Produktbild: Wo der Wind die Namen trägt

Wo der Wind die Namen trägt Roman - Der neue große Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit

27

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

4352

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1319 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641317270

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

4352

Erscheinungsdatum

25.03.2026

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1319 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641317270

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  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    03.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert

    In “Wo der Wind die Namen trägt” erzählt Anja Jonuleit von den Nachkriegjahr 1946 in der Südheide. Sie erzählt aus der Sicht der 8-jährigen Inge und der arbeitslosen Journalistin Helga von alten Nazi-Seilschaften, Intrigen, von Leugnen des Holocaust und der Euthanasie der Nazis. Einen besonderen Augenmerk legt sie darauf, dass der ehemalige SS-Mann Adolf Eichmann unter falschem Namen einige Zeit in der Südheide untergekommen ist. Nur ein paar Kilometer von dem Ort, in dem Anja Jonuleits Haus meiner Großmutter gelebt hat. Die Autorin erzählt dabei auf zwei Zeitebenen von dem Schweigen, den Vertuschungen und davon das viele Täter und Täterinnen ohne Strafe davon gekommen sind. Sie erzählt aber auch von starken Frauen, die sich konsequent dafür eingesetzt haben, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen. So ist “Wo der Wind die Namen trägt” von Anja Jonuleit zwar ein fiktionaler Roman, der sich aber sehr stark an der den realen Geschehnissen orientiert. Sehr lesenswert.

  • Carmen R.

    aus München

    5/5

    18.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend und tiefgreifend

    Wow, was für ein beeindruckender, eindrucksvoller, emotionaler und tief berührender Roman. Direkt von Seite 1 an hat mich die Geschichte gefesselt. Die Geschichte ist in 4 Teile aufgeteilt und zum Schluss wird auch noch der historische Hintergrund erläutert, was ich bei dieser Geschichte wirklich gut finde. Auch das Personenverzeichnis hat mir hier sehr weitergeholfen, da es doch eine ganze Menge an Menschen sind, die in der Geschichte erwähnt werden. Dass wir hier auch noch etwas persönliches der Autorin lesen durften, hat mich auch sehr berührt. Das Buch handelt von Inge Sundermann, die man sowohl als junges Mädchen, als auch als alte Frau in der Geschichte kennenlernen darf. Die Geschichte wird also auf zwei Zeitebenen erzählt. Das Buch bzw. die Geschichte beschäftigt mich auch noch lange nach dem Lesen, da es eine bewegende Reise durch das Leben von Inge ist. Inge hat in frühester Kindheit schreckliche Schuld auf sich geladen, die sie über Jahre mit sich herumtragen musste und die sie sehr belastet hat. Es geht um Lügen, Kriegsverbrechen, Vertuschung, schlimme menschenverachtende Taten und so vieles mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, sondern nur erahnen, wie Inge sich ihr Leben lang gefühlt haben muss. Mit einer schweren Schuld durchs Leben zu gehen, das ist sicher nicht einfach. Die Geschichte geht tief unter die Haut und hat mich wahnsinnig berührt. Ich gebe für dieses absolut gelungene Buch eine klare Leseempfehlung ab. Es wird sicher nicht das letzte Buch sein, was ich von der Autorin gelesen habe.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Musik, Schuld und Verdrängung

    Anja Jonuleits neuer Roman hat mich von Beginn an gefesselt. Besonders eindrucksvoll ist die Gegenüberstellung der jungen Inge im ersten Nachkriegsjahr und der alten Inge, die auf ein erfolgreiches Leben als berühmte Sängerin zurückblickt. Die bedrückende Atmosphäre der Nachkriegszeit wird aus der kindlichen Perspektive einfühlsam und erschütternd geschildert. Parallel dazu verfolgt man Helgas mutige Recherchen zu den Verbrechen der NS-Zeit. Im Verlauf der Handlung werden die grausamen Taten von Inges Mutter immer deutlicher, insbesondere ihre Beteiligung an der Tötung von Kindern. Das hat mich tief erschüttert. Gleichzeitig beeindruckt der Roman durch seine Spannung, seine emotionalen Momente und die lebendige Verbindung von Geschichte und Fiktion. Besonders traurig bleibt, wie viele Täter letztlich ungestraft davonkamen. Das Thema ist nicht neu, aber hervorragend geschildert - hat mich wirklich noch mal mitgenommen, obwohl einige der Fakten mir bekannt waren. Aber das kann Anja Jonuleit einfach fantastisch - Geschichte durch romanhafte Handlung so lebendig werden lassen, dass man mitten im Geschehen ist, voller Schmerz, Entsetzen, Abscheu und Hilflosigkeit. Sehr gefallen haben mir auch das Nachwort und die Faktenaufzählung. Ich hätte mir generell in dem Buch gewünscht, dass Inges musikalischer Werdegang noch mehr Raum bekommt. Mich hat die Szene, als sie das erste Mal die “Königin der Nacht” singt, zu Tränen gerührt. Und ich finde es ein wenig schade, dass über ihre Musik relativ wenig erzählt wird - was macht es dann für einen Sinn, dass sie eine solche Berühmtheit ist? Für die Handlung selbst hätte sie auch eine beliebige Sängerin sein können.

