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Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft Roman | Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025 | Gewinnerin des open mike 2019 I Shortlist Puchheimer Literaturpreis 2025

37

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25071

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/11,5/1,9 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Natur / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01490-3

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

25071

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2026

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,3/11,5/1,9 cm

Gewicht

188 g

Farbe

Natur / Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01490-3

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: vertrieb@harpercollins.de

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  • Bewertung

    5/5

    21.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Reale Dystopie!

    . Hast du Lust auf eine Dystopie, die sich beängstigend real anfühlt? Eine Zukunft, die gar nicht so weit von unserer eigenen entfernt scheint? Ruhig und beinahe unaufgeregt erzählt „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ von Mädchen aus einer imaginären Zukunft, deren Stimmen uns schon heute erreichen. Emotional, eindringlich und mitreißend halten sie uns einen Spiegel vor und öffnen uns die Augen für eine Welt, die vielleicht längst näher ist, als wir glauben. 4,5/5 ⭐️ . Aber worum geht es genau… Es brennt… in den Wäldern und auf den Bildschirmen. Während die 15-jährige Era das Aussterben der Vögel dokumentiert und versucht, Ordnung in eine zerfallende Welt zu bringen, sprengen ihre Mitschülerin Maja und deren Schwester Merle Festplatten in die Luft. Maja, Tochter zweier Momfluencerinnen, will die Spuren ihrer öffentlich ausgeschlachteten Kindheit auslöschen. Zwischen Dokumentation und Zerstörung, digitaler Überflutung und analoger Sehnsucht finden Era und Maja zueinander und verlieben sich. Doch während die Turteltaube verschwindet, bedroht ein verheerender Waldbrand auch den Lebensraum der Mädchen. . In „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ begleiten wir Mädchen in den Wald und werden Zeuginnen ihrer kleinen und großen Explosionen. Doch hinter dem Zerstören steckt weit mehr als bloße Rebellion. . Die Schwestern Maja und Merle sowie die fünfzehnjährige Era legen vor uns ihr Innerstes offen… ihre Gefühle, Zweifel, Sehnsüchte und die leise Verzweiflung angesichts einer Welt, die ihnen immer fremder wird. Sie alle wirken auf ihre eigene Weise nahbar und authentisch. Besonders Era hat mich jedoch in ihren Bann gezogen. Ruhig und zurückhaltend versucht sie, sich einen Reim auf die Welt zu machen, auf das, was ist, und auf das, was noch kommen könnte. . Maja hingegen ist ein Wirbelwind, der durchs Leben fegt und ihre Schwester gleich mit sich reißt. Ihre Gegensätzlichkeit macht die Beiden zu einem eingespielten Team und bildet zugleich einen reizvollen Kontrast zu Eras stiller Art. Zwischen Maja und Era entsteht eine Liebe, die gerade durch diese Unterschiede ihre eigene Dynamik entfaltet. . Es ist beeindruckend, wie es Sironic gelingt, auf so wenigen Seiten den Gefühlen ihrer Figuren Raum zu geben. Dabei beschränkt sie sich keineswegs auf die jungen Mädchen, sondern lässt auch die Stimmen der Frauen hörbar werden. Männer hingegen sucht man in dieser Geschichte vergeblich. Was bleibt, ist eine weibliche Gemeinschaft, verbunden durch ihre Wut, ihre Erschöpfung und den Wunsch, sich einer Welt zu widersetzen, die ihnen längst zu viel abverlangt. . Diese Rebellion ist spürbar, nachvollziehbar und manchmal erschreckend konsequent. Denn die Frauen sind müde. Müde von einer Welt, in der Technik, Internet und Streams längst jeden Winkel des Lebens durchdringen. Müde davon, beobachtet, bewertet und vermarktet zu werden. Ich kann es ihnen kaum verdenken. Hätte man meine Kindheit/Jugend gegen meinen Willen ausgeschlachtet und der Öffentlichkeit zum Fraß vorgeworfen, würde ich vermutlich ebenfalls am liebsten alles in die Luft jagen. . Doch hinter all der Wut verbirgt sich eine zweite, nicht weniger eindringliche Geschichte, die einer Welt, die langsam an uns zerbricht. Die Natur leidet unter unserem Handeln und wir leiden mit ihr. Die Klimakatastrophe ist hier keine abstrakte Bedrohung, sondern eine beklemmende Möglichkeit, eine Zukunft, die vielleicht längst begonnen hat und der wir dennoch nicht hilflos ausgeliefert sein müssen. . Denn zwischen Zerstörung und Verzweiflung blitzen immer wieder kleine Lichtstrahlen auf. Als Coming-of-Age-Roman erzählt dieses Buch nicht nur vom Erwachsenwerden in einer aus den Fugen geratenen Welt, sondern auch von der Möglichkeit, sie zu verändern. Von der Kraft, sich aufzulehnen, Fragen zu stellen und sich nicht mit dem Unvermeidlichen abzufinden. . „Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft“ ist ein Roman voller Gegensätze… leise und aufwühlend, zärtlich und wütend, düster und dennoch voller Hoffnung. Er regt zum Nachdenken an, fordert heraus und wirft Fragen auf, über die wir dringend sprechen sollten. . Eine große Leseempfehlung für alle, die Literatur mögen, die nicht einfach nur unterhält, sondern etwas in Bewegung setzten möchte.

