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Douglas Stuart

1. John of John

John of John

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2096

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

2096

Gesprochen von

Charly Hübner

Spieldauer

14 Stunden und 17 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

254

Verlag

Tacheles!

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783864848711

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  • Soulfire

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.07.2026

    eBook (ePUB)

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird

    Wenn die Lüge zur Wahrheit wird - und diese am Leben hindert. if(window.hljsLoader && !document.currentScript.parentNode.hasAttribute('data-s9e-livepreview-onupdate')) { window.hljsLoader.highlightBlocks(document.currentScript.parentNode); } Es geht in diesem Buch um Traditionen, um Glaubenssätze, um Konventionen unter streng gläubigen Inselbewohnern auf der schottischen Insel Haris. Und es geht vor allen Dingen um Lügen, die zur Wahrheit zu werden drohen und die Protagonisten am Leben hindern. Aber in erster Linie geht es um Liebe unter schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen auf einer abgeschiedenen Insel im Norden Schottlands. Im Roman wird beschrieben, wie die Lebenslügen dreier Männer, und zwar von Innes, John und Cal nicht nur deren Leben zu zerstören drohen, sondern auch andere ihnen nahe stehende Menschen mit in Haftung nehmen. Gleichzeitig zeigt es die seelische Not dieser Männer. die von innerer Zerrissenheit, Verpflichtungsgegühl und einem nicht besiegbarem Bedürfnis geprägt ist. Gleichwohl ist es eine Ode an das Leben und die Möglichkeit innere Freiheiten auch im Aussen leben zu können. Der Autor bedient sich einer bildreichen Sprache, aber lässt auch keine deutlichen Worte vermissen. Mich hat das Buch sowohl berührt als auch mitfiebern und hoffen lassen. Eine absolute Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Karg und einsam

    Manche Bücher brauchen keine große Action, um eine enorme Sogwirkung zu entfalten. "John of John" von Douglas Stuart ist genau so ein Werk: ruhig, langsam und doch absolut fesselnd. Stuarts Sprache ist von einer bildgewaltigen Schönheit, die die Kargheit der Natur und die Sprachlosigkeit der Figuren greifbar macht. Als Cals Geld während des Studiums in Edinburgh aufgebraucht ist, ruft ihn sein Vater zurück nach Hause. Der Gesundheitszustand der Großmutter verschlechtert sich. Cal reist mit schwerem Herzen zurück, denn die Wiederbegegnung mit seinem Vater John ist konfliktreich. John ist ein strenger, gottesfürchtiger Mann, der trotz harter Arbeit in der Weberei und bei den Schafen kaum über die Runden kommt. Er liebt Cal, kann diese Liebe aber nicht zeigen – erstickt an den eigenen aufgegebenen Träumen und den starren gesellschaftlichen Konventionen der Gemeinschaft. Douglas Stuart nimmt die Beziehung zwischen Vater und Sohn schonungslos unter die Lupe. Das Buch lebt von seinen lebensnahen, tiefgründigen Charakteren. Beim Lesen spürt man die Beklemmung förmlich und möchte den Figuren am liebsten zurufen, endlich miteinander zu sprechen. Ein zutiefst berührender Roman, der lange nachhallt.

  • wieporzellan

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voneinander getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden.

    In John of John begleiten wir den Anfang zwanzigjährigen Cal, der in den 1990er-Jahren nach seinem Textilstudium in seine Heimat auf den schottischen Hebriden zurückkehrt. Dort lebt er wieder unter einem Dach mit seinem tief religiösen, aber ebenso einsamen Vater und seiner Großmutter. Schon früh wird deutlich, dass Douglas Stuart erneut von Menschen erzählt, die in einer Gemeinschaft leben, in der sie nicht frei sie selbst sein können. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, die von Traditionen, religiösen Dogmen, unausgesprochenen Regeln, Geheimnissen und dem Druck geprägt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Es ist ein Geflecht aus Abhängigkeiten, aus dem auszubrechen kaum möglich scheint, weil zu viel auf dem Spiel steht. Die Insel ist dabei weit mehr als nur Schauplatz: Je länger man die Figuren begleitet, desto stärker entsteht der Eindruck, dass sie selbst zu Inseln geworden sind – voneinander getrennt und doch untrennbar mit ihrer Heimat verbunden. Stuart nimmt sich viel Zeit, seine Figuren und ihre Beziehungen wachsen zu lassen. Das mag stellenweise etwas gemächlich wirken, für mich fühlte sich dieses Tempo jedoch genau richtig an. Auch wenn am Ende drei Männer im Mittelpunkt der Geschichte stehen, haben mich besonders die Frauenfiguren tief berührt. Die Themen, die Stuart verhandelt, sind vielschichtig und oft alles andere als leicht. Dennoch ist dieser Roman am Ende so wechselhaft wie das schottische Wetter: Neben all dem Grau und der Schwere gibt es immer wieder Momente, in denen die Wolken aufreißen und Hoffnung durchscheint. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe – und für mich Douglas Stuarts bislang stärkster.

