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Produktbild: Wo der Wind die Namen trägt
Artikelbild von Wo der Wind die Namen trägt
Anja Jonuleit

1. Wo der Wind die Namen trägt

Wo der Wind die Namen trägt Ungekürzte Lesung mit Ruth Reinecke, Tessa Mittelstaedt und Monika Oschek (1 mp3-CD)

26

26,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Ruth Reinecke + weitere

Spieldauer

10 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437532

Beschreibung

Rezension

»Einfühlsam, fesselnd und klug recherchiert.« Klassik Radio über »Kaiserwald«

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

10 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

26.03.2026

Hörtyp

Lesung

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742437532

Herstelleradresse

Der Audio Verlag GmbH
Hardenbergstraße 9A
10623 Berlin
DE

Email: info@der-audio-verlag.de

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Kindheitserinnungen

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 19.04.2026

Bewertungsnummer: 3114325

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Was passiert, wenn eine 85-Jährige mit den Erlebnissen ihrer Kindheit konfrontiert wird? Dieser Situation wird sich Inge stellen müssen, wenn sie einer Einladung zum einen Klassentreffen in der Lüneburger Heide folgen wird. Ihre Enkelin Nora überredet sie dazu hinzufahren und Inge ahnt, dass ihr diese Zeit viel abverlangen wird. Dort angekommen, trifft sie auf Willi, ihren besten Freund aus Kindertagen. Er gibt ihr Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 1946 zu lesen, verfasst von Helga von Borcke. Inges Erinnerungen kommen zurück: mit ihrer Mutter, die als Ärztin praktizierte, musste sie während des Krieges von Hamburg in die Lüneburger Heide fliehen. Dort verbringt sie die letzten Kriegsmonate und die ersten Nachkriegsjahre. Sie hat eine schöne Kindheit und darf sogar Geige spielen lernen. Bergen-Belsen ist nah, doch mit acht Jahren, kann sie die Geschehnisse noch nicht einordnen. Helga von Borcke ist eine arbeitslose Journalistin, die an einer Chronik schreibt, um das Leben für die Nachwelt festzuhalten. Während ihren Recherchen kommen Wahrheiten ans Licht, die die Gräueltaten des NS-Regimes aufzeigen, Helga verlangt Aufarbeitung und Gerechtigkeit, doch ihre Anklagen verlaufen im Sand. 77 Jahre später sind es Inge und Willi, die nun damit leben müssen, was sie als Kinder in ihrer Naivität nicht einordnen konnten. Der Roman hat somit zwei Handlungsstränge: Gegenwart und Vergangenheit, die geschickt miteinander vermischt werden. Die Hörbuchfassung wurde von drei Sprecherinnen eingelesen. Die unterschiedlichen Stimmen helfen, die zeitlichen Ebenen besser zu erkennen. Auch in ihrem neuen Roman, greift Anja Jonuleit wieder auf historische Fakten zurück, welche sie in einem fiktiven Rahmen eingebettet hat. So wird Geschichte lebendig und nahbar. Die Perspektivwechsel in der Erzählweise der Vergangenheitsebene halten den Spannungsbogen hoch. Der Roman klärt auf und zeigt uns, dass nach Kriegsende Teile der Bevölkerung um Aufklärung der Nazi-Taten bemüht waren, die Dominanz der Täterschaft es jedoch zu verhindern wusste und sie noch viele Jahre unbehelligt weiterleben konnten. Ein sehr berührender Roman, der noch lange in mir nachhallen wird. Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben, die die schlimmste Zeit Deutschlands miterlebt haben. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung wach zu erhalten und alles dafür zu tun, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt.

Kindheitserinnungen

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 19.04.2026
Bewertungsnummer: 3114325
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Was passiert, wenn eine 85-Jährige mit den Erlebnissen ihrer Kindheit konfrontiert wird? Dieser Situation wird sich Inge stellen müssen, wenn sie einer Einladung zum einen Klassentreffen in der Lüneburger Heide folgen wird. Ihre Enkelin Nora überredet sie dazu hinzufahren und Inge ahnt, dass ihr diese Zeit viel abverlangen wird. Dort angekommen, trifft sie auf Willi, ihren besten Freund aus Kindertagen. Er gibt ihr Tagebuchaufzeichnungen aus dem Jahr 1946 zu lesen, verfasst von Helga von Borcke. Inges Erinnerungen kommen zurück: mit ihrer Mutter, die als Ärztin praktizierte, musste sie während des Krieges von Hamburg in die Lüneburger Heide fliehen. Dort verbringt sie die letzten Kriegsmonate und die ersten Nachkriegsjahre. Sie hat eine schöne Kindheit und darf sogar Geige spielen lernen. Bergen-Belsen ist nah, doch mit acht Jahren, kann sie die Geschehnisse noch nicht einordnen. Helga von Borcke ist eine arbeitslose Journalistin, die an einer Chronik schreibt, um das Leben für die Nachwelt festzuhalten. Während ihren Recherchen kommen Wahrheiten ans Licht, die die Gräueltaten des NS-Regimes aufzeigen, Helga verlangt Aufarbeitung und Gerechtigkeit, doch ihre Anklagen verlaufen im Sand. 77 Jahre später sind es Inge und Willi, die nun damit leben müssen, was sie als Kinder in ihrer Naivität nicht einordnen konnten. Der Roman hat somit zwei Handlungsstränge: Gegenwart und Vergangenheit, die geschickt miteinander vermischt werden. Die Hörbuchfassung wurde von drei Sprecherinnen eingelesen. Die unterschiedlichen Stimmen helfen, die zeitlichen Ebenen besser zu erkennen. Auch in ihrem neuen Roman, greift Anja Jonuleit wieder auf historische Fakten zurück, welche sie in einem fiktiven Rahmen eingebettet hat. So wird Geschichte lebendig und nahbar. Die Perspektivwechsel in der Erzählweise der Vergangenheitsebene halten den Spannungsbogen hoch. Der Roman klärt auf und zeigt uns, dass nach Kriegsende Teile der Bevölkerung um Aufklärung der Nazi-Taten bemüht waren, die Dominanz der Täterschaft es jedoch zu verhindern wusste und sie noch viele Jahre unbehelligt weiterleben konnten. Ein sehr berührender Roman, der noch lange in mir nachhallen wird. Bald wird es keine Zeitzeugen mehr geben, die die schlimmste Zeit Deutschlands miterlebt haben. Umso wichtiger ist es, die Erinnerung wach zu erhalten und alles dafür zu tun, dass sich die Vergangenheit nicht wiederholt.

