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Artikelbild von Tage am Fluss
Jochen Mariss

1. Tage am Fluss

Tage am Fluss

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

236

Gesprochen von

Heike Warmuth + weitere

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

236

Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822524

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    02.08.2026

    Hörbuch (Audio)

    Ein wunderbares Buch, das lange nachhallt

    Sara kann es nicht fassen. Sie hat tatsächlich verschlafen und ihre Kunden warten an der Fähre. Einige erbost und andere gelassen. Da gibt es die Schüler, welche pünktlich zum Unterricht erscheinen müssen oder andere Leute, die wichtige Termine zu erledigen haben. Aber Sara kennt alle seit Jahren und auch die Nörgler ignoriert sie geflissentlich. Es sind immer die gleichen Passagiere, die ihre Fähre nutzen. Bis völlig unerwartet ein fremder Mann das Fährschiff betritt. Er ist verletzt und bittet darum, dass sie ihn versteckt. Zunächst war Sara klar, dass sie Leon nur vorübergehend aufnimmt. Sie säubert seine Wunde, verbindet sie und lässt ihn im Bett ihres verstorbenen Bruders schlafen. Kleidung, die sie Leon anbietet stammt von dem Bruder. Als der dann offenbart, dass er eigentlich länger bleiben möchte, zieht sie ihn für Reparaturen in Haus und Hof heran. Mit der Zeit vertrauen sich die beiden und Sara erzählt ihm von ihrem schlimmsten Alptraum in ihrer Vergangenheit. „Tage am Fluss“ ist ein Buch der leisen Töne. Der ansprechende Stil zog mich sofort in seinen Bann. Dazu gehört auch, dass die Hauptperson Sara sehr naturverbunden ist und diese Tatsache immer mal wieder thematisiert wird. Und ja, spannend ist das Buch ebenfalls. Die Sprecherin Heike Warmuth und ihr Kollege Nils Kretschmer haben den Inhalt perfekt vorgetragen. Ein Hörbuch, dass neben der guten Unterhaltung auch zum Nachdenken anregt.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    26.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Die Fähre

    Sara Harmsen übt einen Beruf aus, den es heutzutage kaum noch gibt. Sie steuert eine kleine Gierseilfähre über den Fluss. Autos können nicht übersetzen, aber Fußgänger und Radfahrer können Wegstrecke und Zeit einsparen, wenn sie die Fähre nehmen. Trotzdem gibt es eine Initiative für eine Brücke. Die Arbeit hat Sara von ihrem Vater übernommen, häufiger denkt sie aber an ihren kleinen Bruder Jan. Als Leon man könnte sagen auf ihrer Fähre strandet, erinnert dieser sie irgendwie an Jan. Auf Gesellschaft ist Sara allerdings nicht eingerichtet. Mit ihren sieben Hühnern und ihrem Hund Luna ist sie vollauf beschäftigt.  Eigentlich will Sara niemanden bei sich haben und sie hat, nachdem sie seine Wunde versorgt hat, Leon auch bedeutet, dass er wieder verschwunden sein soll, wenn sie zurückkommt. Aber ganz so hart mag sie dann doch nicht sein. Und so kommen sie und Leon sich näher. Leon nimmt an Saras Alltag teil und so nach und nach erzählen sie sich gegenseitig etwas aus ihrem Leben. Bei Sara kommen Erinnerungen hoch und Leon denkt so manches Mal daran, wieso er ursprünglich nach Erlengrund gekommen ist. Ein wenig schwanken sie zwischen Annäherung und sich entfernen. Die gemeinsame Zeit verändert sowohl Sara als auch Leon. Doch die viel Zeit wird ihnen vergönnt sein. Aus den Perspektiven von Sara und Leon kann man an der Zeit am Fluss teilhaben. Da ist es sehr passend, dass das Hörbuch von zwei Sprechern nämlich Heike Warmuth und Nils Kretschmer eingelesen wurde. Beide erfüllen ihre Aufgabe mit viel Einfühlungsvermögen in die handelnden Personen.  In der Handlung des Romans dreht es sich so ein wenig um alles. Die Umwelt, den Naturschutz, die persönliche Entwicklung der Protagonisten und letztlich auch um den Kampf für oder gegen eine Brücke. Man könnte meinen, der Ansatz ist etwas zu groß gewählt. Aber wie der Autor seine Bogen schlägt, passt sehr gut zusammen. Vielleicht gehen am Rande ein paar Einzelheiten verloren oder werden recht schnell abgehakt, aber dennoch fühlt man sich mit dem Buch irgendwie abgeholt und beschließt es mit einem Lächeln. Ein gelungenes Romandebüt, dessen Lektüre gerne empfohlen wird.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    3/5

    24.07.2026

    Hörbuch (Audio)