  • Bewertung

    5/5

    08.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Der Titel hält, was er verspricht

    Toll erzählt, authentische Sprache; eine nicht so ferne Zukunft, eine Dystopie in ihren Anfängen als das mögliches Resultat unserer Gegenwart; klug und aufmerksam erzählt aus den Augen eines jungen Mädchens. Ganz anders. Gefällt mir ausnehmend gut.

  • Pb

    5/5

    13.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Kein heilsversprechen mehr

    Das Buch ist sehr gut. Es hat eine minimal lästige kreative methode (oft slash statt und) aber folgt an sich einem für vertraute leicht lesbaren lakonischen etwas dissoziierten und trotzdem direkten gehobenen internetetsprachformat. Die erzählung ist sehr bewegend und beklemmend und real. Vom gedanken eines individuellen erlebens der welt habe ich mich übrigens verabschiedet mindestens 5 sätze im buch hab ich so schon mal gedacht. Fängt fast jede ebene meiner zukunftssorgen und gegenwartsstruggles ein oder bildet eine geeignete projektionsfläche. Interessant dass wir auf ein hegemonial geprägtes ultraindividuelles jahrhundert zurück blicken während die neuere realität unsere erfahrungen zu einer masse (!) zerdrückt. Meine generation hat nicht nur den aufstieg noch vergeblich versprochen bekommen sondern auch die individuelle identität in der heute natürlich kein heilsversprechen mehr liegt. Hier wie bei der aufstiegserzählung bin ich glücklich das märchen noch zu kennen als kontrast zur zunehmenden notwendigkeit eine neue solidarität unter gleichbelasteten aufzubauen. Das buch ist wirklich gut es macht was mit einem

  • Kwinsu

    aus Salzburg

    5/5

    25.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dystopisch, sperrig, grandios

    Era ist 15 und kann hautnah miterleben, wie die Welt durch die Klimakatastrophe zu Grunde geht. Wasser ist Mangelware, somit auch frisches Essen, allerorts brennt es, ein lebbarer Wohnraum ist knapp, eine nach der anderen Vogelart stirbt aus - und die Reichen bleiben priviligiert. In diesem Setting aufzuwachsen ist nicht nur bedrückend, sondern auch zu gewissen Maße auch langweilig. Bis die Schwestern Maya und Merle in Eras Leben treten. Die beiden Töchter bekannter Influencer-Moms jagen samstags Dinge in die Luft, filmen das Spektakel und stellen es ins Netz. Anonymität ist den beiden Schwestern das höchste Gut. Doch Era schafft es sich mit den beiden zu befreunden - und sie und Maya werden ein Paar. Sie treten eine gemeinsame Flucht an, um aus ihrem Leben auszubrechen - irgendwie hoffnungslos. Fiona Sironic ist mit "Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft" eine eindringliche und realistische Dystopie gelungen, die eine Zukunft zeigt, die nicht allzu sehr in der Ferne liegt und erschreckenderweise genau so stattfinden könnte. Der Roman hat eine weltuntergangshafte Atmosphäre, ist dementsprechend frustrierend und vor allem: sperrig. Die knapp 200 Seiten lesen sich nicht flott, sondern ziehen sich wie Kaugummi, sind extrem intensiv, schockierend und drängen förmlich die Frage in den Kopf: warum fahren wir unsere Welt so an die Wand? Ich erachte es als besondere Kunst ein Buch zu schreiben, das gleichermaßen abstoßend und anziehend ist, es fühlt sich an als würde die geschaffene Welt jene sein, die erwartet wird, die wir aber um keinen Preis haben wollen. Die Figuren sind gefangen in einer aussichtslosen Welt, die dem Niedergang geweiht ist und doch versuchen sie das Essentielle: zu leben. Schafft man das Buch bis ans Ende, weiß man: man hat als Lesende hart gearbeitet und wird dafür auch belohnt. Mit der Erkenntnis, dass Sironic hier große Literatur geschaffen hat, so unpackbar, dass sie irgendwie grandios ist. Das Buch ist wie ein Fiebertraum, in dem man aufwacht und nie wieder freikommt: die erzeugten Bilder brennen sich in den Kopf und werden vermutlich nie ganz verschwinden. Man weiß: das ist unsere Zukunft - der Planet stirbt, die Tiere sterben und schließlich auch wir Menschen, wenn wir nicht umgehend etwas ändern. Alles deutet darauf hin, dass wir das nicht tun. Im Nachhinein kann aber gesagt werden: Fiona Sironic hatte eine Ahnung.

