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David Szalay

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

1008

Gesprochen von

Julian Mehne

Spieldauer

9 Stunden und 16 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783844946765

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

1008

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Julian Mehne

Spieldauer

9 Stunden und 16 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

18.02.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

14

Verlag

Hörbuch Hamburg

Übersetzt von

Henning Ahrens

Sprache

Deutsch

EAN

9783844946765

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Verloren im Leben

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 28.02.2026

Bewertungsnummer: 3061404

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Istvan lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbau in Ungarn, kann sich zu nichts entscheiden und wirkt recht verloren. Dann beginnt er eine Beziehung mit einer Nachbarin, erschlägt versehentlich deren Mann und geht nach dem Gefängnis zur Armee, von wo er nach einem Nahosteinsatz traumatisiert zurückkehrt. In London beginnt er als Türsteher und wird durch mancherlei Zufälle Privatchauffeur eines stinkreichen Industriellen. Mit dessen Frau beginnt er ein Verhältnis, partizipiert am immensen Reichtum, heiratet sie, startet ambitionierte Bauprojekte – bis alles in sich zusammenfällt. Schicksal? Ist das Leben so? Er würde antworten: «ist schon okay». Der Roman erzählt ein ganzes Leben in all seiner Unverständlichkeit, mit Abgründen und Sehnsüchten, mit groben Fehlern und gelungenen Momenten. Die ewige Suche nach Liebe und Anerkennung und die Unmöglichkeit, wirklich irgendwo anzukommen spiegelt sich in den Söhnen der Industriellenfrau: auch sie sind wortkarg, verschlossen und finden trotz oder wegen all des Reichtums nicht wirklich ins Leben. Was Istvan lebt – oder was ihm widerfährt, ist es Schicksal? Welche Entscheidungen hatte er selbst in der Hand, und wo wurde für ihn entschieden, liess er sich treiben? Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte mit vielen Stolpersteinen und Fragen, die man ehrlicherweise selbst auch nicht einfach so beantworten könnte, mit Entscheidungen und Zufällen, deren Konsequenzen sich erst später zeigen. Weil die Charaktere so menschlich und einfühlsam gezeichnet sind, lassen sich die aufscheinenden Fragen nicht so leicht beiseiteschieben. Die in weiten Teilen karge Sprache erzeugt ein Schweben im Ungewissen. Ein Buch und ein Leben, das einen in seiner abgrundtiefen Normalität nicht so schnell loslässt.

Verloren im Leben

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 28.02.2026
Bewertungsnummer: 3061404
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Istvan lebt mit seiner Mutter in einem Plattenbau in Ungarn, kann sich zu nichts entscheiden und wirkt recht verloren. Dann beginnt er eine Beziehung mit einer Nachbarin, erschlägt versehentlich deren Mann und geht nach dem Gefängnis zur Armee, von wo er nach einem Nahosteinsatz traumatisiert zurückkehrt. In London beginnt er als Türsteher und wird durch mancherlei Zufälle Privatchauffeur eines stinkreichen Industriellen. Mit dessen Frau beginnt er ein Verhältnis, partizipiert am immensen Reichtum, heiratet sie, startet ambitionierte Bauprojekte – bis alles in sich zusammenfällt. Schicksal? Ist das Leben so? Er würde antworten: «ist schon okay». Der Roman erzählt ein ganzes Leben in all seiner Unverständlichkeit, mit Abgründen und Sehnsüchten, mit groben Fehlern und gelungenen Momenten. Die ewige Suche nach Liebe und Anerkennung und die Unmöglichkeit, wirklich irgendwo anzukommen spiegelt sich in den Söhnen der Industriellenfrau: auch sie sind wortkarg, verschlossen und finden trotz oder wegen all des Reichtums nicht wirklich ins Leben. Was Istvan lebt – oder was ihm widerfährt, ist es Schicksal? Welche Entscheidungen hatte er selbst in der Hand, und wo wurde für ihn entschieden, liess er sich treiben? Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte mit vielen Stolpersteinen und Fragen, die man ehrlicherweise selbst auch nicht einfach so beantworten könnte, mit Entscheidungen und Zufällen, deren Konsequenzen sich erst später zeigen. Weil die Charaktere so menschlich und einfühlsam gezeichnet sind, lassen sich die aufscheinenden Fragen nicht so leicht beiseiteschieben. Die in weiten Teilen karge Sprache erzeugt ein Schweben im Ungewissen. Ein Buch und ein Leben, das einen in seiner abgrundtiefen Normalität nicht so schnell loslässt.

