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Artikelbild von 1999 Meter über dem Meer
Caroline Wahl

1. 1999 Meter über dem Meer

1999 Meter über dem Meer Der neue Roman von Caroline Wahl

Gesprochen von
61

24,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 31 Minuten

Erscheinungsdatum

28.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822487

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 31 Minuten

Erscheinungsdatum

28.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839822487

Herstelleradresse

Argon Verlag GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Hörbuch (Audio)

    Chapeau Caroline Wahl!

    Da macht lesen so richtig Freude! Man beginnt mit dem Buch & kann nicht aufhören zu lesen bevor man an der letzten Seite angekommen ist. Man wird in die Handlung hineingezogen. Samara hat mich komplett aus meiner klar strukturierten immer schneller werdenden Welt geholt. Brillant, ich bin überwältigt.

  • Melanie T

    4/5

    29.09.2026

    Hörbuch (Audio)

    Roadtrip-Roman über Einsamkeit, Hochstapelei und Liebe

    In diesem Roman kämpft Samara mit einer inneren Dunkelheit, die sie von Bali über Berlin bis in die Schweizer Alpen begleitet. Sie probiert verschiedene Neuanfänge aus, doch erst in St. Moritz, zwischen Luxus, Feriengästen und flüchtigen Begegnungen, scheint sie einen Ort zu finden, an dem sie ihre Einsamkeit zumindest für Momente vergessen kann. Samara als Protagonistin hat mich mit ihrer Mischung aus Schwere, Trotz und Spontanität beeindruckt. Sie ist keine glatte, ständig funktionierende Figur, sondern jemand, der mit Ängsten und einem Gefühl von innerer Leere ringt. Aus einem Schutzmechanismus – sich Fremden mit falschem Namen vorzustellen, um in Ruhe gelassen zu werden – wird nach und nach ein gefährliches Spiel mit Identitäten. In St. Moritz gibt sie sich schließlich als Fotografin aus und rutscht tiefer in eine Rolle, die größer wird, als sie selbst. Fritz, den sie zuerst in Berlin kennenlernt und später wiedertrifft, bringt zusätzlich Komplexität hinein: Er hat eine Vergangenheit, Verpflichtungen und Grenzen, die diese Liebesgeschichte glaubwürdiger und erwachsener wirken lassen als viele klassische Romance-Plots. Plotseitig hat mich „1999 Meter über dem Meer“ sehr überzeugt. Der Weg von der gescheiterten Selbstfindung in der Ferne hin zu einem riskanten Leben inmitten der Superreichen bleibt für mich durchgehend spannend. Die Hochstapelei rund um Samaras Fotografien öffnet Türen, die ihr sonst verschlossen geblieben wären, und gleichzeitig schwebt immer die Frage darüber, wie lange dieses Kartenhaus halten kann und was passiert, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Ohne zu viel zu verraten: Dass Samara sich am Ende den Konsequenzen stellen muss, hat sich für mich stimmig angefühlt und gibt der Geschichte eine runde, hoffnungsvolle Wendung. Sehr stark fand ich auch die Themen, die immer wieder durchscheinen: Einsamkeit, mentale Gesundheit, der Versuch, vor der eigenen Dunkelheit wegzulaufen, und der Kontrast zwischen „normalem“ Leben und einer Welt, in der Geld und Status alles zu regeln scheinen. Das Buch benennt Depression nicht offen, aber Samaras Sprache, ihre Bilder von Dunkelheit und ihr ständiges Suchen machen dieses Thema für mich sehr greifbar. Schwierig war für mich allerdings der Schreibstil. Viele Sätze sind extrem kurz und abgehackt, Dialoge wirken oft wie protokollierte Chats. Dieses ständige „Ich:…, Fritzi:…., Ich: ……. Fritzi:…..“ fand ich sehr anstrengend. Dazu kommt, dass Gedanken und gesprochene Sätze häufig direkt nacheinander fast identisch wiederholt werden, z.B.: So etwas Romantisches hatte ich noch nicht gehört. Ich: „So etwas Romantisches habe ich noch nie gehört.“ Ich verstehe, was die Autorin damit ausdrücken will. Samara sagt genau das, was sie denkt, ihr Mund ist schneller als der Kopf. Aber das zieht sich derart durch das (Hör)buch, dass es auf Dauer für mich einfach anstrengend war. Unterm Strich bleibt für mich ein sehr starker, emotionaler Roman mit Tiefgang, dem ich wegen des für mich schwierigen Stils trotzdem „nur“ vier Sterne gebe – eine klare Empfehlung für alle, die Lust auf eine intensive Geschichte haben und mit einem experimentelleren Erzählrhythmus gut zurechtkommen.

