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Produktbild: Das Schicksal der Herzogin

Das Schicksal der Herzogin Historischer Roman

9

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8054-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2026

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

20,7/13,5/3,7 cm

Gewicht

462 g

Farbe

Vanille / Moosgrün

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-8054-6

Herstelleradresse

Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
DE

Email: info@gmeiner-verlag.de

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  • Ben @Buchkomet

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gelungen

    Sibylla von Anhalt wächst im 16. Jahrhundert als lebensfrohe und wissbegierige Fürstentochter auf. Früh entwickelt sie eine besondere Faszination für Heilpflanzen und deren Wirkung. Als sie Friedrich von Württemberg-Mömpelgard heiratet, glaubt sie fest an eine glückliche Zukunft. Doch mit den Jahren verändert sich ihre Ehe. Friedrich widmet sich zunehmend seinen politischen Zielen, während Sibylla lernen muss, ihren eigenen Platz zu finden. Johanna von Wild rückt mit Sibylla eine historische Persönlichkeit in den Mittelpunkt, über die ich zuvor kaum etwas wusste. Umso faszinierender war es, sie über mehrere Jahrzehnte hinweg zu begleiten. Die Autorin zeigt sie als warmherzige, kluge und bemerkenswert widerstandsfähige Frau, die nach und nach lernt, ihren eigenen Weg zu gehen. Besonders berührt hat mich Sibyllas Beziehung zu ihrer Milchschwester Ava. Ihre tiefe Verbundenheit zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman. Ava ist nicht nur Vertraute und Beschützerin sondern auch eine Art Anker. Die Freundschaft übersteht selbst schwere Verluste und persönliche Enttäuschungen. Auch Sibyllas Leidenschaft für Heilpflanzen und Arzneien wird wunderbar in die Geschichte eingebunden. Ihre Arzneikammer und später ihr eigener Garten stehen für Wissen, Selbstbestimmung und einen Lebensbereich, den Sibylla eigenständig gestalten kann. Der Roman ist hervorragend recherchiert und vermittelt ganz nebenbei viel über das höfische Leben, medizinische Vorstellungen, politische Konflikte und die gesellschaftliche Stellung von Frauen. Trotzdem bleibt die Geschichte jederzeit nah an ihrer Hauptfigur. Durch den klaren und schörkellosen Schreibstil konnte ich mühelos in diese Zeit eintauchen. Personenverzeichnis, Stammbaum und Zeitangaben helfen zusätzlich bei der Orientierung. „Das Schicksal der Herzogin“ ist ein bewegender, atmosphärischer und kenntnisreicher historischer Roman über eine beeindruckende Frau, die trotz zahlreicher Schicksalsschläge ihre Stärke, ihre Neugier und ihren Glauben an die Liebe bewahrt. Sibyllas Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite beeindruckt.

  • Eliza

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman über eine starke Frau

    Ein Roman über eine starke Frau, die ihre persönliche Stärke eher passiv ausdrückt. Sibylla von Anhalt ist eine Frau, deren Wünsche und Leidenschaften der Natur, dem Garten, aber auch der Gestaltung von Umgebungen gehören. Sie hat einen durchweg guten Charakter und ist nicht nur eine liebende Mutter, sondern auch eine gute Analystin im Hintergrund. Doch die ehelichen Pflichten im Rahmen ihrer Rolle als Gattin des Herzogs und die damit verbundenen Spannungen machen es ihr nicht leicht. Meine Lieblingsfigur war für mich ihre „Kammerdienerin“ und beste Freundin Ava, die gleichzeitig ihre Milchschwester ist. Ava bringt sich immer wieder ein und ist Sibylla über die Jahre mehr eine Schwester und Freundin geworden. Sie hat mich nachhaltig beeindruckt. Friedrich von Mömpelgard, der Herzog, war mir nur am Anfang sympathisch, doch bald schon hatte ich nur noch Groll für diesen übrig. Durch diese Romanbiografie sind Zeitsprünge unumgänglich. Ich fand diese jedoch passend gewählt und konnte dem Zeitverlauf stets gut folgen. Die Autorin hat stets versucht, die Geschichte anhand der wahren historischen Begebenheiten zu erzählen. Die Spannung hat sich für mich mehr aus der Entwicklung Sibyllas ergeben als aus der Grundgeschichte. Dies soll aber keine Kritik sein, da es sich um einen historischen Roman über diese leider nicht so bekannte Persönlichkeit handelt. Der Schreibstil der Autorin ist dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit angepasst, ohne aber aufdringlich oder langweilig zu wirken. Die Story liest sich sehr gut und ist durch die gut gewählte und leicht lesbare Erzählweise auch für nicht historisch interessierte Leserinnen und Leser geeignet. Ein Roman, der sich sehr viel mit der Persönlichkeit dieser sehr starken Frau auseinandersetzt. Passiv ausgedrückt hat sie sich sehr gegen den Herzog zur Wehr gesetzt, was für mich wiederum eine absolute Stärke der Geschichte war. Es ist das eine, aggressiv einem Gegenüberzutreten, als vielleicht mit etwas Zurückhaltung und intelligenten Winkelzügen seinen Wünschen Geltung zu verschaffen. Eine Geschichte, die zeigt, dass man auch als Frau anders seinen Mann stehen kann, als es die Herrschaften sich gerne wünschen.

