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John of John Roman | »Bis zum smarten Happy End erzählt Stuart ein ganzes Inselleben, ich schmecke die salzige Luft und fühle mit allen mit.« Emotion

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

4,2/14/21 cm

Gewicht

658 g

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Beschreibung

Rezension

»Dieser Roman ist hart und schmerzvoll – obwohl er von Liebe erzählt. An anderen Stellen ist er dann wieder unerwartet zärtlich.« Bücher Magazin, 24.7.26
»Ein soghafter, wunderschöner Ton! Es geht um Textur und Farben von Leben. Eben auch auf einer von mir so heißgeliebten metaphorischen Ebene!« Daniel Kaiser, NDR »eat.READ.sleep. Bücher für dich«, 17.7.26
»Lustig, unterhaltsam, aber auch tragisch! Und wenn das ein Buch kann, ist es objektiv ein gutes Buch!« Katharina Mahrenholtz, NDR »eat.READ.sleep. Bücher für dich«, 17.7.26
»Charly Hübner fängt in seiner Lesung meisterhaft die Facetten dieser Liebe ein. Er findet sowohl für das Zarte stets die passende Tonlage, als auch für die Härte, die dieses vergeblich versucht zu unterdrücken.« Katharina Manzke, Galore, 14.7.26
»Das ist ein tolles, von Zuneigung grundiertes Buch über die eigenartige Beziehung großer Kinder zum Elternhaus und das Erwachsenwerden.... Eine dicke Empfehlung gilt auch der Von Charly Hübner gelesenen Hörbuch-Fassung.« Philipp Holstein, Rheinische Post, 6.7.26
»›John of John‹ ist kein modischer Schnickschnack, keine grelle Effekthascherei, sondern ein handwerklich äußerst sorgfältiges Erzählgeflecht, dessen Raffinesse sich in kleinen, auf den ersten Blick unscheinbaren Details offenbart.« Frank Schorneck, CulturMag, 1.7.26
»Sensibel, aufmerksam und klug führt uns Douglas Stuart vor Augen, wie Wunden von einer Generation auf die nächste übergehen und wie schwierig es ist, auf die Fähre zu steigen, die uns von unserer Heimatinsel fortbringt.« Susanne Schumann, Brigitte, 18.6.26
»So klein der Kosmos der Hebriden-Insel ist, so sehr steht er doch für eine vollumfängliche Welt. Eine Welt, und das merkt man auf jeder Seite des Romans, die vor allem von Liebe getragen werden sollte, weil alles andere überhaupt keinen Sinn macht.« Birgit Kawohl, Cruiser, Sommer 2026
»Für mich aber gehört Douglas Stuart zu den wenigen Gegenwartsautor:innen, die mit sprachlichen Verzierungen und Pathos in die Vollen gehen können, sich ganz nah an die rote Linie wagen, sie aber nie überschreiten.« Carsten Schrader, Kulturnews, 11.6.26
»Ein atmosphärischer Roman über Identität, Herkunft und die Menschen, die uns prägen.« Michaela Brosi, Business Insider, 12.6.26
»Die Folgen der Unmöglichkeit, offen miteinander zu reden, legt Booker-Preis-Gewinner Douglas Stuart in seinem großartigen, neuen Roman ›John of John‹ aufs schmerzlichste dar.« Martin Thomas Pesl, Buchkultur 3/2026
»Der Roman ist komplex, fantastisch erzählt – eines der besten Bücher des Jahres und vielleicht auch das Beste von Douglas Stuart bisher.... Ein außergewöhnliches Buch... ein zeitlos-mythischer Roman.« Peter Supp, "Mein schwules Buch"-Podcast, 1.6.26
»Ein großartiger Roman über die Macht von Geheimnissen, einengende Strukturen und große Lieben. Dieses Leseerlebnis hallt lange nach.« Eliport, 16.6.26
»Ein großer Roman über Verpflichtung und Verblendung, Liebe und Scham und die Kraft der Wahrheit.« Harper's Bazaar, 26.5.26
»Im Verlaufe dieses wundervoll geschriebenen Romans, der die Perspektiven elegant wechselt, erlebt der Leser eine bizarre love triangle... Stuart erzählt mit großer Geste, er pinselt satte Farben auf sein robustes erzählerisches Mauerwerk, dessen Inneres die fragilen Gerüste menschlicher Beziehungen in Szene setzt.... Sein dramaturgisches Können ist atemberaubend.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 19.5.26
»Eine opulente Lektüre, eine große Symphonie... Grandiose Figuren!« Thomas Böhm, radioeins, 7.5.26
»Bis zum smarten Happy End erzählt Stuart ein ganzes Inselleben, ich schmecke die salzige Luft und fühle mit allen mit.« Silvi Feist, Emotion, 5.5.26
»Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass ihr Leben ein besseres werden wird, wenn sie sich beim nächsten Buch, das sie lesen,... für diesen Roman entscheiden.... Er findet einen Sound, der das Körperliche und die Härte des im Roman verhandelten Umfelds mit Cals Sinn für Schönheit und seinem Farbenrausch verbindet.« Carsten Schrader, kulturnews.letter, 28.4.26
»Schade, dass Stuart den Booker Prize schon einmal gewonnen hat. ›John of John‹ ist ein Lese-Erlebnis.« Daniel Stender, Südwestfunk, 24.4.26
»Im Roman herrscht eine beunruhigende, geradezu mystische Stimmung, in der alles gleichzeitig passiert: Körper und Glaube, Begehren und Scham, Intimität und Verbot...
»Ein Heimkehrroman, der zeigt, wie eng Liebe und Scham beieinander liegen.« Gersin Livia Paya, fm4, 22.4.26
»Ein Meisterwerk über die komplizierte Schönheit menschlicher Beziehungen und die Suche nach einem Platz in der Welt, in der man ganz man selbst sein darf.« Lola Fröbe, Elle, 12.4.26