  • Bewertung

    2/5

    07.09.2026

    Hörbuch (Audio)

    Puh...was habe ich da gelesen?

    Ich mag Caroline Wahl eigentlich sehr. Ihren direkten Stil, ihre Ecken und Kanten, die Wiederholungen und auch diese gewisse Provokation und den Trotz ihrer Figuren. Bei 1999 Meter über dem Meer war es mir davon aber irgendwann einfach viel zu viel. Was in ihren anderen Büchern für mich funktioniert hat, wirkt hier überstrapaziert und teilweise fast zum Selbstzweck. Und darüber wurde für mich etwas Entscheidendes vergessen: eine Geschichte zu erzählen, die mich wirklich mitnimmt. Mit Samara bin ich überhaupt nicht warm geworden. Sie ging mir zunehmend auf die Nerven, blieb mir unsympathisch und vor allem emotional so fern, dass mir irgendwann schlicht egal war, was mit ihr passiert. Ihr permanentes Genervtsein von anderen Menschen, ihre Überheblichkeit und ihre Trotzreaktionen mögen bewusst so angelegt sein – eine interessante Hauptfigur haben sie für mich trotzdem nicht ergeben. Auch die Handlung konnte mich irgendwann nicht mehr tragen. Vieles wirkt überzeichnet, manches unglaubwürdig und trotz Roadtrip erstaunlich ereignisarm. Gegen Ende bin ich deshalb ins Überfliegen übergegangen. Und dann diese Wiederholungen. Ja, sie gehören zu Caroline Wahls Stil. Aber hier hatten sie für mich irgendwann keinen Mehrwert mehr. Samaras Widersprüchlichkeit zeigt sich gefühlt schon in ihrem Müller-Milch-Konsum. Und wenn ich noch einmal „Iced White Cacao“ lese, schreie ich. Die ständigen Produktnennungen und Wiederholungen haben mich irgendwann mehr beschäftigt als die eigentliche Geschichte. Schade. Gerade weil ich Wahls Art sonst mag und 22 Bahnen und Windstärke 17 zeigen, wie gut ihr besonderer Ton funktionieren kann. Hier hatte ich dagegen das Gefühl: ganz viel Caroline-Wahl-Sound, ganz viel Attitüde – aber zu wenig Geschichte dahinter. Für mich leider eine große Enttäuschung.

  • Bewertung

    5/5

    14.10.2026

    eBook (ePUB)

    Das Buch weglegen war nicht mehr möglich!

    Offen, ehrlich, witzig, traurig und spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Zwischen den Zeilen versteht man die Müller Milch und die eisblauen Augen. Gut recherchiert. Pures Lesevergnügen.

  • Kerstin Kartenwerkstatt Kreativ- und Buchblog

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.10.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Eine amüsante Reise voller Überraschungen

