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Produktbild: Das Schicksal der Herzogin

Das Schicksal der Herzogin Historischer Roman

9

4,99 € 12,99 € *

inkl. gesetzl. MwSt.

*befristete Preissenkung des Verlages.


Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner Verlag

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1923 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734934940

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner Verlag

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1923 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783734934940

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  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    12.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Zwischen Pflicht, Liebe und Heilpflanzen

    Der Roman führt in das Leben einer Frau, die im 16. Jahrhundert zwischen Pflicht, Macht und eigenen Gefühlen ihren Weg finden muss. Im Mittelpunkt steht Sibylla von Anhalt, die zunächst unbeschwert auf Schloss Dessau aufwächst. Früh zeigt sich ihre Neugier für Heilkräuter und Arzneien, ein Interesse, das sie von ihrer Stiefmutter übernimmt und das sie ihr ganzes Leben begleiten wird. Die Heirat mit Friedrich von Mömpelgard beginnt als echte Liebesverbindung und verspricht ein glückliches gemeinsames Leben. Mit der Zeit verändert sich jedoch vieles. Als Friedrich den württembergischen Herzogstitel erhält, wird das Leben am Hof komplizierter und von politischen Spannungen geprägt. Auch in der Ehe zeigen sich zunehmend Unterschiede. Während Machtfragen und Konflikte mit den Landständen den Alltag bestimmen, sucht Sibylla ihren eigenen Halt. Besonders die Arbeit in ihrer Arzneikammer wird zu einem wichtigen Rückzugsort. Dort kann sie sich mit Heilpflanzen und Rezepturen beschäftigen und für einen Moment Abstand von den Sorgen des Hoflebens gewinnen. Gerade in dieser schwieriger werdenden Zeit zeigt sich, wie viel Kraft in Sibylla steckt. Sie bemüht sich, ihre Aufgaben als Herzogin zu erfüllen und trotzdem ihren eigenen Weg nicht ganz zu verlieren. Die Arbeit mit Heilpflanzen und Arzneien bedeutet ihr viel und gibt ihr Halt. Dabei begegnet sie auch dem Arzt von St. Catharina. Aus der Zusammenarbeit entsteht mit der Zeit eine stille Nähe. Der Roman zeigt ein lebendiges Bild dieser Zeit und lässt das Leben am württembergischen Hof klar vor Augen treten. Sibylla wirkt als kluge Frau, die ihren Platz in einer von Männern geprägten Welt finden muss. Ihr Interesse an Heilpflanzen und Arzneien macht sie besonders und zeigt, wie sie nach einem eigenen Weg sucht. Auch die Konflikte im Alltag, in der Ehe und am Hof werden gut beschrieben. Dadurch lässt sich ihr Leben nachvollziehen, und man fühlt sich der historischen Persönlichkeit nah. Die Geschichte erzählt die Ereignisse ruhig und persönlich. Statt großer Politik stehen die Gedanken, Hoffnungen und inneren Konflikte einer Frau im Mittelpunkt, die sich in schwierigen Zeiten behauptet. Der Alltag am Hof, Sibyllas Arbeit mit Heilpflanzen und ihre persönlichen Erlebnisse werden klar und verständlich beschrieben. So wirkt die Geschichte glaubwürdig und nahbar. Es ist ein historischer Roman, der durch seine ruhige, einfache Erzählweise und die sorgfältige Darstellung der Zeit überzeugt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Philiene

    aus Süsel

    4/5

    15.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Sinylla von Anhalt

    Ich mag Romane über Frauen der Geschichte die nicht so sehr im Fokus der Historie stehen. Eine von ihnen ist Sibylla von Anhalt die Mitte des sechzehnten Jahrhunderts gelebt hat. Nach einer beschwerdelosen Kindheit in Dessau wird sie verheiratet und was sich zuerst als Liebesheirat darstellt entpuppt sich dann leider als nicht ganz so glücklich. Der Roman erzählt vom Leben adeliger Frauen, die sich ihren Männern unterordnen müssen und meist nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Es geht aber auch darum wie Sibylla ihr Leben meistert und um ihre Liebe zu den Heilkräfte, die ihr ihre Stiefmutter übermittelt hat. Mir hat das Buch gut gefallen, es zeigt das Leben wie es damals war. Lässt uns Leser in das Leben an den damaligen Höfen war und gibt Einblicke in die damalige Politik. Wie ich es von Johanna von Wild kenne ist das Buch sehr gut recherchiert und sie schafft es die Geschichte lebendig werden zu lassen.

