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Die zweitgrößte Liebe Roman | Nach »Die schönste Version« das neue Buch der Bestseller-Autorin. Ein moderner Liebesroman über die kleinen und noch größeren Gräben unserer Gesellschaft

117

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

137

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Lila

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Beschreibung

Rezension

Eine unbedingte Empfehlung für den Sommer, egal ob man den in der eigenen Villa mit Pool in Spanien verbringt, weil man es dicke hat, oder zu Hause auf dem Balkon, weil das Geld knapp ist. (...) Für alle, die auf der Suche nach einem klischeefreien und gesellschaftskritischen Liebesroman sind. ("WDR 2")
Einer der schrecklich-schönsten Liebesromane der heutigen Zeit. ("NDR Buch des Monats")
Emotional mitreißend und nüchtern realistisch. ("Welt am Sonntag")
Auch in ihrem zweiten Roman durchleuchtet sie die Untiefen heterosexueller Beziehungen so eindringlich, dass man das Buch kaum weglegen kann. ("Annabelle (Zürich)")
Ein Beziehungsdrama, das man verschlingt. ("SRF-Bestenliste")
Ruth-Maria Thomas kann wunderbar präzise über Liebe schreiben. ("Madame")
Ruth-Maria Thomas beweist auch in ihrem zweiten Buch, welch großartige Erzählerin sie ist, wie scharf und feinfühlig zugleich sie gesellschaftliche Themen – Klasse, Geld und letztlich auch Macht – bearbeitet. ("Tages-Anzeiger")
Ruth-Maria Thomas lässt Lebenswelten kollidieren und zeigt sich einmal mehr als präzise Beobachterin mit sprachlicher Brillanz. Gesagtes und Unausgesprochenes sorgen in starken Dialogen für nahbare und nachvollziehbare Charaktere. ("Aachener Zeitung")
Thomas erzählt aufregend neu die alte Geschichte von den zwei Königskindern, die nicht zueinanderkommen. ("ARD Druckfrisch")
Ruth-Maria Thomas gelingt besonders gut: Sie zeichnet mit diesem Roman ein Bild der Ungleichheit in der Gesellschaft, ohne auch nur eine einzige journalistische These aussprechen zu müssen. Es ist ein Ost-West-Roman, ohne dass die Namen der politischen Himmelsrichtungen fallen. ("Berliner Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

137

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

19,6/12,4/2,9 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Lila

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28576-6

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Bücherfreundin

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mitreißendes Beziehungsdrama

    Nach ihrem erfolgreichen Debütroman "Die schönste Version" aus dem Jahr 2024, der im gleichen Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert war, hat Ruth-Maria Thomas nun "Die zweitgrößte Liebe" veröffentlicht. Die 30-jährige Michelle hat ihre Heimat, eine Kleinstadt in der Lausitz, verlassen, nachdem sie coronabedingt ihren kleinen Schmuckladen schließen musste. Mit ihrer Vespa ist sie nach Hamburg geflohen und in ein kleines möbliertes Zimmer gezogen. Sie arbeitet in einem Luxushotel zunächst im Restaurant, später an der Rezeption. Das Geld ist knapp, sie zahlt ihre Schulden in Raten zurück und ernährt sich von Essensresten aus dem Hotel, um Geld zu sparen. Vor der Hotelbar lernt sie den zwei Jahre jüngeren Henry kennen. Als Sohn einer begüterten Juristenfamilie hatte er nie Geldsorgen, konnte studieren und arbeitet als Vermögensverwalter. Die beiden, die am gleichen Tag Geburtstag haben, verlieben sich trotz aller Gegensätze ineinander, und auf Henrys Drängen hin zieht Michelle zu ihm in seine luxuriöse Eigentumswohnung. Die Geschichte ist in schöner Sprache ruhig erzählt und liest sich sehr flüssig. Wir lernen mit Michelle und Henry zwei Menschen aus unterschiedlichen Schichten kennen. Während die junge Frau geprägt ist von ihrem Aufwachsen in ärmlichen Verhältnissen, dem frühen Tod ihrer Mutter und dem Verlust ihrer beruflichen Selbständigkeit, ist Henry zwar in gesicherten Verhältnissen groß geworden, litt aber als Kind unter der häufigen Abwesenheit seiner berufstätigen Eltern. Das Buch widmet sich der Frage, wie sich gesellschaftliche und finanzielle Unterschiede auf eine Beziehung auswirken können. Auf Michelles Seite geht es um das Bedürfnis nach finanzieller Sicherheit, das Gefühl von Abhängigkeit und die Angst vor dem sozialen Abstieg, während Henry sich nach beständiger Liebe sehnt. Ruth-Maria Thomas ist es gelungen, ihre Figuren mit sehr viel Empathie und Authentizität zu zeichnen und lässt uns tief in ihre Gefühls- und Gedankenwelt blicken. Ich mochte Michelle, obwohl es ihr an Unrechtsbewusstsein mangelt und ich ihre Handlungsweisen nicht immer nachvollziehen konnte. Ihre innere Zerrissenheit ist glaubhaft und sehr berührend dargestellt. Ich mochte auch den liebevollen Henry, dessen Hoffnung es ist, Michelle für sich zu gewinnen, indem er ihr ein angenehmes Leben in finanzieller Sicherheit bietet. Sehr sympathisch war mir auch Henrys Familie, die Michelle mit offenen Armen und großer Herzlichkeit begegnet. Ich habe den Roman über zwei Menschen aus vollkommen unterschiedlichen Lebenswelten sehr gern gelesen, er kommt ganz ohne Kitsch aus und hat mich von Beginn an bis zum für mich stimmigen Ende in seinen Bann gezogen. Das einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war die stellenweise recht vulgäre Sprache, auf die ich gern verzichtet hätte. Trotz meines Kritikpunktes empfehle ich dieses großartige Buch gern weiter!

