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Produktbild: Der Fluss der Zeit
Artikelbild von Der Fluss der Zeit
Pascal Mercier

1. Der Fluss der Zeit

Der Fluss der Zeit

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48
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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

532

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Markus Hoffmann

Spieldauer

3 Stunden und 3 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

7

Verlag

Hörbuch Hamburg

Sprache

Deutsch

EAN

9783844945621

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

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Markus Hoffmann

Spieldauer

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Ja

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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Hörbuch Hamburg

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Deutsch

EAN

9783844945621

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Fünf beeindruckende Kurzgeschichten

PMelittaM aus Köln am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3091076

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pascal Mercier taucht in den fünf bisher unveröffentlichten, aus seinem Nachlass stammenden Kurzgeschichten, die in diesem Band vertreten sind, tief in die Psyche von Menschen ein. Die Gedanken und Handlungen der Protagonist:innen konnte ich durchgehend nachvollziehen. Vier der Geschichten werden von einem Ich-Erzähler erzählt, wobei manchmal auch die Gedanken und Emotionen eines anderen Charakters miteinbezogen werden, so dass man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln erfährt. So zum Beispiel in „Die Übergabe“, hier trifft man auf einen alten Mann, der sein Haus, das 99 Jahre im Besitz seiner Familie war, an die neuen Besitzer übergibt, bevor er sein neues Leben in einem Seniorenheim beginnt. Man kann sich vorstellen, wie schwer das für ihn ist. Der Ich-Erzähler ist dabei der neue Besitzer: In „Die Wohnung“ geht es um ein wertvolles Geschenk, das sowohl den Schenkenden als auch den Beschenkten letztlich belastet. Wie im Grunde alle anderen Geschichten ist „Der Befund“ sehr eindringlich, es ist außerdem die einzige Geschichte, die in der dritten Person erzählt wird. Jan Winter muss einige Tage auf das Ergebnis einer Gewebeprobenuntersuchung, die vielleicht eine tödliche Krankheit aufdeckt, warten. Als Leser:in begleitet man ihn durch diese Zeit. Sehr gut hat mir auch „Noch einmal die Mansarde“ gefallen, wo ein älterer Mann einen Kongress schwänzt, um noch einmal den Ort zu besuchen, an dem er als Student gewohnt hat. Leider ist das Erlebnis nicht so wie erhofft. In „Tödlicher Lärm“ schließlich ergründen wir zusammen mit dem Ich-Erzähler einen Freitod. Diese Geschichte empfand ich als am schwierigsten nachzuvollziehen, dennoch ist auch sie lesenswert. Kurzgeschichten haben eine ganz andere Dimension als Romane, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, die fesseln und lesenswert ist, ist eine besondere Kunst. Pascal Mercier ist das in diesen fünf Geschichten beeindruckend gelungen, und ich habe nun Lust, einen seiner Romane zu lesen, die ich bisher leider alle noch nicht kenne.

Fünf beeindruckende Kurzgeschichten

PMelittaM aus Köln am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3091076
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pascal Mercier taucht in den fünf bisher unveröffentlichten, aus seinem Nachlass stammenden Kurzgeschichten, die in diesem Band vertreten sind, tief in die Psyche von Menschen ein. Die Gedanken und Handlungen der Protagonist:innen konnte ich durchgehend nachvollziehen. Vier der Geschichten werden von einem Ich-Erzähler erzählt, wobei manchmal auch die Gedanken und Emotionen eines anderen Charakters miteinbezogen werden, so dass man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln erfährt. So zum Beispiel in „Die Übergabe“, hier trifft man auf einen alten Mann, der sein Haus, das 99 Jahre im Besitz seiner Familie war, an die neuen Besitzer übergibt, bevor er sein neues Leben in einem Seniorenheim beginnt. Man kann sich vorstellen, wie schwer das für ihn ist. Der Ich-Erzähler ist dabei der neue Besitzer: In „Die Wohnung“ geht es um ein wertvolles Geschenk, das sowohl den Schenkenden als auch den Beschenkten letztlich belastet. Wie im Grunde alle anderen Geschichten ist „Der Befund“ sehr eindringlich, es ist außerdem die einzige Geschichte, die in der dritten Person erzählt wird. Jan Winter muss einige Tage auf das Ergebnis einer Gewebeprobenuntersuchung, die vielleicht eine tödliche Krankheit aufdeckt, warten. Als Leser:in begleitet man ihn durch diese Zeit. Sehr gut hat mir auch „Noch einmal die Mansarde“ gefallen, wo ein älterer Mann einen Kongress schwänzt, um noch einmal den Ort zu besuchen, an dem er als Student gewohnt hat. Leider ist das Erlebnis nicht so wie erhofft. In „Tödlicher Lärm“ schließlich ergründen wir zusammen mit dem Ich-Erzähler einen Freitod. Diese Geschichte empfand ich als am schwierigsten nachzuvollziehen, dennoch ist auch sie lesenswert. Kurzgeschichten haben eine ganz andere Dimension als Romane, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, die fesseln und lesenswert ist, ist eine besondere Kunst. Pascal Mercier ist das in diesen fünf Geschichten beeindruckend gelungen, und ich habe nun Lust, einen seiner Romane zu lesen, die ich bisher leider alle noch nicht kenne.