Ziellos durchs Leben treiben

Bewertung am 12.01.2026

Bewertungsnummer: 2979246

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Szalays Roman – im englischen Original Flesh – ist eine schonungslos ehrliche, von jedem Beiwerk befreite, minimalistische Prosa. Es handelt sich um einen Anti-Bildungsroman über das Dahintreiben eines Mannes, dessen Leben – mangels eigener Motivation und Selbstkenntnis – von momentanen Begierden sowie von den Entscheidungen anderer bestimmt wird, vor allem jener Frauen, mit denen er intime Beziehungen eingeht. Der Roman spricht mit unverhüllter Direktheit über Sexualität, über die Lust des Fleisches und des Körpers und über deren prägende Bedeutung für den Lebenslauf des Protagonisten. Zugleich thematisiert er die Kompromisse und Anpassungen, die menschliche Beziehungen durchziehen. Szalays Roman ist ein anregender Text, der lange nachhallt und seine Leserinnen und Leser zur Selbstbefragung herausfordert.

Ziellos durchs Leben treiben

Bewertung am 12.01.2026
Bewertungsnummer: 2979246
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

David Szalays Roman – im englischen Original Flesh – ist eine schonungslos ehrliche, von jedem Beiwerk befreite, minimalistische Prosa. Es handelt sich um einen Anti-Bildungsroman über das Dahintreiben eines Mannes, dessen Leben – mangels eigener Motivation und Selbstkenntnis – von momentanen Begierden sowie von den Entscheidungen anderer bestimmt wird, vor allem jener Frauen, mit denen er intime Beziehungen eingeht. Der Roman spricht mit unverhüllter Direktheit über Sexualität, über die Lust des Fleisches und des Körpers und über deren prägende Bedeutung für den Lebenslauf des Protagonisten. Zugleich thematisiert er die Kompromisse und Anpassungen, die menschliche Beziehungen durchziehen. Szalays Roman ist ein anregender Text, der lange nachhallt und seine Leserinnen und Leser zur Selbstbefragung herausfordert.

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Was nicht gesagt werden kann

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Elin K.

Thalia Ried – Weberzeile

Zum Portrait

5/5

Sinnlicher, melancholischer Realismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bestimmt unseren Lebensweg? Im Fall von Romanfigur István sind die sexuellen Begegnungen mit Frauen prägend und leitend. Sie führen ihn, anfangs ein Junge von 15 Jahren, vom Plattenbau in Ungarn in die Reichenviertel Englands und wieder zurück. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann, man leidet mit und hat teilweise Angst, was ihm noch auf seiner rauen Odyssee durchs heutige, europäische Leben passieren wird. Und bleibt auf seiner Seite, auch wenn seine Taten, sein Nicht-Tun und sein Charakter nicht immer moralisch einwandfrei sind. In sprachlich etwas reduziertem Erzählstil wird das Wichtigste feinfühlig gesagt und hinterlässt den Leser nach dem Zuschlagen der letzten Seite in einem ganz besonderen Gefühlsbubble, wie es nur die großen Klassiker können.
  • Elin K.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Sinnlicher, melancholischer Realismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was bestimmt unseren Lebensweg? Im Fall von Romanfigur István sind die sexuellen Begegnungen mit Frauen prägend und leitend. Sie führen ihn, anfangs ein Junge von 15 Jahren, vom Plattenbau in Ungarn in die Reichenviertel Englands und wieder zurück. Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann, man leidet mit und hat teilweise Angst, was ihm noch auf seiner rauen Odyssee durchs heutige, europäische Leben passieren wird. Und bleibt auf seiner Seite, auch wenn seine Taten, sein Nicht-Tun und sein Charakter nicht immer moralisch einwandfrei sind. In sprachlich etwas reduziertem Erzählstil wird das Wichtigste feinfühlig gesagt und hinterlässt den Leser nach dem Zuschlagen der letzten Seite in einem ganz besonderen Gefühlsbubble, wie es nur die großen Klassiker können.

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