Produktbild: Wir Töchter

Wir Töchter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27921

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

357

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3,3 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84337-2

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27921

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

357

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/3,3 cm

Gewicht

460 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-84337-2

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Ein großartiger Generationenroman aus weiblicher Perspektive

Linda aus Berlin am 13.03.2026

Bewertungsnummer: 3075872

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man erst die Autorin trifft und sie einen auf Anhieb sooo sympathisch ist und erst danach den Roman liest, der auch noch ihr Debüt ist, dann sind die Erwartungen ziemlich hoch. So ging es mir mit Oliwia Hälterlein, die in Rahmen einer C.H. Beck Programmvorschau ihr neues Buch bzw. ihren ersten Roman vorgestellt hat. Dass sie nicht zum ersten Mal schreibt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Das ist hohe Qualität (sage ich als Lesende. Nicht als Literaturexpertin). So gar nicht sanft. Landen wir direkt in einer harten Realität als Frau. Nämliche in der, wenn gesundheitlich eben nicht alles stimmt und ein Stück des Frauseins operativ entfernt werden muss. Was tut Frau/Tochter danach? Sie fährt zu ihrer Mutter. Und Srück für Stück lernen wir über die Mütter bzw. die Großmütter. Die Töchter kennen. Leben zwischen Anpassung und Aufbegehren, mit Aufbrüchen und Neusnfängen. Mir gefällt, dass die Frauen hier ganz viel Raum bekommen. Ich musste zwar manchmal etwas zurückblättern und mir zu vergegenwärtigen in welcher Zeit ich mich beim Lesen befinde und ich habe auch etwas gebraucht. Im in die Geschichte zu finden, aber Oliwia Hälterlein schafft es, dass ich dran bleiben will. Spätestens ab dem Zeitpunkt des Aussiedelns aus Polen nach (West) Deutschland war ich vollkommen drin. So authentisch wird das Leben beschrieben, auch die Suche der jüngsten Tochter nach ihren eigenen Werten und dem Auseinandersetzen mit den verschiedenen Generationen fand ich so spannend zu lesen. Beim Lesen musste ich oft innehalten und mich fragen, welche transgenerationale Traumata wohl in meiner Familie noch nicht aufgearbeitet wurden. Die turbulenten Leben von Mama und Omi bieten da so einiges an Zündstoff. Oliwia Hälterlein ist ein kluges, feministisches Buch gelungen, dass einerseits nüchtern und sachlich ist, aber dann doch auch wieder mitten ins Herz trifft. Einen großen Anteil daran, haben die lyrischen Durchbrechungen, die sich durch den Roman ziehen. Sehr lesenswert.

Ein großartiger Generationenroman aus weiblicher Perspektive

Linda aus Berlin am 13.03.2026
Bewertungsnummer: 3075872
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn man erst die Autorin trifft und sie einen auf Anhieb sooo sympathisch ist und erst danach den Roman liest, der auch noch ihr Debüt ist, dann sind die Erwartungen ziemlich hoch. So ging es mir mit Oliwia Hälterlein, die in Rahmen einer C.H. Beck Programmvorschau ihr neues Buch bzw. ihren ersten Roman vorgestellt hat. Dass sie nicht zum ersten Mal schreibt, merkt man bereits auf den ersten Seiten. Das ist hohe Qualität (sage ich als Lesende. Nicht als Literaturexpertin). So gar nicht sanft. Landen wir direkt in einer harten Realität als Frau. Nämliche in der, wenn gesundheitlich eben nicht alles stimmt und ein Stück des Frauseins operativ entfernt werden muss. Was tut Frau/Tochter danach? Sie fährt zu ihrer Mutter. Und Srück für Stück lernen wir über die Mütter bzw. die Großmütter. Die Töchter kennen. Leben zwischen Anpassung und Aufbegehren, mit Aufbrüchen und Neusnfängen. Mir gefällt, dass die Frauen hier ganz viel Raum bekommen. Ich musste zwar manchmal etwas zurückblättern und mir zu vergegenwärtigen in welcher Zeit ich mich beim Lesen befinde und ich habe auch etwas gebraucht. Im in die Geschichte zu finden, aber Oliwia Hälterlein schafft es, dass ich dran bleiben will. Spätestens ab dem Zeitpunkt des Aussiedelns aus Polen nach (West) Deutschland war ich vollkommen drin. So authentisch wird das Leben beschrieben, auch die Suche der jüngsten Tochter nach ihren eigenen Werten und dem Auseinandersetzen mit den verschiedenen Generationen fand ich so spannend zu lesen. Beim Lesen musste ich oft innehalten und mich fragen, welche transgenerationale Traumata wohl in meiner Familie noch nicht aufgearbeitet wurden. Die turbulenten Leben von Mama und Omi bieten da so einiges an Zündstoff. Oliwia Hälterlein ist ein kluges, feministisches Buch gelungen, dass einerseits nüchtern und sachlich ist, aber dann doch auch wieder mitten ins Herz trifft. Einen großen Anteil daran, haben die lyrischen Durchbrechungen, die sich durch den Roman ziehen. Sehr lesenswert.

