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Produktbild: Oroppa

Oroppa Roman

4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18178

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3672 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287716

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 AA
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

18178

Erscheinungsdatum

17.02.2026

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3672 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Stefanie Ochel

Sprache

Deutsch

EAN

9783446287716

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Ein besonderer Roman - facettenreich und außergewöhnlich

Nicoles Bücherwelt am 17.02.2026

Bewertungsnummer: 3049010

Bewertet: eBook (ePUB)

OROPPA (Arabisch für „Europa“) ist der Debütroman von Autorin und Dozentin Safae el Khanoussi und erzählt eine bewegende Geschichte mit vielen Facetten. Im Mittelpunkt steht die jüdisch-marokkanische Künstlerin Salomé Abergel, die plötzlich spurlos verschwindet. Ein loser Kreis von unterschiedlichen Personen geht dem mysteriösen Verschwinden der Künstlerin auf den Grund. Die Spuren führen an verschiedenste Orte: Beginnend in Salomés verlassenem Haus in Amsterdam geht es nach Paris, Tunis und Casablanca – und dabei wird bei einigen der Personen, die ihre ganz eigenen Migrationsgeschichten haben, einiges aufgerüttelt. Neben Wut und Traurigkeit aber auch Sehnsüchte und Hoffnung. Auf den unterschiedlichen Lebenswegen, die in Vergangenheit und Gegenwart führen, wird vieles sichtbar – auch über manche Grenzen hinaus. Die Handlung hält einige Überraschungen bereit und ist vom Stil her anders als erwartet. Nach einem rätselhaften Prolog der neugierig macht, geht es zunächst nach Amsterdam, wo die verschwundene Salomé – bei einigen auch unter dem Namen Salma bekannt- gelebt hat. Im Schatten ihres verlassenen Hauses lernen wir die ersten von vielen Charakteren kennen. Und plötzlich finden wir Leserinnen und Leser uns in einem Strudel von verschiedensten Lebensgeschichten wieder, die von Amsterdam nach Paris und von Tunis bis nach Casablanca führen. Einige Figuren spielen hier eine zentrale Rolle und tauchen immer wieder auf, andere werden nur gestreift. So besonders und speziell wie die Geschichte selbst, ist auch der Schreibstil: Es gibt öfter lange und verschachtelte Sätze, dann wird es wieder kurz und knapp, gleichzeitig wird alles bildgewaltig und ausdrucksstark beschrieben. Anfangs etwas verworren, entwickelt sich die etwas chaotisch wirkende Geschichte zu einem sehr interessanten Roman. Auch wenn Salomés Leben und ihr plötzliches Verschwinden im Mittelpunkt stehen, lernt man sie zunächst durch die vielen Charaktere kennen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein und jede der Figuren hat eine eigene, schicksalshafte Geschichte. Ab und an hatte ich die Befürchtung, den Überblick zu verlieren, doch dann gab es immer wieder dünne Fäden, die zeigen, wie alles irgendwie miteinander verbunden ist. Mal über größere Umwege, mal sehr nah. Man muss sich auf das Buch und den besonderen Stil einlassen – doch ich fand es auf besondere Weise packend. Mal etwas schillernd und poetisch, dann wieder dramatisch und berührend, hin zu Situationen, die ernster sind, nachdenklich stimmen und Schreckliches aufzeigen. Mein Fazit: Ein besonderer Roman, der einige Überraschungen bereithält – facettenreich, bewegend und außergewöhnlich. Von einem mysteriösen Verschwinden und vielen Charakteren, von unterschiedlichsten Orten und besonderen Lebensgeschichten – zunächst etwas verworren, werden nach und nach Verbindungen sichtbar. Mal leicht poetisch, entrückt und bewegend, dann wieder nachdenklich stimmend, ernst und erschütternd. Die Handlung ist durch die unzähligen Charaktere manchmal etwas wirr und komplex, doch insgesamt ist es ein lesenswertes und sehr eindrucksvolles Buch.