Sehr berührend

Bewertung aus Brandis am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3103243

Bewertet: Hörbuch (Audio)

1946 In einem kleinen Ort in der Lüneburger Heide wächst die 8jährige Inge in den Nachkriegsjahren ohne grossartige Deutung ihrer Beobachtungen auf und erkennt erst viel später deren wahre Bedeutung. Zeitgleich erhält die arbeitslose Reporterin Helga von Borcke von der Kreisbauernschaft den Auftrag, die Erlebnisse und Erfahrungen der Einheimischen zu Kriegsende und danach in einer Chronik festzuhalten. Bei ihren Recherchen stösst sie sehr bald auf ungeheuerliche Taten, deren Ahndung jedoch sehr rasch von den alten Seilschaften im Keim erstickt werden. Basierend auf wahren Begebenheiten sowie inspiriert von familären Schilderung ist es der Autorin hervorragend gelungen einen genauso fesselnden wie berührenden Roman zu verfassen. Es ist sehr erschütternd wie in Inge später die Erkenntnis über Dinge wächst, die sie als kleines Kind ungefiltert erlebt hat. Genauso wie die Normalität mit der mit braunen Gedankengut belastete Personen schon wieder fest im Sattel sitzen und deren Aufdeckung als Denunzierung abgetan wird. Besonders interessant war für mich auch der historische Hintergrund. Ein sehr tiefgründiges Buch, was noch lange in mir nachklingt.

Sehr berührend

Bewertung aus Brandis am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3103243
Bewertet: Hörbuch (Audio)

1946 In einem kleinen Ort in der Lüneburger Heide wächst die 8jährige Inge in den Nachkriegsjahren ohne grossartige Deutung ihrer Beobachtungen auf und erkennt erst viel später deren wahre Bedeutung. Zeitgleich erhält die arbeitslose Reporterin Helga von Borcke von der Kreisbauernschaft den Auftrag, die Erlebnisse und Erfahrungen der Einheimischen zu Kriegsende und danach in einer Chronik festzuhalten. Bei ihren Recherchen stösst sie sehr bald auf ungeheuerliche Taten, deren Ahndung jedoch sehr rasch von den alten Seilschaften im Keim erstickt werden. Basierend auf wahren Begebenheiten sowie inspiriert von familären Schilderung ist es der Autorin hervorragend gelungen einen genauso fesselnden wie berührenden Roman zu verfassen. Es ist sehr erschütternd wie in Inge später die Erkenntnis über Dinge wächst, die sie als kleines Kind ungefiltert erlebt hat. Genauso wie die Normalität mit der mit braunen Gedankengut belastete Personen schon wieder fest im Sattel sitzen und deren Aufdeckung als Denunzierung abgetan wird. Besonders interessant war für mich auch der historische Hintergrund. Ein sehr tiefgründiges Buch, was noch lange in mir nachklingt.

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Wo der Wind die Namen trägt

von Anja Jonuleit

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Ingrid Führer

Thalia Gmunden – SEP

Zum Portrait

4/5

Berührend und tiefbewegt zurückgelassen

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Inge Sundermann. 85 erfährt, wer ihre Mutter wirklich war, was ihre Mutter im Kinderkrankenhaus mit den Kindern gemacht hat die gebrechlich und behindert waren. „Euthanasie“Was auch ihr Onkel bei den Nazis so getrieben hat. Inge damals ein Kind. Ein dunkles Erbe, in Notizbüchern bleibt. Sehr interessant und gut erzählt. Eine fiktive Geschichte mit Historisch belegten Fakten. Empfehlung.
  • Ingrid Führer
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4/5

Berührend und tiefbewegt zurückgelassen

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Inge Sundermann. 85 erfährt, wer ihre Mutter wirklich war, was ihre Mutter im Kinderkrankenhaus mit den Kindern gemacht hat die gebrechlich und behindert waren. „Euthanasie“Was auch ihr Onkel bei den Nazis so getrieben hat. Inge damals ein Kind. Ein dunkles Erbe, in Notizbüchern bleibt. Sehr interessant und gut erzählt. Eine fiktive Geschichte mit Historisch belegten Fakten. Empfehlung.

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