Léon und die Frau im blauen Kleid
Der erste Fall für de Cavallier und Bentaleb | Der grandiose Auftakt der SPIEGEL-Bestsellerreihe von Alexander Oetker
Nizza, im Sommer – ausgerechnet hier, wo die Reichen und Schönen unter Palmen flanieren, prunkvolle Yachten ausfahren und den Apéro an der Promenade genießen, spült das Meer die Leiche einer jungen Frau in einem blauen Kleid an den Strand. Nachts gab es keinen Schiffsverkehr – was hat sich also auf dem Wasser zugetragen? Die Ermittlungen führen Commissaire Léon de Cavallier und seine zupackende Kollegin Nadia Bentaleb ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Bestsellerautor Alexander Oetker schickt ein neues Ermittlerduo, das gegensätzlicher nicht sein könnte, vor der mondänen, sonnengefluteten Kulisse der Côte d’Azur auf die Spur eines eiskalten Verbrechens.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
20.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Sackstark!
Der Autor versteht es auch hier, den Leser in erwartungsvolle Spannung zu versetzen, alles relaxed bei einem guten Glas Wein.
Gut gewählte Charakteren, schöne Region, ein Bisschen sozialkritisch und wohltuend frech spannend.
Ein Muss für Freunde von Alexander Oetker.
Bücher in meiner Hand
5/5
17.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Da kommt keine Langeweile auf!
Eine neue Krimireihe von Alexander Oetker, diesmal in Nizza angesiedelt, geht mit "Léon und die Frau im blauen Kleid" an den Start.
Léon de Cavallier - das "de" kommt nicht von ungefähr - müsste nicht arbeiten, die Arbeit als Kommissar ist eher ein Hobby für ihn. Aber ohne sein "Hobby" wäre ihm sein Leben zu langweilig. Auf dem Kommissariat ist er nicht beliebt, da er seinen Ruf als arroganter Adeliger richtiggehend zelebriert. Nun, da sein Partner pensioniert wird, sollte eigentlich Loïc mit ihm unterwegs sein, doch der bleibt lieber auf der Station und macht Hintergrundrecherchen. Léon ist heikel und arbeitet nicht mit allen gleich gerne zusammen, seine Partner sind handverlesen und so wundert es nicht, dass Léon überhaupt nicht begeistert ist, als ihm ohne Ankündigung eine neue Partnerin, Nadia Bentaleb, zur Seite gestellt wird. Auf den ersten Blick passen sie äusserlich auch nicht zusammen: Léon im Massanzug und Ferrari. Nadia mit Lederjacke und Kawasaki.
Diesen Krimi-Auftakt zu lesen macht mega viel Spass. Nadia Bentaleb nimmt es mit Léon auf und schnell merkt man, dass sie voneinander lernen können. Nadia weiss, wie mit den Klienten aus den Vorstädten umzugehen ist, da sie selbst aus der Banlieue stammt. Léon kennt die Reichen und weiss, wo er den Schalter bei der Créme de la Créme anlegen muss. Als Team ergänzen sie sich perfekt.
Über Nadias Privatleben erfährt man zwar auch etwas, aber nicht ganz so viel wie bei ihrem Partner in crime, ausserdem scheint Paris weit weg von der Côte d'Azur. In Léons Familie werden Klischees erfüllt: sein Vater Betrand ist geschieden, Léon hat nun eine junge Stiefmutter namens Christelle, die das Geld des Vaters mit vollen Händen ausgibt. Sie lässt die gute Seele des Hauses, Haushälterin Ornella gerne unnötige Arbeiten verrichten. Léons Mutter Mathilde hingegen lebt zurückgezogen in der Nähe des Marktplatzes und ist ansonsten im geteilten Landhaus in Saint-Tropez anzutreffen.
Wir Leserinnen und Leser bekommen Einblick in das Leben des wahren Léons, Zugang zu seinen Gedanken und sein sehr privates Privatleben. In diesem Zuge erfährt man gegen Ende auch, um was es - zumindest teilweise - im zweiten Band gehen könnte. Von mir aus hätte man beide Bände gleichzeitig veröffentlichen können. Ich hätte es geliebt, gleich weiter lesen zu können, so spannend waren die Enthüllungen in diesem ersten Band.
Wie immer geht es in einem Auftakt vor allem um das Kennenlernen des Ermittlungsteam. Daneben steht aber auch die Auflösung des folgenden Falles im Zentrum: unter der Hitzewelle in Nizza leiden aktuell auch die Kriminellen, deshalb steht das Leben an der Côte d'Azur fast still. Alle sind gelangweilt, besonders Léon. Bis eine tote Frau - im blauen Kleid - im Meer entdeckt wird. Dass die sich im Meer nicht bloss abkühlen wollte, wird schnell klar. Über Umwegen gelangen Léon und Nadia schliesslich zu allen Informationen, die ihnen helfen, den Fall aufzuklären.