Ein besonderer Roman - facettenreich und außergewöhnlich

Nicoles Bücherwelt am 17.02.2026
Bewertungsnummer: 3049010
Bewertet: eBook (ePUB)

OROPPA (Arabisch für „Europa“) ist der Debütroman von Autorin und Dozentin Safae el Khanoussi und erzählt eine bewegende Geschichte mit vielen Facetten. Im Mittelpunkt steht die jüdisch-marokkanische Künstlerin Salomé Abergel, die plötzlich spurlos verschwindet. Ein loser Kreis von unterschiedlichen Personen geht dem mysteriösen Verschwinden der Künstlerin auf den Grund. Die Spuren führen an verschiedenste Orte: Beginnend in Salomés verlassenem Haus in Amsterdam geht es nach Paris, Tunis und Casablanca – und dabei wird bei einigen der Personen, die ihre ganz eigenen Migrationsgeschichten haben, einiges aufgerüttelt. Neben Wut und Traurigkeit aber auch Sehnsüchte und Hoffnung. Auf den unterschiedlichen Lebenswegen, die in Vergangenheit und Gegenwart führen, wird vieles sichtbar – auch über manche Grenzen hinaus. Die Handlung hält einige Überraschungen bereit und ist vom Stil her anders als erwartet. Nach einem rätselhaften Prolog der neugierig macht, geht es zunächst nach Amsterdam, wo die verschwundene Salomé – bei einigen auch unter dem Namen Salma bekannt- gelebt hat. Im Schatten ihres verlassenen Hauses lernen wir die ersten von vielen Charakteren kennen. Und plötzlich finden wir Leserinnen und Leser uns in einem Strudel von verschiedensten Lebensgeschichten wieder, die von Amsterdam nach Paris und von Tunis bis nach Casablanca führen. Einige Figuren spielen hier eine zentrale Rolle und tauchen immer wieder auf, andere werden nur gestreift. So besonders und speziell wie die Geschichte selbst, ist auch der Schreibstil: Es gibt öfter lange und verschachtelte Sätze, dann wird es wieder kurz und knapp, gleichzeitig wird alles bildgewaltig und ausdrucksstark beschrieben. Anfangs etwas verworren, entwickelt sich die etwas chaotisch wirkende Geschichte zu einem sehr interessanten Roman. Auch wenn Salomés Leben und ihr plötzliches Verschwinden im Mittelpunkt stehen, lernt man sie zunächst durch die vielen Charaktere kennen. Diese könnten unterschiedlicher nicht sein und jede der Figuren hat eine eigene, schicksalshafte Geschichte. Ab und an hatte ich die Befürchtung, den Überblick zu verlieren, doch dann gab es immer wieder dünne Fäden, die zeigen, wie alles irgendwie miteinander verbunden ist. Mal über größere Umwege, mal sehr nah. Man muss sich auf das Buch und den besonderen Stil einlassen – doch ich fand es auf besondere Weise packend. Mal etwas schillernd und poetisch, dann wieder dramatisch und berührend, hin zu Situationen, die ernster sind, nachdenklich stimmen und Schreckliches aufzeigen. Mein Fazit: Ein besonderer Roman, der einige Überraschungen bereithält – facettenreich, bewegend und außergewöhnlich. Von einem mysteriösen Verschwinden und vielen Charakteren, von unterschiedlichsten Orten und besonderen Lebensgeschichten – zunächst etwas verworren, werden nach und nach Verbindungen sichtbar. Mal leicht poetisch, entrückt und bewegend, dann wieder nachdenklich stimmend, ernst und erschütternd. Die Handlung ist durch die unzähligen Charaktere manchmal etwas wirr und komplex, doch insgesamt ist es ein lesenswertes und sehr eindrucksvolles Buch.

