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John of John Roman | »Bis zum smarten Happy End erzählt Stuart ein ganzes Inselleben, ich schmecke die salzige Luft und fühle mit allen mit.« Emotion

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6892

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Beschreibung

Rezension

»Ein großer Roman über Verpflichtung und Verblendung, Liebe und Scham und die Kraft der Wahrheit.« Harper's Bazaar, 26.5.26
»Im Verlaufe dieses wundervoll geschriebenen Romans, der die Perspektiven elegant wechselt, erlebt der Leser eine bizarre love triangle... Stuart erzählt mit großer Geste, er pinselt satte Farben auf sein robustes erzählerisches Mauerwerk, dessen Inneres die fragilen Gerüste menschlicher Beziehungen in Szene setzt.... Sein dramaturgisches Können ist atemberaubend.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt, 19.5.26
»Eine opulente Lektüre, eine große Symphonie... Grandiose Figuren!« Thomas Böhm, radioeins, 7.5.26
»Bis zum smarten Happy End erzählt Stuart ein ganzes Inselleben, ich schmecke die salzige Luft und fühle mit allen mit.« Silvi Feist, Emotion, 5.5.26
»Ich bin wirklich der festen Überzeugung, dass ihr Leben ein besseres werden wird, wenn sie sich beim nächsten Buch, das sie lesen,... für diesen Roman entscheiden.... Er findet einen Sound, der das Körperliche und die Härte des im Roman verhandelten Umfelds mit Cals Sinn für Schönheit und seinem Farbenrausch verbindet.« Carsten Schrader, kulturnews.letter, 28.4.26
»Schade, dass Stuart den Booker Prize schon einmal gewonnen hat. ›John of John‹ ist ein Lese-Erlebnis.« Daniel Stender, Südwestfunk, 24.4.26
»Im Roman herrscht eine beunruhigende, geradezu mystische Stimmung, in der alles gleichzeitig passiert: Körper und Glaube, Begehren und Scham, Intimität und Verbot... Douglas Stuart ist ein begabter Erzähler.« Sebastian Galyga, queer.de, 25.4.26
»Ein Heimkehrroman, der zeigt, wie eng Liebe und Scham beieinander liegen.« Gersin Livia Paya, fm4, 22.4.26
»Ein Meisterwerk über die komplizierte Schönheit menschlicher Beziehungen und die Suche nach einem Platz in der Welt, in der man ganz man selbst sein darf.« Lola Fröbe, Elle, 12.4.26

Produktdetails

Verkaufsrang

6892

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.04.2026

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

560

Maße (L/B/H)

20,5/12,9/4,8 cm

Gewicht

658 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Übersetzt von

Sophie Zeitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28582-8

Herstelleradresse

Hanser Berlin
Lehrter Straße 57 Haus 4
10557 Berlin
DE

Email: info@hanser.de

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Bewegend!

Jens aus Hamburg am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3164842

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal ist zurück auf Harris. Nach seinem Studium in Edinburgh kehrt er widerwillig auf die abgelegene Hebrideninsel zurück, wo ihn all das erwartet, wovor er geflohen war: die harte Arbeit mit den Schafen, das Weben von Harris Tweed und die Enge einer streng religiösen Gemeinschaft. Sein Vater John, ein angesehener Weber und tief verwurzelt im presbyterianischen Glauben, hat ihn zurückgerufen. Zwischen Vater und Sohn besteht eine tiefe Verbundenheit, doch zugleich trennt sie vieles. Während Cal seine Homosexualität vor seinem Vater verbirgt, ahnt er nicht, dass auch John ein Geheimnis mit sich trägt, das ihr beider Leben seit Jahren bestimmt. Als Cal zunehmend die Nähe von Innes sucht, dem langjährigen Freund seines Vaters, geraten festgefügte Gewissheiten ins Wanken und lang verdrängte Wahrheiten drängen ans Licht. Mit „Young Mungo“-Autor Douglas Stuart legt einen ebenso atmosphärischen wie eindringlichen Roman über Liebe, Scham, familiäre Verpflichtungen und die zerstörerische Kraft gesellschaftlicher Erwartungen vor. Vor der rauen und zugleich faszinierenden Kulisse der Hebriden erzählt er von Menschen, die zwischen persönlicher Sehnsucht, religiösem Dogma und den Zwängen einer eng verbundenen Gemeinschaft gefangen sind. Besonders gelungen ist dabei die Figurenzeichnung: Stuart verleiht seinen Charakteren eine große emotionale Tiefe und zeigt ihre Konflikte mit viel Einfühlungsvermögen, ohne sie jemals auf einfache Rollen von Schuld oder Unschuld zu reduzieren. Darüber hinaus schaffen die atmosphärischen Beschreibungen der Inselwelt und die Einblicke in die traditionelle Herstellung des Harris Tweed eine besondere Nähe zu Ort und Handlung. Die ruhige Erzählweise entwickelt dabei eine bemerkenswerte Sogwirkung und macht den Roman zu einer ebenso berührenden wie nachdenklichen Lektüre, die lange nachhallt.

Bewegend!

