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Produktbild: Spiegelland

Spiegelland Der neue Roman der Autorin von Stromlinien

50

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

6432

Erscheinungsdatum

01.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

7256 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104920795

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

6432

Erscheinungsdatum

01.02.2026

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

7256 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783104920795

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1 Sterne

Atmosphärisch und unvergesslich

Magdalena aus Köln am 08.04.2026

Bewertungsnummer: 3102737

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Da mir Stromlinien schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den neuen Roman von Rebekka Frank gefreut, und wurde nicht enttäuscht. Spiegelland spielt auf drei Zeitebenen, im Mittelpunkt steht Aletta im Moorland im 18. Jahrhundert, ihre Urururenkelin Cato im Jahr 1999 und der 14jährige Elias im Jahr 2025. Der Erzählstrang im 18. Jahrhundert hätte etwas straffer sein können, am meisten hat mich Catos Geschichte gefesselt. Ihr Ehemann ist gewalttätig, er misshandelt sie psychisch und körperlich. Als sie das Haus ihrer Großmutter in Teufelsmoor erbt, beschließt sie eines Nachts, dort mit ihrer Tochter Zuflucht zu suchen. Sie findet einen Job als Reporterin bei der Lokalzeitung, doch ihr Mann ist ihr stets auf den Fersen. Elias ist Catos Enkel, er besucht seine Oma, nachdem bei ihm auf dem Sportplatz alle Sicherungen durchgebrannt sind. Er hat Angst, dass er die gewalttätige Veranlagung seines Großvaters geerbt hatte. Bei Cato findet er Zuflucht und Hilfe. Ich habe das Buch gelesen und gehört, leider enthält das Hörbuch nicht das Nachwort, das Informationen zur Recherche liefert und viele Hintergrundinformationen, unter anderem zum Rechtssystem Ende des 20. Jahrhunderts, als lächerlich geringe Strafen an gewalttätige Ehemänner verhängt wurden. Sowohl das Buch als auch das Hörbuch kann ich sehr empfehlen, sehr gerne vergebe ich fünf Sterne.

Atmosphärisch und unvergesslich

Magdalena aus Köln am 08.04.2026
Bewertungsnummer: 3102737
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Da mir Stromlinien schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich schon sehr auf den neuen Roman von Rebekka Frank gefreut, und wurde nicht enttäuscht. Spiegelland spielt auf drei Zeitebenen, im Mittelpunkt steht Aletta im Moorland im 18. Jahrhundert, ihre Urururenkelin Cato im Jahr 1999 und der 14jährige Elias im Jahr 2025. Der Erzählstrang im 18. Jahrhundert hätte etwas straffer sein können, am meisten hat mich Catos Geschichte gefesselt. Ihr Ehemann ist gewalttätig, er misshandelt sie psychisch und körperlich. Als sie das Haus ihrer Großmutter in Teufelsmoor erbt, beschließt sie eines Nachts, dort mit ihrer Tochter Zuflucht zu suchen. Sie findet einen Job als Reporterin bei der Lokalzeitung, doch ihr Mann ist ihr stets auf den Fersen. Elias ist Catos Enkel, er besucht seine Oma, nachdem bei ihm auf dem Sportplatz alle Sicherungen durchgebrannt sind. Er hat Angst, dass er die gewalttätige Veranlagung seines Großvaters geerbt hatte. Bei Cato findet er Zuflucht und Hilfe. Ich habe das Buch gelesen und gehört, leider enthält das Hörbuch nicht das Nachwort, das Informationen zur Recherche liefert und viele Hintergrundinformationen, unter anderem zum Rechtssystem Ende des 20. Jahrhunderts, als lächerlich geringe Strafen an gewalttätige Ehemänner verhängt wurden. Sowohl das Buch als auch das Hörbuch kann ich sehr empfehlen, sehr gerne vergebe ich fünf Sterne.