Mütter und Töchter

Bewertung am 03.05.2026

Bewertungsnummer: 3127669

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir Töchter“ ist ein eindrucksvoller Roman über drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen einer polnischstämmigen bäuerlichen Familie: Marianna, Róza und Waleria. Ihre Lebensgeschichten sind auf bewegende Weise miteinander verwoben und spannen einen Bogen über Themen wie Migration, Identität und Herkunft. Besonders gelungen fand ich, wie der Roman das individuelle Schicksal mit der Zeitgeschichte verbindet und zeigt, wie sehr Menschen von ihrer jeweiligen Zeit und ihren Lebensumständen geprägt werden. Am faszinierendsten war für mich Rózas Geschichte. Sie verlässt Ende der 80er Jahre das sozialistische Polen, um ihrer Tochter Waleria ein besseres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Ihr Versuch, sich in Westdeutschland anzupassen, ist glaubwürdig beschrieben. Sie verleugnet beinahe ihre polnischen Wurzeln, weil sie dazugehören will, muss aber schmerzhaft erkennen, dass sie in Deutschland nie wirklich willkommen ist. Besonders die Zeit im Auffanglager Friedland und ihre zahlreichen Putzjobs wirken authentisch und nachvollziehbar. Dort merkt sie schnell, dass sie als Migrantin ein Niemand ist. Dennoch gibt sie nicht auf, vor allem für ihre Tochter. Auch die Enttäuschung durch den Vater ihres Kindes, der seine Versprechen nicht hält, macht ihren Kampf umso bewegender. Aber auch Mariannas hartes bäuerliches Leben und Walerias Suche nach Identität und Zugehörigkeit haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. In Walerias Gedanken und Erfahrungen konnte ich mich in manchen Momenten sogar selbst wiedererkennen. Ihre Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit zieht sich stark durch den Roman. Überhaupt steht das Erinnern und die Beziehung der Frauen untereinander im Mittelpunkt und die Frage , was Frauen vergangener Generationen hinterlassen. Es geht auch darum, welche Verantwortung Töchter gegenüber den Frauen vor ihnen empfinden. Gefallen hat mir auch, dass die Frauen die treibende Kraft des Romans sind. Die Männer bleiben im Hintergrund. Die Frauen sind diejenigen, die weitermachen, Entscheidungen treffen und Generationen prägen. Das Buch zeigt eindrucksvoll wie prägend Herkunft und Generationen sein können. Ein kleiner Kritikpunkt für mich waren die vielen eingestreuten polnischen Begriffe. Einerseits machen sie den Roman authentischer, andererseits haben sie für mich manchmal den Lesefluss erschwert, da ich kein Polnisch spreche.

