Produktbild: Botanik des Wahnsinns
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Botanik des Wahnsinns Roman | »Unwiderstehlich. Leichtfüßig und ernst, zärtlich und brutal, ironisch und ehrlich.« Siri Hustvedt

189

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1767

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1 Auflage Erstmals im Taschenbuch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0582-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1767

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Abbildungen

Klappenbroschur mit bedruckten Umschlaginnenseiten

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Farbe

Champagner / Grau

Auflage

1 Auflage Erstmals im Taschenbuch

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0582-3

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

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  • TontoM

    aus Luxemburg

    5/5

    17.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Es war ein weiter Weg hinaus aus der Sprachlosigkeit

    Mir gefällt, wie der Erzähler Leon seine Familiengeschichte psychisch Kranker mit der Geschichte von Psychiatrie und Psychoanalyse verknüpft. Die Handlung spielt deshalb hauptsächlich in München (Kraepelin - Wegbereiter der Psychiatrie) und Wien. Leon möchte dem Schicksal seiner Familie entgehen, um nicht in der Psychiatrie zu landen. Er arbeitet dort als Psychologe und lernt die verschiedenen psychischen Erkrankungen kennen. Wie in der Botanik reicht die Klassifizierung in der Psychologie bis ins 18. Jh. zurück. Nur der Erzähler Leon, seine Freundin Ellen und die Großmutter Lotte werden im Roman namentlich genannt. Leon stammt aus einer Arbeiterfamilie und diese hat weder eine Sprache für das Erlebte noch eine Geschichte. Spannend finde ich, wie Leon der Frage nachgeht, warum es seiner Großmutter und seiner Mutter trotz mutiger Versuche nicht gelang, mit der Familientradition zu brechen. Die Männer der Familie wirken eher schwach. Symptomatisch erreicht Leon immer noch im letzten Moment Bus und Bahn, sodass er den Anschluss ans Leben nicht verpasst. Das eher triste Leben wurde in seiner Familie gelebt, nicht besprochen. Leon rettet sich, indem er seine Familiengeschichte aufschreibt und dadurch die Sprachlosigkeit verlässt. Ihm gelingt ein beeindruckende Befreiungsschlag!

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    25.04.2026

    eBook (ePUB)

    mit Empathie & Humor

    Eine Geschichte über psychische Erkrankungen, die von einem wunderbar trockenem Humor begleitet wird, wodurch sie trotz herausfordernder Thematik irgendwie heiter bleibt. Verschiedene Gefühle finden zwischen diesen 200 Seiten Platz und ebenso ihren Weg zu Leserin und Leser. Dieses Buch enthält so viel Empathie, Liebe und Verständnis und ist dennoch frei von Kitsch und Drama. Und dann noch soooo gut geschrieben. Würde ich direkt nochmal lesen und allen verschenken. Überrascht nicht, dass es zum Lieblingsbuch des Deutschschweizer Buchhandels gewählt wurde!

  • maison.tania

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    21.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Wahnsinn und Wahrheit – ein Buch, das mehr ist als ein Roman

    Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Weise berührt – und ehrlich gesagt auch überrascht. Ich habe es als Hörbuch erlebt und war von Anfang an gefangen in dieser Mischung aus Tiefe, kluger Beobachtung und einer Sprache, die gleichzeitig zart und schonungslos ist. Im Kern ist es eine Familiengeschichte – aber keine „normale“. Es ist eher eine Art Spurensuche durch Generationen, geprägt von psychischen Erkrankungen, Brüchen und der großen Frage: Was nehmen wir eigentlich aus unserer Herkunft mit? Und genau das macht dieses Buch so besonders: Es bleibt nicht bei einer Geschichte stehen, sondern öffnet immer wieder neue Ebenen – persönliche Erinnerungen, psychologische Einordnungen, fast schon kleine Exkurse in die Welt der Psychiatrie. Und genau hier liegt für mich auch der kleine Wermutstropfen – allerdings wirklich nur auf ganz persönlicher Ebene: Ich hätte dieses Buch unglaublich gern gelesen statt gehört. Es ist eines dieser Bücher, in denen so viele Gedanken, Sätze und Denkanstöße stecken, die man eigentlich markieren, nachlesen, weiterdenken möchte. Denn man spürt auf jeder Seite dieses fundierte Wissen – fast, als würde in diesem Roman auch ein kleines Sachbuch mitschwingen. Beim Hören geht einem da zwangsläufig etwas verloren. Aber: Das ändert nichts daran, wie gut dieses Hörbuch gemacht ist. Die Stimme trägt die Geschichte unglaublich angenehm, schafft genau die richtige Balance zwischen Distanz und Nähe und lässt einen tief eintauchen in diese oft schwere, aber nie hoffnungslose Welt. Was mich besonders beeindruckt hat, ist diese ständige Gratwanderung: zwischen Tragik und leiser Ironie, zwischen Schwere und einem fast tröstlichen Blick auf das Menschsein. Es geht um Angst – vor Vererbung, vor dem eigenen „Abgleiten“, vor dem, was in einem selbst steckt. Und gleichzeitig auch um Verständnis. Für sich selbst. Für die eigene Familie. Für all das, was uns geprägt hat. Dieses Buch ist kein klassischer Roman, den man einfach so „wegliest“. Es fordert. Es regt zum Nachdenken an. Und es bleibt. Und genau deshalb werde ich es ganz sicher nochmal lesen – diesmal mit Stift in der Hand.

