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Produktbild: Vergiss nicht zu tanzen, Hanna

Vergiss nicht zu tanzen, Hanna Roman

54

20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2698

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann & Campe Digital

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2517 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021691

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

2698

Erscheinungsdatum

04.03.2026

Verlag

Hoffmann & Campe Digital

Seitenzahl

576 (Printausgabe)

Dateigröße

2517 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783455021691

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Eine berührende Lebensgeschichte

Bewertung aus Straubenhardt am 14.03.2026

Bewertungsnummer: 3076842

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Übersetzerin Anne findet nach dem Tod ihrer Mutter die niedergeschriebene Geschichte deren Kinder- und Jugendjahre. Eine Kindheit in einem kleinen Dorf in Pommern. Hanna lebt dort mit ihren Eltern, den 3 Brüdern und ihrem geliebten Opa. Die Familie ist zugezogen und gehört zu der Minderheit der Katholiken in dem evangelischen Ort, was zur damaligen Zeit noch nicht ganz einfach war. Trotzdem ist ihr Leben sehr idyllisch. Hannas verbringt viele Stunden abends mit ihrem Opa am Dorfteich, wo sie die Gänse beobachten und ihr tief an Gott gläubiger Opa ihr viele Weisheiten beibringt. Doch auch in diesem abgelegenen, friedlichen Dorf schleicht sich Ende der 1930iger Jahre der Nationalsozialismus ein und verändert das Zusammenleben der Menschen. Später als der Krieg ausbricht, gibt es immer mehr Probleme für Hannas Eltern, die keine Hitleranhänger sind. Da ist die Beeinflussung durch die Hitlerjugend, die Angst um die kleine Schwester, die noch zu der Familie dazu kam und sich langsamer entwickelt als andere Kinder. Mir gefällt an diesem Roman ganz besonders der Schreibstil. Hanna berichtet aus den Augen eines am Anfang des Buches siebenjährigen Kindes, das beobachtet, die Zusammenhänge noch nicht ganz versteht, sehr klug und unvoreingenommen ist. Es hat mich sehr berührt, weil mir meine Mama, mit demselben Geburtsjahr wie Hanna, ihre ganz ähnliche Kindheitsgeschichte in einem Dorf erzählt hat. Von ihren Lehrern, die teilweise Nazis waren, dem BDM und der HJ, vom Leben auf dem Lande, den jungen Männern, die gefallen sind, von dem Einmarsch der fremden Soldaten... Ich finde, es ist der Autorin (bzw. dem Autor ) sehr gut gelungen, die damalige Stimmung und Atmosphäre auf dem Lande aufzufangen. Auch das langsame Zuspitzen der Kriegsgeschehnisse durch Verluste von Vätern und Brüdern, Tiefflieger, Hunger und Angst bis zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches und der Flucht, die Hannas weiteres Leben durch das Trauma ihrer Schuld veränderte. Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, berührend, einfühlsam geschrieben, gut recherchierte Zeitgeschichte und sehr empfehlenswert.

