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Produktbild: Wir Töchter

Wir Töchter Roman

4

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

357 (Printausgabe)

Dateigröße

986 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843389

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA

Erscheinungsdatum

01.04.2026

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

357 (Printausgabe)

Dateigröße

986 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406843389

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Über Mütter & Töchter

Reader1965 aus Hamburg am 02.03.2026

Bewertungsnummer: 3063812

Bewertet: eBook (ePUB)

Der Debütroman "Wir Töchter" von Oliwia Hälterlein ist ein Generationsroman: 3 Frauen = 3 Geschichten - die auf wahren Begebenheiten beruhen. Großmutter Marianna, wächst Ende des 2. Weltkriegs in Polen auf & lebt als einfache Bäuerin. Ihr Wunsch: Bitte lass mich keine Tochter bekommen. Tochter Roza wird vom Sozialismus geprägt und geht Ende der 80-iger Jahre nach Deutschland. Enkelin Waleria wächst im wiedervereinten Deutschland auf und erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann. Der Einstieg mit Waleria im Krankenhaus ist gut gelungen. Der folgende Teil hat mich dann etwas ratlos gemacht, weil für mich nicht erkennbar war, welche Richtung diese Geschichte nimmt. So ab Seite 50 des Ebooks hat es mich dann richtig gepackt und ich bin der Geschichte gebannt gefolgt. In diesem Roman stehen die Frauen im Vordergrund. Die Männer finden nur wenig Erwähnung. Es geht um Frausein, Muttersein, Tochtersein & Identität - und um damit verbundene Ängste & (Schuld-)Gefühle. Durch diese Themen bekommt der Roman Tiefe. "Ich finde, Muttersein ist der härteste Job, den es gibt." (Ebook Seite 81) Der Schreibstil der Autorin ist leicht & gut lesbar. Mir hat der Aufbau gut gefallen. Es wird nicht linear erzählt, sondern abwechselnd aus den drei Leben. Zudem ist gut dargestellt, wie sich das Leben der Frauen von Generation zu Generation verändert und es wird ein gutes Bild der jeweiligen Zeit & den Lebensumständen vermittelt. Das Gendern in Büchern stört für mich den Lesefluss, ist hier okay, da es nur an wenigen Stellen vorkommt. Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die Geschichten aus dem echten Leben mögen.

Über Mütter & Töchter

Reader1965 aus Hamburg am 02.03.2026
Bewertungsnummer: 3063812
Bewertet: eBook (ePUB)

Der Debütroman "Wir Töchter" von Oliwia Hälterlein ist ein Generationsroman: 3 Frauen = 3 Geschichten - die auf wahren Begebenheiten beruhen. Großmutter Marianna, wächst Ende des 2. Weltkriegs in Polen auf & lebt als einfache Bäuerin. Ihr Wunsch: Bitte lass mich keine Tochter bekommen. Tochter Roza wird vom Sozialismus geprägt und geht Ende der 80-iger Jahre nach Deutschland. Enkelin Waleria wächst im wiedervereinten Deutschland auf und erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann. Der Einstieg mit Waleria im Krankenhaus ist gut gelungen. Der folgende Teil hat mich dann etwas ratlos gemacht, weil für mich nicht erkennbar war, welche Richtung diese Geschichte nimmt. So ab Seite 50 des Ebooks hat es mich dann richtig gepackt und ich bin der Geschichte gebannt gefolgt. In diesem Roman stehen die Frauen im Vordergrund. Die Männer finden nur wenig Erwähnung. Es geht um Frausein, Muttersein, Tochtersein & Identität - und um damit verbundene Ängste & (Schuld-)Gefühle. Durch diese Themen bekommt der Roman Tiefe. "Ich finde, Muttersein ist der härteste Job, den es gibt." (Ebook Seite 81) Der Schreibstil der Autorin ist leicht & gut lesbar. Mir hat der Aufbau gut gefallen. Es wird nicht linear erzählt, sondern abwechselnd aus den drei Leben. Zudem ist gut dargestellt, wie sich das Leben der Frauen von Generation zu Generation verändert und es wird ein gutes Bild der jeweiligen Zeit & den Lebensumständen vermittelt. Das Gendern in Büchern stört für mich den Lesefluss, ist hier okay, da es nur an wenigen Stellen vorkommt. Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die Geschichten aus dem echten Leben mögen.