Außerordentliche Erzählkunst

MarieOn am 17.02.2026

Bewertungsnummer: 3048743

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Salomé Abergel liegt in dem Bett, in Hbibs Haus, die Arme erhoben und schreit. Es sieht aus, als würde sie den Sensemann persönlich würgen. Eigentlich müsste sie längst tot sein. Sie wiegt nur noch vierzig Kilo, der eine Lungenflügel ist zusammengefallen, der andere kämpft mit einem Bakterium. Aber dieses Schreien. Hind stolpert mit ihrem Koffer und einem Beutel die Rivierenburt entlang, high wie drei Piloten. Sie war eine halbe Stunde zu spät und Hbib Lebyard war nirgends zu sehen. An der Haustür steckte der Schlüssel, so ein Glück, aber er ließ sich nicht drehen. Er hatte ihr das Haus einer Freundin angeboten, einer Künstlerin, Salomé Abergel. Hild arbeitete schon eine Weile in seiner Imbissbude. Zuerst war sie skeptisch, auch weil das Bewohnen sie nichts kostete. Sie sollte bloß ein bisschen sauber machen, die Blumen gießen und den Keller meiden. Hind wollte unbedingt aus dem Dachgeschoss bei Coy Mudden raus, die ihr einen Gott nahebringen wollte, der keine Nordafrikaner mochte und so nahm sie das Angebot an. Nachdem sie eine Weile am Türschloss rumgefummelt hatte, trat sie doch in das Innere des großen alten Backsteinhauses ein und spürte direkt Beklemmungen. Nach den knarzenden Flurdielen stieß sie auf ein riesiges Bücherregal und dicke Vorhänge, die jedes Licht absorbierten. Auf dem Couchtisch eine Hand aus Glas, die sich ihr fordernd entgegenstreckte. Das Hauptschlafzimmer sah aus, als sei es gerade verlassen worden. Papiere und Kleidung auf dem Boden verteilt. Sie wird bald Hbib anrufen müssen und ein paar Fragen klären. Fazit: Safae El Khannoussi schleift mich in ihrem mehrfach ausgezeichneten Romandebüt in rasantem Tempo durch unterschiedliche Szenerien. Gleich einem Puppenspieler hält sie mehrere Fäden in der Hand, die sie bis zum Ende souverän übers Parkett führt, das ist schon große Kunst. Sie lässt mich eine Menge Menschen kennenlernen, die allesamt richtig gut gezeichnet sind. Die Geschichte ist düster, führt mich in die Folterkeller Marokkos, der späten 70-er-Jahre, nach Paris und Amsterdam. Da ist die jüdisch-marokkanische Malerin Salomé, auf der Flucht vor einer zweifelhaften Galeristin, ihr Sohn, der im marokkanischen Gefängnis zur Welt kam und sich für einen großen Abstand zur Mutter entschieden hat. Salomés ehemaliger Folterknecht, sucht sie kurz vor seinem Tod persönlich auf. Da sind die „sieben Schläfer“, die sich regelmäßig im Rainblow City, dem Coffeeshop, im orangefarbenen Schein zweier lebensgroßer Lavalampen treffen. Was wie ein Mystery-Roman beginnt, entpuppt sich zu einer Odyssee, ähnlich des Films „Short Cuts“ von Robert Altman, in dem ich blitzartige Eingebungen erhalte, die zum Ende hin miteinander verbunden werden und Sinn ergeben. Die Autorin schreibt über die Auswirkungen des Postkolonialismus, Europa als Auffanglager traumatisierter und mehr oder weniger gescheiterter Existenzen. Darüber, wie es sich anfühlt, jahrelang ohne Papiere leben zu müssen, also keine nachweisbare Identität zu haben. Ich muss gestehen, dass die Geschichte mich herausgefordert hat, weil mir lange nicht klar wurde, wohin die Reise geht. Wer allerdings in der Lage ist, das Gelesene wie ein Puzzle zusammenzusetzen, der wird mit einer außerordentlichen Erzählkunst belohnt, die etwas mitzuteilen hat.