  • V

    aus München

    5/5

    31.03.2026

    Hörbuch (Downloaddatei)

    Unterhaltsames, skurriles Buch

    Der große Gau: Bei der Wohnungsentrümplung wird der falsche Haufen entsorgt, es bleibt nur der eigentlich aussortierte Rest übrig. Allerdings fügt sich dieser Unfall auch gut in die Familiengeschichte ein - fast jeder hat und hatte mit mentalen Krankheiten und Suchterkrankungen zu kämpfen. Der Erzähler blickt auf die Familiengeschichte und sein eigenes Leben zurück, dabei ist das Buch unterhaltsam und spannend eingelesen.

  • Bewertung

    5/5

    30.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unfassbar gutes, reflektiertes, lehrreiches, Fesselndes Buch

    fühlte sich fasst wie Therapie an, habe den podcast auf Spotify gehört und wusste garnicht das dieses Buch inzwischen bestseller ist! Kein Wunder! Als Junges Mädchen das sich viele Fragen zu Familie, Schicksal, psychologie und abhängigkeit stellt, ein sehr heilendes auch wenn schmerzendes buch wo man abunzu schmunzeln muss, wie das Leben..❤️‍

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (189)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sandra P.

    Sandra P.

    Thalia Spittal – Stadtpark Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wildwucherndes Sprachkunstwerk für den Kopf

    Leo Englers Botanik des Wahnsinns ist ein literarisches Kammerspiel der Extraklasse. Der Text kommt ohne großen Ballast aus und trifft mit seinen pointierten, oft skurrilen Dialogen direkt ins Schwarze. Engler seziert die menschliche Psyche mit botanischer Präzision – das ist beim Lesen gleichermaßen amüsant wie beunruhigend.
  • Zum Bewerterprofil von Jonas L.

    Jonas L.

    Thalia Wien – Q19

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.03.2026

    Hörbuch (Downloaddatei)

    Schwierige Themen, wunderbares Buch

    Ein grandioses Buch, das Einblicke in die schwierigen Familienverhältnisse des Erzählers bietet. Wird man selbst auch verrückt, wenn man einer wahnsinnigen Familie entstammt? Was bedeutet es, normal zu sein? - und gibt es Normalität überhaupt? Der Erzähler landet irgendwann selbst in der Anstalt, jedoch als Psychologe. Hier lernt er die andere Seite einer dünnen Medaille kennen, deren Seiten mehr gemein haben als sie trennt. Leon Engler beschreibt in wunderbar prägnanter Sprache, das Innere eines belasteten Familiensystems. Seine Worte denken zum Nachdenken und Hineinempfinden an. Vor allem die Bezüge zu Wien und München verleihen der Erzählung Plastizität und erlauben Ortskundigen noch weiter in ihr zu versinken. Ein tolles Buch, vor allem auch super gelesen von Johannes Nussbaum, u.a. bekannt als Erzherzog Maximilian aus "Die Kaiserin".
  • Zum Bewerterprofil von Lisa S.

    Lisa S.

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte voller Gefühl und Tiefe

    “Botanik des Wahnsinns“ von Leon Engler hat mich tief berührt. Die Sprache ist unglaublich schön und intensiv, jedes Wort scheint mit Bedacht gewählt. Besonders beeindruckt haben mich die Charaktere. Sie wirken so lebendig und echt, dass man das Gefühl hat, ihnen ganz nah zu sein. Ein Buch, das nicht nur gelesen, sondern gefühlt wird.
  • Zum Bewerterprofil von Denise Raisp

    Denise Raisp

    Thalia Graz – Murpark

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Was ist ein normaler Mensch? Hast du schon einen getroffen?“

    Der Protagonist führt uns durch seine Familiengeschichte, in der jede einzelne Person unter einer psychischen Krankheit litt. Kein Wunder, dass er sich fragt mit welcher Diagnose er früher oder später in der Psychiatrie landen wird… Ein Buch, dass ganz anders ist, aber zum Nachdenken anregt und eine gelungene Mischung aus Ernsthaftigkeit, Empathie und Ironie beinhaltet.
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Settele

    Claudia Settele

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Lieber verrückt als einer von euch"

    Dieser sehr einfühlsame, anspruchsvolle und kurzweilige Debütroman thematisiert die psychischen Dynamiken der Familie des Autors, bei der über Generationen hinweg verschiedenste psychiatrische Erkrankungen vorherrschten. Ein Stammbaum des Wahnsinns? Ernst, ironisch, aber auch teils unterhaltsam lässt uns dieses Buch in die Welt abseits gesellschaftlicher Normen eintauchen. Bleibt nur noch die Frage: Was und wer ist schon normal?

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