Produktdetails

Verkaufsrang

32704

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

4,2/14/21 cm

Gewicht

658 g

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Luckenwalde

    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Karg und einsam

    Manche Bücher brauchen keine große Action, um eine enorme Sogwirkung zu entfalten. "John of John" von Douglas Stuart ist genau so ein Werk: ruhig, langsam und doch absolut fesselnd. Stuarts Sprache ist von einer bildgewaltigen Schönheit, die die Kargheit der Natur und die Sprachlosigkeit der Figuren greifbar macht. Als Cals Geld während des Studiums in Edinburgh aufgebraucht ist, ruft ihn sein Vater zurück nach Hause. Der Gesundheitszustand der Großmutter verschlechtert sich. Cal reist mit schwerem Herzen zurück, denn die Wiederbegegnung mit seinem Vater John ist konfliktreich. John ist ein strenger, gottesfürchtiger Mann, der trotz harter Arbeit in der Weberei und bei den Schafen kaum über die Runden kommt. Er liebt Cal, kann diese Liebe aber nicht zeigen – erstickt an den eigenen aufgegebenen Träumen und den starren gesellschaftlichen Konventionen der Gemeinschaft. Douglas Stuart nimmt die Beziehung zwischen Vater und Sohn schonungslos unter die Lupe. Das Buch lebt von seinen lebensnahen, tiefgründigen Charakteren. Beim Lesen spürt man die Beklemmung förmlich und möchte den Figuren am liebsten zurufen, endlich miteinander zu sprechen. Ein zutiefst berührender Roman, der lange nachhallt.

  • wieporzellan

    aus Köln

    5/5

    09.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voneinander getrennt und doch untrennbar miteinander verbunden.

    In John of John begleiten wir den Anfang zwanzigjährigen Cal, der in den 1990er-Jahren nach seinem Textilstudium in seine Heimat auf den schottischen Hebriden zurückkehrt. Dort lebt er wieder unter einem Dach mit seinem tief religiösen, aber ebenso einsamen Vater und seiner Großmutter. Schon früh wird deutlich, dass Douglas Stuart erneut von Menschen erzählt, die in einer Gemeinschaft leben, in der sie nicht frei sie selbst sein können. Seine Figuren bewegen sich in einer Welt, die von Traditionen, religiösen Dogmen, unausgesprochenen Regeln, Geheimnissen und dem Druck geprägt ist, den Erwartungen anderer zu entsprechen. Es ist ein Geflecht aus Abhängigkeiten, aus dem auszubrechen kaum möglich scheint, weil zu viel auf dem Spiel steht. Die Insel ist dabei weit mehr als nur Schauplatz: Je länger man die Figuren begleitet, desto stärker entsteht der Eindruck, dass sie selbst zu Inseln geworden sind – voneinander getrennt und doch untrennbar mit ihrer Heimat verbunden. Stuart nimmt sich viel Zeit, seine Figuren und ihre Beziehungen wachsen zu lassen. Das mag stellenweise etwas gemächlich wirken, für mich fühlte sich dieses Tempo jedoch genau richtig an. Auch wenn am Ende drei Männer im Mittelpunkt der Geschichte stehen, haben mich besonders die Frauenfiguren tief berührt. Die Themen, die Stuart verhandelt, sind vielschichtig und oft alles andere als leicht. Dennoch ist dieser Roman am Ende so wechselhaft wie das schottische Wetter: Neben all dem Grau und der Schwere gibt es immer wieder Momente, in denen die Wolken aufreißen und Hoffnung durchscheint. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe – und für mich Douglas Stuarts bislang stärkster.