Jens aus Hamburg am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3164842
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal ist zurück auf Harris. Nach seinem Studium in Edinburgh kehrt er widerwillig auf die abgelegene Hebrideninsel zurück, wo ihn all das erwartet, wovor er geflohen war: die harte Arbeit mit den Schafen, das Weben von Harris Tweed und die Enge einer streng religiösen Gemeinschaft. Sein Vater John, ein angesehener Weber und tief verwurzelt im presbyterianischen Glauben, hat ihn zurückgerufen. Zwischen Vater und Sohn besteht eine tiefe Verbundenheit, doch zugleich trennt sie vieles. Während Cal seine Homosexualität vor seinem Vater verbirgt, ahnt er nicht, dass auch John ein Geheimnis mit sich trägt, das ihr beider Leben seit Jahren bestimmt. Als Cal zunehmend die Nähe von Innes sucht, dem langjährigen Freund seines Vaters, geraten festgefügte Gewissheiten ins Wanken und lang verdrängte Wahrheiten drängen ans Licht. Mit „Young Mungo“-Autor Douglas Stuart legt einen ebenso atmosphärischen wie eindringlichen Roman über Liebe, Scham, familiäre Verpflichtungen und die zerstörerische Kraft gesellschaftlicher Erwartungen vor. Vor der rauen und zugleich faszinierenden Kulisse der Hebriden erzählt er von Menschen, die zwischen persönlicher Sehnsucht, religiösem Dogma und den Zwängen einer eng verbundenen Gemeinschaft gefangen sind. Besonders gelungen ist dabei die Figurenzeichnung: Stuart verleiht seinen Charakteren eine große emotionale Tiefe und zeigt ihre Konflikte mit viel Einfühlungsvermögen, ohne sie jemals auf einfache Rollen von Schuld oder Unschuld zu reduzieren. Darüber hinaus schaffen die atmosphärischen Beschreibungen der Inselwelt und die Einblicke in die traditionelle Herstellung des Harris Tweed eine besondere Nähe zu Ort und Handlung. Die ruhige Erzählweise entwickelt dabei eine bemerkenswerte Sogwirkung und macht den Roman zu einer ebenso berührenden wie nachdenklichen Lektüre, die lange nachhallt.

Gottesfürchtigkeit

Bewertung aus Bielefeld am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3164872

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal soll wieder zurück nach Hause, nach Falaby, einem kleinen Ort in den äußeren Hebriden. Seiner Großmutter Ella geht es schlecht und so verlässt Cal Edinburgh, wo er nach seinem Textilstudium ohne Job und Wohnung nicht glücklich war. Doch zu Hause erwartet ihn auch sein strenger Vater John, stark im presbyterianischem Glauben verankert. Cal eckt durch seine langen und gefärbten Haare an und wagt es nicht, seinem Vater seine Homosexualität zu beichten, obwohl dieser ihn zu einer Ehe drängt. John selbst ist geschieden von Grace, die Mann und Kind für seinen Bruder verlies und Ella, Grace Mutter, hat Cal erzogen. Das Haus, in dem John als Schafzüchter und Tweedweber wohnt, gehört Ella, die es ihrer Tochter überschreiben möchte. Wo soll John dann leben? Sein Nachbar Innes, zu dem er ein sehr inniges Verhältnis hat, bietet ihm Räumlichkeiten an, doch dieses kann John nicht annehmen. Wie würde das aussehen, da könnten ja die anderen Kirchenmitglieder glauben, er wäre schwul, das darf nicht sein, das ist nicht gottgefällig. So tragen beide, Cal und John, ihre Andersartigkeit mit sich selbst aus, immer auf der Suche nach einem Weg zwischen Pflicht und Glück. Der Roman beschreibt das karge und einfache Leben auf der schottischen Insel, der Gemeinschaft und Hilfe untereinander. Jeder kennt jeden und so ist es schwierig, ein Geheimnis für sich zu behalten. Gottesfürchtigkeit steht vor Mitgefühl, denn der Glaube steht über allem. Trotz der Länge des Romans bei gleichzeitig wenig Handlung langweilt er auf keiner Seite. Ganz hervorragend geschrieben.

Gottesfürchtigkeit

Bewertung aus Bielefeld am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3164872
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Cal soll wieder zurück nach Hause, nach Falaby, einem kleinen Ort in den äußeren Hebriden. Seiner Großmutter Ella geht es schlecht und so verlässt Cal Edinburgh, wo er nach seinem Textilstudium ohne Job und Wohnung nicht glücklich war. Doch zu Hause erwartet ihn auch sein strenger Vater John, stark im presbyterianischem Glauben verankert. Cal eckt durch seine langen und gefärbten Haare an und wagt es nicht, seinem Vater seine Homosexualität zu beichten, obwohl dieser ihn zu einer Ehe drängt. John selbst ist geschieden von Grace, die Mann und Kind für seinen Bruder verlies und Ella, Grace Mutter, hat Cal erzogen. Das Haus, in dem John als Schafzüchter und Tweedweber wohnt, gehört Ella, die es ihrer Tochter überschreiben möchte. Wo soll John dann leben? Sein Nachbar Innes, zu dem er ein sehr inniges Verhältnis hat, bietet ihm Räumlichkeiten an, doch dieses kann John nicht annehmen. Wie würde das aussehen, da könnten ja die anderen Kirchenmitglieder glauben, er wäre schwul, das darf nicht sein, das ist nicht gottgefällig. So tragen beide, Cal und John, ihre Andersartigkeit mit sich selbst aus, immer auf der Suche nach einem Weg zwischen Pflicht und Glück. Der Roman beschreibt das karge und einfache Leben auf der schottischen Insel, der Gemeinschaft und Hilfe untereinander. Jeder kennt jeden und so ist es schwierig, ein Geheimnis für sich zu behalten. Gottesfürchtigkeit steht vor Mitgefühl, denn der Glaube steht über allem. Trotz der Länge des Romans bei gleichzeitig wenig Handlung langweilt er auf keiner Seite. Ganz hervorragend geschrieben.

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John of John

von Douglas Stuart

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