Produktbild: Fünf, sechs, sieben, acht
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Ewald Arenz

1. Fünf, sechs, sieben, acht

Fünf, sechs, sieben, acht Roman

Gesprochen von
66

24,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22

Gesprochen von

Konstantin Lindhorst

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815501

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

22

Gesprochen von

Konstantin Lindhorst

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Erscheinungsdatum

06.07.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Downloaddatei

Verlag

DuMont Buchverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783755815501

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH & Co. KG
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
Deutschland
Email: info@dumont-buchverlag.de
Url: www.dumont-buchverlag.de
Telephone: +49 221 2241854

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  • Bewertung

    aus Kelkheim

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der letzte Tanz zum Neuanfang wird – Ein bewegender Roman über das Leben

    Ewald Arenz gehört inzwischen zu den Autoren, die bei uns zu Hause einen festen Platz in unseren Bücherregalen haben. Kurze Zusammenfassung: Mit seinen 60 Jahren lebt Anton für den Tanz. Er ist Choreograf und leidenschaftlicher Tänzer, bis ihm nach einer Aufführung der Boden unter den Füßen weggezogen wird: Die Theaterdirektorin eröffnet ihm, dass seine Zeit vorbei ist und ausgerechnet seine Tochter Emma seine Aufgaben übernehmen wird. Mein Leseeindruck: Vielleicht hat mich dieser Roman auch deshalb so berührt, weil Ewald Arenz ungefähr in unserem Alter ist – genauso wie sein Protagonist Anton. Natürlich ist Anton zunächst tief getroffen von seiner Kündigung. Nach einem Leben voller Leidenschaft und Hingabe fällt es ihm schwer, loszulassen. Gleichzeitig ist da aber auch der Stolz auf seine Tochter, den er nicht zeigen kann. Dass sie ihren eigenen Weg geht, darauf muss er noch vertrauen lernen. Genau diese widersprüchlichen Gefühle schildert Ewald Arenz unglaublich authentisch und feinfühlig. Während Anton auf sein Leben zurückblickt, begleitet Emma ihren Vater auf eine Reise nach Irland, die weit mehr ist als nur eine Fahrt durch verschiedene Orte. Gemeinsam suchen sie Jo, Antons erste große Liebe, die damals plötzlich und ohne Erklärung aus seinem Leben verschwand. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um Versöhnung, um das Verstehen und darum, Frieden mit dem eigenen Leben zu schließen. Ewald Arenz schreibt wieder einmal so gefühlvoll, wie man es von ihm kennt. Seine Sprache ist bildhaft, wortgewandt und dabei angenehm unaufgeregt. Er erzählt mit viel Empathie. Besonders gefallen hat mir die behutsame Aufarbeitung von Antons Leben. Viele Szenen bringen zum Schmunzeln, andere stimmen nachdenklich und laden dazu ein, über das eigene Leben, Entscheidungen und Beziehungen nachzudenken. Der Roman behandelt Themen wie Verzeihen, Liebe, die Leidenschaft für den eigenen Beruf, Berufung, das Älterwerden und die oft komplizierten Beziehungen innerhalb einer Familie. All das verbindet Arenz zu einer Geschichte, die tief berührt, ohne jemals kitschig zu wirken. Seine Figuren fühlen sich echt an und wachsen einem schnell ans Herz. Fazit: "Fünf sechs sieben acht" ist ein warmherziger und tiefgründiger Roman über Abschied, Neuanfang und die Frage, was von einem Leben bleibt. Ewald Arenz beweist einmal mehr sein außergewöhnliches Gespür für Menschen und ihre Gefühle. Ein Buch, das berührt, zum Nachdenken anregt und noch lange nach dem Zuklappen nachhallt.

  • Evaki

    5/5

    29.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wer tanzen kann, kann auch stehen

    Sehr gut hat mich der neue Roman "Fünf Sechs Sieben Acht" von Ewald Arenz abgeholt und eingebunden in die Welt des Stepptänzers und Choreograph's Anton. Wir lernen viel über ihn und seine Familie, wobei großes Augenmerk auf seine gerade mal 60 Jahre gelegt wird. Wir erfahren, wie schwer es ihm fällt, sich mit zunehmendem Alter, seinem Alter entsprechend zu verhalten. Aber was heißt das schon? Hier gibt es viel, über was wir nachdenken können. Aus seiner zweiten Beziehung gibt es Tochter Emma, die ebenfalls Tänzerin und Choreographin geworden ist. Hier kommt es zu Rivalitäten, und Differenzen. Emma aber ist es auch, die ihm die Adresse zu seiner ersten Liebe Jo ausfindig macht, die nach Irland ausgewandert ist. Zusammen mit seiner Tochter begibt er sich nach Irland, um herauszufinden, warum diese ihn damals so abrupt verlassen hat. Viel wird aufgeklärt und trotz allem bleibt es ein spannender Lernprozess, der uns selbst auch vieles zeigt und vielleicht bei der ein oder anderen Frage ein Antwort gibt. Lesen Sie selbst und nehmen Sie es als Hilfestellung für ihr eigenes Leben.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    5/5