  • Lisa

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mein erster Roman von Douglas Stuart, und definitiv nicht mein letzter!

    Schon lange habe ich nur Gutes über Douglas Stuarts Romane gehört, entsprechend hoch waren meine Erwartungen an John of John. Umso schöner, dass sie nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen wurden. In John of John begleiten wir Cal, der seine ländliche Heimat verlässt, um in Edinburgh Kunst zu studieren. Als sein Vater John ihn unter einem Vorwand zurück auf die schottische Insel Harris holt, wird Cal nicht nur mit seiner Familie, sondern auch mit seiner Vergangenheit und der Frage konfrontiert, was Heimat eigentlich bedeutet. Was mich besonders begeistert hat, war Stuarts Sprache. Sie ist klar und zugänglich, ohne jemals an Tiefe zu verlieren. Mit wenigen, präzisen Bildern schafft er eine dichte Atmosphäre, sodass man die raue Landschaft, die Kälte und die Schwere des Insellebens beinahe selbst spüren kann. Gleichzeitig entwickelt die Geschichte einen Sog, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Besonders beeindruckt hat mich auch, wie leicht Stuart zentrale gesellschaftliche Themen in die Handlung einwebt. Der Roman erzählt vom Spannungsfeld zwischen ländlicher Herkunft und urbanem Leben, von der Rückkehr an einen Ort, den man längst hinter sich gelassen glaubte, und von der Frage, wie sehr man sich verändert – und wie einen die Menschen, die geblieben sind, noch immer wahrnehmen. Besonders eindrücklich beschreibt Stuart, wie Cal und sein Vater ihre Homosexualität in einer von Tradition und Kirche geprägten Gemeinschaft verstecken müssen. Daneben zeigt er Armut als prägende Lebensrealität auf der Insel. Im Kern ist John of John für mich jedoch eine Geschichte über Familie, Zugehörigkeit und die widersprüchlichen Gefühle, die mit dem Begriff Heimat verbunden sind. Douglas Stuart zeichnet Figuren von beeindruckender Glaubwürdigkeit – mit all ihren Fehlern, Sehnsüchten und ihrer Verletzlichkeit. Ich habe bis zum Schluss mit ihnen mitgefühlt und mitgehofft. Ein atmosphärisch dichter und bewegender Roman, der noch lange nachwirkt. Ich freue mich jetzt umso mehr darauf, auch Douglas Stuarts andere Werke zu lesen!

  • lines

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    5 Sterne!

    Mein 1. Roman von Douglas Stuart und ich bin absolut begeistert! John of John nimmt uns mit auf die schottische Insel Harris auf den äußeren Hebriden. Das Leben dort ist nicht einfach. Es ist hart, kalt, meist regnerisch und ein echter Überlebenskampf. Cal hat sich entschieden auszubrechen, er zieht nach Edinburgh, um dort sein Kunststudium zu absolvieren. Als sein Vater John ihn nach Hause holt, mit der Behauptung, Cals Großmutter sei krank, kehrt Cal zurück. Dieser Roman war der erste, den ich von Douglas Stuart gelesen habe und ich bin begeistert von seiner Art zu erzählen. Er schreibt so atmosphärisch und zeichnet seine Charaktere so authentisch und real, dass man als Leser:in das Gefühl bekommt, selbst mittendrin zu sein und die Charaktere persönlich zu kennen. Den gesamten Roman durchzieht eine etwas düstere Grundstimmung; alle Figuren sind unglücklich oder wirken gefangen in deren Situation. Sehr rar, aber doch vorhanden, blitzen kleine Hoffnungsschimmer durch die Zeilen, die einen unglaublichen Sog erzeugen. Man fühlt und hofft konstant mit, dass die Figuren zumindest noch ein bisschen Glück in ihrem Leben (und miteinander) finden. Ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehlen kann!