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gelungen

    Sibylla von Anhalt wächst im 16. Jahrhundert als lebensfrohe und wissbegierige Fürstentochter auf. Früh entwickelt sie eine besondere Faszination für Heilpflanzen und deren Wirkung. Als sie Friedrich von Württemberg-Mömpelgard heiratet, glaubt sie fest an eine glückliche Zukunft. Doch mit den Jahren verändert sich ihre Ehe. Friedrich widmet sich zunehmend seinen politischen Zielen, während Sibylla lernen muss, ihren eigenen Platz zu finden. Johanna von Wild rückt mit Sibylla eine historische Persönlichkeit in den Mittelpunkt, über die ich zuvor kaum etwas wusste. Umso faszinierender war es, sie über mehrere Jahrzehnte hinweg zu begleiten. Die Autorin zeigt sie als warmherzige, kluge und bemerkenswert widerstandsfähige Frau, die nach und nach lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Besonders berührt hat mich Sibyllas Beziehung zu ihrer Milchschwester Ava. Ihre tiefe Verbundenheit zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Ava ist nicht nur Vertraute und Beschützerin sondern auch eine Art Anker. Die Freundschaft übersteht selbst schwere Verluste und persönliche Enttäuschungen. Auch Sibyllas Leidenschaft für Heilpflanzen und Arzneien wird wunderbar in die Geschichte eingebunden. Ihre Arzneikammer und später ihr eigener Garten stehen für Wissen, Selbstbestimmung und einen Lebensbereich, den Sibylla eigenständig gestalten kann. Der Roman ist hervorragend recherchiert und vermittelt ganz nebenbei viel über das höfische Leben, medizinische Vorstellungen, politische Konflikte und die gesellschaftliche Stellung von Frauen. Trotzdem bleibt die Geschichte jederzeit nah an ihrer Hauptfigur. Durch den klaren und schörkellosen Schreibstil konnte ich mühelos in diese Zeit eintauchen. Personenverzeichnis, Stammbaum und Zeitangaben helfen zusätzlich bei der Orientierung. „Das Schicksal der Herzogin“ ist ein bewegender, atmosphärischer und kenntnisreicher historischer Roman über eine beeindruckende Frau, die trotz zahlreicher Schicksalsschläge ihre Stärke, ihre Neugier und ihren Glauben an die Liebe bewahrt. Sibyllas Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite beeindruckt.

  • Eliza

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman über eine starke Frau

    Ein Roman über eine starke Frau, die ihre persönliche Stärke eher passiv ausdrückt. Sibylla von Anhalt ist eine Frau, deren Wünsche und Leidenschaften der Natur, dem Garten, aber auch der Gestaltung von Umgebungen gehören. Sie hat einen durchweg guten Charakter und ist nicht nur eine liebende Mutter, sondern auch eine gute Analystin im Hintergrund. Doch die ehelichen Pflichten im Rahmen ihrer Rolle als Gattin des Herzogs und die damit verbundenen Spannungen machen es ihr nicht leicht. Meine Lieblingsfigur war für mich ihre „Kammerdienerin“ und beste Freundin Ava, die gleichzeitig ihre Milchschwester ist. Ava bringt sich immer wieder ein und ist Sibylla über die Jahre mehr eine Schwester und Freundin geworden. Sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Friedrich von Mömpelgard, der Herzog, war mir nur am Anfang sympathisch, doch bald schon hatte ich nur noch Groll für diesen übrig. Durch diese Romanbiografie sind Zeitsprünge unumgänglich. Ich fand diese jedoch passend gewählt und konnte dem Zeitverlauf stets gut folgen. Die Autorin hat stets versucht, die Geschichte anhand der wahren historischen Begebenheiten zu erzählen. Die Spannung hat sich für mich mehr aus der Entwicklung Sibyllas ergeben als aus der Grundgeschichte. Dies soll aber keine Kritik sein, da es sich um einen historischen Roman über diese leider nicht so bekannte Persönlichkeit handelt. Der Schreibstil der Autorin ist dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit angepasst, ohne aber aufdringlich oder langweilig zu wirken. Die Story liest sich sehr gut und ist durch die gut gewählte und leicht lesbare Erzählweise auch für nicht historisch interessierte Leserinnen und Leser geeignet. Ein Roman, der sich sehr viel mit der Persönlichkeit dieser sehr starken Frau auseinandersetzt. Passiv ausgedrückt hat sie sich sehr gegen den Herzog zur Wehr gesetzt, was für mich wiederum eine absolute Stärke der Geschichte war. Es ist das eine, aggressiv einem Gegenüberzutreten, als vielleicht mit etwas Zurückhaltung und intelligenten Winkelzügen seinen Wünschen Geltung zu verschaffen. Eine Geschichte, die zeigt, dass man auch als Frau anders seinen Mann stehen kann, als es die Herrschaften sich gerne wünschen.

