De langverwachte, grappige, droevige, spannende roman over seks, klasse, verlangen en macht – en de (vaak misplaatste) moeite die we doen om te krijgen wat we willen. Geschreven door Jennette McCurdy, de auteur van de internationale bestseller Ik ben blij dat mijn moeder dood is. Waldo is hongerig. Bot. Naïef. Wijs. Impulsief. Eenzaam. Boos. Gekwetst. Eindeloos hunkerend. En wat ze het allerliefst wil? Haar docent creatief schrijven, meneer Korgy. Meneer Korgy, met zijn vrouw en kind, zijn hypotheek en zijn rekeningen, met zijn vage dromen, zijn verschrompelde uiterlijk en zijn groeiende buik. Waldo begrijpt zelf niet waarom ze hem wil. Is het zijn passie? Zijn levenservaring? Het feit dat hij boeken en films kent die zij niet kent? Zijn ze gelijkgestemden, die op dezelfde manier kijken naar de wereld om hen heen? Of misschien is het al genoeg dat hij haar ziet zoals niemand anders haar ziet. Verrassend scherpzinnig, bijtend grappig en intens aangrijpend: Half His Age is het indringende verhaal van een verlangende zeventienjarige die alle obstakels negeert in haar pogingen om gezien, begeerd en geliefd te worden. "Half His Age is een sombere, vaak hilarische en ongemakkelijke schot in de roos die McCurdy's talent onderstreept om scherp in te zoomen op de gelaagde aard van trauma en dit vervolgens één korstje per keer zorgvuldig los te peuteren." The Guardian "Na Ik ben blij dat mijn moeder dood is komt Jennette McCurdy met Half His Age: een debuutroman die haar gave bevestigt als de stem van vervreemde meisjesjaren." The New York Times "Jennette McCurdy kan heel veel zeggen in de simpelste zinnen." Fem van @Loonieslibrary, 17.9K volgers op TikTok.
Kundinnen und Kunden meinen
4.1/5.0
MB
aus Rösrath
4/5
03.03.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Wie das Leben so spielt...
Jenette McCurdy hat mit "Half his age" einen nicht nur unterhaltsamen, radikal offenen, zuweilen pornografisch anmutenden Roman geschrieben, sondern ein Stückweit auch das Leben mit seinen Sehnsüchten und Tücken auf den Punkt gebracht. Die Sehnsucht nach Einzigartigkeit, Erfüllung und Verschmelzung, die Suche nach der totalen Befriedigung, die aber scheitern muss, wenn all das im Außen gesucht wird - in der Liebesbeziehung, im Konsum. Beziehungen scheitern, wenn der andere für etwas herhalten muss, was man bei sich selbst nicht findet. Der Roman beginnt mit der Schilderung einer Sexszene zwischen der 18-jährigen Protagonistin Waldo und einem nur wenig älteren Kerl. Waldo spielt nur ihre Rolle, kann dem Ganzen aber nichts abgewinnen. In der Folge fokusiert sie ihre Sehnsucht auf Mr. Korgy, ihren wesentlich älteren und verheirateten Lehrer für kreatives Schreiben. Eine Sehnsucht, die sich Waldo selbst nicht erklären kann. Waldo lebt mit ihrer Mutter zusammen, die wechselnde oder auch länger andauernde aber wenig verlässliche Beziehungen zu Männern pflegt; der Vater hat die Familie schon lange verlassen. Mr. Korgys Ehe ist inzwischen in Routine erstarrt, das Romanprojekt ad acta gelegt. Die beiden genießen zunächst das Abenteuer einer heimlichen Beziehung. Und wie das Leben so spielt... man ahnt schon, dass es nicht gut ausgehen wird. Dies ist beileibe keine noch nie erzählte Geschichte - junge Frau & alter Mann. Aber der Autorin gelingt es hervorragend, Waldos Gefühlswelt, ihre innere Zerissenheit, ihre Lust und Verzweiflung in einer radikalen Offenheit auf den Punkt zu bringen. Die Lektüre ist ein Muss für junge Frauen... und für ältere Männer! Das Hörbuch ist gut und eindringlich eingelesen!
Bewertung
5/5
20.10.2026
Buch (Taschenbuch)
Man wünscht sich einen Teil 2
Sofort in die Story hineinkatapultiert, lässt sie einen nicht mehr los. Schonungslos ehrlich und mit direktem Ton erzählt, ist man Man entsetzt, angeekelt, und doch sehr gefesselt. Man möchte nicht, dass die Geschichte zu Ende ist und man möchte nach dem Zuklappen des Buchs unbedingt weiterlesen. Habe das Buch auf Englisch gelesen, ist sehr zu empfehlen!
