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Tage am Fluss Roman | "Diese Zeit ruft nach Geschichten wie dieser. Große Empfehlung." Luisa Neubauer

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24381

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01367-2

Beschreibung

Rezension

»Eine leise Liebesgeschichte (...) und zugleich eine Ermutigung. Man muss nicht die ganze Welt retten, um sich gegen Gleichgültigkeit zu entscheiden.« ("Frankfurter Rundschau")
»›Tage am Fluss‹ wird als DER Sommerroman gefeiert … ein richtig gutes Buch!« ("Podcast NDR eat.READ.sleep")
»›Tage am Fluss‹ ein Lieblingsbuch, eine Trostgeschichte und ein sanftes an die Hand nehmen derer, die Angst vor der Zukunft haben.« ("zugetextet")
»Ein leiser Debütroman über alte Wunden, die Liebe zur Natur und die Sorge um unseren Planeten.« ("atmo Magazin")
»Sein Stil ist federleicht, man fällt ungebremst, aber sanft in die Handlung und fühlt sich vom Stoff umarmt – so wie sich die Protagonistin Sara Harmsen vom Fluss umarmt fühlt.« ("Neue Westfälische Zeitung")
»Atmosphärisch erzählt Jochen Mariss von alten Wunden, Aufbruch und dem Mut, gegen den Strom zu schwimmen.« ("Deutschlandfunk Kultur Studio 9")
»Es macht unheimlich Spaß, das zu lesen (…), ein schöner, atmosphärischer Sommerroman.« ("NDR DAS! Rote Sofa")

Produktdetails

Verkaufsrang

24381

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.07.2026

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,3 cm

Gewicht

406 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-01367-2

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Angelika.Gizler

    aus Traunreut

    5/5

    08.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echtes Sommerbuch

    „Tage am Fluss“ ist der Debutroman des deutschen Autoren Jochen Mariss. Der Roman ist erschienen bei dem Verlag Kiepenheuser & Witsch GmbH & Co. KG und umfasst 319 Seiten. Dies ist eine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Verantwortung, über Nichtehrlichsein, sich Einlassen können, über Miteinander, Gewalt in der Familie, Bewältigung der Vergangenheit und über das Bewusstsein für die Umwelt. In diesem Buch lernen wir Sara, die Fährfrau und Leon, den Umweltaktivisten, kennen. Sara lebt allein auf ihrem kleinen Stück Land mit ihren Tieren. Sie fährt die Menschen tagtäglich über den Fluss, da es an dieser Stelle keine Brücke gibt, damit diese ihren Schulweg und den Weg zur Arbeit fortsetzen können, um keine Umwege zu fahren. Die nächste Brücke ist ungefähr 20 km entfernt. Der Bürgermeister von Erlengrund möchte gerne von Sara ein Stück Land kaufen, um dort, wo die Fähre jetzt fährt, eine Brücke zu bauen, aber Sara weigert sich, was hier schon einmal zu Konflikten führt. Eines Tages kommt Leon verletzt auf die Fähre und will sich übersetzen lassen, hat aber kein Geld dabei. Da es die letzte Fahrt für den Tag ist und er einen etwas ramponierten Eindruck macht, macht Sara eine Ausnahme und nimmt ihn mit und als er auf der Fähre mehr oder weniger zusammenbricht, nimmt sie ihn für „eine“ Nacht auf, damit er sich erholen kann. Doch aus einer Nacht wird mehr und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Es entsteht eine Freundschaft, die immer wieder Schwankungen unterzogen ist, da beide nicht ehrlich zueinander sind. Ihre Vergangenheiten sind zu schmerzhaft, um diese zu erzählen und führen deshalb immer wieder zu Konflikten. Aber nicht nur hier gärt ein Konflikt, auch die Befürworter der Brücke und Saras Weigerung spalten die Dorfgemeinschaft. Das Cover des Buches hat mir auch sehr geht gefallen, da es zu meinem Empfinden, dies ist ein Sommerbuch (es zeigt eine Frau im roten Badeanzug, die im Wasser schwimmt) sehr gut passte. Auch die immer wieder gärenden Konflikte und Probleme, passten zum Wetter und zu der Geschichte. Dieses Auf und Ab der Emotionen, die Sturheit von Sara und die Sanftheit/Verkrampftheit von Leon haben mich sehr berührt und mitgenommen. Die Verbissenheit der „Brückenbauer“ und manche rigorosen Maßnahmen stoßen auf Unverständnis. Das Buch hat mich mitgenommen, abgeholt und mich auch gut zum Ende geführt. Ein Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann. Es bekommt 4,5 Sterne von mir.