Ein großartiger Generationenroman aus weiblicher Perspektive

Linda aus Berlin am 13.03.2026

Bewertungsnummer: 3075872

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man erst die Autorin trifft und sie einen auf Anhieb sooo sympathisch ist und erst danach den Roman liest, der auch noch ihr Debüt ist, dann sind die Erwartungen ziemlich hoch. So ging es mir mit Oliwia Hälterlein, die in Rahmen einer C.H. Beck Programmvorschau ihr neues Buch bzw. ihren ersten Roman vorgestellt hat. Dass sie nicht zum ersten Mal schreibt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Das ist hohe Qualität (sage ich als Lesende. Nicht als Literaturexpertin). So gar nicht sanft. Landen wir direkt in einer harten Realität als Frau. Nämliche in der, wenn gesundheitlich eben nicht alles stimmt und ein Stück des Frauseins operativ entfernt werden muss. Was tut Frau/Tochter danach? Sie fährt zu ihrer Mutter. Und Srück für Stück lernen wir über die Mütter bzw. die Großmütter. Die Töchter kennen. Leben zwischen Anpassung und Aufbegehren, mit Aufbrüchen und Neusnfängen. Mir gefällt, dass die Frauen hier ganz viel Raum bekommen. Ich musste zwar manchmal etwas zurückblättern und mir zu vergegenwärtigen in welcher Zeit ich mich beim Lesen befinde und ich habe auch etwas gebraucht. Im in die Geschichte zu finden, aber Oliwia Hälterlein schafft es, dass ich dran bleiben will. Spätestens ab dem Zeitpunkt des Aussiedelns aus Polen nach (West) Deutschland war ich vollkommen drin. So authentisch wird das Leben beschrieben, auch die Suche der jüngsten Tochter nach ihren eigenen Werten und dem Auseinandersetzen mit den verschiedenen Generationen fand ich so spannend zu lesen. Beim Lesen musste ich oft innehalten und mich fragen, welche transgenerationale Traumata wohl in meiner Familie noch nicht aufgearbeitet wurden. Die turbulenten Leben von Mama und Omi bieten da so einiges an Zündstoff. Oliwia Hälterlein ist ein kluges, feministisches Buch gelungen, dass einerseits nüchtern und sachlich ist, aber dann doch auch wieder mitten ins Herz trifft. Einen großen Anteil daran, haben die lyrischen Durchbrechungen, die sich durch den Roman ziehen. Sehr lesenswert.