Michelle
aus Chemnitz
5/5
05.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Werde ich wieder lesen
Ich habe das Buch bis zu einem gewissen Punkt geliebt und verschlungen, oftmals für Tage weggelegt weil ich nicht wollte dass das Buch schon endet. Aber als ich es eines Tages wieder in die Hand nahm und auf die letzten Kapitel zusteuerte, hat das Buch sehr nachgelassen. Das Ende war blöd. Aber ansonsten ein gutes Buch. Die Vulgarität war einerseits verstörend, dennoch passend und es hat das Buch realistischer gemacht. Was mir dennoch nicht gefallen hat, war die sich immer wiederholende, teilweise unrealistische Shoppingsucht von Waldo. Bei den ersten paar Malen war es ja gar nicht schlimm, aber nach einer Weile kam es so oft auf diese unrealistische Weise vor, dass ich vermutete, es sei vielleicht eine Redundanz. Ich gebe trotzdem mal 5 Sterne.
Bewertung
5/5
15.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Desperate and painfully honest
After reading McCurdy's memoir "I'm Glad My Mom Died", I knew I would read everything she would ever have to offer.
"Half His Age" is about the power imbalance of an Student-Teacher relationship and although that is a story that has been told many times, I've never been told it in such a painfully honest tone.
nil_liest
aus Frankfurt
5/5
20.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch tut weh. Und…
Dieses Buch tut weh. Und genau deshalb ist es so gut. Half His Age liest sich auf den ersten Blick wie eine Geschichte, die man zu kennen glaubt: junge Schülerin, älterer Lehrer, verbotene Anziehung, absehbare Katastrophe. Jennette McCurdy nutzt diese Erwartung – und zerlegt sie Seite für Seite. Was hier entsteht, ist kein Skandalroman, keine provokante Spielerei, schon gar keine Liebesgeschichte. Es ist ein schonungslos ehrlicher Blick auf Begehren, Macht und das verzweifelte Bedürfnis, gesehen zu werden. Waldo, 17, ist eine Protagonistin, die man nicht vergisst. Sie ist widersprüchlich, klug, verletzlich, manchmal nervig, oft brutal ehrlich – vor allem sich selbst gegenüber. Ihre Gedanken sind roh, ungefiltert, manchmal unangenehm nah. McCurdy schreibt so dicht an Waldos Innenleben, dass man sich als Leserin zeitweise ertappt fühlt: bei Erinnerungen an die eigene Jugend, an Unsicherheiten, an diese gefährliche Mischung aus Größenfantasien und Selbsthass. Waldo will alles – Aufmerksamkeit, Bedeutung, Intensität – und sie weiß selbst nicht einmal genau, warum. Die Beziehung zu ihrem Lehrer steht im Zentrum, aber sie ist nicht der Kern. Entscheidend ist das Gefälle: emotional, sozial, ökonomisch. McCurdy beschreibt mit erschreckender Präzision, wie Macht wirkt, ohne dass sie laut ausgesprochen werden muss. Wie Abhängigkeit entsteht, wie Projektionen wachsen, wie Verantwortung verschoben wird – und wie leicht eine junge Person sich selbst davon überzeugt, alles unter Kontrolle zu haben, während sie sie längst verloren hat. Nichts daran wird romantisiert, nichts entschuldigt, nichts vereinfacht. Besonders stark ist der Blick auf Herkunft und Klasse. Waldo bewegt sich durch Konsum, Internet, Körperbilder und Erwartungen wie durch ein Minenfeld. Sie versucht, innere Leere mit Dingen, Fantasien und Beziehungen zu füllen – und scheitert daran immer wieder. Dass der Roman dabei auch Kapitalismus, Leistungsdenken und weibliche Sozialisation mitverhandelt, geschieht leise, aber treffsicher. Die Sprache ist ein Ereignis für sich: hart, direkt, manchmal vulgär, dann wieder überraschend poetisch. McCurdy schreibt ohne Sicherheitsnetz. Jeder Satz wirkt bewusst gesetzt, nichts wird geglättet, nichts erklärt, um es erträglicher zu machen. Genau daraus entsteht diese enorme Sogwirkung. Ich wollte zwischendurch pausieren – und konnte es nicht. Was Half His Age so außergewöhnlich macht, ist sein Mut. Der Mut, unangenehme Fragen zu stellen. Der Mut, einer jungen weiblichen Stimme Raum zu geben, ohne sie zu idealisieren oder zu moralisieren. Und der Mut, Leser:innen auszuhalten, die dieses Buch falsch lesen könnten – weil McCurdy ihnen zutraut, genauer hinzusehen. Am Ende bleibt kein Trost, kein sauberes Fazit. Aber etwas viel Wertvolleres: ein tiefes Unbehagen, das lange nachwirkt. Und die Gewissheit, dass man gerade einen Roman gelesen hat, der wichtiger ist, als er auf den ersten Blick scheint. Ein intensives, kluges, wütendes Debüt. Kein Wohlfühlbuch. Kein leichtes Buch. Aber ein verdammt gutes.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