  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Spätsommerroman

    Ich glaube, mich hat dieses Buch so tief berührt, weil in Saras Leben etwas steckt, wonach ich mich selbst oft sehne: Abgeschiedenheit, Natur, Tiere, Wasser und ein Ort, an dem die Welt ein bisschen weiter weg ist, das Leben sich nicht so eng anfühlt. Saras „Grüner Mond“ erscheint mir als ein Plätzchen zum Aufatmen, auch wenn es das für sie nicht immer war… Hätte ich vorher gewusst, dass Klimaschutz, Aktivismus und die Besetzung des Uhlenheimer Forsts darin eine Rolle spielen, hätte ich vermutlich überlegt, ob ich den Roman lesen mag. Diese Themen interessieren mich sehr, aber in Romanen habe ich sie bisher für mich nicht umgesetzt gefunden, dass es mir gefiel. In „Tage am Fluss“ von drängt sich dieses Thema aber nicht in den Vordergrund, sondern gehört mit Leon, der aktiv für den Schutz der Natur kämpft, einfach dazu. Sara dagegen lebt längst mit ihr, baut vieles selbst an und nutzt, was ihr Hof und die Umgebung ihr geben. Zwei ganz unterschiedliche Wege, die Natur zu bewahren, treffen hier aufeinander. Ich mochte die Ruhe dieses Romans sehr. Die Naturbeschreibungen sind wunderschön und haben Hof, Fluss und Umgebung für mich vor meinem inneren Auge sichtbar und fühlbar gemacht. Gleichzeitig gibt es Passagen, die mich wirklich gepackt haben. Sara hält aufgrund ihrer traumatischen und verletzenden Familiengeschichte konsequent Abstand zu anderen Menschen. Leon kommt aus völlig anderen Verhältnissen und schultert seinen ganz eigenen Problem-Rucksack. Zwei Lebenswege, zwei Arten von Verletzungen, rund zwanzig Jahre Altersunterschied und trotzdem ergänzen sie sich, geben einander Halt und finden auf Saras Hof einen Weg miteinander, ohne plötzlich andere Menschen zu werden. Das Leben spielt manchmal die verrücktesten Geschichten. Warum also nicht auch Bücher?

  • Callea

    5/5

    05.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fluss

    In Tage am Fluss zeichnet Jochen Mariss das feinfühlige Porträt zweier verwundeter Seelen, die am Flussufer ungeahnte Zuflucht finden. Berührend, naturnah und aktuell. Als der verletzte Leon auf Saras kleiner Fähre auftaucht, prallen zwei Welten aufeinander. Doch bei der gemeinsamen Hofarbeit – vom Schafescheren bis zum Sensen der Wiese – weicht die anfängliche Distanz einer tiefen Vertrautheit. Mariss verbindet das emotionale Annähern seiner Protagonisten gut mit drängenden ökologischen Fragen: Der Widerstand gegen den Brückenbau und die drohende Flussflut verleihen der ruhigen Naturkulisse eine greifbare Dynamik. Ein leiser, hoffnungsvoller Roman über das Einreißen innerer Mauern, den Mut zum Neuanfang und den Schutz dessen, was wirklich zählt. Absolute Leseempfehlung! Mut wunderbarem Cover mit Wasser.

  • kurti

    aus Nürnberg

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein silles Leben am Fluss mit einer Fähre

    Die Fährfrau Sara Hansen lebt auf einem weitläufigen Grundstück am Fluss, genannt der grüne Mond, Von ihrem Vater hat sie die Fähre übernommen und kümmert sich außerdem um den Hof mit Schafen und Hühnern. An einem schwülen Sommertag taumelt Leon auf die Fähre. Er hat kein Geld und ist verletzt. Sie nimmt ihn mit in ihr Haus, behandelt seine Wunde und hofft, dass er bald verschwindet. Doch er bleibt, hilft ihr beim Gießen, beim Scheren der Schafe und im Haushalt. Nach und nach erfährt man Ereignisse aus dem Leben von Sarah und Leon und welche Konsequenzen ein von dem Ort geplanter Brückenbau hätte. Die Schwierigkeiten steigern sich, führen jedoch dazu, dass Leon nach einem Streit zu der Fährfrau zurückkommt. Der Autor Jochen Mariss versteht es, in kurzen Sätzen Konstellationen einzufangen: „Blitze schossen aus ihren grünen Augen.“ Gefallen haben mir auch die Anspielungen auf die Vernichtung der Natur durch den Brückenbau und deren Verbindung mit der Autobahn. Alles in allem beschreibt dieser Roman das Leben in Eintracht mit dem Fluss und der Landschaft. Ein empfehlenswertes Buch für alle, die ebenfalls daran interessiert sind.

