinter der orangen Fassade des Buches erwartet.
Nun, auch wenn viele hier einen Cozy Krimi sehen, ich empfinde das genau wie beim ersten Teil nicht so ganz. Das Cover lässt sicherlich auf eine leicht Crime-Story schließen, vielleicht mit humorvollen Einschlägen und ja, die gibt es auch wieder. So ein paar Münsteraner-Tatort-Vibes von „Vaddern“ verspüre ich da. Mads´ Vater Fridtjof ist so eine Type und genau wie im ersten Teil sorgt er auch hier für das Luftholen.
Denn wie gesagt, ich fand das nicht so wirklich cozy, dass sich eine Frau selbst tötet, ihre Tochter zurücklässt und wenn man dann die Hintergründe kennt, erst recht nicht! Mich hat das sehr berührt, dieses Mädel, dass nach ihrer Vorgeschichte dann ihre Mutter verliert und nun ganz allein in dieser Welt da steht. Dass Mads hier nicht anders kann, als ihr zur Seite stehen zu wollen, passt gut zu seinem empathischen Wesen.
Die ganze Geschichte hat mehrere Facetten, die ich jetzt natürlich nicht ausführen werde, nur so viel, sie sind wichtig für die gesamte Dramaturgie und machen alles zusammen rund. Wie schon im ersten Teil gehört alles einfach dazu, ein ziemlich spannender, gefährlicher Teil, der den Herzschlag höher treibt, der wunderbare Humor und sehr viel Gefühl, welches die Figuren nahbar macht und ja, auch mal ein Tränchen provoziert. Kurz, hier steckt ganz viel Izquierdo drin, wie ich ihn als Autor sehr mag!
Mit Sicherheit lässt sich das Buch auch ohne Vorkenntnis des ersten Teils lesen, aber ich denke es macht schon was, wenn man gewisse Entwicklungen und Verbindungen aus dem ersten Teil schon kennt. Deswegen fänd ich persönlich sinniger wenn man erst wirklich Teil 1 „Über die Toten nur Gutes“ und dann „Niemals geht man so ganz liest“.
Fazit:
Eine sehr gute Fortsetzung rund um den ermittelnden Trauerredner mit viel Modeverstand und Musik im Blut, der nicht nur mit Verstand, sondern auch ganz viel Herz an alles geht. Ob es nun sein Job ist, oder ein Kriminalfall, in den er zufällig hineinstolpert. Vorsicht: Auch wenn überall von „Coy-Crime“ die Rede ist und das Cover das vielleicht suggerieren mag, ganz so cozy habe ich weder den 1. noch jetzt den 2. Teil empfunden!
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