Fesselnde Familiengeschichte auf drei Zeitebenen

Bewertung am 15.03.2026

Bewertungsnummer: 3077183

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Buch wird in drei Zeitebenen erzählt. 2025 Elias der sich nach einem Vorfall, total aufgewühlt, zu seiner Oma ins Moor flüchtet um Abstand von den Geschehnissen und seiner Mutter zu haben. 1999 Caro, die das Haus von ihrer, ihr unbekannten Großmutter vererbt bekam und Hals über Kopf mit ihrer 12- jährigen Tochter vor ihren gewalttätigen Ehemann flüchtet. 1756 Aletta, die mit ihren Bruder und ihrer Schwägerin versucht, sich ein eigenes, besseres Leben aufzubauen. Die Geschichte war sehr fesselnd. In jedem Zeitstrang geht es um Gewalt und Unterdrückung von Frauen, also ein sehr emotionales Buch mit sehr starken Charakteren. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und der Wechsel in die verschiedenen Zeiten ist perfekt gelungen. Ich kann das Buch jedem, der Familiengeschichten mag, sehr empfehlen.

Fesselnde Familiengeschichte auf drei Zeitebenen

Bewertung am 15.03.2026
Bewertungsnummer: 3077183
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Das Buch wird in drei Zeitebenen erzählt. 2025 Elias der sich nach einem Vorfall, total aufgewühlt, zu seiner Oma ins Moor flüchtet um Abstand von den Geschehnissen und seiner Mutter zu haben. 1999 Caro, die das Haus von ihrer, ihr unbekannten Großmutter vererbt bekam und Hals über Kopf mit ihrer 12- jährigen Tochter vor ihren gewalttätigen Ehemann flüchtet. 1756 Aletta, die mit ihren Bruder und ihrer Schwägerin versucht, sich ein eigenes, besseres Leben aufzubauen. Die Geschichte war sehr fesselnd. In jedem Zeitstrang geht es um Gewalt und Unterdrückung von Frauen, also ein sehr emotionales Buch mit sehr starken Charakteren. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und der Wechsel in die verschiedenen Zeiten ist perfekt gelungen. Ich kann das Buch jedem, der Familiengeschichten mag, sehr empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

Spiegelland

von Rebekka Frank

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Meinung aus der Buchhandlung

Susanne Krickl

Thalia Wiener Neustadt – Hauptplatz

Zum Portrait

5/5

Missbrauch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat wieder einmal begeistert. Drei Generationen - Drei Frauen wurden misshandelt. Aletta, die um ihre Freiheit kämpft, Cato, die mit ihrer Tochter Kira flüchtet, Elias, der bei einem Fussballspiel schreckliches getan hat, und zu seiner Oma flüchtet. Um alles zu begreifen erfährt Elias von seiner Oma nach und nach ihre Familiengeschichte und warum sie im tiefen Moorland lebt. Ein wirklich gutes Buch. Die Autorin beschreibt einfühlsam und schafft Parallelen zwischen den Generationen.
  • Susanne Krickl
  • Buchhändler/-in

5/5

Missbrauch

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch hat wieder einmal begeistert. Drei Generationen - Drei Frauen wurden misshandelt. Aletta, die um ihre Freiheit kämpft, Cato, die mit ihrer Tochter Kira flüchtet, Elias, der bei einem Fussballspiel schreckliches getan hat, und zu seiner Oma flüchtet. Um alles zu begreifen erfährt Elias von seiner Oma nach und nach ihre Familiengeschichte und warum sie im tiefen Moorland lebt. Ein wirklich gutes Buch. Die Autorin beschreibt einfühlsam und schafft Parallelen zwischen den Generationen.

Magda W.

