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Der letzte Sommer in der Stadt Roman

Aus der Reihe Kleine Reihe Hanser
116

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

14,2/9/1,9 cm

Gewicht

160 g

Auflage

1

Originaltitel

L’Ultima Estate in Citta

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07642-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2026

Verlag

Zsolnay, Paul

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

14,2/9/1,9 cm

Gewicht

160 g

Auflage

1

Originaltitel

L’Ultima Estate in Citta

Übersetzt von

Karin Krieger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-552-07642-6

Herstelleradresse

Zsolnay-Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein junger Mailänder im Rom der siebziger Jahre

    Eine Wiederentdeckung aus den siebziger Jahren, dem Lebensgefühl und Zeitgeist der Stadt Rom im Stile Fellinis Film La Dolce Vita. Der junge Mailänder Leo Gazzarra kommt nach Rom, ein befreundetes Paar überlässt ihm seine Wohnung und verkauft ihm seinen alten Alfa Romeo. Er arbeitet als Aushilfsjournalist bei einer Sportzeitung, findet schnell Anschluss und ist oft in den angesagtesten Bars und der römischen Boheme anzutreffen. Bis er eines Abends die exzentrische und sehr schöne Arianna trifft, die ihn tiefer berührt und sein Leben umkrempelt

  • Bewertung

    5/5

    02.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bella Roma

    Inhalt: 
Rom, die ewige Stadt, ist die Hauptdarstellerin des Romans „Der letzte Sommer in der Stadt“ von Gianfranco Calligarich, der bereits 1973 erstmals veröffentlicht wurde. Leo, mit dreißig Jahren noch jung, aber dem eigenen Empfinden nach schon ziemlich alt, verschlägt es dorthin, um seiner Heimat Mailand und seiner Familie zu entfliehen. Er ist ein Träumer und Tagdieb, ein Pseudo- Intellektueller mit Alkoholproblem, der den Frauen und dem guten Leben frönt, ohne ein konkretes Lebensziel vor Augen zu haben. Eines Tages schließlich trifft er die schöne aber flüchtige Arianna und verliebt sich in sie. Meine Meinung: Hach ja. Bereits die Leseprobe zu diesem Roman hat mich begeistert und das gilt stellvertretend für das ganze Buch. Selten erwähne ich in meinen Rezensionen die Optik eines Buchs, aber es muss einfach gesagt sein, dass ich das sonnengelbe Cover gepaart mit dieser nebulösen Schwarzweiß-Fotografie wirklich unwiderstehlich finde. „Der letzte Sommer in der Stadt“ ist eine Gesichte für Romantiker und Träumer. In seiner Atmosphäre und Bildsprache erinnert mich der Text an alte Kinofilme aus den Sechzigerjahren mit Romy Schneider oder Audrey Hepburn. Alles ist leicht und schwer zugleich, die Sonne brennt, das Leben flirrt, die Protagonisten schwimmen haltlos in der Geschichte und in ihrer Existenz, so wie in einem türkisblauen Swimmingpool. Jetzt werde ich selbst gleich rührselig romantisch und es fällt mir schwer, nüchtern zu rezensieren, ohne selbst ins Erzählen abzudriften. Aber genau das ist das Gefühl, das der Roman beim Lesen transportiert und ich habe es geliebt. Noch mehr hätte ich es wahrscheinlich geliebt, die Geschichte im Sommer oder (noch besser!) Im Urlaub zu lesen. Für diese Zeit ist es die allerbeste Lektüre, die ich mir vorstellen kann. Die sonnengetränkten Szenen, die der Autor zeichnet, kommen wahrscheinlich am besten zur Geltung, wenn es warm ist. Außerdem mochte ich die Art und Weise, wie er auf sehr sanfte und subtile Art, zwischenmenschliche Beziehungen einfängt und dabei einprägsame und gleichzeitig fast schon filmreife Charaktere zeichnet. Fazit:
 „Der letzte Sommer in der Stadt“ macht mich sehnsüchtig. Sehnsüchtig nach Sommer und längst vergangenen Zeiten. Ich möchte auch gerne eine junge freie Frau in einem Rom sein, das es in dieser Form wahrscheinlich längst nicht mehr gibt, möchte meine Tage zwischen Lebenslust und Weltschmerz verbringen und das Leben mit vollen Händen ausschöpfen. Mit diesem Buch bin ich es wenigstens einen kurzen Augenblick lang gewesen. Es ist eine wunderschöne Zeitreise nach Italien.