Eine berührende Lebensgeschichte

Bewertung aus Straubenhardt am 14.03.2026
Bewertungsnummer: 3076842
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Übersetzerin Anne findet nach dem Tod ihrer Mutter die niedergeschriebene Geschichte deren Kinder- und Jugendjahre. Eine Kindheit in einem kleinen Dorf in Pommern. Hanna lebt dort mit ihren Eltern, den 3 Brüdern und ihrem geliebten Opa. Die Familie ist zugezogen und gehört zu der Minderheit der Katholiken in dem evangelischen Ort, was zur damaligen Zeit noch nicht ganz einfach war. Trotzdem ist ihr Leben sehr idyllisch. Hannas verbringt viele Stunden abends mit ihrem Opa am Dorfteich, wo sie die Gänse beobachten und ihr tief an Gott gläubiger Opa ihr viele Weisheiten beibringt. Doch auch in diesem abgelegenen, friedlichen Dorf schleicht sich Ende der 1930iger Jahre der Nationalsozialismus ein und verändert das Zusammenleben der Menschen. Später als der Krieg ausbricht, gibt es immer mehr Probleme für Hannas Eltern, die keine Hitleranhänger sind. Da ist die Beeinflussung durch die Hitlerjugend, die Angst um die kleine Schwester, die noch zu der Familie dazu kam und sich langsamer entwickelt als andere Kinder. Mir gefällt an diesem Roman ganz besonders der Schreibstil. Hanna berichtet aus den Augen eines am Anfang des Buches siebenjährigen Kindes, das beobachtet, die Zusammenhänge noch nicht ganz versteht, sehr klug und unvoreingenommen ist. Es hat mich sehr berührt, weil mir meine Mama, mit demselben Geburtsjahr wie Hanna, ihre ganz ähnliche Kindheitsgeschichte in einem Dorf erzählt hat. Von ihren Lehrern, die teilweise Nazis waren, dem BDM und der HJ, vom Leben auf dem Lande, den jungen Männern, die gefallen sind, von dem Einmarsch der fremden Soldaten... Ich finde, es ist der Autorin (bzw. dem Autor ) sehr gut gelungen, die damalige Stimmung und Atmosphäre auf dem Lande aufzufangen. Auch das langsame Zuspitzen der Kriegsgeschehnisse durch Verluste von Vätern und Brüdern, Tiefflieger, Hunger und Angst bis zum Zusammenbruch des Deutschen Reiches und der Flucht, die Hannas weiteres Leben durch das Trauma ihrer Schuld veränderte. Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, berührend, einfühlsam geschrieben, gut recherchierte Zeitgeschichte und sehr empfehlenswert.

Hannas Kindheit

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 12.03.2026

Bewertungsnummer: 3074647

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von den Menschen, die den 2. Weltkrieg als Kind miterlebt haben, gibt es immer weniger. Anfang der 2000er Jahre stirbt Annas Mutter Hanna. Auch sie war ein Kriegskind. Über ihre Kindheit weiß Anna wenig, es lag ein Mantel des Schweigens über diese Zeit. Aber tatsächlich ließen die Erinnerungen Hanna nicht ruhen, und so hat sie kurz vor ihrem Tod ihre Geschichte aufgeschrieben und somit Anna ein Vermächtnis hinterlassen. Hannas katholische Familie siedelte in den 1920er Jahren vom Osnabrücker Land nach Westpommern um. Dort bewirtschafteten sie einen Hof. Hanna wächst in einer liebevollen Familie auf. Sie hat zwei ältere Brüder, einen jüngeren Bruder und später kommt noch das Nesthäkchen Rosa dazu. Rosa ist von Anfang an ein Sorgenkind, doch die Familie kümmert sich rührend um sie. Ein besonders gutes Verhältnis pflegt Hanna zu ihrem Großvater August. Obwohl er nur ein einfacher Mann mit kleiner Schulbildung ist, so verfügt er über ein großes Wissen und schätzt die Lebenssituationen sehr gut ein. Das Leben in dem Dorf ist beschaulich, lediglich die Vorurteile gegenüber den umgesiedelten Katholiken, sorgen im protestantischen Pommern für Diskussionen. Als dann der 2. Weltkrieg ausbricht, spüren auch die Dorfbewohner Veränderungen auf sich zukommen. Die Lehrkräfte an der Schule werden ausgewechselt und der Pfarrer muss gehen. Der NS Gedanke macht sich breit. Hannas Familie kann der Nazi Ideologie nicht abgewinnen, man sorgt sich um Hannas ältere Brüder, denn auch sie werden eingezogen. Auf über 576 Seiten nehmen wir an Hannas Leben teil, welches sehr berührend aus kindlicher Sicht beschrieben wird. Mareike Busch ist das Pseudonym eines Autors. Im Nachwort erwähnt er, dass die Geschichte fiktiv ist, jedoch Erinnerungen seiner Großmutter eingeflossen sind. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch und das Geschriebene bildet die Erfahrungen einer ganzen Generation ab. Damit diese nicht verloren gehen, ist es gut, dass es solche Romane gibt. Auch das bewusste Vergessen von Ereignissen, wird hier zum Ende des Buches ganz deutlich geschildert. Menschlich absolut nachvollziehbar und in vielen Familien so praktiziert. Hannas Erzählungen umfassen fast den ganzen Roman, lediglich Beginn und Ende sind in die 2000er Jahre platziert worden. So gibt es keinen ständigen Wechsel und man kann sich gut auf die Handlung einlassen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, nur mit dem Abschluss hadere ich. Hier ging es mir viel zu schnell, es erscheint mir unrealistisch und wirft Fragen auf.

