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Das habe ich wegen dir getan Roman | »Ein Buch über Rache. Sehr gut erzählt und sehr spannend« Elke Heidenreich, DIE ZEIT Podcast

135

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

276

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,7/3,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Weiß / Blau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Look what you made me do

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96726-5

Beschreibung

Rezension

»Es ist grandios geschrieben, beschreibt unfassbar treffend Umgangsweisen und Verbrechen unserer modernen Zeiten und wird zum Schluss sehr, sehr böse.«
Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 03. September 2026

Produktdetails

Verkaufsrang

276

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,4/12,7/3,6 cm

Gewicht

492 g

Farbe

Weiß / Blau

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

Look what you made me do

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96726-5

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Marry22

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend

    „Das habe ich wegen dir getan“ hat mich von Anfang an gefesselt, bereits schon das Buchcover wirkte auf mich sehr einladend. Der Roman liest sich flüssig und entwickelt eine unterschwellige Spannung, die mich immer wieder weiterlesen ließ. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren und ihre Entscheidungen nicht einfach in „richtig“ oder „falsch“ eingeteilt werden. Stattdessen regt die Geschichte dazu an, über Verantwortung, Schuld und die Auswirkungen des eigenen Handelns nachzudenken. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie ich selbst in einer solchen Situation reagieren würde. Für mich war es ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch nach dem Zuklappen noch eine Zeit im Kopf bleibt.

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie weit bist du bereit zu gehen?

    Stell dir vor, du siehst durch einen Zufall eine Netflix-Serie, und auf einmal behandelt sie dein Leben. Du kannst dir leider nicht erklären, wie es dazu kommen konnte, denn diese Serie beinhaltet alle möglichen Details, die eigentlich nur du und dein Partner kennen können. Was sind die nächsten Schritte nach dem ersten Moment der vollkommenen Schockstarre? Wen fragst du? Mit wem sprichst du? Wie groß ist die Scham? Wie groß ist die Wut? Wem traust du und wem nicht? Diese Fragen und viele mehr stellt sich die Protagonistin in John Lanchesters „Das habe ich wegen dir getan“. Denn diese genannte Netflix-Serie behandelt die Ehe von Kate, und dahinter steckt die Drehbuchautorin Phoebe. Kate beginnt zu recherchieren und merkt schneller, als ihr lieb ist, wie alle Fäden zusammenlaufen und wie sich ihr komplettes Leben noch einmal in eine neue Richtung dreht. Der Roman ist spannend, einnehmend und dabei leicht geschrieben, wechselt auf eine sehr angenehme Art und Weise die Perspektiven- damit ändert sich in Bezug auf die Handlung sehr viel. Er springt zwischen den Sichtweisen und wandelt sogar die Charaktere im Laufe des Romans aufgrund der Informationen, was ich sehr überzeugend fand. Der Leser wandert zwischen Mitleid und Abscheu, fühlt Scham, Wut und Rachegelüste. Schlussendlich stellt sich der Leser selbst die Frage, wie weit man bei einem solchen Szenario, einem solchen vermeintlichen Verrat gehen würde, wie man damit umgeht und letztendlich weiterlebt. Die Charaktere haben eine schöne Tiefe, sind glaubwürdig skizziert, und ich konnte in den Dialogen wirklich mitfiebern. Für mich hätte es aber noch mehr Wendungen und mehr Überraschungen vertragen können. Dennoch eine Empfehlung für alle, die Perspektivwechsel lieben, sich gerne in andere Charaktere hineinversetzen, für die man nicht nur Sympathie empfindet und vielleicht schon mal das eine oder andere Mal selbst an der moralischen Grenze gekratzt hat.