  • Lisa

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster Roman von Douglas Stuart, und definitiv nicht mein letzter!

    Schon lange habe ich nur Gutes über Douglas Stuarts Romane gehört, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an John of John. Umso schöner, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden. In John of John begleiten wir Cal, der seine ländliche Heimat verlässt, um in Edinburgh Kunst zu studieren. Als sein Vater John ihn unter einem Vorwand zurück auf die schottische Insel Harris holt, wird Cal nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit seiner Vergangenheit und der Frage konfrontiert, was Heimat eigentlich bedeutet. Was mich besonders begeistert hat, war Stuarts Sprache. Sie ist klar und zugänglich, ohne jemals an Tiefe zu verlieren. Mit wenigen, präzisen Bildern schafft er eine dichte Atmosphäre, sodass man die raue Landschaft, die Kälte und die Schwere des Insellebens beinahe selbst spüren kann. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie leicht Stuart zentrale gesellschaftliche Themen in die Handlung einwebt. Der Roman erzählt vom Spannungsfeld zwischen ländlicher Herkunft und urbanem Leben, von der Rückkehr an einen Ort, den man längst hinter sich gelassen glaubte, und von der Frage, wie sehr man sich verändert – und wie einen die Menschen, die geblieben sind, noch immer wahrnehmen. Besonders eindrücklich beschreibt Stuart, wie Cal und sein Vater ihre Homosexualität in einer von Tradition und Kirche geprägten Gemeinschaft verstecken müssen. Daneben zeigt er Armut als prägende Lebensrealität auf der Insel. Im Kern ist John of John für mich jedoch eine Geschichte über Familie, Zugehörigkeit und die widersprüchlichen Gefühle, die mit dem Begriff Heimat verbunden sind. Douglas Stuart zeichnet Figuren von beeindruckender Glaubwürdigkeit – mit all ihren Fehlern, Sehnsüchten und ihrer Verletzlichkeit. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefühlt und mitgehofft. Ein atmosphärisch dichter und bewegender Roman, der noch lange nachwirkt. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, auch Douglas Stuarts andere Werke zu lesen!

  • lines

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    5 Sterne!

    Mein 1. Roman von Douglas Stuart und ich bin absolut begeistert! John of John nimmt uns mit auf die schottische Insel Harris auf den äußeren Hebriden. Das Leben dort ist nicht einfach. Es ist hart, kalt, meist regnerisch und ein echter Überlebenskampf. Cal hat sich entschieden auszubrechen, er zieht nach Edinburgh, um dort sein Kunststudium zu absolvieren. Als sein Vater John ihn nach Hause holt, mit der Behauptung, Cals Großmutter sei krank, kehrt Cal zurück. Dieser Roman war der erste, den ich von Douglas Stuart gelesen habe und ich bin begeistert von seiner Art zu erzählen. Er schreibt so atmosphärisch und zeichnet seine Charaktere so authentisch und real, dass man als Leser:in das Gefühl bekommt, selbst mittendrin zu sein und die Charaktere persönlich zu kennen. Den gesamten Roman durchzieht eine etwas düstere Grundstimmung; alle Figuren sind unglücklich oder wirken gefangen in deren Situation. Sehr rar, aber doch vorhanden, blitzen kleine Hoffnungsschimmer durch die Zeilen, die einen unglaublichen Sog erzeugen. Man fühlt und hofft konstant mit, dass die Figuren zumindest noch ein bisschen Glück in ihrem Leben (und miteinander) finden. Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann!

Kundinnen und Kunden meinen

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