«Als wäre ich, während ich mein Leben lebte, gar nicht dabei gewesen»

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 20.03.2026

Bewertungsnummer: 3083685

Bewertet: eBook (ePUB)

In fünf Geschichten geht Mercier der Frage nach, was denn das Leben wertvoll und lebenswert macht. Alltäglich skurrile Situationen sind es, die er in gewohnt sorgfältiger Sprache erzählt, und in der letzten der Geschichten vor der eigenen Ratlosigkeit des gelebten Lebens nicht Halt macht: er geht zurück in die Mansarde, in der er als Student gewohnt hatte, versucht sich den damaligen Zauber zu vergegenwärtigen, und muss feststellen, dass die Zeit entschwunden ist. Er wollte zurück zu den Anfängen, «verstehen, was Zeit ist, und Erinnerung. Und wie ich der geworden bin». «Das waren Orte voller Gegenwart, Orte, wo ich wirklich dabei war. Bei meinem Leben, meine ich». Ein Glanzlicht aus dem Nachlass, kurz, schön zu lesen, und doch mit einem ähnlichen Sog wie “Nachtzug nach Lissabon” oder “Lea”.

«Als wäre ich, während ich mein Leben lebte, gar nicht dabei gewesen»

Boockpicker (Mitglied der Book Circle Community) am 20.03.2026
Bewertungsnummer: 3083685
Bewertet: eBook (ePUB)

In fünf Geschichten geht Mercier der Frage nach, was denn das Leben wertvoll und lebenswert macht. Alltäglich skurrile Situationen sind es, die er in gewohnt sorgfältiger Sprache erzählt, und in der letzten der Geschichten vor der eigenen Ratlosigkeit des gelebten Lebens nicht Halt macht: er geht zurück in die Mansarde, in der er als Student gewohnt hatte, versucht sich den damaligen Zauber zu vergegenwärtigen, und muss feststellen, dass die Zeit entschwunden ist. Er wollte zurück zu den Anfängen, «verstehen, was Zeit ist, und Erinnerung. Und wie ich der geworden bin». «Das waren Orte voller Gegenwart, Orte, wo ich wirklich dabei war. Bei meinem Leben, meine ich». Ein Glanzlicht aus dem Nachlass, kurz, schön zu lesen, und doch mit einem ähnlichen Sog wie “Nachtzug nach Lissabon” oder “Lea”.

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Der Fluss der Zeit

von Pascal Mercier

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

Zum Portrait

5/5

Erinnertes, Erlebtes, Erdachtes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem leider schon verstorbenen Peter Bieri gelang es stets, seine philosophischen Gedanken in das Gewand großartiger Texte einzunähen welche er als Romancier unter dem Pseudonym Pascal Mercier veröffentlichte. Aus dem Nachlass liegen hier nun fünf Erzählungen voller Feingefühl und moralphilosophischer Gedankenspiele vor, welche den hinterbliebenen Leser mit offenem Mund und Gänsehaut an die Wand starren lassen.
  • Silvio Weitzl
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Erinnertes, Erlebtes, Erdachtes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem leider schon verstorbenen Peter Bieri gelang es stets, seine philosophischen Gedanken in das Gewand großartiger Texte einzunähen welche er als Romancier unter dem Pseudonym Pascal Mercier veröffentlichte. Aus dem Nachlass liegen hier nun fünf Erzählungen voller Feingefühl und moralphilosophischer Gedankenspiele vor, welche den hinterbliebenen Leser mit offenem Mund und Gänsehaut an die Wand starren lassen.

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Der Fluss der Zeit

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