Produktbild: Das habe ich wegen dir getan
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Das habe ich wegen dir getan Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608126440

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ausführliche Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

12.09.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage 2026

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783608126440

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  • Johannes

    aus Hamburg

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht gerade sympathisch

    Dieses Buch ist so ganz anders geschrieben als die meiste Literatur dieser Art. Alleine schon, dass eigentlich alle Charaktere eigentlich nicht sympathisch sind. Geradezu gemein sogar. Dann handelt das Buch - passenderweise - von Rache. Und es erzählt für längere Passagen zwei zunächst losgelöste Handlungen aus Sicht der zwei Protagonistinnen. So entwickelt sich die Handlung immer mehr auf den unausweichlichen Zusammenprall hin. Auf dem Weg dorthin werden viele Menschen verletzt. Wenn man sich bis dahin hoffentlich auf das Buch eingelassen hat, dann ist die Geschichte in meinen Augen großartig. Unterhaltsam, teilweise spannend, vor allem aber aus lange gestreckten Szenen bestehend, die für mich nicht enden sollten. Ein Buch also, das man nicht weglegen möchte und das schon nach wenigen Seiten. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich liebe den Schreibstil

    Manchmal braucht ein Buch nur wenige Seiten, um einen völlig einzufangen. Bei diesem Roman war es vom ersten Satz an der außergewöhnliche Schreibstil, der mich begeistert hat. Lanchester besitzt eine messerscharfe Beobachtungsgabe für die kleinsten Gesten und die scheinbaren Beiläufigkeiten unseres alltäglichen Handelns. Wie er diese feinen Nuancen auf Papier bringt, Wahnsinn. Durch diesen genauen Blick bekommt jeder Charakter eine immens plastische und fast greifbare Tiefe. Und genau das macht die Lektüre auch so erschreckend. Man tappt als Leser in die psychologische Falle: Je mehr man über eine Figur erfährt, je besser man sie versteht, desto mehr wächst sie einem ans Herz. Doch Lanchester nutzt diese Vertrautheit für eine meisterhafte Wendung. Es entwickelt sich ein schleichender Prozess im Roman, mit dem die Stimmung unaufhaltsam kippt und einem die Augen geöffnet werden. Die emotionale Bindung, die man aufgebaut hat, trifft einen plötzlich mit voller Wucht und das vielleicht bei jedem Leser an einer anderen Stelle. Das ist handwerklich und dramaturgisch einfach großartig konstruiert. Ich habe bereits beim Lesen nachgeschaut, welche Werke der Autor noch veröffentlicht hat. Bisher das beste Buch des Jahres für mich.

  • Bewertung

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Love to Hate Phoebe und Kate

    “Das habe ich wegen dir getan” reiht sich mit seinen unsympathischen Hauptcharakteren direkt zwischen “Yesteryear” und “Yellowface” ein und schafft auf geniale Weise, dass man nahezu keinen der Charaktere leiden kann. Erzählt aus zwei unterschiedlichen Perspektiven setzen aich zwei Lebensgeschichten zusammen, von denen eine als Grundlage für eine Netflix-Serie dient. Die Serie ist authentisch, nah und weckt großes Interesse bei den Zuschauern. Leider wird auch Kates Interesse geweckt,die schnell bemerkt, dass eine der Hauptcharaktere eine günstige Nachahmung ihrer selbst zu sein scheint. Mir hat “Das habe ich wegen dir getan” besonders aufgrund gesellschaftskritischer Betrachtung und der schonungslosen Ehrlichkeit der Hauptcharaktere gefallen, obwohl genau das gleichzeitig zu meiner Abneigung gegen Kate und Phoebe geführt hat. Ich habe die Handlung weniger als einen typischen Zwist zwischen Boomern und Millenials wahrgenommen und vielmehr als egozentrischer Umgang mit Verletzlichkeit, Selbstbild und einer fehlenden Emphatie, die immer wieder zum Ausdruck kommt. Was bleibt ist ein trockenes Gefühl und die Hoffnung, niemals selbst an einen Menschen wie Phoebe, Kate oder Jack zu geraten, oder gar mit ihnen befreundet zu sein. Im Anbetracht der Handlung finde ich das Cover der englischen Ausgabe passender als das von Klett-Cotta gewählte Cover. Auch wenn mir die deutsche Gestaltung nach Lesen der Leseprobe gut gefallen hat, finde ich die männliche Gesichtssilhouette nach Lesen des Romans nicht mehr passend. Ich würde “Das habe ich wegen dir getan” allen Fans von Yellowface und Yesteryear empfehlen, die nicht genug davon bekommen können, eine große Abneiging gehen die Hauptcharaktere zu entwicklen und eine vielschichtige Storyline zu entwirren. Schon jetzt war der Roman eines meiner Lese-Highlights 2026.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    23.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bitterböse und genial