Man fliegt nur durch die Seiten, der Band ist viel zu schnell ausgelesen, da Oetker in gewohntem angenehmen Schreibstil die Leserschaft in den Bann zu ziehen vermag und keine Langeweile aufkommen lässt.
Gerade habe ich noch entdeckt - und darüber freue ich mich gerade riesig - dass der Erscheinungstermin des zweiten Bandes vorgezogen wurde und man nun nicht bis Mai 2027 auf den zweiten Band warten muss, sondern nur bis Anfang Oktober 2026. Die Tage bis dahin kann man ja schon fast an einer Hand abzählen ;-)
Fazit: Toller Auftakt und die perfekte Sommerlektüre!
5 Sterne.
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
11.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Mord bei den Reichen und Schönen
„Léon und die Frau im blauen Kleid“ von Alexander Oetker ist der gelungene Auftakt für eine neue Côte-D‘Azur-Krimi-Reihe.
Das Cover strahlt richtiggehend – Sonnenschein und Meer - macht Lust auf die Rivièra, auf das 2026 erschienene Buch. Die Handlung erstreckt sich nur über wenige Tage, spielt in der nicht näher bezeichneten Gegenwart. Der Schreibstil ist flüssig, sehr gut beschreibend. Ob Milieu, Ambiente, Kulinarik oder Landschaft – alles wird anschaulich geschildert, französische Ausdrücke unterstreichen das Lokalkolorit.
Der Fall selbst ist nicht sonderlich spektakulär. Die Leiche einer jungen, zunächst unbekannten Frau wird an den Strand von Nizza gespült. Interessant sind jedoch die Person des Kommissars und dessen spezielles Umfeld. Denn Compte Léon de Cavallier stammt aus einer stinkreichen adeligen Familie. Er geht als einziger seit vielen Generationen einer echten Arbeit nach, teils aus Idealismus, teils aus Freude am Lösen von Fällen, teils aus Gerechtigkeitsbedürfnis. Der Einblick in das Leben der Superreichen hat etwas Faszinierendes. Zwar empfand ich Léons überhebliche, snobistische Art anfangs als nervig, doch je näher man ihn kennenlernt, desto mehr Sympathiepunkte gewinnt er. Vor allem als dann seine neue Partnerin zum Dienst erscheint, Kommissarin Nadia Bentaleb, eine aus den Vororten von Paris stammende Schwarze, würzen nicht nur die schlagfertigen Dialoge die Handlung, sondern generell das Aufeinanderprallen der Milieus. Denn bald erweist sich, dass die Stärken des einen, die Schwächen des anderen ausgleichen. Sie sind nicht nur ebenbürtige Partner, sie mausern sich zu einem kongenialen Team. Der Mord ist zwar am Ende aufgeklärt, doch sowohl Léon als auch Nadia haben noch Rechnungen offen, Persönliches aus der Vergangenheit zu erledigen … doch das ist erst Stoff für die Fortsetzung.
Es war mein erstes Buch dieses Autors, hat neugierig auf seine anderen Reihen gemacht. Dieser Krimi basiert primär auf den konträren Persönlichkeiten der beiden Kommissare. Darauf, wie die Geschichte mit Léon und Nadia weitergeht, bin ich sehr gespannt. Vorerst spreche ich einmal eine Empfehlung für dieses Buch aus und vergebe 5 Sterne.
Anne
Thalia Book Circle Community
5/5
26.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Brisante Mischung aus Spannung und Humor
Hochsommer in Nizza, dem Treffpunkt der Reichen und Schönen an der französischen Riviera. Alles steuert auf dem Höhepunkt der Saison zu, der Sommerball ein glamouröses Event bringt Monaco jährlich hochkarätige Gäste der Oberschicht. Als dann am Strand von Nizza eine weibliche Leiche in einem blauen Kleid angespült wird, ist die Verwirrung groß. Nachts gibt es keinen Schiffsverkehr, was also hat sie auf dem Wasser zu suchen? Alles deutet auf Ertrinken hin, es gibt keine äußeren Verletzungen. Oder liegt doch ein eiskaltes Verbrechen vor?
Commissaire Leon de Cavallier übernimmt den Fall zusammen mit der jungen dunkelhäutigen Commissaire Nadia Bentaleb. Aus Paris kommend stellt sie sich als seine neue Partnerin vor. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein. Leon, ein reiches Kerlchen einer alten Adelsfamilie, der gerne zeigt, welchen Stand er hat und die junge Commissaire aufgewachsen ist, in einfachen Verhältnissen aber mit einer starken Resilienz. Die beiden könnten nicht gegensätzlicher sein. Passen Luxuskarosse und Maßanzug zu Motorrad und Lederjacke? Lassen sie sich überraschen.
Bei ihren Ermittlungen dringen sie bis ins Innere der Oberschicht ein wo Geld Macht Sex und Korruption immer wieder die Oberhand gewinnen. Schon bald gibt es erste Verdächtigungen, es wird bis ins Fürstentum ermittelt. Selbst bei den Superreichen lässt sich eine Mordanklage nicht einfach mit Geld abwenden. Bei der maritimen Polizei kommen Beweise ans Licht, die die Spannung immer weiter ansteigen lassen. Für Leon wird es sehr gefährlich. Ein Schuss fällt.