  • hundeliebhaberin

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Klassismus

    Michelle ist in Ostdeutschland aufgewachsen und war Inhaberin eines kleinen Schuckgeschäfts, das sie im Zuge der Pandemie schließen musste und einen Haufen Schulden mit nach Westdeutschland nahm. Dort fand sie einen Job als Rezeptionistin, eine kleine Dachgeschosswohnung und kam mit Mühe über die Runden. Als sie Henry kennenlernt, verlieben sich die beiden und Michelle erfährt erst nach und nach, aus was für einer wohlhabenden Familie Henry kommt und dass Geld für ihn noch nie eine Rolle gespielt hat und nie spielen wird. Ruth-Maria Thomas hat auf kraftvolle, emotionale und eindringliche Art dargestellt, wie herausfordernd Geld für eine Liebesbeziehung ist. Dabei wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt, wie abhängig Geld macht, ob trotz Geld aufrichtig geliebt wird und ob diese finanzielle Diskrepanz der Liebe überhaupt standhalten kann. Michelle war eine Figur, die mir nicht immer sympathisch war, weil ich einige Denk- und Handlungsweisen nicht nachvollziehen konnte oder nicht mochte. Aber in den grundsätlichen Fragen, Werten und Meinungen konnte ich sie völlig verstehen und fand Henry häufig ignorant, egoistisch und unsensibel. Ich mag Ruth-Maria Thomas' Schreibstil sehr, habe mit beiden Figuren, aber vor allem mit Michelle, mitgefühlt und mir die Frage, ob Liebe im Klassismus standhalten kann, selbst gestellt und eine sehr ähnliche Antwort gefunden.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    22.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebe und Klassismus

