Produktbild: Die Frau im Zug

Die Frau im Zug

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8369

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,7 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Originaltitel

The Lady Vanishes / The Wheel Spins

Übersetzt von

Leni Sobez

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-196-0

Beschreibung

Rezension

»Die Meisterin der Spannung, die Hitchcock inspirierte.«

The New York Times

»Wir Lesende haben so ein Glück, dass die Verlage die guten klassischen Krimis wiederentdecken.«
Andreas Kück / andreaskueckleselust.com

Produktdetails

Verkaufsrang

8369

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

22.04.2026

Verlag

Dörlemann

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,7 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Anthrazit / Karamell

Originaltitel

The Lady Vanishes / The Wheel Spins

Übersetzt von

Leni Sobez

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03820-196-0

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

Email: webmaster@verlegerdienst.de

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Herbert Hofer

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Dem Verderben oder der Befreiung entgegen ...?

Bewertet: Buch (Paperback)

Die Lektüre dieses neu aufgelegten Klassikers ist wahrhaft eine Zeitreise. Vielleicht auch eine in das Südosteuropa der Zwischenkriegszeit, von wo aus die Britin Iris ihre Heimreise antritt. Vor allem aber ist es eine Reise in eine ganz andere Epoche der Spannungsliteratur mit einer ganz anders gearteten Könnerschaft! Scheinbar mühelos wird hier von Beginn an in ganz alltäglichen Situationen Spannung aufgebaut sodass der Leser dem Sog der Erzählung bereits vollkommen erliegt, lange bevor auch nur irgendein Verdacht eines Verbrechens oder eines Unglücks anklingt. ____ Als die vermögende und von einem sie stets umgebenden Freundeskreis verwöhnte Iris ihre Reise allein anzutreten beschliesst, ereignen sich Missgeschicke, die für sich genommen nicht schwer wiegen, ihr Selbstverständnis aber doch erschüttern. Zudem beherrscht sie die Landessprache nicht und fühlt sich unter den Mitreisenden des Zuges sehr isoliert. Umso angenehmer ist es ihr daher, mit Miss Froy ins Gespräch zu kommen, einer englischen Gouvernante, die in der Region gelebt hatte, um die Sprache zu lernen. ____ Als Miss Froy plötzlich nicht mehr auffindbar ist, scheint Iris die Einzige zu sein, die sich an die kontaktfreudige Engländerin erinnern kann. Mit ihr gemeinsam durchlebt der Leser zahlreiche emotionale Wendungen. Mal scheint man ihr doch zu glauben und sich an die Dame zu erinnern, dann treten wieder glaubwürdige Belege auf, dass Iris, geschwächt wie sie ist, sich die Konversation schlicht eingebildet hat. Mal ist sie voll des Tatendrangs und möchte alles daransetzen, die Verschwundene ausfindig zu machen, mal resigniert sie ob der scheinbaren Ausweglosigkeit, scheint es doch ausser ihr keine einzige Person zu geben, die Miss Froy ebenfalls wahrgenommen hätte. Das alles ereignet sich in einem unaufhaltsam seiner Endstation entgegen rasenden Zug, wo Miss Froy’s Schicksal wohl für immer besiegelt wäre. ____ Auch wenn man die Verfilmung von Hitchcock nicht kennt mutet der Text sehr filmisch an. Er ist wirklich ausserordentlich spannend und - obwohl Iris durchaus ein Verbrechen vermutet - wohltuend frei von Gewaltdarstellungen. Mir hat die Lektüre große Freude bereitet und ich denke, Freunden klassischer englischer Krimis wird es ebenso ergehen.
  • Herbert Hofer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dem Verderben oder der Befreiung entgegen ...?

Bewertet: Buch (Paperback)

Die Lektüre dieses neu aufgelegten Klassikers ist wahrhaft eine Zeitreise. Vielleicht auch eine in das Südosteuropa der Zwischenkriegszeit, von wo aus die Britin Iris ihre Heimreise antritt. Vor allem aber ist es eine Reise in eine ganz andere Epoche der Spannungsliteratur mit einer ganz anders gearteten Könnerschaft! Scheinbar mühelos wird hier von Beginn an in ganz alltäglichen Situationen Spannung aufgebaut sodass der Leser dem Sog der Erzählung bereits vollkommen erliegt, lange bevor auch nur irgendein Verdacht eines Verbrechens oder eines Unglücks anklingt. ____ Als die vermögende und von einem sie stets umgebenden Freundeskreis verwöhnte Iris ihre Reise allein anzutreten beschliesst, ereignen sich Missgeschicke, die für sich genommen nicht schwer wiegen, ihr Selbstverständnis aber doch erschüttern. Zudem beherrscht sie die Landessprache nicht und fühlt sich unter den Mitreisenden des Zuges sehr isoliert. Umso angenehmer ist es ihr daher, mit Miss Froy ins Gespräch zu kommen, einer englischen Gouvernante, die in der Region gelebt hatte, um die Sprache zu lernen. ____ Als Miss Froy plötzlich nicht mehr auffindbar ist, scheint Iris die Einzige zu sein, die sich an die kontaktfreudige Engländerin erinnern kann. Mit ihr gemeinsam durchlebt der Leser zahlreiche emotionale Wendungen. Mal scheint man ihr doch zu glauben und sich an die Dame zu erinnern, dann treten wieder glaubwürdige Belege auf, dass Iris, geschwächt wie sie ist, sich die Konversation schlicht eingebildet hat. Mal ist sie voll des Tatendrangs und möchte alles daransetzen, die Verschwundene ausfindig zu machen, mal resigniert sie ob der scheinbaren Ausweglosigkeit, scheint es doch ausser ihr keine einzige Person zu geben, die Miss Froy ebenfalls wahrgenommen hätte. Das alles ereignet sich in einem unaufhaltsam seiner Endstation entgegen rasenden Zug, wo Miss Froy’s Schicksal wohl für immer besiegelt wäre. ____ Auch wenn man die Verfilmung von Hitchcock nicht kennt mutet der Text sehr filmisch an. Er ist wirklich ausserordentlich spannend und - obwohl Iris durchaus ein Verbrechen vermutet - wohltuend frei von Gewaltdarstellungen. Mir hat die Lektüre große Freude bereitet und ich denke, Freunden klassischer englischer Krimis wird es ebenso ergehen.

Meinung aus der Buchhandlung

Die Frau im Zug

von Ethel Lina White

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