Mütter und Töchter

Bewertung am 03.05.2026
Bewertungsnummer: 3127669
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir Töchter“ ist ein eindrucksvoller Roman über drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen einer polnischstämmigen bäuerlichen Familie: Marianna, Róza und Waleria. Ihre Lebensgeschichten sind auf bewegende Weise miteinander verwoben und spannen einen Bogen über Themen wie Migration, Identität und Herkunft. Besonders gelungen fand ich, wie der Roman das individuelle Schicksal mit der Zeitgeschichte verbindet und zeigt, wie sehr Menschen von ihrer jeweiligen Zeit und ihren Lebensumständen geprägt werden. Am faszinierendsten war für mich Rózas Geschichte. Sie verlässt Ende der 80er Jahre das sozialistische Polen, um ihrer Tochter Waleria ein besseres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Ihr Versuch, sich in Westdeutschland anzupassen, ist glaubwürdig beschrieben. Sie verleugnet beinahe ihre polnischen Wurzeln, weil sie dazugehören will, muss aber schmerzhaft erkennen, dass sie in Deutschland nie wirklich willkommen ist. Besonders die Zeit im Auffanglager Friedland und ihre zahlreichen Putzjobs wirken authentisch und nachvollziehbar. Dort merkt sie schnell, dass sie als Migrantin ein Niemand ist. Dennoch gibt sie nicht auf, vor allem für ihre Tochter. Auch die Enttäuschung durch den Vater ihres Kindes, der seine Versprechen nicht hält, macht ihren Kampf umso bewegender. Aber auch Mariannas hartes bäuerliches Leben und Walerias Suche nach Identität und Zugehörigkeit haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. In Walerias Gedanken und Erfahrungen konnte ich mich in manchen Momenten sogar selbst wiedererkennen. Ihre Frage nach Herkunft und Zugehörigkeit zieht sich stark durch den Roman. Überhaupt steht das Erinnern und die Beziehung der Frauen untereinander im Mittelpunkt und die Frage , was Frauen vergangener Generationen hinterlassen. Es geht auch darum, welche Verantwortung Töchter gegenüber den Frauen vor ihnen empfinden. Gefallen hat mir auch, dass die Frauen die treibende Kraft des Romans sind. Die Männer bleiben im Hintergrund. Die Frauen sind diejenigen, die weitermachen, Entscheidungen treffen und Generationen prägen. Das Buch zeigt eindrucksvoll wie prägend Herkunft und Generationen sein können. Ein kleiner Kritikpunkt für mich waren die vielen eingestreuten polnischen Begriffe. Einerseits machen sie den Roman authentischer, andererseits haben sie für mich manchmal den Lesefluss erschwert, da ich kein Polnisch spreche.

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Wir Töchter

von Oliwia Hälterlein

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Rebekka Pfeifer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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4/5

"Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliwia Hälterleins Debüt "Wir Töchter" hat mich unerwartet kalt erwischt, im besten Sinne! Die Mehrgenerationenthematik, besonders im Hinblick auf Großmutter/Mutter/Tochter, ist mir als Lesende keinesfalls fremd und dementsprechend habe ich nicht damit gerechnet, hier noch überrascht zu werden. Aber die Art und Weise, mit der die unterschiedlichen Biografien der Frauen miteinander verbunden werden, hat mich auch ob der bildhaften Beschreibungen tief berührt. Es ergibt sich daraus ein Gesamtbild bestehend aus sich dem Patriarchat entgegenstellenden Frauen, die Rolle der Mutter hinterfragenden Frauen, sich ihrer internalisierten Misogynie nicht immer bewusst seienden Frauen, sich mehr vom Leben erhoffenden Frauen, sich ihrem Schicksal ergebenden Frauen, migrantischen Frauen, innerlich zerrissenen Frauen. Ein toller Roman, der sich neben feministischen Themen auch mit Migration und Entfremdung sowie dem Sozialismus nach dem zweiten Weltkrieg auseinandersetzt.
  • Rebekka Pfeifer
  • Buchhändler/-in

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4/5

"Wir sind Schwestern und wir sind Töchter und wir sind nicht blutsverwandt."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Oliwia Hälterleins Debüt "Wir Töchter" hat mich unerwartet kalt erwischt, im besten Sinne! Die Mehrgenerationenthematik, besonders im Hinblick auf Großmutter/Mutter/Tochter, ist mir als Lesende keinesfalls fremd und dementsprechend habe ich nicht damit gerechnet, hier noch überrascht zu werden. Aber die Art und Weise, mit der die unterschiedlichen Biografien der Frauen miteinander verbunden werden, hat mich auch ob der bildhaften Beschreibungen tief berührt. Es ergibt sich daraus ein Gesamtbild bestehend aus sich dem Patriarchat entgegenstellenden Frauen, die Rolle der Mutter hinterfragenden Frauen, sich ihrer internalisierten Misogynie nicht immer bewusst seienden Frauen, sich mehr vom Leben erhoffenden Frauen, sich ihrem Schicksal ergebenden Frauen, migrantischen Frauen, innerlich zerrissenen Frauen. Ein toller Roman, der sich neben feministischen Themen auch mit Migration und Entfremdung sowie dem Sozialismus nach dem zweiten Weltkrieg auseinandersetzt.

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