    Michelle ist in Ostdeutschland aufgewachsen und war Inhaberin eines kleinen Schuckgeschäfts, das sie im Zuge der Pandemie schließen musste und einen Haufen Schulden mit nach Westdeutschland nahm. Dort fand sie einen Job als Rezeptionistin, eine kleine Dachgeschosswohnung und kam mit Mühe über die Runden. Als sie Henry kennenlernt, verlieben sich die beiden und Michelle erfährt erst nach und nach, aus was für einer wohlhabenden Familie Henry kommt und dass Geld für ihn noch nie eine Rolle gespielt hat und nie spielen wird. Ruth-Maria Thomas hat auf kraftvolle, emotionale und eindringliche Art dargestellt, wie herausfordernd Geld für eine Liebesbeziehung ist. Dabei wird immer wieder die Frage in den Raum gestellt, wie abhängig Geld macht, ob trotz Geld aufrichtig geliebt wird und ob diese finanzielle Diskrepanz der Liebe überhaupt standhalten kann. Michelle war eine Figur, die mir nicht immer sympathisch war, weil ich einige Denk- und Handlungsweisen nicht nachvollziehen konnte oder nicht mochte. Aber in den grundsätlichen Fragen, Werten und Meinungen konnte ich sie völlig verstehen und fand Henry häufig ignorant, egoistisch und unsensibel. Ich mag Ruth-Maria Thomas’ Schreibstil sehr, habe mit beiden Figuren, aber vor allem mit Michelle, mitgefühlt und mir die Frage, ob Liebe im Klassismus standhalten kann, selbst gestellt und eine sehr ähnliche Antwort gefunden.

  • IchmagBücher

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolle Geschichte, die noch sehr nachwirkt

    Michelle steht an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Mit Anfang dreißig hat sie eine Menge Schulden, verursacht durch ihren gescheiterten Traum vom eigenen Schmuckladen. Nun hat sie alle Zelte abgebrochen, hat Ostdeutschland den Rücken gekehrt und möchte nochmal ganz neu anfangen. Bei ihrer Arbeit an der Rezeption eines Hotels erlebt sie Luxus und die westdeutsche Leichtigkeit im Umgang mit Geld. Da wo Michelle herkommt, war Geld immer schon ein großes Thema. Alle mussten sich abrackern, um irgendwie über die Runden zu kommen. Auch bei ihrer Mutter waren die Finanzen immer lebensbestimmend und standen an erster Stelle. Sich nichts gönnen, nur malochen, damit es irgendwie weitergeht. Auch Michelle möchte schnellstmöglich ihre Schulden abbezahlen und ist daher froh über den Job im Hotel. Bis sie Henry begegnet, der im Gegensatz zu ihr keinerlei Geldsorgen zu haben scheint. Je näher sie sich kennenlernen, desto deutlicher wird, wieviel bessere Startchancen er hatte. Mit finanziellem Polster und der ein oder anderen Erbschaft im Rücken lässt es sich auch viel unbeschwerter leben. Michelle und Henry werden zwar ein Paar, aber diese grundsätzlich andere Lebenseinstellung führt immer wieder zu Unstimmigkeiten und Konflikten. Bis Henry ihr ein Angebot macht, mit dem Michelles Probleme auf einen Schlag gelöst wären. Nur zu welchem Preis? Will sie wirklich ihre Freiheit und Selbstbestimmtheit aufgeben? Nach ihrem viel beachteten Debüt liefert Ruth-Maria Thomas nun mit ihrem zweiten Roman eine Geschichte, die zugleich auch ein Wiedersehen mit einer der Figuren aus dem ersten Roman ist. Sehr eindrücklich stellt sie die Unterschiede zwischen Ost und West dar und es wird einem nochmal so richtig bewusst, dass es genau diese Unterschiede sind, die zu dieser riesengroßen Unzufriedenheit im Osten führen und die Leute in die Arme derer rennen lassen, die für alles einfache Erklärungen zu haben scheinen. Es ist also in gewisser Weise auch ein sehr politisches Buch. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt und den Fokus auf das Ost-West-Gefälle in Deutschland legt.