    Das Cover sprang mir regelrecht ins Auge. Auf einem lila Hintergrund ist eine Straße in den Bergen mit gelblicher Fahrbahn angedeutet. Scheinbar ein kurvenreicher Weg bis zum Gipfel. Für mich passt es gut zur Geschichte. 1999 Meter über dem Meer von Caroline Wahl erschien im Rowohlt Verlag. Das Hörbuch wurde von Lisa Hrdina für den Argon Verlag eingelesen. Sie gibt damit der Ich-Erzählerin Samara eine eigene Stimme auf ihrem Selbstfindungstrip von Bali über Berlin bis nach St. Moritz. Mit im Gepäck hat sie ihre Leica und ganz viel Fantasie. Nachdem ich 22 Bahnen und Windstärke 17 verschlungen habe, habe ich mich nun auf „1999 Meter über dem Meer“ gefreut. Bei den Dialogen habe ich mich direkt wieder wohlgefühlt. Der Schreibstil ist einfach sehr prägnant. Ich habe bisher von niemandem solche knackigen und speziellen Dialoge gelesen. Ein wenig schmunzeln musste ich bei der Erwähnung von Ida, der besten Freundin von Samara, die auf Rügen lebt. Wenn du Windstärke 17 gelesen hast, dann weißt du, wer Ida ist, und wirst genauso schmunzeln wie ich. Wenn du das Buch nicht kennst, ist das nicht schlimm, denn Ida tritt einzig als WhatsApp-Empfängerin auf und kommt ansonsten nicht weiter vor. Du musst Windstärke 17 also nicht kennen. Beides sind eigenständige Romane, deren Geschichten nicht miteinander verknüpft sind. Samara ist eine junge Frau, die vor ihrem ersten Job noch einmal eine Auszeit nimmt. Eher unfreiwillig landet sie auf Bali. Die Erlebnisse dort sind amüsant zu lesen und haben mich direkt abgeholt. Noch mehr zum Lachen gebracht hat mich ihr Bericht zum Führerschein. Ich habe mich dort ganz und gar wiedergefunden, denn auch mein Fahrenlernen hat einige Zeit in Anspruch genommen. Aber ich will hier gar nicht ins Detail gehen. Die Sprecherin hat das ganz besondere Caroline-Wahl-Feeling mit ihrer Stimme sehr gut rübergebracht. Gespannt habe ich zugehört und abgewartet, was sich Samara als Nächstes ausdenkt. Mit dabei ist immer ihre Leica, um einzigartige Motive einzufangen. Am Abend hat sie gerne mal einen Espresso Martini in der Hand. Ich glaube, den muss ich jetzt auch mal probieren. So oft, wie im Hörbuch Espresso Martini bestellt wurde, bin ich neugierig auf den Geschmack geworden. Eine weitere Anekdote ganz zu Beginn der Geschichte brachte mich ebenfalls zum Schmunzeln. Bei meiner Reise hatte ich mehr Glück mit dem Koffer als Samara, deren Koffer auf dem Flug seine Rollen verloren hat. Ich musste meinen nicht nach Hause tragen, da er einfach ganz nach dem Motto: Pleiten, Pech und Pannen am Urlaubsort den Weg in den Flieger nicht gefunden hatte. Samara musste ihren Koffer nach der Bali-Reise auf einer Rolle mit nach Hause nehmen. Ich sah die Szene förmlich vor mir. Magst du Selbstfindungs- und Roadtrips? Kennst du schon den Schreibstil von Caroline Wahl? Dann habe ich hier „1999 Meter über dem Meer“ von Caroline Wahl für dich. Das Hörbuch wird von Lisa Hrdina gesprochen, die die ganz besondere Atmosphäre sehr gut transportiert. Die Protagonistin Samara hat ihre ganz eigene Wahrheit, mit der sie sich bei neuen Menschen vorstellt. Der Zufall, ihre Leica und ihr SL sorgen dafür, dass sie in St. Moritz ankommt und dort ihren Weg findet. Ich habe das Hörbuch einfach nur genossen und empfehle es sehr gerne weiter.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (61)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Leonie Schölmberger

    Leonie Schölmberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1999 meter über dem Meer

    Samara, die Hauptfigur dieser Geschichte, ist ein sehr interessanter Charakter. Ja. manchmal wollte ich sie gerne erwürgen, denn sie kann schon recht anstrengend sein. Aber gleichzeitig kamen mir viele Momente bekannt vor, ich konnte mich ihr oft sehr nahe fühlen. Sie ist widersprüchlich, verloren und einsam, aber auch einfach menschlich. Dieser Roman ist wieder einmal etwas ganz anderes als seine Vorgänger, aber genau das mag ich so an Caroline Wahls Büchern - man weiß nie, worauf man sich einlässt, und wer erwartet, das nächste "22 Bahnen" zu lesen, macht einen törichten Fehler! Die Autorin und ihr Stil befinden sich in stetigem Wandel, und es ist ein Vergnügen, sich jedes Mal auf etwas völlig Neues freuen zu dürfen!
  • Zum Bewerterprofil von Melina Joelle K.

    Melina Joelle K.

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    “Tacho 180 km/h, dreiviertelvol-ler Tank, 31 Grad, dunkle Gewitterwolken am Himmel”

    Von allen Büchern von Caroline Wahl hatte ich bei diesem bis jetzt am meisten Spaß beim Lesen. Ich mochte die verschiedenen Schauplätze des Romans und wie satirisch und humorvoll die Influencer- und High Society Welt behandelt wurde. Auch wenn ich die Entscheidungen von unserer Hauptfigur Samara nicht immer nachvollziehen oder verstehen konnte, wurde sie dadurch gleichzeitig greifbar. Diese Geschichte spaltet sich meiner Meinung nach von Wahl’s bisherigen Büchern ab und ich bin gespannt was als nächstes kommt.
  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gedanken, Lügen und Müller Milch in der Mittelkonsole

    Wie schon "Die Assistentin" ist auch "1999 Meter über dem Meer" ganz anders als die ersten beiden Bücher von Caroline Wahl. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sams Gedanken und die vielen Lügen, die sie auf ihrer Reise erzählt. Wahls Schreibstil mit den auffälligen Satzwiederholungen ist auch hier wieder sehr präsent und charakteristisch. Insgesamt bin ich mit dem Buch nicht ganz warm geworden, aber das Ende hat mich dann doch etwas versöhnlicher gestimmt.

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