Ein großartiger Generationenroman aus weiblicher Perspektive

Linda aus Berlin am 13.03.2026
Bewertungsnummer: 3075872
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man erst die Autorin trifft und sie einen auf Anhieb sooo sympathisch ist und erst danach den Roman liest, der auch noch ihr Debüt ist, dann sind die Erwartungen ziemlich hoch. So ging es mir mit Oliwia Hälterlein, die in Rahmen einer C.H. Beck Programmvorschau ihr neues Buch bzw. ihren ersten Roman vorgestellt hat. Dass sie nicht zum ersten Mal schreibt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Das ist hohe Qualität (sage ich als Lesende. Nicht als Literaturexpertin). So gar nicht sanft. Landen wir direkt in einer harten Realität als Frau. Nämliche in der, wenn gesundheitlich eben nicht alles stimmt und ein Stück des Frauseins operativ entfernt werden muss. Was tut Frau/Tochter danach? Sie fährt zu ihrer Mutter. Und Srück für Stück lernen wir über die Mütter bzw. die Großmütter. Die Töchter kennen. Leben zwischen Anpassung und Aufbegehren, mit Aufbrüchen und Neusnfängen. Mir gefällt, dass die Frauen hier ganz viel Raum bekommen. Ich musste zwar manchmal etwas zurückblättern und mir zu vergegenwärtigen in welcher Zeit ich mich beim Lesen befinde und ich habe auch etwas gebraucht. Im in die Geschichte zu finden, aber Oliwia Hälterlein schafft es, dass ich dran bleiben will. Spätestens ab dem Zeitpunkt des Aussiedelns aus Polen nach (West) Deutschland war ich vollkommen drin. So authentisch wird das Leben beschrieben, auch die Suche der jüngsten Tochter nach ihren eigenen Werten und dem Auseinandersetzen mit den verschiedenen Generationen fand ich so spannend zu lesen. Beim Lesen musste ich oft innehalten und mich fragen, welche transgenerationale Traumata wohl in meiner Familie noch nicht aufgearbeitet wurden. Die turbulenten Leben von Mama und Omi bieten da so einiges an Zündstoff. Oliwia Hälterlein ist ein kluges, feministisches Buch gelungen, dass einerseits nüchtern und sachlich ist, aber dann doch auch wieder mitten ins Herz trifft. Einen großen Anteil daran, haben die lyrischen Durchbrechungen, die sich durch den Roman ziehen. Sehr lesenswert.

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Wir Töchter

von Oliwia Hälterlein

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Rebekka Pfeifer

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4/5

"Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliwia Hälterleins Debüt "Wir Töchter" hat mich unerwartet kalt erwischt, im besten Sinne! Die Mehrgenerationenthematik, besonders im Hinblick auf Großmutter/Mutter/Tochter, ist mir als Lesende keinesfalls fremd und dementsprechend habe ich nicht damit gerechnet, hier noch überrascht zu werden. Aber die Art und Weise, mit der die unterschiedlichen Biografien der Frauen miteinander verbunden werden, hat mich auch ob der bildhaften Beschreibungen tief berührt. Es ergibt sich daraus ein Gesamtbild bestehend aus sich dem Patriarchat entgegenstellenden Frauen, die Rolle der Mutter hinterfragenden Frauen, sich ihrer internalisierten Misogynie nicht immer bewusst seienden Frauen, sich mehr vom Leben erhoffenden Frauen, sich ihrem Schicksal ergebenden Frauen, migrantischen Frauen, innerlich zerrissenen Frauen. Ein toller Roman, der sich neben feministischen Themen auch mit Migration und Entfremdung sowie dem Sozialismus nach dem zweiten Weltkrieg auseinandersetzt.
  • Rebekka Pfeifer
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4/5

"Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliwia Hälterleins Debüt "Wir Töchter" hat mich unerwartet kalt erwischt, im besten Sinne! Die Mehrgenerationenthematik, besonders im Hinblick auf Großmutter/Mutter/Tochter, ist mir als Lesende keinesfalls fremd und dementsprechend habe ich nicht damit gerechnet, hier noch überrascht zu werden. Aber die Art und Weise, mit der die unterschiedlichen Biografien der Frauen miteinander verbunden werden, hat mich auch ob der bildhaften Beschreibungen tief berührt. Es ergibt sich daraus ein Gesamtbild bestehend aus sich dem Patriarchat entgegenstellenden Frauen, die Rolle der Mutter hinterfragenden Frauen, sich ihrer internalisierten Misogynie nicht immer bewusst seienden Frauen, sich mehr vom Leben erhoffenden Frauen, sich ihrem Schicksal ergebenden Frauen, migrantischen Frauen, innerlich zerrissenen Frauen. Ein toller Roman, der sich neben feministischen Themen auch mit Migration und Entfremdung sowie dem Sozialismus nach dem zweiten Weltkrieg auseinandersetzt.

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