19.03.2026
eBook (ePUB 3)
Half his Age
An incredibly good book that I finished in one day. The story is told from the perspective of Waldo – a 17-year-old from the white working class, with a shopping addiction as coping mechanism, a Mormon ‘best friend’ who uses her as a charity project, and a mother who deals with too many issues to be there for her. She lives her monotonous life full of hurdles, until she meets her English teacher and develops an obsession, a fascination that goes far beyond a normal crush. All in all, it's an emotional story full of struggles and disappointments for Waldo, which ultimately lead her to follow her own path.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
23.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Die ewige Suche nach Verbindung
Ich weiß gar nicht ob ich die richtigen Worte für dieses Buch finde. Die Geschichte ist provokant und unbequem erzählt - stellenweise sogar verstörend und gerade das macht sie so fesselnd. Im Mittelpunkt steht die erste große Liebe, bei der scheinbar alles schief läuft, was sie jedoch umso glaubwürdiger macht.
Schonungslos und offen greift das Buch Themen wie Begehren, Konsum (als Ventil?), soziale Unterschiede, Einsamkeit und Macht auf. Die Erzählung ist tiefgründig und melancholisch und wird mich noch lange beschäftigen. Durchgehend spürbar ist die Sehnsucht nach Nähe, Zuneigung und was auch immer Liebe letztlich bedeuten mag. Es behandelt Gefühle, die einem selbst aus der Jugend bekannt sind - die ewige Suche.
Die Handlung wirkt authentisch und berührend. Besonders eindrucksvoll ist, wie man durch Waldos Gedanken nachvollziehen kann, weshalb sie sich auf diese Beziehung einlässt. Auch die Darstellung davon, wie das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und Liebe in emotionale Abhängigkeit und beinahe Obsession umschlagen kann, finde ich sehr gelungen.
Wichtig ist zudem, dass die emotionale Abhängigkeit im Buch klar benannt wird – unter anderem durch die Mutter, die dieses Thema anspricht.
Teilweise musste ich eine Pause machen von der Geschichte um die Handlung zu verarbeiten. Trotzdem kann ich dieses Buch sehr weiter empfehlen, da es zum Nachdenken anregt und in Erinnerung bleibt!
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
3/5
08.04.2026
Buch (Taschenbuch)
“Maybe wanting things is what makes me a lot."
Waldo feels many strong things. She is hungry, lonely, angry, and always wanting more. She can be blunt, impulsive, and sometimes naive, but also thoughtful and perceptive. More than anything, she wants Mr. Korgy, her creative writing teacher.
He has a wife, a child, and a life full of responsibilities. His dreams seem faded, and he carries the weight of everyday problems. Waldo doesn’t fully understand why she wants him. Maybe it’s his passion and experience, or the way he knows books and films she hasn’t discovered yet. Maybe it’s something deeper: the way they seem to understand each other and see the world in a similar way. Or maybe it’s simply that he notices her when no one else does.
This book was uncomfortable to read often even disturbing but in a way that felt somewhat intentional. Waldo’s narration seems designed to shock and unsettle, provoking discomfort more than offering deeper insight.
At its core, the novel explores an intense longing for something meaningful and the lengths a person might go to fill that emptiness. In Waldo’s case, that void is taken up by a 40-year-old man, which sets the story in motion. Up until about the middle, the plot unfolds in a fairly predictable way. However, this doesn’t take away from the reading experience, because the real strength lies in the perspective: Waldo is a sharp and self-aware teenager who, on some level, understands what’s happening, yet is still naive and lonely enough to go along with it.