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Lesestoff

    Der historische Roman Das Schicksal der Herzogin von Johanna von Wild ist im Gmeiner Verlag erschienen. Sibylla von Anhalt wächst Mitte des 16. Jahrhunderts auf Schloss Dessau auf und interessiert sich wie ihre Stiefmutter für Heilkräuter. Sie lernt Friedrich von Mömpelgard kennen, beide sind sich anfangs sehr zugetan, heiraten und gründen eine Familie. Nachdem Friedrich Herzog von Württemberg wird, entstehen zunehmend Konflikte innerhalb der Ehe sowie mit den Landständen. In dieser schwierigen Zeit findet Sibylla Frieden in ihrer Arzneikammer und verliebt sich in den Arzt von St. Catharina. Johanna von Wild hat mich mit ihrem fesselnden Schreibstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts wird lebendig und detailreich eingefangen, dass man wirklich das Gefühl hat, dabei zu sein. Wir erleben die Regentschaft von Herzog Friedrich, einer der bedeutendsten Herrscher Württemberg und seiner Gattin Sybilla. Bildgewaltig tauchen wir in ihre Geschichte ein. Sybilla ist für mich eine beeindruckende Frau, schon allein, dass sie es mit Friedrich aushalten musste. Sie hat 15! Kinder geboren und wurde von ihm nur gedemütigt und tyrannisiert, ganz zu schweigen von seinen vielen Liebschaften. Dabei begann die Beziehung liebevoll und mit großer Zuneigung. Als Herrscher hat er vieles bewirkt, dennoch konnte er sich schlecht unterordnen, nur seine Meinung zählte. Sybilla fand Halt in ihren Heilpflanzen und in der Herstellung von Arzneien, die sie im nahegelegenen Spital St. Catharina verteilte. Der Roman lebt von vielen Figuren und mit Ausnahme des Arztes Johannes und Sybillas Vertraute Ava beruhen alle Figuren auf historischen Vorbildern. Ich finde es immer faszinierend, wenn diese eine Stimme bekommen, wie sie agieren, den Alltag bestreiten, ein Land regieren und vieles mehr. Dies ist der Autorin hervorragend gelungen, eine umfangreiche Recherche ist deutlich spürbar. Auch die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, angefangen mit Schloss Bernburg, Dessau, Mömpelgard, später Schloss Stuttgart und vor allem nach Sybillas Wünschen angelegten Garten, der Pomeranzengarten, der heute noch erhalten ist. Eine chronologische Zeitleiste sowie ein informatives Nachwort runden den Roman gelungen ab und bietet im Anschluss interessante historische Hintergründe. Fazit: Ein bewegender historischer Roman über eine beeindruckende Frau, die sich zwischen höfischer Pflicht, persönlichem Leid und ihrer Berufung zur Heilkunst behauptet. Für mich waren es begeisterte Lesestunden, daher eine klare Empfehlung für alle Historienfans.

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