  • Lust_auf_literatur

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wieder ein Highlight

    Einer der Romane, die ich dieses Jahr am sehnsüchtigsten und gespanntesten erwartet hatte, war der zweite Roman von Ruth-Maria Thomas. Ihr Debüt „Die schönste Version“ hat mich komplett begeistert und es stand meiner Meinung nach völlig zu Recht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024. Ihr neuer Roman „Die zweitgrößte Liebe“ ist weniger intensiv und weniger dramatisch, aber ebenfalls schmerzhaft und emotional. Thomas liebt die gebrochenen Figuren, und auch ihre neue Protagonistin Michelle ist eine Frau mit wechselhafter Vergangenheit. Sie hat den Tod ihrer Mutter noch nicht verarbeitet und nachdem ihre Selbstständigkeit mit einem kleinen Schmuckladen gescheitert ist, muss sie jetzt noch länger Schulden abbezahlen. Um diesen schmerzhaften Erinnerungen zu entkommen, zieht sie in eine andere Stadt und arbeitet in einem Hotel als Rezeptionistin. Auch mit Männern hat sie nicht viel Glück, aber sie nimmt sich was sie von ihnen braucht. Bis sie den attraktiven und liebenswürdigen Henry kennenlernt und sich die beiden ineinander verlieben. Was als heiße Bettgeschichte begann, geht bald tiefer und Michelle merkt, dass Henry aus ganz anderen finanziellen und familiären Verhältnissen stammt, als sie selbst. Let‘s name it: Henry stammt aus einer wohlhabenden Familie und hat mit seinem langweiligen aber gut bezahlten Beruf keinerlei finanzielle Schwierigkeiten. Er hat selbst nie erwogen, den ihm vorbestimmten Weg zu verlassen, und ihn faszinieren Michelles spontane Energie, die Kreativität, und ihre unverstellte Ehrlichkeit. Auch in Henrys Familie wird Michelle warm aufgenommen und sie fühlt sich dort geborgen und willkommen. Das Paar führt eine stabile, sichere und liebevolle Beziehung. Henry ist bereit für den nächsten Schritt, wie er sich ihn in einer sicheren Beziehung vorstellt, als Michelle ein vielversprechendes berufliches Angebot erhält, das die tiefen Gräben in ihrer Beziehung offenbart… Es ist schon fast unheimlich. So sehr wie ich mich schon mit Jella aus Thomas‘ erstem Roman sehr identifizieren konnte, so konnte ich es genauso mit Michelle. Ich kenne ihre Struggles und die Macht ihrer Prägung und Herkunft nur zu genau und finde sie in Thomas‘ Roman authentisch eingefangen. Ich liebe es, wie sie beschreibt, wie sich Henry und Michelle gegenseitig ergänzen und voneinander lernen und aneinander wachsen. Und gleichzeitig die gravierenden Unterschiede ihrer verschiedenen Startbedingungen herausarbeitet, ohne einen der beiden zu verurteilen. Wobei, nicht ganz. „Die zweitgrößte Liebe“ ist ein feministischer Roman und Thomas nutzt ihre Geschichte um zu unterstreichen, dass mit Henrys Möglichkeiten, die er so gerne mit Michelle teilen möchte, doch immer eine, wenn auch vielleicht unbewusste, Erwartungshaltung mitschwingt. Thomas impliziert, wie sich Henry ein gemeinsames Familienleben mit einem Kind vorstellen würde. Nämlich so, wie die meisten Männer mit einer beruflich wie finanziell schlechter gestellten Partnerin es tun und wie dann auch die Rollenverteilung bei der Kinderziehung dann nachweislich in der Realität ausfällt. Aber ich schweife ab, das ist nicht das Thema in Thomas‘ Roman. Vielmehr stellt sie die Frage in den Mittelpunkt, ob und wie die Liebe die Unterschiede unserer Herkunft überwinden kann und ob wir bereit sind den Preis dafür zu zahlen. Ich fand den zweiten Roman von Ruth-Maria Thomas auch wieder richtig großartig und mit vielen Anknüpfungspunkten zum Nachdenken und Diskutieren. Ob mit oder ohne Identifikationspotential.

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    Victoria B.

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    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Er brauchte sie, damit es funkelte. Und sie brauchte ihn, um ungestört funkeln zu können."

    Ich musste dieses Buch einfach lesen - und es hat mich keineswegs enttäuscht! Ruth-Maria Thomas hat mit "Die Schönste Version" schon eines meiner Lieblingsbücher geschrieben. Nun hat sie es wieder geschafft, mich emotional völlig mitzunehmen. Die Geschichte verfolgt die Beziehung von Michelle und Henry, beide stammen aus völlig unterschiedlichen sozialen Millieus. Dabei stellt sich immer wieder die große Frage: Kann eine Beziehung trotz eines Klassenunterschieds auf Augenhöhe funktionieren? Emotional, nahbar & sprachlich völlig überwältigend. Ich kann dieses Buch nur jeder Person empfehlen! Ich lese ab sofort mit großer Freude jedes Buch dieser Autorin.

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