  • Anna

    5/5

    30.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Krass!

    Wahre Verbrechen. Ein Kind, das mehr weiß, als es wissen sollte und eine Journalistin, auf Wahrheitssuche. Das Buch ist so geschrieben, dass man manchmal aufschreien möchte, weil so viel unter den Tisch gekehrt wird und die Täter unbehelligt bleiben. Ein Stück deutsche Geschichte, das aufpeitscht. Wechselnde Perspektiven und stets neue Details, die an die Oberfläche gespült wurden, ließen mich durch die Seiten rauschen. Das geht unter die Haut!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine gelungene Mischung aus Zeitgeschehen und Krimielementen

    Das Lesevergnügen musste  ich mir  zu Beginn etwas erarbeiten. Zum einen gab es eine Fülle von Namen und zum anderen wechselt die Autorin ohne Vorwarnung die Zeitebenen. Nach kurzer  Eingewöhnungsphase nahm mich die Handlung dann gefangen. Die über 80jährige Inge erhält eine Einladung zu einem Klassentreffen in  die alte Heimat, nahe Celle. Ein Anlass zu freudigen Aufregung sollte man meinen. Bei Inge weckt es Erinnerungen, die mit Unbehagen und Schuldgefühlen gepaart sind. Dabei sind die ersten Eindrücke in meinen Augen durchaus schön - eine Kindheit, die ein wenig an Bullerbü erinnert. Inge wächst mir ihrer alleinerziehenden , einer Ärztin, in einem kleinen Weiler auf.  Es ist zudem die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg, in der alle nur das Geschehene vergessen wollen und  sich nicht verantwortlich fühlen. Helga, eine Journalistin, soll eine Chronik über die Kriegsereignisse in der  Region schreiben und erfährt in ihren einfühlsamen Gesprächen mit der Bevölkerung vieles, das ihr Beklemmung  bereitet. Warum wurden die Täter, die heute noch das Sagen haben, nicht bestraft ? Welches Geheimnis hat Inges Mutter, deren Arzthelferin ermordet wurde ? Die alten Seilschaften funktionieren noch. Die Schuldigen leben fröhlich weiter.  Als Inge doch zum Klassentreffen fährt, erhält sie Einblick in Helgas Nachforschungen und plötzlich fallen Puzzleteile an ihren Platz.  Viele positive Erinnerungen bekommen Flecken. Inge muss sich der Frage stellen, Schweigen oder die Wahrheit in die Welt tragen . Mich hat beeindruckt, wie die Autorin es schafft , die Idylle von damals immer mehr  zu einem Ort des Schreckens werden zu lassen. Dieses Schweigen und Verdrängen  damals hat mich wütend gemacht und auch fassungslos., weil es zu weiterem Unrecht geführt hat. Vor allem Inge tat mir leid. Ihre kindliche Sicherheit wird nachträglich zerstört. Helga habe ich bewundert, weil sie  den Mut hatte, das richtige zu tun und Unrecht als solches zu benennen. Und das obwohl ihr Leben bedroht wurde. Wer nun glaubt, die Autorin habe sich das alles nur ausgedacht , wird im Anhang eines besseren belehrt. Hier nennt die Autorin die historisch belegten Namen und Ereignisse, die im Roman ihren Niederschlag gefunden haben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, das auf unterhaltsame und informative Weise  einen weiteren Aspekt des Dritten Reiches beleuchtet.

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    24.03.2026

    Hörbuch (Audio)

    Berührend und tiefbewegt zurückgelassen

    Inge Sundermann. 85 erfährt, wer ihre Mutter wirklich war, was ihre Mutter im Kinderkrankenhaus mit den Kindern gemacht hat die gebrechlich und behindert waren. „Euthanasie“Was auch ihr Onkel bei den Nazis so getrieben hat. Inge damals ein Kind. Ein dunkles Erbe, in Notizbüchern bleibt. Sehr interessant und gut erzählt. Eine fiktive Geschichte mit Historisch belegten Fakten. Empfehlung.

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