Zwei Jungs, die verbotenerweise ihr Herz aneinander verlieren, und ein Garten, der sie unter der Erde sehen will - Der gefährlich süchtig machende Horror-Bestseller von CG Drews für alle ab 16 Solange Evander denken kann, lebt er wie ein Geist in den vergessenen Winkeln von Hazelthorn Manor. Zu seiner Sicherheit wurden ihm drei eiserne Regeln auferlegt: 1. Verlasse niemals das Anwesen. 2. Betritt niemals den Garten. 3. Und vor allem sei niemals wieder allein mit Laurie. Dabei ist Laurie, der Enkel seines Vormundes, so charmant - von seinem Versuch, Evander umzubringen, mal abgesehen. Als Evanders milliardenschwerer Vormund Byron plötzlich stirbt, erbt Evander dessen Vermögen und das riesige gotische Anwesen. Doch etwas ist faul im Hause Hazelthorn. Evander ist sich sicher, dass Byron ermordet wurde - und Laurie ist der Einzige, der ihm helfen kann, den Mörder zu finden. Und das besser schnell. Denn der verwilderte Garten streckt bereits seine Ranken in Richtung Hazelthorn Manor aus. Und er hat Hunger.
Der neue YA Botanical Dark-Fantasy-Roman von Bestseller-Autor*in CG Drews - für Leser*innen ab 16
Ein unheimlicher Garten, eine herzzerreißend schöne Liebe und ein geheimnisvoller Mord
CG Drews' einzigartig poetische Erzählweise trifft mitten ins Herz
Für alle Fans von »Don't Let The Forest In«, »Das Labyrinth des Fauns« und »Belladonna«
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4.5/5.0
15 Bewertungen
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Fesselnde Dark-Fantasy, die einiges bereithält
Nicoles Bücherwelt am 21.05.2026
Bewertungsnummer: 3145115
Bewertet: eBook (ePUB 3)
HAZELTHORN ist der neue Roman von CG Drews und erzählt eine unheimliche Dark-Fantasy Geschichte, die einige Überraschungen bereithält.
Im Mittelpunkt steht das Anwesen Hazelthorn – ein große, heruntergekommene Villa mit vielen dunklen Ecken, großen Pflanzen und einem riesigen Garten, in dem seltsames vorgeht. Besitzer ist der Milliardär Byron Lennox-Hall – er ist der Vormund des siebzehnjährigen Evander und der Großvater des gleichaltrigen Laurie.
Die Hauptfiguren hier sind die beiden Teenager, die in frühen Kindestagen die besten Freunde waren – bis vor sieben Jahren, denn da hat Laurie versucht, Evander umzubringen.
Seitdem lebt Evander eher wie ein Geist auf Hazelthorn und erlebt die Jahre in einem Dämmerzustand – auch seine Erinnerungen an die damaligen Geschehnisse kommen nur bruchstückhaft zurück.
Als Byron plötzlich stirbt, erbt nicht wie angenommen dessen Enkel Laurie das Vermögen und das riesige Anwesen – sondern dessen Mündel Evander. Doch schnell wird klar, dass auf Hazelthorn etwas nicht stimmt – Evander ist sicher, dass Byron ermordet wurde. Und der Einzige, der ihm helfen kann, das Geheimnis aufzuklären, ist Laurie. Doch die Zeit rennt: Nicht nur die gierige Verwandtschaft ist angereist, sondern auch der Garten regt sich – und dass auf die unheimlichste Weise.
Der Roman ist von Anfang an packend und hat eine düstere Atmosphäre, die sich durch die gesamte Handlung zieht. Der Erzählstil ist flüssig und meist schnell – dazwischen aber auch mit detaillierten Beschreibungen des riesigen Anwesens: Wir bekommen einen guten Einblick in das große, heruntergekommene Haus mit seinen vielen dunklen Ecken und Pflanzen und natürlich in den Garten, der an manchen Stellen eher unscheinbar wirkt, aber dann grausige Geheimnisse enthüllt.
Aber auch die Charaktere sind gut gezeichnet – nach und nach erfahren wir die Geschichte von Evander und Laurie und stoßen auf einiges, das tief in den Erinnerungen vergraben war.
Gut gelungen sind die Schilderungen von einzelnen Gedanken und Momentaufnahmen, die schnörkellos und eindringlich nah geschrieben sind, was sehr zur unheimlichen Atmosphäre beiträgt.
Im Laufe der Handlung gibt es einzelne ruhige Abschnitte, in denen Evander versucht zu verstehen, warum es ihm gesundheitlich so schlecht geht und warum ihm viele Erinnerungen fehlen. Oft wird es dann aber plötzlich rasant - es überschlagen sich die Ereignisse, die oft ziemlich gruselig und auch blutig sind – einiges ist sehr düster und brutal, demensprechend findet man am Anfang des Buches auch eine Triggerwarnung. Body-Horror ist ein zentraler Punkt.
Ab und an wird es manchmal etwas wirr, wo man nicht sicher ist, ob es ein Traum oder Wirklichkeit ist – aber kurz danach gibt es immer wieder überraschende Wendungen, die einen zurück in die Story ziehen.
