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Der Fluss der Zeit

48

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

429

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/1,7 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28577-4

Beschreibung

Rezension

»Posthum schenkt uns Mercier hier fünf philosophische Miniaturen. Atmosphärisch, tiefschürfend, verfasst in einer nachhallend feinsinnigen Sprache.« Katja Schönherr, Radio SRF 2 Kultur, 07.01.26
»Das große Thema, wie man im eigenen Leben zuhause sein kann, lässt sich mit diesen Geschichten sowohl existentiell als auch politisch deuten. Einen Raum zum Leben haben, der mit der eigenen Identität verbunden ist, erweist sich als ein Menschenrecht. Ein schönes und gelungenes Vermächtnis.« Meike Feßmann, Deutschlandfunk Kultur, 08.01.26
»Es sind diese Zwischenzeiten und Zwischenorte, die Pascal Mercier interessieren und die er mit der ihm eigenen Akkuratesse und Beobachtungsgabe schildert.« Clementine Skorpil, Die Presse, 11.01.26
»Tiefe seelische Verletzungen kann Mercier in einer Weise darstellen, dass in aller Tragik stets ein Funke Humor aufblitzt. Er war ein feiner Menschenbeobachter.« Dirk Fuhrig, WDR5, Westart, 19.01.26

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Verkaufsrang

429

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.01.2026

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,7/12,7/1,7 cm

Gewicht

212 g

Farbe

Hellblau / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-28577-4

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Fünf beeindruckende Kurzgeschichten

PMelittaM aus Köln am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3091076

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pascal Mercier taucht in den fünf bisher unveröffentlichten, aus seinem Nachlass stammenden Kurzgeschichten, die in diesem Band vertreten sind, tief in die Psyche von Menschen ein. Die Gedanken und Handlungen der Protagonist:innen konnte ich durchgehend nachvollziehen. Vier der Geschichten werden von einem Ich-Erzähler erzählt, wobei manchmal auch die Gedanken und Emotionen eines anderen Charakters miteinbezogen werden, so dass man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln erfährt. So zum Beispiel in „Die Übergabe“, hier trifft man auf einen alten Mann, der sein Haus, das 99 Jahre im Besitz seiner Familie war, an die neuen Besitzer übergibt, bevor er sein neues Leben in einem Seniorenheim beginnt. Man kann sich vorstellen, wie schwer das für ihn ist. Der Ich-Erzähler ist dabei der neue Besitzer: In „Die Wohnung“ geht es um ein wertvolles Geschenk, das sowohl den Schenkenden als auch den Beschenkten letztlich belastet. Wie im Grunde alle anderen Geschichten ist „Der Befund“ sehr eindringlich, es ist außerdem die einzige Geschichte, die in der dritten Person erzählt wird. Jan Winter muss einige Tage auf das Ergebnis einer Gewebeprobenuntersuchung, die vielleicht eine tödliche Krankheit aufdeckt, warten. Als Leser:in begleitet man ihn durch diese Zeit. Sehr gut hat mir auch „Noch einmal die Mansarde“ gefallen, wo ein älterer Mann einen Kongress schwänzt, um noch einmal den Ort zu besuchen, an dem er als Student gewohnt hat. Leider ist das Erlebnis nicht so wie erhofft. In „Tödlicher Lärm“ schließlich ergründen wir zusammen mit dem Ich-Erzähler einen Freitod. Diese Geschichte empfand ich als am schwierigsten nachzuvollziehen, dennoch ist auch sie lesenswert. Kurzgeschichten haben eine ganz andere Dimension als Romane, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, die fesseln und lesenswert ist, ist eine besondere Kunst. Pascal Mercier ist das in diesen fünf Geschichten beeindruckend gelungen, und ich habe nun Lust, einen seiner Romane zu lesen, die ich bisher leider alle noch nicht kenne.