  • Edelstella

    aus Hamm

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beständigkeit und Wandel

    Ein herrlich erfrischendes Cover zeigt eine badende Frau im roten Badeanzug und führt uns dirket zur Kulisse einer Flußlandschaft des sommerlichen und höchst aktuellen Gesellschaftsromans von Jochen Mariss. Schon bevor die eigentliche Geschichte um Sara und Leon beginnt, spricht uns der Autor direkt an mit sehr eindringlichen Worten: „Für die, die trotz allem, was tagtäglich geschieht auf unserem blauen Planeten, nicht aufgeben, nicht abstumpfen, nicht verbittern, nicht gleichgültig werden, nicht die Augen verschließen, nicht die Hände in den Schoß legen, sich nicht auf die Aussichtslosigkeit berufen, auf die eigene Schwäche, die nicht zur Tagesordnung übergehen, sondern Tag für Tag, so gut es geht und auf ihre Art, dem Unrecht die Stirn bieten und das Leben umarmen.“ Genau jetzt hat mich der Autor in Stimmung gebracht. Und dann beginnt die Geschichte von der Selbstversorgerin Sara, die den Fährbetrieb des verstorbenen Vaters übernommen hat und damit auch eine große Verantwortung für Menschen und Natur. Eines Tages nimmt sie als letzten Gast der Überfahrt den verletzten Leon auf, der sie sehr an ihren Bruder Jan erinnert und da er nicht weiß wohin, gibt sie ihm Jans Zimmer. Es rumpelt ganz schön zwischen den beiden am Anfang, doch während sie zusammen einige Arbeiten auf dem Hof über übernehmen und sich so nach und nach kennenlernen, entsteht eine Nähe und ein Interesse für das Gegenüber. Doch Saras Fährbetrieb ist in Gefahr durch das Vorhaben des Bürgermeisters,eine Brücke zu bauen, das zudem noch die Natur gefährden würde und auch Leon hat noch so seine Geheimnisse. Jochen Mariss zieht uns nach und nach tief in das Geschehen hinein und wir erleben hautnah, was es heißt, wenn Dinge nicht ausgesprochen werden, die uns ausmachen, wenn die Natur gefährdet ist und die Zukunft große Angst macht. Er schreibt einen Genenrationenroman und es wird klar, dass nicht alles immer nur schwarz oder weiß ist. Und er beherrscht den Wechsel zur Leichtigkeit und zur Schönheit der Natur rund um diese Flußlandschaft und zeigt auf, dass es sich lohnt zu kämpfen und das Leben zu umarmen. Und er zeigt auf, dass alle Generationen ihr Päckchen zu tragen haben und es ein Gutes ist, sich zuzuhören und aufeinander zuzugehen. Es gibt so viele Gründe etwas zu tun und es gibt Ängste.Gibt es auch Hoffnung, wenn man das zuläßt ? Danke Jochen Mariss!

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  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.07.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sara und Leon

    Wau!! - für mich ein sehr tolles Hörbuch mit einer wunderbaren Geschichte, die mich von Beginn an gefesselt hat Sara und Leon - zwei unterschiedliche Menschen treffen hier aufeinander und nähern sich an mit ihren Lebensgeschichten. Es ist ein Buch, dass über vielschichtige Themen berichtet - Vergangenheitsbewältigung, Alltag, Existenzängste, Umwelt, Klima, Dorfkonflikte. Toll erzählt - mit Atmosphäre und einer Warmherzigkeit. Für mich ein Hörbuch, was nachhallt!!! - Wunderbar!!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Resch-Krenn

    Andrea Resch-Krenn

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    04.07.2026

    eBook (ePUB 3)

    Die Seele lüften

    Der Roman erzählt von der Fährfrau Sara und dem Klimaaktivisten Leon. Ihre Begegnung ist ein Zusammentreffen von zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch viel gemeinsam haben: die Liebe zur Natur und die Sorge um die Zukunft unserer Umwelt. Zwischen den beiden entstehen eine Bindung, die beiden so nicht erwartet haben. Nach und nach lernen sie sich kennen und setzen sich auch mit ihrer Vergangenheit, ihren Ängsten und Wünschen auseinander. Ein Buch, das mit seiner ruhigen, aber fesselnden Geschichte besonders im Umgang mit der Natur zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Lesen nachklingt.
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    28.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen den Strom schwimmen

    „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss ist ein bildhafter, atmosphärischer und vor allem ruhiger Roman über alte Wunden, neue Freunde, die Kraft der Natur, wie weit wir gehen, um unsere Umwelt zu bewahren, und über ganz besondere Tage am Fluss. Ich wurde hineingezogen in den Roman und bin mit seiner Strömung mitgeschwommen. Der Stil des Autors ist klar und präzise, nicht kitschig und doch emotional, sehr ruhig und angenehm. An manchen Stellen hat das Tempo etwas gefehlt, trotzdem habe ich das Buch immer wieder gerne aufgeschlagen, um mich weiter in die Geschichte treiben zu lassen. Sara und Leon sind authentisch und ich mochte besonders die Entwicklung der beiden und ihre Beziehung zueinander. Das Buch endet an einem Punkt, an dem ich gerne mehr über die beiden gelesen hätte. Obwohl Jochen Mariss nie belehrend schreibt und Botschaften authentisch eingewebt werden, ist es vor allem dieser Satz, der mir in Erinnerung bleiben wird: „Wenn der Mensch überleben will, dann muss er der Natur dienen, nicht umgekehrt. Die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur.“

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