  • Sabine Mach

    aus München

    5/5

    28.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie aus der Zeit gefallen

    Gianfranco Galligarichs Buch "Der letzte Sommer in der Stadt" scheint zu polarisieren. Für mich wirkt es wie aus der Zeit gefallen. Es katapultiert den Leser in das Rom der siebziger Jahre. In ein ruhiges, melancholisches Rom. In ein Rom, das völlig ohne die Neuerungen auskommt. Neuerungen, die in unserem Leben schon manchmal eine unruhige Hektik verbreiten können und die man vielleicht schon einmal zur Seite legen könnte. Die ungewohnte Ruhe mag manchem zu langweilig erscheinen, denn so wirklich viel passiert nicht in diesem Roman. Die Geschichte plätschert leise vor sich hin, die Handlung gibt nicht viel her, ist ohne nennenswerte Höhepunkte. Jedoch, wer genau hinsieht, wird erkennen, dass das Buch nicht davon leben will. Es lebt von seiner Sprache, die mit einer immensen Wucht auf den Leser einprasselt. Scheinbar ruhig und leise, aber doch von einer gewaltigen Schönheit. Tieftraurig und heiter, mit bildhaften Formulierungen, die in der Erinnerung bleiben. Witzig und detailliert und auch voller Klischees, so, wie man sich das damalige Leben in Italiens Hauptstadt vorzustellen hat. Das schmale Buch hat zwar nur wenig Seiten, aber in meinen Augen sehr viel zu sagen. Und auch wenn es den Zeitgeist nicht mehr trifft, ist es für mich eine Wiederentdeckung, die sich lohnt zu lesen.

  • Querbuch

    5/5

    09.02.2022

    eBook (ePUB)

    Dolce Vita

    „Der Alkohol war aus meinen Venen verschwunden, hatte aber eine Leere hinterlassen, die ich nicht ausfüllen konnte.“ Der junge Leo liebt das Leben. Aus Mailand kommt er in die ewige Stadt und genießt das italienische dolce vita, die Redaktion einer Sportzeitung sichert ihm mehr oder weniger sein Auskommen. Als er Arianna kennenlernt, ändert sich Leos Leben. Anfang der siebziger Jahre erleben wir ihn, den letzten Sommer in der Stadt. Träge Hitze legt sich über den Roman, man kann die angespannte Stimmung zwischen spüren, die zwischen Leo und Arianna herrscht. Ein ständiges Ringen um die Liebe und Aufmerksamkeit des anderen, Ariannas Verletzungen, die sie Leo zufügt, um sich seiner Zuneigung immer wieder zu versichern. Leo, der sich derweil mit Lebemann Graziano dem Annehmlichkeiten des Lebens widmet. Es ist ein Roman, der entführt, der schwelgen lässt, der nachklingt, ohne eine atemberaubende Handlung in sich zu tragen. Ein Buch, das für sich selbst steht.

  • Bewertung

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unsympathisch

    Das Buch Cover zeigt einen coolen lässigen Mann der entspannt seine Zigarette raucht. Die Stadt hinter ihm ist in gelbes Licht getaucht und man kann die drückende Sommerhitze erahnen. Ich muss zugeben, ich habe mir viel von dem Buch erwartet. Dass die Wiederentdeckte Geschichte aus den 70ern erst jetzt ins Deutsche übersetzt wurde, vermittelt den Eindruck, dass man damals etwas tolles verpasst hat und nun angemessen würdigen möchte. Leider ist der Protagonist durchweg unsympathisch und verbingt einen großen Teil des Buches damit sich selbst zu bemittleiden und die Welt für sein unerfüllendes Leben verantwortlich zu machen. Auffallend ist der Schreibstil des Autorens. An dieser Stelle muss auch ein Lob an den Übersetzer ins Deutsche ausgesprochen werden. Alles in allem kann ich diesen Roman jedoch nicht wirklich empfehlen.

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Bewertungen (116)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Hans Wilhelm Schmölzer

    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Wie gesagt, ich bin auf niemanden sauer, ich hatte meine Karten, und ich habe sie gespielt."

    Rom, Anfang der 1970er Jahre: der junge Leo Gazzarra kommt nach Rom, versucht als Journalist Fuß zu fassen, ist jedoch als melancholischer Müßiggänger vor allem „von einem unüberwindlichen Gefühl der Nutzlosigkeit getrieben“. Auch die Beziehung zu Arianna scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt. Der bereits 1973 erstmals erschienene Roman gilt in Italien als „Kultbuch“ - schöne Literatur und zeitloser Stoff. „Wie gesagt, ich bin auf niemanden sauer, ich hatte meine Karten, und ich habe sie gespielt. Keiner hat mich gezwungen. Bereuen tue ich nichts. Manchmal überlege ich, wie mein Leben wohl gewesen wäre, wenn ...“

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