    24.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Herbst des Lebens

    Anton ist Tänzer, nicht mehr ganz jung, aber alt fühlt er sich auch noch nicht. Als er seinen Job als Choreograph für jemand Jüngeren aufgeben muss. Bricht für ihn eine Welt zusammen. Weder seine EX Frau, noch seine Tochter können ihn aufrichten. Er hadert mit allem, nimmt alles persönlich und kann sich kaum beruhigen. Erst als er sich auf die Suche nach einer Jugendfreundin macht, kommen ihm auch andere Gedanken, weg von sich, den anderen zugewandt. Wieder ein einschneidendes Ereignis, aber der Tanz heilt alle Wunden. Anton ist in meinen Augen ein Egozentriker, egal was passiert, er bezieht alles als erstes auf sich. Obwohl er die Hauptfigur ist stechen die Nebenfiguren viel mehr heraus. Sie reflektieren das Geschehen und ihn, Der Tanz ist genauso wichtig. Auch wenn man sich nicht unbedingt für Ballett oder andere Tanzformen interessiert, ist es hier ein Element das man fast Hören, Sehen ja Fühlen kann. Die Beschreibung der Umwelt Geräusche und wie der Tänzer Anton daraus Schrittfolgen kombiniert ist faszinierend. Klar höre ich den Wind heulen, die Blättern rascheln, aber das man das in einem Tanz ausdrücken kann habe ich nicht gewusst, Gefühle, Geschehnisse ja, alles andere war für mich neu. Der Autor gehört schon lange zu meinen Meist Gelesenen. Seine Art die Menschen zu beschreiben, ihre Lebensumstände, ihre Verhaltensweisen, ist nahe am alltäglichen Leben. Sie haben keine großartige Vergangenheit, keine spannenden Geheimnisse oder sind besonderen Ereignissen ausgesetzt. Sie sind Menschen die man kennen könnte. Trotzdem sind sie interessant, denn ihre Gefühle könnten unsere eigenen sein. Es ist wie ein Spiegelbild unseres Seins.

  • Stillesen

    5/5

    23.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Toller Erzählstil

    Dass es ums Tanzen geht, macht der Titel einigermaßen deutlich, jedenfalls ist mit 5678 keine Postleitzahl aus den Neunzigerjahren gemeint (war Wermelskirchen, hat nichts mit der Geschichte zu tun). „Der Takt des Lebens“, sagt der Klappentext dazu. Konkret geht es um Tänzer Anton, der auf dem (letzten) Höhepunkt seines Schaffens jäh aus dem Berufsleben gerissen wird — eine neue Intendantin kommt ans Theater und ersetzt ihn durch eine jüngere Choreografin. Mit 60 Jahren wird er plötzlich damit konfrontiert, dass es nicht immer weiter (aufwärts) geht und niemand ihn mehr engagieren will. Also begibt sich Anton auf die Suche nach seiner Jugendliebe, die seinerzeit spurlos verschwunden ist. Ewald Arenz porträtiert Anton und seine Familie auf eine wunderbare, einfühlsame Erzählweise. Während des Lesens war ich durchweg begeistert von seinem leichten Schreibstil, bei dem einfach alles zusammenzupassen scheint. Man kann sich in der Geschichte und der Schilderung verlieren. Es sind die Details, die kleinen Episoden, die dieses Buch absolut lesenswert machen und mir eine wirklich schöne Lesezeit bereitet haben. Muss man das Lesen? Ne. Kann man aber machen. Man wird es nicht bereuen. Sprachlich und vom Erzählstil Extraklasse, inhaltlich nicht so ganz. Daher „nur“ 4,5/5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    22.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über das Leben

    "Fünf, sechs, sieben, acht" von Ewald Arenz ist nicht mein erstes Buch des Autors und ich wurde auch hier wieder nicht enttäuscht. Anton ist Stepptänzer und Choreograf an seinem Theater. Er liefert eine neue Show ab und findet sie seine beste im Leben. Dann kommt eine neue Intendantin ans Haus, die Antons Stelle neu besetzt, mit seiner eigenen Tochter. Anton stellt jetzt alles in Frage, die Loyalität seiner eigenen Familie, sein ganzes Leben mit seiner ehemaligen Frau und vor allem sein eigenes Alter. Damals hatte er eine große Liebe, Jo, mit der er sein Leben verbringen wollte und die plötzlich und ohne Abschied verschwand. Anton fragt sich, ob mit ihr sein Leben ein besseres gewesen wäre und geht auf die Suche. Ausgerechnet seine Tochter begleitet ihn und ja, es kommt zum Krach. Der Inhalt klingt jetzt melancholisch und traurig, ist das Buch aber nicht, denn Anton ist trotzdem ein sehr lebensbejahender Mensch. Ich mag wie Anton sein Leben überdenkt, sein Alter annimmt und akzeptiert und sich für das Leben entscheidet, egal wie alt er ist. Es ist eine schöne Reflektion über das Älterwerden und den Umgang damit. Die Schreibweise ist klug, unaufdringlich, leicht und nicht ohne Humor, ein sehr feines kleines Buch.

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Bewertungen (66)

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  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.07.2026

    eBook (ePUB)

    Tap - Heel - Tap -Heel

    Anton ist Vollblut Tänzer doch er merkt dass er mit 60 etwas langsamer wird. Und generell jetzt als "alt" bezeichnet zu werden fällt ihm sehr schwer. Als er dann noch seinen Job verliert weil die "jüngeren" frischere Ideen haben, und seinen Job ausgerechnet seine Tochter bekommt, -bricht für Anton eine Welt zusammen. Obwohl er ja eigentlich stolz sein möchte auf seine Tochter. Ein Roman über das hadern mit dem älter werden, Familie und einer verlorenen alten Liebe!

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