Fünf beeindruckende Kurzgeschichten

PMelittaM aus Köln am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3091076
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Pascal Mercier taucht in den fünf bisher unveröffentlichten, aus seinem Nachlass stammenden Kurzgeschichten, die in diesem Band vertreten sind, tief in die Psyche von Menschen ein. Die Gedanken und Handlungen der Protagonist:innen konnte ich durchgehend nachvollziehen. Vier der Geschichten werden von einem Ich-Erzähler erzählt, wobei manchmal auch die Gedanken und Emotionen eines anderen Charakters miteinbezogen werden, so dass man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln erfährt. So zum Beispiel in „Die Übergabe“, hier trifft man auf einen alten Mann, der sein Haus, das 99 Jahre im Besitz seiner Familie war, an die neuen Besitzer übergibt, bevor er sein neues Leben in einem Seniorenheim beginnt. Man kann sich vorstellen, wie schwer das für ihn ist. Der Ich-Erzähler ist dabei der neue Besitzer: In „Die Wohnung“ geht es um ein wertvolles Geschenk, das sowohl den Schenkenden als auch den Beschenkten letztlich belastet. Wie im Grunde alle anderen Geschichten ist „Der Befund“ sehr eindringlich, es ist außerdem die einzige Geschichte, die in der dritten Person erzählt wird. Jan Winter muss einige Tage auf das Ergebnis einer Gewebeprobenuntersuchung, die vielleicht eine tödliche Krankheit aufdeckt, warten. Als Leser:in begleitet man ihn durch diese Zeit. Sehr gut hat mir auch „Noch einmal die Mansarde“ gefallen, wo ein älterer Mann einen Kongress schwänzt, um noch einmal den Ort zu besuchen, an dem er als Student gewohnt hat. Leider ist das Erlebnis nicht so wie erhofft. In „Tödlicher Lärm“ schließlich ergründen wir zusammen mit dem Ich-Erzähler einen Freitod. Diese Geschichte empfand ich als am schwierigsten nachzuvollziehen, dennoch ist auch sie lesenswert. Kurzgeschichten haben eine ganz andere Dimension als Romane, auf wenigen Seiten eine Geschichte zu erzählen, die fesseln und lesenswert ist, ist eine besondere Kunst. Pascal Mercier ist das in diesen fünf Geschichten beeindruckend gelungen, und ich habe nun Lust, einen seiner Romane zu lesen, die ich bisher leider alle noch nicht kenne.

Der Fluss der Zeit – Packend, unterhaltsam und kritisch

Bewertung aus Volketswil am 24.02.2026

Bewertungsnummer: 3056871

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe „Der Fluss der Zeit“ von Pascal Mercier gelesen und war von Anfang an gefesselt. Mercier verbindet eine packende Handlung mit scharfsinnigen Beobachtungen über unsere schnelllebige Zeit, und es macht Spass, seinen Figuren durch die Höhen und Tiefen ihrer Geschichten zu folgen. Gleichzeitig regt das Buch zum Nachdenken über die Gesellschaft und den Lauf der Zeit an. Für mich eine unterhaltsame, kluge und zeitkritische Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

Der Fluss der Zeit – Packend, unterhaltsam und kritisch

Bewertung aus Volketswil am 24.02.2026
Bewertungsnummer: 3056871
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe „Der Fluss der Zeit“ von Pascal Mercier gelesen und war von Anfang an gefesselt. Mercier verbindet eine packende Handlung mit scharfsinnigen Beobachtungen über unsere schnelllebige Zeit, und es macht Spass, seinen Figuren durch die Höhen und Tiefen ihrer Geschichten zu folgen. Gleichzeitig regt das Buch zum Nachdenken über die Gesellschaft und den Lauf der Zeit an. Für mich eine unterhaltsame, kluge und zeitkritische Lektüre, die ich kaum aus der Hand legen konnte.

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Der Fluss der Zeit

von Pascal Mercier

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Erinnertes, Erlebtes, Erdachtes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem leider schon verstorbenen Peter Bieri gelang es stets, seine philosophischen Gedanken in das Gewand großartiger Texte einzunähen welche er als Romancier unter dem Pseudonym Pascal Mercier veröffentlichte. Aus dem Nachlass liegen hier nun fünf Erzählungen voller Feingefühl und moralphilosophischer Gedankenspiele vor, welche den hinterbliebenen Leser mit offenem Mund und Gänsehaut an die Wand starren lassen.
  • Silvio Weitzl
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5/5

Erinnertes, Erlebtes, Erdachtes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dem leider schon verstorbenen Peter Bieri gelang es stets, seine philosophischen Gedanken in das Gewand großartiger Texte einzunähen welche er als Romancier unter dem Pseudonym Pascal Mercier veröffentlichte. Aus dem Nachlass liegen hier nun fünf Erzählungen voller Feingefühl und moralphilosophischer Gedankenspiele vor, welche den hinterbliebenen Leser mit offenem Mund und Gänsehaut an die Wand starren lassen.

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