Außerordentliche Erzählkunst

MarieOn am 17.02.2026
Bewertungsnummer: 3048743
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Salomé Abergel liegt in dem Bett, in Hbibs Haus, die Arme erhoben und schreit. Es sieht aus, als würde sie den Sensemann persönlich würgen. Eigentlich müsste sie längst tot sein. Sie wiegt nur noch vierzig Kilo, der eine Lungenflügel ist zusammengefallen, der andere kämpft mit einem Bakterium. Aber dieses Schreien. Hind stolpert mit ihrem Koffer und einem Beutel die Rivierenburt entlang, high wie drei Piloten. Sie war eine halbe Stunde zu spät und Hbib Lebyard war nirgends zu sehen. An der Haustür steckte der Schlüssel, so ein Glück, aber er ließ sich nicht drehen. Er hatte ihr das Haus einer Freundin angeboten, einer Künstlerin, Salomé Abergel. Hild arbeitete schon eine Weile in seiner Imbissbude. Zuerst war sie skeptisch, auch weil das Bewohnen sie nichts kostete. Sie sollte bloß ein bisschen sauber machen, die Blumen gießen und den Keller meiden. Hind wollte unbedingt aus dem Dachgeschoss bei Coy Mudden raus, die ihr einen Gott nahebringen wollte, der keine Nordafrikaner mochte und so nahm sie das Angebot an. Nachdem sie eine Weile am Türschloss rumgefummelt hatte, trat sie doch in das Innere des großen alten Backsteinhauses ein und spürte direkt Beklemmungen. Nach den knarzenden Flurdielen stieß sie auf ein riesiges Bücherregal und dicke Vorhänge, die jedes Licht absorbierten. Auf dem Couchtisch eine Hand aus Glas, die sich ihr fordernd entgegenstreckte. Das Hauptschlafzimmer sah aus, als sei es gerade verlassen worden. Papiere und Kleidung auf dem Boden verteilt. Sie wird bald Hbib anrufen müssen und ein paar Fragen klären. Fazit: Safae El Khannoussi schleift mich in ihrem mehrfach ausgezeichneten Romandebüt in rasantem Tempo durch unterschiedliche Szenerien. Gleich einem Puppenspieler hält sie mehrere Fäden in der Hand, die sie bis zum Ende souverän übers Parkett führt, das ist schon große Kunst. Sie lässt mich eine Menge Menschen kennenlernen, die allesamt richtig gut gezeichnet sind. Die Geschichte ist düster, führt mich in die Folterkeller Marokkos, der späten 70-er-Jahre, nach Paris und Amsterdam. Da ist die jüdisch-marokkanische Malerin Salomé, auf der Flucht vor einer zweifelhaften Galeristin, ihr Sohn, der im marokkanischen Gefängnis zur Welt kam und sich für einen großen Abstand zur Mutter entschieden hat. Salomés ehemaliger Folterknecht, sucht sie kurz vor seinem Tod persönlich auf. Da sind die „sieben Schläfer“, die sich regelmäßig im Rainblow City, dem Coffeeshop, im orangefarbenen Schein zweier lebensgroßer Lavalampen treffen. Was wie ein Mystery-Roman beginnt, entpuppt sich zu einer Odyssee, ähnlich des Films „Short Cuts“ von Robert Altman, in dem ich blitzartige Eingebungen erhalte, die zum Ende hin miteinander verbunden werden und Sinn ergeben. Die Autorin schreibt über die Auswirkungen des Postkolonialismus, Europa als Auffanglager traumatisierter und mehr oder weniger gescheiterter Existenzen. Darüber, wie es sich anfühlt, jahrelang ohne Papiere leben zu müssen, also keine nachweisbare Identität zu haben. Ich muss gestehen, dass die Geschichte mich herausgefordert hat, weil mir lange nicht klar wurde, wohin die Reise geht. Wer allerdings in der Lage ist, das Gelesene wie ein Puzzle zusammenzusetzen, der wird mit einer außerordentlichen Erzählkunst belohnt, die etwas mitzuteilen hat.

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Rebekka Pfeifer

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5/5

Vielstimmigkeit als Geschichtsvermittlerin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Debütroman derart begeistert - wie das gut gewählte Cover schon erahnen lässt, folgen wir einer bunten Zusammensetzung verschiedenster Charaktere durch unterschiedliche Lebensabschnitte. Allesamt befinden sie sich zwischen Europa (hier vor allem Amsterdam), Marokko und Tunesien, Mal örtlich, Mal nur in ihren teils fragmentierten Erinnerungen. Eine wirklich greifbare Hauptprotagonistin gibt es nicht, auch wenn alle durch die Künstlerin Salma alias Salomé Abergel verbunden sind. Auch an literarischen Anspielungen und Verweisen mangelt es nicht, der Text wirkt dabei aber keinesfalls prätentiös. Die von El Khannoussi heraufbeschworenen Geschichten haben sich auch ob ihrer Authentizität tief in mein Bewusstsein eingegraben und werden mich wohl noch eine ganze Weile begleiten. Für mich bereits jetzt eines meiner Lesehighlights 2026!
  • Rebekka Pfeifer
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Vielstimmigkeit als Geschichtsvermittlerin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten hat mich ein Debütroman derart begeistert - wie das gut gewählte Cover schon erahnen lässt, folgen wir einer bunten Zusammensetzung verschiedenster Charaktere durch unterschiedliche Lebensabschnitte. Allesamt befinden sie sich zwischen Europa (hier vor allem Amsterdam), Marokko und Tunesien, Mal örtlich, Mal nur in ihren teils fragmentierten Erinnerungen. Eine wirklich greifbare Hauptprotagonistin gibt es nicht, auch wenn alle durch die Künstlerin Salma alias Salomé Abergel verbunden sind. Auch an literarischen Anspielungen und Verweisen mangelt es nicht, der Text wirkt dabei aber keinesfalls prätentiös. Die von El Khannoussi heraufbeschworenen Geschichten haben sich auch ob ihrer Authentizität tief in mein Bewusstsein eingegraben und werden mich wohl noch eine ganze Weile begleiten. Für mich bereits jetzt eines meiner Lesehighlights 2026!

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