    Über diese Brücke geht man nicht

    Tage am Fluss vereint zwei sehr unterschiedliche Protagonisten, die zu einer ungewollten Zweckgemeinschaft werden. Jochen Mariss hat seinen Debütroman in der Nähe von Hamburg angesiedelt, Sara Harmsen betreibt eine kleine Fähre, die sie von ihrem Vater geerbt hat, und lebt ansonsten allein mit ihrer Hündin Lara am Rande des Dorfes Erlengrund. Eines Tages erscheint ein junger Mann, Leon, reichlich lädiert, ohne Geld oder Papiere. Sie versorgt seine Verletzungen und nimmt ihn bei sich auf. Er könnte ihr Sohn sein, zumindest vom Alter. In der Gemeinde sind die Leute nicht gut auf Sara zu sprechen, die kleine Fähre ersetzt nun mal keine richtige Brücke, besonders als Niedrigwasser der Fährverkehr zum Erliegen kommen lässt, kochen die Emotionen hoch. Aber Sara ist dickköpfig und nicht kooperativ, das für eine Brücke benötigte Land gehört ihr und das verkauft sie nicht. Niemals! Leon erweist sich als gelehriger Schüler in Sachen Landarbeit und Reparaturen, aber er ist auch ein sehr sturer Klimaaktivist. Deshalb weder fürs private Abzweigen von Wasser aus dem Fluss zu begeistern, noch für eine neue Brücke zu haben. Wenn man seinen Gedankengängen zuhört, mutet es wie Agitation und Propaganda aus dem ÖRR an. Natürlich liegt auch Sara die Natur am Herzen, aber aggressive Klimaaktivisten sind auch nicht ihr Fall. Dass die beiden noch so einiges voreinander verbergen, stellt sich im Laufe der Erzählung heraus. Sara wirkt gar ein bisschen verliebt, Leon ist das ein bisschen peinlich, aber auch er fühlt sich mit Sara verbunden. Wie sich das alles ausgeht, hört jeder am besten selbst. Die Vorlesestimmen von Sara und Leon sind Heike Warmuth und Nils Kretschmer. Der Argon Verlag hat mit der Auswahl der Sprecher wieder ein gutes Händchen bewiesen, Es macht Spaß, den beiden zuzuhören, so verschieden die Protagonisten, so anpassungsfähig sind die Sprecherstimmen. Mir hat das gefallen, auch wenn ich wahrlich kein Verfechter des Klimaaktivismus bin, Baumbesetzer und Leute, die Moltowcocktails auf Polizisten werfen finden meine Zustimmung nicht. Mariss verharmlost das etwas, wenn er z. B. von Mollies spricht, die ja tödliche Waffen sein können. Dass die olizisten nur als Bullen tituliert werden, mag ja in der Szene üblich sein, mich stößt das ab. Leon versucht, seine Taten im Wald zu vertuschen, was am Ende dabei heraus kommt, muss sich jeder bitte selbst anhören. Alles kann ich hier nicht verraten. Mariss Sprache ist poetisch, durch die Landschaftsbeschreibungen und die liebevolle Art des Umgangs zwischen Sara und Leon machte mir das Hörbuch auch Freude. Manchmal sind die Beschreibungen etwas langatmig, aber die Specherin Heike Warmuth fängt das auf. Der Leon ist mir etwas zu philosophisch geraten, auch die Stimmlage von Nils Kretschmer, der ab und an einen recht leidenden Ton anschlägt, ist nicht ganz mein Geschmack. Fazit: ein Hörbuch, das mir verschiedene Meinungen nahebrachte und das auch zum Nachdenken anregt. Die aufdringlichen Argumentationen bezüglich Klimawandel und Klimaaktivisten fallen bei mir trotz aller Bemühungen des Autors nicht auf fruchtbaren Boden. Sara im Buch sieht das anders. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt. 3 Sterne.

  • Anna.Lysis

    Thalia Book Circle Community

    2/5

    09.08.2026

    Hörbuch (Audio)

    Leider nicht mein Hörbuch

    In Tage am Fluss erzählt Jochen Mariss von Sara, die eine Fähre betreibt. Als eines Tages Leon mit einer Kopfverletzung an Board kommt, versorgt sie ihn und gewährt ihm schließlich Unterkunft. Was als zufällige Begegnung beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einem gemeinsamen Alltag. Mit der Handlung bin ich leider nicht richtig warm geworden. Obwohl die Geschichte einige interessante und gesellschaftlich relevante Themen aufgreift, konnte sie mich nicht fesseln. Ich habe bis zum Ende keine richtige Verbindung zu den Figuren oder ihren Schicksalen aufgebaut und blieb emotional eher auf Distanz. Auch mit der Umsetzung als Hörbuch hatte ich meine Schwierigkeiten. Die beiden Sprecher wechseln sich beim Vorlesen ab, was grundsätzlich gut zur Erzählweise passt. Die Stimmen wirkten auf mich jedoch nicht passend zu den Figuren. Dadurch wurde ich immer wieder aus der Geschichte gerissen, statt tiefer in die Handlung einzutauchen. Schade, ich hatte mir von diesem Hörbuch deutlich mehr versprochen.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Spätsommerroman