Ein flüssiger spannender Schreibstil ließ mich durch die Seiten fliegen. Spannende Charaktere mit einer realistischen Handlung. Der Krimi ist sehr wendungsreich. Zum Ende hin war ich sehr überrascht. Schön fand ich die bildhafte Beschreibung des Schauplatzes, in der Gegend würde ich auch gerne mal einen Urlaub verbringen. Dieser Auftakt einer neuen Krimiserie hat mich sehr gut unterhalten. Ich liebe die Dialoge zwischen Leon und Nadia, wenn sie sich gegenseitig echauffieren. Müssen sie immer so ein Arschloch sein, ja das stärkt meinen Ruf. Einfach köstlich.
Ich spreche hier sehr gerne eine Leseempfehlung aus.
kleinschorschi
aus Schlitz
5/5
12.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Spannender 1. Fall für de Cavallier und Bentalab
Es ist Mitte August und die Reichen und Schönen des Landen steuern auf das Highlight der Saison, den Sommerball in Monaco, zu. Die Vorfreude darauf wird je getrübt, denn am Strand von Nizza wird eine Frauenleiche in einem blauen Kleid angespült. Commissaire Léon de Cavallier, Adelsspross mit Faible für maßgeschneiderte Anzüge und teuren Autos, ermittelt nun zusammen mit seiner neuen Kollegin Nadia Bentaleb, die sich aus den Pariser Banlieues an die Côte d’Azur hat versetzen lassen. Die Ermittlungen führen beide ins Innere der High Society, wo Geld und Macht eine unheilige Verbindung eingehen mit Sex, Drogen und Korruption. Sie erfahren, dass es Nachts eigentlich keinen Schiffsverkehr gab, zumindest wurde keine Yacht zur Schifffahrt angemeldet. Was hat sich also auf dem Wasser zugetragen?
Fazit / Meinung:
Das Buch hat 304 Seiten und ist 29 Kapitel plus Prolog und Epilog eingeteilt. Wobei immer mehrere Kapitel in einen Wochentag mit Überschrift in Deutsch und Französisch unterteilt sind. Die Länge der Kapitel ist gut gewählt. Es lässt sich sehr gut lesen. Der Schreibstil ist flüssig und spannend. Vorne im Bucheinschlag ist eine Übersichtskarte, die ich sehr hilfreich finde, und eine Beschreibung der beiden Ermittler. Auch die Gegend ist sehr schön beschrieben. Ich konnte mir die Gegend beim Lesen sehr gut vorstellen. Ein Krimi mit Spannung, der ein gewisses Urlaubsflair verbreitet.
Das Buch beginnt mit einem Hammer-Prolog – einer Todesanzeige des Commissaire Léon de Cavallier. Da war ich erstmal sprachlos. Sollte das denn schon der Anfang vom Ende des neuen Ermittlerteams sein?
Die beiden Ermittler könnten nicht unterschiedlicher sein. Léon de Cavallier gehört zu den Reichen des Landes und müsste eigentlich gar nicht mehr ermitteln und Nadia Bentaleb ist genau das Gegenteil von ihm und hat zudem auch noch eine andere Hautfarbe. Beide haben so ihre eigenen Ansichten des Ermittelns. Jeder hat ein kleines Geheimnis und es dauert ziemlich lange, bis sich beide aufeinander einlassen und gegenseitig vertrauen können.
Das Buch endet mit einem Cliffhanger, der Lust auf den nächsten Fall der beiden macht. Ich kann es kaum erwarten, bis es wieder heißt: Der zweite Fall für de Cavallier und Bentaleb….
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne !!
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5/5
07.07.2026
Hörbuch-Download (MP3)
de Cavallier und Bentaleb ermitteln, Band 1
Super Auftakt zu einer neuen Reihe von meinem Lieblings-Autor!!! War gleich von Beginn an begeistert, das Ermittlerduo passt einfach super, zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die sich wunderbar ergänzen und bereichern, der Fall spannend und gut zusammengestellt. Volle Empfehlung und Vorfreude auf Band 2.
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5/5
06.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Wirklich, sehr gut….
Einfach genial diese neue Krimireihe aus dem Süden Frankreichs, sehr bildhaft. Eine Verfilmung könnte ich mir sehr gut vorstellen. Vorfreude auf Teil 2. Super lässiger Typ dieser Kommissar. Nicht nur die Gäste von Nizza sind dekadent, sondern auch unser Kommissar, fährt Ferrari, wirft nur so mit Geld um sich, er kann seine neue Kollegin mit Immigrationshintergrund nicht leiden. Herrliche Dialoge ein Schlagabtausch zwischen den Kommissaren. Doch auch sie ist kein unbeschriebenes Blatt. Bitte Lesen.
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