Produktbild: Das Licht der Fremde

Das Licht der Fremde

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Wieser Verlag

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,1 cm

Gewicht

258 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99029-714-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.03.2026

Verlag

Wieser Verlag

Seitenzahl

175

Maße (L/B/H)

19,2/12,2/2,1 cm

Gewicht

258 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-99029-714-8

Herstelleradresse

Wieser Verlag GmbH
Achte-Mai-Straße 12
9020 Klagenfurt
AT

Email: office@wieser-verlag.com

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel

Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung

Kundinnen und Kunden meinen

0 Bewertungen filtern

Meinung aus der Buchhandlung

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Fortgehen um zurückzukehren

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilda Lopes Encarnação hielt in ihrem Nachwort treffend fest, dass in Struhars Roman der Gang der Erzählung in all seinen Beschreibungen von Erlebnissen mit der Wiedergabe von Erinnerungen zusammenfällt. Nichts scheint zu geschehen, ohne vom Verlust vertrauter Menschen - und den Momenten mit ihnen - heimgesucht zu werden. Gleichzeitig wird alles das, was geschieht, zu etwas, das sich wiederholt. All das, was zum ersten Mal geschieht, wird zu einem Geschehnis, das sich aufs Neue ereignet. So sind aber all die Schilderungen, die Berichte dessen, was sich in dem Roman zuträgt, nicht nur vom Verlust oder vom Zwang der Wiederholung geprägt, sondern sie sind vielmehr Augenblicke eines Neubeginns. Letztlich zeigt Struhar in seinem Roman, dass das „Licht der Fremde“ nicht nur dort für uns auftaucht, wo wir noch nicht waren, vielmehr leuchtet es gerade dort, wo uns das allzu Bekannte heimsucht. So gesehen ist die Fremdheit, die uns auf Schritt und Tritt begegnet, nicht etwas, das uns fürchten lehrt, sondern uns in ungewohnter Weise Vertrautes verspricht. Womöglich hat sich Struhars literarisches Schaffen in der Hinsicht entwickelt, dass er dieses Licht in jeden Winkel, in jede Begegnung, in jedes Ding, in jede Begebenheit hineinlegt, um noch dort, wo Konflikte auftauchen, die Vertrautheit mit der Fremdheit zu finden.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Fortgehen um zurückzukehren

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gilda Lopes Encarnação hielt in ihrem Nachwort treffend fest, dass in Struhars Roman der Gang der Erzählung in all seinen Beschreibungen von Erlebnissen mit der Wiedergabe von Erinnerungen zusammenfällt. Nichts scheint zu geschehen, ohne vom Verlust vertrauter Menschen - und den Momenten mit ihnen - heimgesucht zu werden. Gleichzeitig wird alles das, was geschieht, zu etwas, das sich wiederholt. All das, was zum ersten Mal geschieht, wird zu einem Geschehnis, das sich aufs Neue ereignet. So sind aber all die Schilderungen, die Berichte dessen, was sich in dem Roman zuträgt, nicht nur vom Verlust oder vom Zwang der Wiederholung geprägt, sondern sie sind vielmehr Augenblicke eines Neubeginns. Letztlich zeigt Struhar in seinem Roman, dass das „Licht der Fremde“ nicht nur dort für uns auftaucht, wo wir noch nicht waren, vielmehr leuchtet es gerade dort, wo uns das allzu Bekannte heimsucht. So gesehen ist die Fremdheit, die uns auf Schritt und Tritt begegnet, nicht etwas, das uns fürchten lehrt, sondern uns in ungewohnter Weise Vertrautes verspricht. Womöglich hat sich Struhars literarisches Schaffen in der Hinsicht entwickelt, dass er dieses Licht in jeden Winkel, in jede Begegnung, in jedes Ding, in jede Begebenheit hineinlegt, um noch dort, wo Konflikte auftauchen, die Vertrautheit mit der Fremdheit zu finden.

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Melodisch und Melancholisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein zu gleichen Teilen melodischer wie melancholischer Roman darüber, was es bedeutet, sich zu erinnern, zu werden. Oskar wandert von Wien nach Valenica, zum neuen Wohnort seines Vaters und dessen Freundin und versucht, ein Leben für sich selbst zu schaffen. Die Straßen laut und warm, die geschrieben Szenen so bildhaft und authentisch, dass sich Lesende direkt in die Stadt versetzt fühlen. Oskar streift durch Gassen und Parks und immer wieder tauchen Gefühle und Erinnerungen an seiner Zeit vor Jahren in Valencia auf. Was blieb gleich, was veränderte sich – wie hat er selbst sich verändert? Auch hier muss er schweres Erleben und findet schließlich seinen Weg nach Lissabon, nur um erneut anzufangen. Doch warum fühlt sich hier auch alles so bekannt, doch neu an? Schafft die Leichte einen Weg hindurch die Schwere? Der Roman ist eine poetische Erinnerung daran, dass das Leben immer weiterläuft, durch Erinnerungen und Erlebnisse, nichts bleibt je unbedeutend. Ein zu sich selbst finden geschieht genau durch eben jenes – Anfänge und Enden greifen ineinander, bieten Wege für das Jetzt.
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

5/5

Melodisch und Melancholisch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein zu gleichen Teilen melodischer wie melancholischer Roman darüber, was es bedeutet, sich zu erinnern, zu werden. Oskar wandert von Wien nach Valenica, zum neuen Wohnort seines Vaters und dessen Freundin und versucht, ein Leben für sich selbst zu schaffen. Die Straßen laut und warm, die geschrieben Szenen so bildhaft und authentisch, dass sich Lesende direkt in die Stadt versetzt fühlen. Oskar streift durch Gassen und Parks und immer wieder tauchen Gefühle und Erinnerungen an seiner Zeit vor Jahren in Valencia auf. Was blieb gleich, was veränderte sich – wie hat er selbst sich verändert? Auch hier muss er schweres Erleben und findet schließlich seinen Weg nach Lissabon, nur um erneut anzufangen. Doch warum fühlt sich hier auch alles so bekannt, doch neu an? Schafft die Leichte einen Weg hindurch die Schwere? Der Roman ist eine poetische Erinnerung daran, dass das Leben immer weiterläuft, durch Erinnerungen und Erlebnisse, nichts bleibt je unbedeutend. Ein zu sich selbst finden geschieht genau durch eben jenes – Anfänge und Enden greifen ineinander, bieten Wege für das Jetzt.

Meinung aus der Buchhandlung

Das Licht der Fremde

von Stanislav Struhar

0 Rezensionen filtern

  • Produktbild: Das Licht der Fremde