    Ich glaube, mich hat dieses Buch so tief berührt, weil in Saras Leben etwas steckt, wonach ich mich selbst oft sehne: Abgeschiedenheit, Natur, Tiere, Wasser und ein Ort, an dem die Welt ein bisschen weiter weg ist, das Leben sich nicht so eng anfühlt. Saras „Grüner Mond“ erscheint mir als ein Plätzchen zum Aufatmen, auch wenn es das für sie nicht immer war… Hätte ich vorher gewusst, dass Klimaschutz, Aktivismus und die Besetzung des Uhlenheimer Forsts darin eine Rolle spielen, hätte ich vermutlich überlegt, ob ich den Roman lesen mag. Diese Themen interessieren mich sehr, aber in Romanen habe ich sie bisher für mich nicht umgesetzt gefunden, dass es mir gefiel. In „Tage am Fluss“ von drängt sich dieses Thema aber nicht in den Vordergrund, sondern gehört mit Leon, der aktiv für den Schutz der Natur kämpft, einfach dazu. Sara dagegen lebt längst mit ihr, baut vieles selbst an und nutzt, was ihr Hof und die Umgebung ihr geben. Zwei ganz unterschiedliche Wege, die Natur zu bewahren, treffen hier aufeinander. Ich mochte die Ruhe dieses Romans sehr. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und haben Hof, Fluss und Umgebung für mich vor meinem inneren Auge sichtbar und fühlbar gemacht. Gleichzeitig gibt es Passagen, die mich wirklich gepackt haben. Sara hält aufgrund ihrer traumatischen und verletzenden Familiengeschichte konsequent Abstand zu anderen Menschen. Leon kommt aus völlig anderen Verhältnissen und schultert seinen ganz eigenen Problem-Rucksack. Zwei Lebenswege, zwei Arten von Verletzungen, rund zwanzig Jahre Altersunterschied und trotzdem ergänzen sie sich, geben einander Halt und finden auf Saras Hof einen Weg miteinander, ohne plötzlich andere Menschen zu werden. Das Leben spielt manchmal die verrücktesten Geschichten. Warum also nicht auch Bücher?

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Bewertungen (230)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sara und Leon

    Wau!! - für mich ein sehr tolles Hörbuch mit einer wunderbaren Geschichte, die mich von Beginn an gefesselt hat Sara und Leon - zwei unterschiedliche Menschen treffen hier aufeinander und nähern sich an mit ihren Lebensgeschichten. Es ist ein Buch, dass über vielschichtige Themen berichtet - Vergangenheitsbewältigung, Alltag, Existenzängste, Umwelt, Klima, Dorfkonflikte. Toll erzählt - mit Atmosphäre und einer Warmherzigkeit. Für mich ein Hörbuch, was nachhallt!!! - Wunderbar!!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Resch-Krenn

    Andrea Resch-Krenn

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Seele lüften

    Der Roman erzählt von der Fährfrau Sara und dem Klimaaktivisten Leon. Ihre Begegnung ist ein Zusammentreffen von zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch viel gemeinsam haben: die Liebe zur Natur und die Sorge um die Zukunft unserer Umwelt. Zwischen den beiden entstehen eine Bindung, die beiden so nicht erwartet haben. Nach und nach lernen sie sich kennen und setzen sich auch mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten und Wünschen auseinander. Ein Buch, das mit seiner ruhigen, aber fesselnden Geschichte besonders im Umgang mit der Natur zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Lesen nachklingt.
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen den Strom schwimmen

    „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss ist ein bildhafter, atmosphärischer und vor allem ruhiger Roman über alte Wunden, neue Freunde, die Kraft der Natur, wie weit wir gehen, um unsere Umwelt zu bewahren, und über ganz besondere Tage am Fluss. Ich wurde hineingezogen in den Roman und bin mit seiner Strömung mitgeschwommen. Der Stil des Autors ist klar und präzise, nicht kitschig und doch emotional, sehr ruhig und angenehm. An manchen Stellen hat das Tempo etwas gefehlt, trotzdem habe ich das Buch immer wieder gerne aufgeschlagen, um mich weiter in die Geschichte treiben zu lassen. Sara und Leon sind authentisch und ich mochte besonders die Entwicklung der beiden und ihre Beziehung zueinander. Das Buch endet an einem Punkt, an dem ich gerne mehr über die beiden gelesen hätte. Obwohl Jochen Mariss nie belehrend schreibt und Botschaften authentisch eingewebt werden, ist es vor allem dieser Satz, der mir in Erinnerung bleiben wird: „Wenn der Mensch überleben will, dann muss er der Natur dienen, nicht umgekehrt. Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur.“

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