  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Großartiger Lesestoff

    Der historische Roman Das Schicksal der Herzogin von Johanna von Wild ist im Gmeiner Verlag erschienen. Sibylla von Anhalt wächst Mitte des 16. Jahrhunderts auf Schloss Dessau auf und interessiert sich wie ihre Stiefmutter für Heilkräuter. Sie lernt Friedrich von Mömpelgard kennen, beide sind sich anfangs sehr zugetan, heiraten und gründen eine Familie. Nachdem Friedrich Herzog von Württemberg wird, entstehen zunehmend Konflikte innerhalb der Ehe sowie mit den Landständen. In dieser schwierigen Zeit findet Sibylla Frieden in ihrer Arzneikammer und verliebt sich in den Arzt von St. Catharina. Johanna von Wild hat mich mit ihrem fesselnden Schreibstil von der ersten Seite an in den Bann gezogen. Die Atmosphäre des 16. Jahrhunderts wird lebendig und detailreich eingefangen, dass man wirklich das Gefühl hat, dabei zu sein. Wir erleben die Regentschaft von Herzog Friedrich, einer der bedeutendsten Herrscher Württemberg und seiner Gattin Sybilla. Bildgewaltig tauchen wir in ihre Geschichte ein. Sybilla ist für mich eine beeindruckende Frau, schon allein, dass sie es mit Friedrich aushalten musste. Sie hat 15! Kinder geboren und wurde von ihm nur gedemütigt und tyrannisiert, ganz zu schweigen von seinen vielen Liebschaften. Dabei begann die Beziehung liebevoll und mit großer Zuneigung. Als Herrscher hat er vieles bewirkt, dennoch konnte er sich schlecht unterordnen, nur seine Meinung zählte. Sybilla fand Halt in ihren Heilpflanzen und in der Herstellung von Arzneien, die sie im nahegelegenen Spital St. Catharina verteilte. Der Roman lebt von vielen Figuren und mit Ausnahme des Arztes Johannes und Sybillas Vertraute Ava beruhen alle Figuren auf historischen Vorbildern. Ich finde es immer faszinierend, wenn diese eine Stimme bekommen, wie sie agieren, den Alltag bestreiten, ein Land regieren und vieles mehr. Dies ist der Autorin hervorragend gelungen, eine umfangreiche Recherche ist deutlich spürbar. Auch die Schauplätze sind wunderbar beschrieben, angefangen mit Schloss Bernburg, Dessau, Mömpelgard, später Schloss Stuttgart und vor allem nach Sybillas Wünschen angelegten Garten, der Pomeranzengarten, der heute noch erhalten ist. Eine chronologische Zeitleiste sowie ein informatives Nachwort runden den Roman gelungen ab und bietet im Anschluss interessante historische Hintergründe. Fazit: Ein bewegender historischer Roman über eine beeindruckende Frau, die sich zwischen höfischer Pflicht, persönlichem Leid und ihrer Berufung zur Heilkunst behauptet. Für mich waren es begeisterte Lesestunden, daher eine klare Empfehlung für alle Historienfans.