By the end, though, what could have been a nuanced exploration of power dynamics, abuse, grooming, trauma, and vulnerability instead feels somewhat hollow and sensationalized.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
3/5
11.03.2026
Buch (Taschenbuch)
Anders als erwartet
Schonungslos ehrlich erzählt Jennette McCurdy in ihren ersten Roman über die siebzehnjährige Waldo und ihrer Affäre mit dem über vierzigjährigen Mr. Korgy, ihrem ,,Kreatives Schreiben'' Professor. Zudem behandelt sie indirekt wichtige Themen wie Konsum und Abhängigkeit in Beziehungen, Machtverhältnisse, die Lebensweise der verschiedensten Klassen, sowie die gefährliche Definition der ,,Täter/Opfer Rolle’’. Waldo ist zynisch, vulgär und sehr direkt. Sie wächst in schlechteren Verhältnissen auf als die meisten Mitschüler in ihrem Alter, ist eine emotionale Stütze für ihre alleinerziehende Mutter, die Waldo die meiste Zeit sich selbst überlässt, und kommt mit Jugendlichen in ihrem Alter nicht wirklich klar. Dennoch versucht sie im Laufe des Buches mehrmals sich ,,ihrem Alter entsprechend'' zu verhalten. Ihre Entscheidungen, Gedanken und Reaktionen sind ganz klar die einer Teenagerin. Waldo ist kein normales Opfer. Sie ist nicht naiv oder gar ahnungslos,sondern eher stark und selbstbestimmt. Dennoch nutzt ihr Professor, der im Privaten ein gescheiteter Autor und hoffnungsloser Träumer ist, ihre Unerfahrenheit aus und stimmt der Affäre zu, in der er endlich angehimmelt und begehrt wird. Das Buch spielt ganz klar mit dem Gedanken ,,Aber sie wollte es doch’’, doch auf jeden Fall hätte er die Verantwortung tragen und es eigentlich besser wissen müssen. Das Buch ist es definitiv Wert gelesen zu werden, und wird mich sicher noch einige Zeit beschäftigen.
„Half his age“ polarisiert und provoziert. Ich wollte mich selbst davon überzeugen, ob das Buch den Hype wert ist.
Der Plot ist nicht neu: Schülerin verliebt sich in Lehrer. Sie stammt aus der weißen Unterschicht, hat keinen Vater, die Mutter ist abwesend und abhängig von ihrem Freund. Er ist gut situiert, hat Frau und Kind. Sie jobbt bei Victoriaʼs Secret und füllt jede Nacht Warenkörbe auf Amazon, er liest Klassiker der Weltliteratur und schaut Filme von Kubrick und Linklater. Sie ist 17, er 40.
Das Buch liest sich sehr schnell, die Kapitel sind kurz. Die Geschichte wird aus Waldos Sicht erzählt, was die Möglichkeit gibt, tief in ihre Gedanken und Gefühle Einblick zu nehmen. Der Schreibstil ist pointiert, aber teilweise sehr vulgär.
Waldo weiß selbst nicht genau, was sie an Mr. Korgy findet. Sie weiß nur, dass sie ihn will. Das hat es für mich erschwert, die Beziehung nachvollziehen zu können. Denn auch Korgys Motive blieben unklar für mich. Was findet er bloß an Waldo, habe ich mich mehrfach gefragt.
Die Teenagerin fand ich größtenteils unsympathisch, ich konnte mich nicht wirklich mit ihr identifizieren. Ihre Persönlichkeit besteht darin, ihre Wut und ihren Frust wegzushoppen und Dinge zu kaufen, die sie nicht braucht, und darin, sich zu schminken. Nach der fünften Beschreibung darüber, welche Pflegeprodukte sie alle verwendet, um Korgy zu gefallen, wird es langweilig. Mir war das auch zu wenig, um wirklich als Konsumkritik durchzugehen. Zum Nachdenken angeregt hat mich das Buch nicht.
Ein zentrales Element ist mir bis zum Schluss unklar geblieben: Wieso hat Korgy sie zu sich und seiner Frau zum Essen eingeladen? Das war so etwas wie der Startpunkt der Beziehung. Aber was waren Korgys Motive? Ich fand das sehr konstruiert.
Gefallen hat mir der Humor der Autorin und der Showdown am Ende des Buches, als Waldo langsam erkennt, was sie wirklich will und was sie braucht bzw. nicht braucht.
Fazit: Man kann das Buch lesen und wird dabei sicher gut unterhalten, etwas Neues bietet die Geschichte aber nicht.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.