Mein Fazit: Eine atmosphärische und sehr düstere Geschichte, die einiges bereithält: Eine leise, queere Liebesgeschichte trifft auf Botanical-Horror und Dark Fantasy. Diese Kombination ist CG Drews sehr gut gelungen. Nach und nach werden dunkle Geheimnisse aufgedeckt und fördern Überraschendes zutage – oft wird es rasant und auch mal blutig, atmosphärisch-düster mit interessanten Charakterentwicklungen und detailreich geschilderten Schauplätzen. Außergewöhnlich und sehr lesenswert. Ich vergebe 4,5 Sterne
Wuchernde Finsternis
ReadingFoxy aus Leipzig am 04.06.2026
Bewertungsnummer: 3158422
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Wuchernde Finsternis
Nachdem ich “Don´t let the Forest in” ein wirklich gutes und spannendes Buch war, wollte ich natürlich auch das neueste Buch von CG Drews unbedingt lesen. Auch hier stehen die Botanik und ihre Geheimnisse wieder im Mittelpunkt.
Evander lebt abgeschottet auf dem düsteren Anwesen Hazelthorn Manor und muss sich an strenge Regeln halten. Vor allem soll er den geheimnisvollen Garten meiden. Als sein Vormund Byron überraschend stirbt und Evander dessen Vermögen erbt, beginnt er an einen Mord zu glauben. Gemeinsam mit Laurie macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. Doch während zwischen den beiden verbotene Gefühle wachsen, breitet sich eine unheimliche Bedrohung aus. Der verwilderte Garten.
Es ist ein Buch, das mich lange beschäftigt hat und das ich sicher in einer Zeit nochmal lesen werde. Ich habe das Gefühl, manche kleinen Töne noch nicht ganz entdeckt zu haben. Und das macht das Buch wirklich unglaublich gut. Man malt sich die Gegend aus, was passiert und wie die Protagonisten miteinander umgehen.
Alles passt gut ineinander und auch das verschiedene Themen aufgegriffen werden, lassen sie nahbarer erscheinen und der ein oder andere Leser kann sich mehr verstanden fühlen
Dennoch sollte man sich als Leser bewusst sein, dass es hier nicht um eine Romanze geht und man währenddessen einen Fall löst. Es ist düster, lässt viele Metaphern spielen und man fühlt sich oft selbst ertappt, wie man sich in "klassischen" Denkmustern verliert. CG Drews erschafft ein Setting, das von Beginn an etwas Unheimliches ausstrahlt: ein abgeschottetes, gotisches Anwesen, ein verbotener Garten und eine Vergangenheit, die nie wirklich Ruhe gibt.
Der Horror selbst ist weniger plump als vielmehr organisch und wachsend. Der Garten wird zu einer fast lebendigen Bedrohung, die sich leise ausbreitet und das Gefühl vermittelt, dass die Natur hier nicht harmlos, sondern hungrig ist. Das sorgt für eine beklemmende Grundstimmung, die sich konsequent durch die Handlung zieht.
ISBN: 978-3737375726
Autor: CG Drews
Verlag: Fischer Sauerländer
ET: 29.04.26
Umfang: 400 Seiten
Hazelthorn von C. G. Drews in eine düstere und unheimliche Geschichte voller Geheimnisse.
Alleine das Cover hatte es mir schon angetan.
Evander lebt seit Jahren zurückgezogen auf Hazelthorn und wird von seinem Vormund in ein Zimmer gesperrt und mit Medikamenten ruhig gestellt.Er soll das Zimmer nicht verlassen, er soll sich von Laurie fernhalten, der ihn fast getötet hätte und unter keinen Umständen soll er in den Garten gehen ...
Man taucht sofort in die beklemmende Atmosphäre ein und wird von den ersten Seiten an von den Ereignissen auf Hazelthorn gefesselt.
Ich wollte unbedingt wissen, welche Wahrheit sich hinter Evanders Geschichte verbirgt.
Und natürlich was es mit dem Garten auf sich hat.
Hazelthorn ist intensiv,melancholisch und atmosphärisch, mit queeren Elementen, ein YA Horror Roman der die mich in seinen Bann gezogen hat.
Ein Mord, ein furchterregender Garten, zwei verzweifelte Jungs und mitten drin ein Geheimnis, das vielleicht besser verborgen geblieben wäre.
Laurence und Evander sind wie die Sonne und der Mond. Evander ist seit jeher geprägt….wird getadelt, aber eher als Bürde abgetan, während Laurie ein Rebell ist wie er im Buche steht.
Die beiden haben so ihre Differenzen..ziehen sich aber auch unscheinbar gegenseitig an.
Mich hat „Dont let the Forest in“ schon in Bann genommen und auch diesmal enttäuscht mich CG Drews nicht.
Die Trigger Warnings sollte man aber unbedingt beachten, da diese echt nicht ohne sind.
Ich bin schon gespannt auf die nächste Geschichte!
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