  • Bewertung

    aus Schönebeck

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das habe ich wegen dir getan

    Dieses Buch hat mich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte ist unglaublich gut konstruiert und steckt voller Wendungen, mit denen ich so manches Mal nicht gerechnet habe. Besonders gut gefallen haben mir die Charaktere. Sie sind sehr detailliert und gleichzeitig sachlich gezeichnet, und einige Beschreibungen haben mich wirklich fasziniert. Gerade Kate ist eine Figur, bei der sich meine Gefühle im Laufe der Geschichte komplett verändert haben. Zu Beginn hatte ich noch Mitleid mit der armen Kate, die ihren Mann verloren hat und plötzlich mit einer Situation konfrontiert wird, die ihr ganzes Leben aus den Fugen geraten lässt. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass man Menschen wie Kate besser nicht im eigenen Leben haben möchte. Sie nimmt sich, was und wen sie möchte, und schreckt dabei vor nichts zurück. Ihr skrupelloser Rachefeldzug gegen diejenigen, die sich ihr in den Weg stellen, ist gleichermaßen faszinierend wie erschreckend. Die Geschichte ist unglaublich gut miteinander verstrickt und entwickelt einen Sog, dem ich mich kaum entziehen konnte. Immer wieder gibt es neue Erkenntnisse und unvorhersehbare Wendungen, die die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten. Für mich ein wirklich grandioses Buch – spannend, böse, überraschend und mit Charakteren, die definitiv im Gedächtnis bleiben. Eine klare Leseempfehlung!

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine atemlose Story über Ansprüche, Groll und späte Rache

    In seiner schwarzen Tragikomödie “Das habe ich für dich getan” erzählt John Lancaster von Rache, langgehegtem Groll, psychologischen Traumata und über zwei sehr unterschiedlich alte Frauen, die sich nicht kennen und trotzdem eine gemeinsame Vergangenheit verbindet. Im Mittelpunkt steht Kate, die auf den ersten Blick eine einwandfreie Ehe führt. Doch auf dem zweiten Blick taucht doch so manches unrühmliches Geheimnis bei ihr auf. Auch die Serienentwicklerin Phoebe hat es faustdick hinter den Ohren. Das fordert Opfer und ohne zu viel zu verraten – in verpackt brillanten schwarzen Humor erzählt John Lancaster hier in “Das habe ich für dich getan” eine atemlose Story über Ansprüche, Groll und späte Rache.

  • meerblick

    5/5

    07.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Racheaktionen

    Der Roman ‘Das habe ich wegen Dir getan‘ von John Lanchester zeichnet das Bild toxischer Beziehungen, die in ihrem unglaublichen, zügellosen Ausmaß, in ihrer Zerstörungswut nicht halt davor machen, unschuldige, zufällige Opfer zu demütigen, zu erniedrigen und schließlich ihr Leben zu ruinieren, um das eigentliche Ziel ihrer Rachegelüste zu erreichen. Warum, stellt sich hier die Frage und die Antwort lautet: es sind krankhaft narzisstische Gedanken und Taten, die mit normalem Menschenverstand schwer nachzuvollziehen sind, geschweige denn ein Verständnis dafür aufgebracht werden kann. Verletzte Eitelkeiten, enttäuschte Gefühle, unbändige Racheszenarien, generationsübergreifende Trauma und der alles überschattende Narzissmus stehen im Mittelpunkt dieser Geschichte. Gekonnt zeigt der Schriftsteller wie scheinbare Liebe in einer Ehe zwischen zwei extrem gefallsüchtigen und herrschsüchtigen Menschen, Jack und Kate, funktioniert, wie sie ihre Ideen auf Kosten des anderen ausleben. Ein wohlsituierter Lebensstandard lässt sie erhaben auf andere Menschen herabblicken und beneidenswert erscheinen. Doch blickt man hinter die Fassade, erkennt man auf welchem Fundament diese Scheinwelt aufgebaut ist. Als die Vergangenheit sie einholt, beginnt ein teuflisches, gnadenloses Spiel, um alte Wunden zu rächen. Dabei tritt niemand unbeschadet aus diesem Kampf heraus. Der Autor schafft es, ein aktuelles Thema, das Thema toxischer, narzisstischer Wesenszüge und ihre Auswirkungen auf ihre Opfer in einer nicht fassbaren Weise in einen Tatort zu packen, der verstörend und gleichzeitig hilflos erscheinend zurücklässt. Der Aufbau und die Entwicklung der Geschichte haben eine fesselnde Wirkung beim Lesen und dennoch bleibt man fassungslos zurück, wie machtlos man dieser Krankheit ausgeliefert sein kann. Natürlich folgt die Dramaturgie extremen, überspitzt dargestellten Szenen und dennoch hat man sich selbst der ein oder anderen Situation toxischer Angriffe bereits im Leben stellen müssen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (135)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart – EO Oberwart

