Knusprig, golden, unwiderstehlich – Laugengebäck gehört zurecht zu den beliebtesten Backwaren! Doch kaum ein Back-Fan traut sich an die Lauge. Dabei ist es gar nicht schwer! Lutz Geißler, Deutschlands erfolgreichster Brot-Blogger, zeigt Ihnen, wie‘s geht. Verschiedene Grundteige können Sie nach dem Mix-&-Match-Prinzip ganz nach Belieben mit allen Rezepten kombinieren. Praxisnahe Grundlagen zum Kneten, Formen und der richtigen Gare werden abgerundet durch Basics zur Lauge. Geschmacklich ist für jeden etwas dabei. Traditionelle Klassiker wie Laugenbrezel oder Laugenbrötchen sind ebenso vertreten wie pikante Laugenpizza, süße Laugentaschen und knusprige Laugencracker.
Rezension
Das im Ulmer Verlag neu erschienene Buch des Bestsellerautors Lutz Geißler, „Mut zur Lauge“, umfasst 254 Seiten, hat ein Format von 25 × 20 cm und kostet 35,00 €.
Im Prolog heißt es „Laugengebäck ist die einzige Droge, von der man guten Gewissens abhängig werden kann“. Es ist konkurrenzlos, das kastanienbraune Laugengebäck mit seinem unverwechselbaren Geruch und Geschmack.
Der Autor sieht sein Buch als Werkzeug und als Baukasten für diese unvergleichliche Köstlichkeit. Es umfasst 40 Rezepte gegliedert in: Brezeln, Brötchen, pikant und süß, Dauerhaftes und Besonderes.
Los geht es zunächst mit Werkzeugen, Knettechniken, Teigtemperatur, Formen, Anhauten und Laugen. Das Kapitel ist reich bebildert und damit gut verständlich.
Große Aufmerksamkeit sollte der Leser dem Thema Laugen widmen. Anders als beim einfachen Brot oder Brötchen backen, hantiert man hier mit einer chemischen Substanz (Lauge), die bei fehlerhafter Anwendung zu Verletzungen führen kann.
Aber keine Angst! Der Autor führt den Leser sicher und leicht verständlich durch dieses komplexe Thema.
Die vielen Bilder erleichtern das Verständnis enorm. Wie sieht das Ergebnis eines Laugengebäckes aus, das mit echter Lauge behandelt wurde, gegenüber einem nur mit Natron gelaugt. Welche einzelnen Schritte beim Formen sind notwendig für die perfekte Brezel.
In Zeiten von alternativer Ernährung geht der Autor auch auf vegane Laugenteige ein.
Der Aufbau der Rezepte ist übersichtlich gestaltet. So gibt es zunächst eine To-do-Liste, dann die Bebilderung zum Formen, sowie eine Bild vom Endprodukt. Wenn denn das Endprodukt nicht zufriedenstellend aussieht, findet man auf den letzten Seiten, Antworten auf evtl. Fehler, die sich während des Herstellungsprozesses eingeschlichen haben. Anschließend gibt es noch ein Rezept- und Sachregister.
Resümierend betrachte ich das detaillierte Buch als gute Ergänzung zu all den anderen Büchern von Lutz Geißler.
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