  • Lesefuchs85

    aus Rödinghausen

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine starke Frau im Spiegel ihrer Zeit

    Auf dieses Buch war ich besonders gespannt, denn ich habe Johanna von Wild erst im vergangenen Jahr für mich entdeckt und seitdem einige ihrer Romane gelesen. Bisher konnten mich ihre Geschichten immer begeistern, deshalb habe ich mich sehr auf dieses neue Werk gefreut. Zum Glück warten noch einige ungelesene Bücher der Autorin auf mich. Von der Herzogin Sibylla von Anhalt hatte ich zuvor noch nie gehört, weshalb ich besonders neugierig auf ihre Lebensgeschichte war. Das Buchcover finde ich schön und passend zur Geschichte. Der Schreibstil von Johanna von Wild ist wie gewohnt angenehm flüssig und leicht verständlich, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Besonders gefallen hat mir, dass man Sibylla über einen großen Teil ihres Lebens begleitet. Neben glücklichen Momenten erlebt sie auch schwere Zeiten und persönliche Schicksalsschläge. Spannend fand ich vor allem ihre Leidenschaft für die Heilkunst, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht. Man erfährt einiges über die Medizin und Heilkunst der damaligen Zeit, was ich sehr interessant fand. Gleichzeitig vermittelt der Roman interessante Einblicke in das Leben adeliger Frauen und ihre Rolle in der damaligen Zeit. Auch die historische Atmosphäre wurde wieder wunderbar eingefangen. Johanna von Wild schafft es, historische Hintergründe authentisch und dennoch unterhaltsam zu erzählen, ohne dass die Handlung jemals trocken wirkt. Obwohl der Roman nicht allzu umfangreich ist, geschieht erstaunlich viel. Die Geschichte bleibt abwechslungsreich und interessant, sodass keine Langeweile aufkommt. Für mich war „Das Schicksal der Herzogin“ ein gelungenes Leseerlebnis. Wer historische Romane über starke Frauen und bewegende Schicksale mag, sollte dieses Buch unbedingt im Blick behalten.

  • Manuela Hahn

    5/5

    09.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Das Schicksal der Herzogin

    Mit Das Schicksal der Herzogin hat Johanna von Wild für mich einen eindrucksvollen historischen Roman geschaffen, der das Leben der Sibylla von Anhalt im 16. Jahrhundert lebendig und emotional erzählt. Beim Lesen hatte ich schnell das Gefühl, in die Welt der Renaissance einzutauchen und Sibylla auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Der Roman beginnt mit der Geburt Sibyllas. Sie kommt als vierte Tochter von Agnes von Barby und Joachim Ernst von Anhalt zur Welt. Sibylla wächst in einer liebevollen Umgebung auf, ganz im Gegensatz zu Friedrich von Mömpelgard, dessen Mutter Barbara von Hessen als strenge und beinahe grausame Frau dargestellt wird. Die beiden lernen sich als Kinder auf der zweiten Hochzeit von Sibyllas Vater kennen, der sich ein Jahr nach dem frühen Tod von Agnes mit Eleonore von Württemberg vermählt. Sibylla und Friedrich verlieben sich ineinander und heiraten, was für die damalige Zeit ungewöhnlich ist. Ehen wurden normalerweise nicht aus Liebe geschlossen, sondern aus Vernunft und politischen Überlegungen. Deshalb wirkt ihre Beziehung am Anfang besonders ehrlich und berührend, und ich konnte sehr gut verstehen warum Sibylla später so sehr unter Friedrichs Verhalten leidet. Besonders interessant fand ich Sibyllas Entwicklung. Vom unbeschwerten Leben auf Schloss Dessau bis hin zu den Herausforderungen als Herzogin von Württemberg wird ihr Schicksal sehr nachvollziehbar dargestellt. Ihre Leidenschaft für Heilkräuter und Medizin, die Spannungen in ihrer Ehe mit Friedrich von Mömpelgard und ihre heimliche Zuneigung zu einem Arzt machen die Geschichte für mich sehr menschlich und berührend. Ich konnte gut mit ihr mitfühlen und ihre widersprüchlichen Gefühle und Gedanken deutlich nachvollziehen. Auch der historische Hintergrund hat mir gut gefallen. Die Autorin beschreibt das höfische Leben, die politischen Konflikte und das medizinische Wissen der Zeit sehr anschaulich, ohne dass es trocken wirkt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich schnell in die Handlung hineingefunden habe, ich habe allerdings auch mit nichts anderem gerechnet da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe. Insgesamt habe ich Das Schicksal der Herzogin als einen bewegenden und gut recherchierten historischen Roman empfunden. Für mich ist es eine klare Empfehlung für alle, die sich für Geschichte, starke Frauenfiguren und emotionale Lebensgeschichten interessieren.

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