    Buchhändler*in

    3/5

    04.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besser, niemand hätte etwas für den anderen getan

    John Lanchesters Roman „Das habe ich wegen dir getan“ wird als bitterböse Rachekomödie beschrieben, in der es vor allem um Schuld und Scham geht – und natürlich um die Frage, wie weit man geht, um sich an jemandem für ein Unglück zu rächen. Nachdem Kate einen schweren Schicksalsschlag erleidet, kommt es noch schlimmer: Denn intime Details, ja ganze Sätze aus ihrem Eheleben mit Jack sind Gegenstand der gehypten Netflix-Serie „Betrug“. Für Kate ist klar, Jack muss sie mit der jüngeren Drehbuchautorin Phoebe Mull betrogen haben. Doch sind die Dinge wirklich so einfach, wie sie scheinen? Die beiden Frauen liefern sich einen Rachewettstreit – und nur eine kann gewinnen. Von Anfang an hat mich der bissige, zynische, politisch absolut nicht korrekte Schreibstil in seinen Bann gezogen. Das war einfach erfrischend zu lesen. Zur Ehe von Kate und Jack konnte ich gleich einen Bezug aufbauen, kenne ich doch manche Eigenheiten, die eine langjährige Beziehung mit sich bringt, beispielsweise das Erfinden von Spitznamen für andere Menschen oder Geheimcodes, die nur der andere versteht. Dabei sind die beiden nicht unbedingt herzliche Personen, besonders Kate entpuppt sich im Laufe der Geschichte als skrupellos. Den Plot finde ich nach wie vor sehr interessant, jedoch war für mich die Gewichtung stellenweise nicht ganz stimmig. Besagte Netflix-Serie wird wenig bis kaum thematisiert, es dauert über die Hälfte des Buches, bis sich Kate und Phoebe überhaupt kennenlernen – und für eine Komödie war mir die Geschichte zu drückend und dramatisch. Zu Beginn musste ich noch einige Male schmunzeln, beispielsweise bei der Ottolenghi-Szene. Oder wenn der Autor in einem Satz auf das bekannte Brettspiel Cluedo verweist. Zu lachen gibt es sonst relativ wenig, sowohl für mich als Leserin als auch für die Figuren. Besonders im Mittelteil hatte die Geschichte ihre Längen. Wie schon erwähnt, habe ich auf das Zusammentreffen der beiden Frauen gewartet, auf einen öffentlichen Schlagabtausch etc. Stattdessen habe ich detailliert ausgeschmückte Szenen bekommen, die erst am Ende der Geschichte Sinn ergeben, während sie während des Lesens langatmig waren. Das Ende konnte mich dann wieder catchen und meinen Sinn für Gerechtigkeit aktivieren, den die Figuren, insbesondere Kate, offensichtlich schon lange verloren haben. Phoebe war mir von Beginn an nicht sympathisch, sie sagt ja von sich selbst immer wieder, dass sie nicht nett ist – und das stimmt. In Kate wollte ich immer wieder das Gute sehen – und bin am Ende total gescheitert. Ich finde die Idee des Buches nach wie vor genial, der Schreibstil war herrlich böse und unterhaltsam und am Ende laufen die Fäden zufriedenstellend zusammen. Doch während des Lesens gab es weite Strecken, in denen ich das Geschriebene langweilig fand und sogar ein paar Seiten überfliegen wollte. Somit kann ich das Buch nur bedingt weiterempfehlen, da es die Erwartungen, die der Klappentext suggeriert („funkenschlagende Rachekomödie“, „Generationenroman“), nicht ganz erfüllen konnte.

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