    Kate und der erfolgreiche Architekt Jack führen eine glückliche Ehe. Sie haben einen großen Freundes- und Bekanntenkreis, werden zu Dinnerpartys eingeladen und sind finanziell gut gestellt. Als Jack plötzlich stirbt, bricht für Kate eine Welt zusammen. Wer ist sie ohne ihn? Doch der größere Schock kommt wenig später, als auf Netflix eine neue, äußerst erfolgreiche Serie, „Betrug“, ausgestrahlt wird, in der ihr Leben mit Jack gezeigt wird. Kleine, private Redewendungen, Hintergründe zu ihren sexuellen Vorlieben, alles wird in „Betrug“ beleuchtet. Wie ist das möglich? Hatte Jack in all den Jahren eine Geliebte, der er ihre privatesten Geheimnisse anvertraut hat? Kate ist am Boden zerstört. Sie kann mit niemandem darüber reden, außer mit einem Therapeuten, bei dem sie Hilfe sucht. Als ihr klar wird, was passiert sein muss, beschließt sie, sich an der Drehbuchautorin der Serie, Phoebe Mull, zu rächen… Für mich ist „Das habe ich wegen dir getan“ ein Highlight. Ich mag John Lanchesters Schreibstil sehr, er ist witzig, ironisch und intelligent. Der Plot ist gut ausgearbeitet und überrascht immer wieder von Neuem. Die Geschichte wird abwechselnd aus Kates und Phoebes Sicht geschildert. Während man am Anfang Kate bedauert, die öffentlich bloßgestellt wird und sich nicht dagegen wehren kann, ohne ihre Identität preiszugeben, nimmt die Sympathie für sie, jedenfalls für mich, mit der Zeit deutlich ab, als klar wird, zu welchen Mitteln sie greift, um sich zu rächen. Der Autor überlässt es dem Leser, darüber zu urteilen, was moralisch gerechtfertigt und vertretbar ist und was nicht. Ich konnte „Das habe ich wegen dir getan“ kaum aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung für diese bitterbösen, aber genialen Roman!

  • A non y M

    5/5

    18.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein intimes Ehedrama wird zum voyeuristischen Streaming-Hit.

    John Lanchesters Roman entfaltet ein generationenübergreifendes Duell voller spitzer Dialoge und bitterböser Überraschungen. Im Mittelpunkt steht die gut situierte Kate, deren langjährige Ehe plötzlich als voyeuristische Streaming-Erfolgsserie über die Bildschirme flimmert. Aus diesem Alptraum entwickelt sich eine packende Rachekomödie zwischen der älteren Kate und der jungen, skrupellosen Drehbuchautorin Phoebe. Der Autor verknüpft dabei gekonnt private Geheimnisse mit den Mechanismen der modernen Medienwirtschaft. Während Kate die arrivierte Bourgeoisie verkörpert, steht Phoebe für den egozentrischen, digitalen Zeitgeist. Lanchesters Sprache bleibt stets präzise, bissig und ironisch, wodurch der Roman eine enorme Sogwirkung entfaltet. Das minimalistische Cover der deutschen Ausgabe greift diese mediale Note perfekt auf. Die Handlung schraubt die Spannung kontinuierlich nach oben, weil sich die Fronten zwischen den Kontrahentinnen immer weiter verhärten. Jedes Kapitel treibt das psychologische Katz-und-Maus-Spiel erbarmungslos voran und lässt die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen. Dabei überzeugt das Buch durch messerscharfe Analysen über Privilegien, Machtstrukturen und den Verlust von Privatsphäre. Gegen Ende gipfelt der Plot in einem überraschenden Finale, das die vorherigen Machtverhältnisse komplett auf den Kopf stellt. Das Werk fordert die Leserinnen und Leser dazu auf, die eigenen Konsumgewohnheiten und den Umgang mit fremden Schicksalen kritisch zu hinterfragen. Rundum erweist sich der Roman als literarischer Glücksgriff, der intelligente Unterhaltung mit bissiger Zeitkritik verbindet.

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