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Am Hüttentisch Geschichten und vegane Rezepte aus den Salzburger Tauern

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29,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1730

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Verlag

Pichler Kochbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,4/17,1/2,2 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-14059-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1730

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.06.2026

Verlag

Pichler Kochbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

24,4/17,1/2,2 cm

Gewicht

660 g

Farbe

Seidengrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-14059-4

Herstelleradresse

Pichler Verlag
Lobkowitzplatz 1
1010 Wien
AT

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  • NT

    4/5

    12.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Sommer auf der Almhütte

    Als Veganerin wünsche ich mir seit Jahren ein besseres pflanzliches Angebot auf Berghütten. Oft endet die Auswahl bei Pommes oder einem langweiligen Salat. Die Franz Fischer Hütte in den Salzburger Tauern geht einen anderen Weg. Sie ist überregional dafür bekannt, vegetarische und vegane Gerichte selbstverständlich auf die Speisekarte zu setzen. Leider immer noch eine Ausnahme in der Hüttenlandschaft. Umso mehr habe ich mich über Am Hüttentisch gefreut. Das Buch versammelt über 40 vegane Rezepte, die in der letzten Saison auf der Hütte serviert wurden, und bringt damit ein Stück Almsommer direkt nach Hause. Noch schöner wäre allerdings, wenn sich möglichst viele andere Hütten davon inspirieren ließen. Dabei ist dieses Buch weit mehr als eine Rezeptsammlung. Evelyn Matejka und Tom Burger nehmen uns mit in ihr Leben als Hüttenwirtsleute. Zwischen den Rezeptkapiteln erzählen sie von Wanderungen, Begegnungen mit Gästen, dem Alltag auf der Hütte und den Herausforderungen eines Lebens in den Bergen. Die Texte wirken sehr persönlich und manchmal gar intim. Immer wieder schwingen auch schwere Gedanken über Achtsamkeit, Zukunftsängste, psychische Erschöpfung oder den Klimawandel mit. Manche Passagen haben etwas Philosophisches, fast Spirituelles. Das wird nicht jede Person gleichermaßen ansprechen und auch ich hab mich damit eher schwer getan. Dennoch passen die Gedanken gut zu der besonderen Atmosphäre eines Ortes, an dem das Leben ein anderes Tempo hat. Die Geschichten ziehen sich durch die gesamte Hüttensaison. Von den Vorbereitungen vor der Öffnung bis zur Zeit nach Saisonende entsteht nach und nach ein Bild davon, was es bedeutet, einen solchen Ort zu führen. Die Rezepte selbst schmecken nach Bergsommer und Hüttenküche, ohne altbacken zu wirken. Spinatknödel, Wirsing-Kürbis-Strudel, Gemüsegulasch oder Himbeer-Streuselkuchen sind genau die Art von Gerichten, die man sich nach einer langen Wanderung an so einem Ort in den Bergen wünscht. Die Küche ist deftig, sättigend und gleichzeitig überraschend ausgewogen. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass Hülsenfrüchte und andere Proteinquellen selbstverständlich ihren Platz haben – etwas, das ich in pflanzlichen Kochbüchern leider nicht immer erlebe. Dazu kommen viel Kohlgemüse, regionale Zutaten und insgesamt sehr vollwertige Rezepte. Die wunderschönen Fotografien tragen viel zur Stimmung des Buches bei. Die Berglandschaften, die Hütte, das Essen: alles wirkt authentisch und lädt zum Verweilen ein. Schade fand ich lediglich, dass nicht zu jedem Rezept ein Foto vorhanden ist. Außerdem hätte ich mir Zubereitungszeiten gewünscht, um den Aufwand besser einschätzen zu können. Viele Rezepte wirken eher etwas aufwendiger und sind für mich nicht unbedingt klassische Feierabendgerichte. Am Hüttentisch ist deshalb weniger ein Kochbuch für die schnelle Alltagsküche als eines zum Schmökern und Nachkochen an freien Tagen. Vor allem aber ist es ein Buch für Menschen, die das Wandern, die Berge und das besondere Gefühl einer Hütte lieben. Man schließt es zu und hat sofort Lust, die Wanderschuhe zu schnüren.

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