Hannas Kindheit

Hoelzchen aus Bad Oldesloe am 12.03.2026
Bewertungsnummer: 3074647
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Von den Menschen, die den 2. Weltkrieg als Kind miterlebt haben, gibt es immer weniger. Anfang der 2000er Jahre stirbt Annas Mutter Hanna. Auch sie war ein Kriegskind. Über ihre Kindheit weiß Anna wenig, es lag ein Mantel des Schweigens über diese Zeit. Aber tatsächlich ließen die Erinnerungen Hanna nicht ruhen, und so hat sie kurz vor ihrem Tod ihre Geschichte aufgeschrieben und somit Anna ein Vermächtnis hinterlassen. Hannas katholische Familie siedelte in den 1920er Jahren vom Osnabrücker Land nach Westpommern um. Dort bewirtschafteten sie einen Hof. Hanna wächst in einer liebevollen Familie auf. Sie hat zwei ältere Brüder, einen jüngeren Bruder und später kommt noch das Nesthäkchen Rosa dazu. Rosa ist von Anfang an ein Sorgenkind, doch die Familie kümmert sich rührend um sie. Ein besonders gutes Verhältnis pflegt Hanna zu ihrem Großvater August. Obwohl er nur ein einfacher Mann mit kleiner Schulbildung ist, so verfügt er über ein großes Wissen und schätzt die Lebenssituationen sehr gut ein. Das Leben in dem Dorf ist beschaulich, lediglich die Vorurteile gegenüber den umgesiedelten Katholiken, sorgen im protestantischen Pommern für Diskussionen. Als dann der 2. Weltkrieg ausbricht, spüren auch die Dorfbewohner Veränderungen auf sich zukommen. Die Lehrkräfte an der Schule werden ausgewechselt und der Pfarrer muss gehen. Der NS Gedanke macht sich breit. Hannas Familie kann der Nazi Ideologie nicht abgewinnen, man sorgt sich um Hannas ältere Brüder, denn auch sie werden eingezogen. Auf über 576 Seiten nehmen wir an Hannas Leben teil, welches sehr berührend aus kindlicher Sicht beschrieben wird. Mareike Busch ist das Pseudonym eines Autors. Im Nachwort erwähnt er, dass die Geschichte fiktiv ist, jedoch Erinnerungen seiner Großmutter eingeflossen sind. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch und das Geschriebene bildet die Erfahrungen einer ganzen Generation ab. Damit diese nicht verloren gehen, ist es gut, dass es solche Romane gibt. Auch das bewusste Vergessen von Ereignissen, wird hier zum Ende des Buches ganz deutlich geschildert. Menschlich absolut nachvollziehbar und in vielen Familien so praktiziert. Hannas Erzählungen umfassen fast den ganzen Roman, lediglich Beginn und Ende sind in die 2000er Jahre platziert worden. So gibt es keinen ständigen Wechsel und man kann sich gut auf die Handlung einlassen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, nur mit dem Abschluss hadere ich. Hier ging es mir viel zu schnell, es erscheint mir unrealistisch und wirft Fragen auf.

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Vergiss nicht zu tanzen, Hanna

von Mareike Busch

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