  • Bewertung

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch zum Nachdenken

    Es gibt Bücher, bei denen man nach der letzten Seite sofort weiß, was man schreiben möchte. Und dann gibt es Bücher wie dieses. Ich musste tatsächlich erst einmal einen halben Tag verstreichen lassen, bevor ich überhaupt Worte dafür finden konnte. Nicht, weil mir nichts eingefallen ist – sondern weil dieses Buch so viel in mir ausgelöst hat, dass ich meine Gedanken erst einmal sortieren musste. Douglas Stuart erzählt die Geschichte von John und seinem Sohn Cal. Cal kehrt nach Jahren auf dem Festland auf seine abgelegene Heimatinsel zurück. Er hat das Gefühl, beruflich gescheitert zu sein, weiß nicht, wohin sein Leben führen soll, und wagt den Schritt zurück in eine Heimat, die ihm gleichzeitig vertraut und fremd geworden ist. Diese Insel ist weit mehr als nur der Schauplatz der Geschichte. Sie ist ein eigener Charakter. Ein Ort, an dem jeder jeden kennt, Traditionen seit Generationen gelebt werden und der Glaube den Alltag bestimmt. Die religiöse Gemeinschaft der sogenannten Elders ist allgegenwärtig. Sie tritt geschlossen auf, spendet Trost, steht Familien in schweren Zeiten zur Seite und hält die Gemeinschaft zusammen. Gleichzeitig ist sie aber auch Sinnbild dafür, wie schwer es sein kann, aus festgefahrenen Strukturen auszubrechen. Denn dort, wo Gemeinschaft Halt gibt, kann sie ebenso einengen. Zwischen Vater und Sohn herrscht eine Distanz, die über Jahre gewachsen ist. Vieles bleibt unausgesprochen. Johns tiefer Glaube bestimmt sein gesamtes Leben und immer wieder versucht er, seinen Sohn auf den vermeintlich richtigen Weg zu führen. Was er jedoch nicht weiß: Cal ist homosexuell. Während Cal auf dem Festland zumindest ein Stück weit er selbst sein konnte, scheint dafür auf der Insel kein Platz zu sein. Dort wird beobachtet, getuschelt und schnell geurteilt. Douglas Stuart beschreibt diese Enge so eindringlich, dass man sie beim Lesen beinahe selbst spürt. Besonders beeindruckt hat mich, dass keine Figur nur gut oder nur schlecht ist. Jeder trägt Verletzungen, Zweifel und Geheimnisse mit sich herum. Auch Cals Großmutter Ella bewegt sich ständig zwischen ihrer Liebe zu ihrem Enkel und den Regeln einer Gemeinschaft, die ihr ganzes Leben geprägt hat. Und dann ist da Innes. Die Verbindung zwischen Innes und Cal entwickelt sich unglaublich feinfühlig. Gleichzeitig verbindet Innes aber auch eine jahrzehntelange Geschichte mit John – eine Geschichte, die alles in einem anderen Licht erscheinen lässt. Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten. Nur so viel: Die Beziehung zwischen Innes und John und die zwischen Innes und Cal ist etwas ganz Besonderes. Eigentlich dürfte sie so niemals existieren – und doch muss sie genau so erzählt werden, damit sich am Ende alles auf eine unglaublich berührende Weise zusammenfügt. Dieses Buch handelt von Glauben und davon, was Religion Menschen geben, aber auch nehmen kann. Es handelt von Familie, von Verlust, von Trauer, von Hoffnung und davon, wie schwer es sein kann, den eigenen Weg zu gehen, wenn das gesamte Umfeld bereits entschieden zu haben scheint, wer man sein soll. Gleichzeitig zeigt der Roman, dass Liebe keine Grenzen kennt – egal, wie sehr Menschen versuchen, ihr welche zu setzen. Mich hat dieses Buch tief bewegt. Es hat mich nachdenklich gemacht und mich viele Dinge hinterfragen lassen – über Familie, Glauben und darüber, wie privilegiert wir manchmal sind. Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der ein Outing nie ein Problem war. Dieses Buch erinnert daran, dass das längst nicht überall selbstverständlich ist und dass es auch heute noch Orte gibt, an denen Menschen ihre Gefühle verstecken müssen, um akzeptiert zu werden. Für mich gehört dieser Roman zu den besten Büchern, die ich seit Langem gelesen habe. Nicht, weil er laut ist oder mit spektakulären Wendungen überrascht, sondern weil er leise erzählt wird und gerade dadurch eine unglaubliche Wucht entwickelt. Er hat mich emotional komplett abgeholt, wird noch lange in mir nachhallen und ist für mich schon jetzt ein absolutes Jahreshighlight.

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