Thalia Oberwart

Zum Portrait

4/5

Dramatische Familiengeschichte auf drei Zeitebenen – spannend und hochaktuell

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem „Stromlinien“ mich sehr begeistert hat, konnte ich es nicht abwarten, den neuen Roman von Rebekka Frank zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Erneut berührt sie mit einer dramatischen Familiengeschichte, vielen Geheimnissen und „teuflischen“ Schauplätzen. 2025: Elias flüchtet sich in den Sommerferien zu seiner Oma ins Teufelsmoor. Er hat Scheiße gebaut und läuft seiner Verantwortung, seiner Mutter und sich selbst davon. 1999: Catharina, kurz Cato, flüchtet mit ihrer 12-jährigen Tochter Kira vor ihrem Ehemann ins Moor, in das alte Haus ihrer Großmutter, das sie geerbt hat. Endlich hat sie es geschafft auszubrechen – doch sind sie und ihre Tochter nun wirklich sicher? 1756: Aletta folgt ihrem Bruder Carsta ins Moor, dieser hat die Chance bekommen, sich innerhalb eines Jahres ein Haus zu bauen. Gemeinsam mit anderen möchten sie ein neues Dorf gründen. Doch Aletta verlässt dafür ihren Verlobten. Welchen Preis wird sie zahlen müssen? Wie auch schon in „Stromlinien“ beeindruckt mich Rebekka Franks Schreibstil. Die Geschichte ist einnehmend und flüssig geschrieben, die Landschaft und die Natur wirken greifbar. Ich hatte das Gefühl, selbst mit Elias durchs Moor zu radeln, vor dem See zu stehen oder die Kraniche fliegen zu sehen. Kleine Details im Text machen deutlich, dass hier nicht einfach drauflos geschrieben, sondern sich viel überlegt wurde: beispielsweise endet ein Kapitel im Jahr 1999 genauso wie eines 1756 beginnt (die Figuren lauschen; oder ein Gewitter zieht auf). Hier wird mit den Zeitebenen gespielt und man hat das Gefühl, noch näher dran zu sein. Mit einer unleugbaren Dringlichkeit weist die Autorin auf aktuell gesellschaftliche Themen hin: Es geht um das Patriarchat, Femizide, Gewalt und Rollenbilder. Am meisten begeistern konnte mich Alettas Geschichte. Sie ist eine offene, ehrliche Frau, die für sich selbst einsteht. Gerechtigkeit ist ihr wichtig, sie würde niemandem etwas zuleide tun. Trotz der schweren Arbeit im Moor, der Dauerfeuchtigkeit, der Kälte ... folgt sie ihrem Bruder und möchte an der Entstehung des Dorfes mitwirken. Ich wusste bisher nichts über Moorbauern, die Arbeit mit dem Torf und die Dörfer Heudorf und Breddorf. Die Tätigkeiten damals wirken beim Lesen so weit weg ... was umso faszinierender und lehrreicher war. Die Liebesgeschichte zwischen Aletta und Krischan war zart und authentisch. Die beiden haben sich ganz langsam angenähert und viele Gespräche geführt. Männer und Frauen sollten sich die zwei als Vorbild nehmen: So funktionieren Kommunikation und Beziehung und es wirkte beim Lesen so leicht. Am wenigsten begeistern konnte mich die aktuelle Zeitebene, 2025. Das liegt einerseits daran, dass die Kapitel sehr kurz waren und ich Elias dadurch nicht richtig kennenlernen konnte, und andererseits daran, dass ich ständig das Gefühl hatte, eine Influencerin auf Instagram würde mich darauf hinweisen, wie man sich politisch korrekt verhält. Mir war die Ebene zu belehrend, ich verstehe aber, dass sie im Gesamtkontext wichtig war, um die Geschehnisse einzuordnen und zu kommentieren. Ich war eigentlich ständig schockiert, wie viel in der Beziehung zwischen Männern und Frauen schiefläuft, wie leicht man(n) gewalttätig wird, was Männer von Frauen erwarten und nicht erwarten – und das quer über alle Zeiten hinweg. Mir hat das Buch aber auch gezeigt, dass auch Frauen oft nur Schlechtes über Männer denken, was ich ebenso als Problem ansehe. Sich nicht als etwas Besseres sehen, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, ehrlich sein, miteinander statt gegeneinander. Das sollte das Ziel sein, daran müssen wir alle arbeiten. Rebekka Frank hat nicht nur einen Roman über eine bestimmte Familie geschrieben, sondern einen Roman über unsere Gesellschaft, der uns alle angeht. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne in unterschiedliche Zeiten eintaucht, gut recherchierte Geschichten liest, Familiengeheimnisse entdecken und zum Nachdenken angeregt werden möchte.
  • Magda W.
  • Buchhändler/-in