  • Marielle_liest

    5/5

    04.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn es anfängt zu brennen...

    Wir reisen in diesem Roman in die Zukunft und lernen Era kennen, die ausgestorbene Vogelarten dokumentiert und gemeinsam mit ihrer Mutter in einem Tiny House lebt. Sie stößt in einem Stream auf die Schwestern Maja und Merle, die Festplatten in die Luft jagen, um ihre eigenen Aufzeichnungen zu zerstören - denn ihre Mütter sind Momfluencerinnen, die jeden Schritt ihrer Töchter für alle Menschen zugänglich machten. Als die Waldbrände unbeherrschbar werden und die Mädchen herausfinden, dass es nicht ausreicht, Sachen in die Luft zu jagen, gerät die Welt aus den Fugen. ‍⬛ Da habe ich im Dezember noch ein Jahreshighlight gelesen, das mich mit ganz viel Schrecken, aber auch mit einem wundervollen Mädchen in den Bann gezogen hat. Es handelt sich bei diesem Roman um eine Dystopie, die aber so furchtbar realistisch erscheint, dass ich mir einfach nur wünsche, alle Menschen würden diese 208 Seiten lesen. Es sind zwischen den Zeilen so viele Lehren enthalten, so viele Ratschläge und Tipps und so viele Wünsche, die Welt doch noch retten zu können. Ich war beim Lesen häufig sehr ergriffen, obwohl alles sehr sachlich geschildert ist - ohne den erhobenen Zeigefinger. Die Welt ist einfach am A**** und das ist eine Tatsache - zumindest irgendwann in der Zukunft - in ein paar Jahren/Jahrzehnten? Und die Menschen müssen damit leben, was sie angerichtet haben. Auch wenn die Folgen so dramatisch sind, dass es fast unvorstellbar scheint. Auch die Beziehung der Mädchen untereinander ist spannend zu verfolgen und auch welche individuellen Probleme jede Einzelne zu lösen versucht. Ich habe Era sehr gemocht und bewundere sie dafür, was sie alles dafür tut, um das Erbe der Natur zu bewahren. Lasst uns diesen Roman bitte als allerallerletzten Warnschuss verstehen und dann lasst uns verdammt nochmal diesen Planeten retten! Ganz ganz große Leseempfehlung.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (37)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Luca

    Luca

    Thalia Imst – FMZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    dystopisch & herzzereißend

    "Während die letzte Turteltaube ausstirbt, verlieben sich die beiden Mädchen ineinander." Dieser Satz hat mich beim Schmöckern gecatcht. Eine dystopische Welt und queere Liebe? Da war ich natürlich sofort gespannt. Der Schreibstil und das ganze Setting sind skurril und ungewöhlich aber genau das hat dieses Buch so einzigartig gemacht. Die Einträge die teilweise wie Tagebücher zu lesen sind lassen einen hautnah in eine Welt voller Chaos eintauchen. Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft ist ein skurilles aber doch faszinierend gutes Buch. Die Autorin Fiona Sironic erschafft eine dystopische Welt voller Artensterben, Waldbrände und digitalen Abgründen. Der Inhalt lässt sich ungefähr so beschreiben: Maja, die von ihren Momfluencer-Müttern schon von klein auf online vermarktet wurde und massiv darunter leidet und Era die das Aussterben der Vögel dokumentiert laufen sich im Wald während einer von Majas Sprengaktionen über den Weg. Es entsteht ein unvergleichbarer Zusammenhalt zwischen ihnen. Zwei Mädchen die sich immer mehr ineinander verstricken und doch unter ihren Umständen und der immer mehr zu Grunde gehenden Welt leiden. Kann es in einer Welt die immer wackliger wird einen Platz für sie geben?
  • Zum Bewerterprofil von Magda W.

    Magda W.

    Thalia Oberwart – EO Oberwart

    Buchhändler*in

    4/5

    19.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Szenario scheint nicht so weit weg zu sein.

    Am Samstag gehen die Mädchen in den Wald und jagen Sachen in die Luft. Ein Satz, der mir seit Tagen nicht mehr aus dem Kopf geht und ein eindrucksvoller Titel für ein Buch. Fiona Sironic zeichnet in ihrer Geschichte eine nicht ganz so ferne Zukunft, in der der Asphalt zu heiß ist, um darauf zu gehen, die Wälder brennen, die Vögel aussterben und kein frisches Obst und Gemüse mehr wächst. In dieser Welt versuchen die beiden Mädchen Era und Maja, ihren Weg zu finden. Während Era an der Vergangenheit festhält, was sich auf vielerlei Art und Weise zeigt (recherchieren im Archiv, Vogelstimmen erraten, ausgestorbene Vögel dokumentieren und zeichnen), versucht Maja, ihre eigene Vergangenheit, überall einsehbar dank ihrer Momfluencer-Mütter, auszulöschen. Der Schreibstil ist eindringlich, vielleicht gerade wegen der vielen Schrägstriche, denn dadurch hatte ich das Gefühl, direkt in Eras Gedanken zu sein. Trotzdem konnte mich das Buch emotional nicht erreichen, ich habe weder mit Era noch mit Maja mitgefühlt. Ihre Beziehung hat mich relativ kalt gelassen. Was mich am meisten interessiert und fasziniert hat, war die zukünftige Welt, die Fiona Sironic hier erzählt. Naturräume gibt es nicht mehr, für Jahreszeiten ist es schon lange zu heiß, Menschen werden aufgrund der Hitze nicht alt. Was mir jedoch gefehlt hat, war die Thematisierung von politischen und gesellschaftlichen Strukturen. Gibt es noch eine Regierung? Was macht sie? Welche Jobs üben Menschen aus? Wie geht es Bevölkerungen in anderen Teilen der Erde? Zwei Zitate, die für mich besonders eindringlich waren, möchte ich hier nennen, und ich finde es mutig, dass die Autorin in diese Richtung geht und Influencer so deutlich kritisiert. „Jede*r brachte mindestens ein Mental-Illness-Confessionvideo: verheulte Mittzwanziger vor farblich sortierten Bücherregalen, eine Armee von hochproduktiven und emotional destabilisierten Vorbildern, die via Social Media die Gefahren ebenjenes Genres zu verbreiten versuchten, dann an Views einbüßten und trotzdem weiter arbeiten mussten [...]“ „Diese Zeit, in der es plötzlich nicht mehr ging, in der Influencer*innen alle kippten, der Job plötzlich nicht mehr #1-Eintrag auf den Berufswunschlisten der Kleinen war, sondern ein Hochrisikoberuf, der sogar die Mediziner*innen von ihrem Sockel des Suizidrekordhalters kickte.“ Wenn mich also die Welt und ihre Figuren nicht so richtig erreichen konnten, so bleibt mir doch diese – mal mehr, mal weniger – subtile Kritik der sozialen Medien im Gedächtnis, die ich absolut treffend finde, besonders in Bezug auf Inhalte über Kinder. Die Sprache ist modern, politisch korrekt, das Geschehen beunruhigend, eine fast dokumentarische Dystopie, die nicht so weit weg scheint.

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