4/5

Dramatische Familiengeschichte auf drei Zeitebenen – spannend und hochaktuell

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nachdem „Stromlinien“ mich sehr begeistert hat, konnte ich es nicht abwarten, den neuen Roman von Rebekka Frank zu lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht: Erneut berührt sie mit einer dramatischen Familiengeschichte, vielen Geheimnissen und „teuflischen“ Schauplätzen. 2025: Elias flüchtet sich in den Sommerferien zu seiner Oma ins Teufelsmoor. Er hat Scheiße gebaut und läuft seiner Verantwortung, seiner Mutter und sich selbst davon. 1999: Catharina, kurz Cato, flüchtet mit ihrer 12-jährigen Tochter Kira vor ihrem Ehemann ins Moor, in das alte Haus ihrer Großmutter, das sie geerbt hat. Endlich hat sie es geschafft auszubrechen – doch sind sie und ihre Tochter nun wirklich sicher? 1756: Aletta folgt ihrem Bruder Carsta ins Moor, dieser hat die Chance bekommen, sich innerhalb eines Jahres ein Haus zu bauen. Gemeinsam mit anderen möchten sie ein neues Dorf gründen. Doch Aletta verlässt dafür ihren Verlobten. Welchen Preis wird sie zahlen müssen? Wie auch schon in „Stromlinien“ beeindruckt mich Rebekka Franks Schreibstil. Die Geschichte ist einnehmend und flüssig geschrieben, die Landschaft und die Natur wirken greifbar. Ich hatte das Gefühl, selbst mit Elias durchs Moor zu radeln, vor dem See zu stehen oder die Kraniche fliegen zu sehen. Kleine Details im Text machen deutlich, dass hier nicht einfach drauflos geschrieben, sondern sich viel überlegt wurde: beispielsweise endet ein Kapitel im Jahr 1999 genauso wie eines 1756 beginnt (die Figuren lauschen; oder ein Gewitter zieht auf). Hier wird mit den Zeitebenen gespielt und man hat das Gefühl, noch näher dran zu sein. Mit einer unleugbaren Dringlichkeit weist die Autorin auf aktuell gesellschaftliche Themen hin: Es geht um das Patriarchat, Femizide, Gewalt und Rollenbilder. Am meisten begeistern konnte mich Alettas Geschichte. Sie ist eine offene, ehrliche Frau, die für sich selbst einsteht. Gerechtigkeit ist ihr wichtig, sie würde niemandem etwas zuleide tun. Trotz der schweren Arbeit im Moor, der Dauerfeuchtigkeit, der Kälte ... folgt sie ihrem Bruder und möchte an der Entstehung des Dorfes mitwirken. Ich wusste bisher nichts über Moorbauern, die Arbeit mit dem Torf und die Dörfer Heudorf und Breddorf. Die Tätigkeiten damals wirken beim Lesen so weit weg ... was umso faszinierender und lehrreicher war. Die Liebesgeschichte zwischen Aletta und Krischan war zart und authentisch. Die beiden haben sich ganz langsam angenähert und viele Gespräche geführt. Männer und Frauen sollten sich die zwei als Vorbild nehmen: So funktionieren Kommunikation und Beziehung und es wirkte beim Lesen so leicht. Am wenigsten begeistern konnte mich die aktuelle Zeitebene, 2025. Das liegt einerseits daran, dass die Kapitel sehr kurz waren und ich Elias dadurch nicht richtig kennenlernen konnte, und andererseits daran, dass ich ständig das Gefühl hatte, eine Influencerin auf Instagram würde mich darauf hinweisen, wie man sich politisch korrekt verhält. Mir war die Ebene zu belehrend, ich verstehe aber, dass sie im Gesamtkontext wichtig war, um die Geschehnisse einzuordnen und zu kommentieren. Ich war eigentlich ständig schockiert, wie viel in der Beziehung zwischen Männern und Frauen schiefläuft, wie leicht man(n) gewalttätig wird, was Männer von Frauen erwarten und nicht erwarten – und das quer über alle Zeiten hinweg. Mir hat das Buch aber auch gezeigt, dass auch Frauen oft nur Schlechtes über Männer denken, was ich ebenso als Problem ansehe. Sich nicht als etwas Besseres sehen, auf Augenhöhe miteinander kommunizieren, ehrlich sein, miteinander statt gegeneinander. Das sollte das Ziel sein, daran müssen wir alle arbeiten. Rebekka Frank hat nicht nur einen Roman über eine bestimmte Familie geschrieben, sondern einen Roman über unsere Gesellschaft, der uns alle angeht. Ich empfehle das Buch jedem, der gerne in unterschiedliche Zeiten eintaucht, gut recherchierte Geschichten liest, Familiengeheimnisse entdecken und zum Nachdenken angeregt werden möchte.

Meinung aus der Buchhandlung

Spiegelland

von Rebekka Frank

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