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2006. Sommermärchen des Jahrhunderts

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Die Werkstatt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,4 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Silbergrau / Elfenbein

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7307-0795-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Abbildungen

Illustrationen, nicht spezifiziert

Verlag

Die Werkstatt

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,8/14,6/2,4 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Silbergrau / Elfenbein

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7307-0795-1

Herstelleradresse

Die Werkstatt GmbH
Siekerwall 21
33602 Bielefeld
DE

Email: info@werkstatt-verlag.de

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Zurück in den Sommer der unvergessen bleiben wird

Nirvia aus Osterholz-Scharmbeck am 23.04.2026

Bewertungsnummer: 3118274

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ehrlich: Das Buch „2006 – Sommermärchen des Jahrhunderts“ hat mich richtig überrascht. Ich dachte zuerst, es wäre ein typisches Fußballbuch mit vielen bunten Bildern. Am Ende sind es gar nicht so viele Fotos – und sie sind auch nur in Schwarz-Weiß. Schade, denn in Farbe hätten sie die Stimmung von damals noch stärker rübergebracht. Trotzdem passen die Bilder gut und wecken sofort Erinnerungen. Was mich aber wirklich gepackt hat: Man erlebt das Jahr 2006 fast so, als würde man in ein altes Tagebuch schauen. Tim Frohwein erzählt alles Tag für Tag, und dadurch fühlt man sich total zurückversetzt. Ich hatte beim Lesen ständig dieses „Ach ja, stimmt, das war ja auch damals“-Gefühl. Viele Momente kamen wieder hoch, an die ich ewig nicht gedacht hatte. Das Buch zeigt aber nicht nur die schönen Seiten. Es erinnert auch daran, wie skeptisch und müde Deutschland vor der WM war. Die schlechte Stimmung, die Kritik an Klinsmann, die politischen Themen – all das gehört eben auch zu diesem Jahr. Und genau das macht das Buch so spannend: Es zeigt, wie aus einem eher grauen Gefühl plötzlich dieser unglaubliche Sommer wurde, der uns alle mitgerissen hat. Besonders gut gefällt mir, dass Frohwein nicht nur über Fußball schreibt. Er holt auch Politik, Medien, Musik und Alltagskultur mit rein. Dadurch merkt man erst, wie viel damals gleichzeitig passiert ist. Und trotzdem bleibt alles leicht verständlich und nahbar. Während der WM beschreibt er dieses besondere „Flimmern“ in der Luft – dieses Wir-Gefühl, das man kaum erklären kann, aber sofort wieder spürt. Die Fanmeilen, die Grillabende, die Fahnen, die gute Laune überall. Und gleichzeitig vergisst er nicht die ernsten Themen, die damals im Hintergrund liefen. Das macht das Ganze sehr ehrlich. Ich habe beim Lesen richtig mit meinem Mann in Erinnerungen geschwelgt. Und ich konnte meinem Sohn endlich erklären, warum dieser Sommer für uns so besonders war. Kaum zu glauben, dass das schon 20 Jahre her ist. Mein Fazit: Das Buch ist nicht nur etwas für Fußballfans. Es ist für alle, die diesen Sommer erlebt haben – oder verstehen wollen, warum er so besonders war. Es ist emotional, aber trotzdem sachlich. Es ist Erinnerung, Zeitreise und Geschichte in einem. Und es bringt dieses Sommermärchen noch einmal zum Leuchten.

Zurück in den Sommer der unvergessen bleiben wird

Nirvia aus Osterholz-Scharmbeck am 23.04.2026
Bewertungsnummer: 3118274
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ganz ehrlich: Das Buch „2006 – Sommermärchen des Jahrhunderts“ hat mich richtig überrascht. Ich dachte zuerst, es wäre ein typisches Fußballbuch mit vielen bunten Bildern. Am Ende sind es gar nicht so viele Fotos – und sie sind auch nur in Schwarz-Weiß. Schade, denn in Farbe hätten sie die Stimmung von damals noch stärker rübergebracht. Trotzdem passen die Bilder gut und wecken sofort Erinnerungen. Was mich aber wirklich gepackt hat: Man erlebt das Jahr 2006 fast so, als würde man in ein altes Tagebuch schauen. Tim Frohwein erzählt alles Tag für Tag, und dadurch fühlt man sich total zurückversetzt. Ich hatte beim Lesen ständig dieses „Ach ja, stimmt, das war ja auch damals“-Gefühl. Viele Momente kamen wieder hoch, an die ich ewig nicht gedacht hatte. Das Buch zeigt aber nicht nur die schönen Seiten. Es erinnert auch daran, wie skeptisch und müde Deutschland vor der WM war. Die schlechte Stimmung, die Kritik an Klinsmann, die politischen Themen – all das gehört eben auch zu diesem Jahr. Und genau das macht das Buch so spannend: Es zeigt, wie aus einem eher grauen Gefühl plötzlich dieser unglaubliche Sommer wurde, der uns alle mitgerissen hat. Besonders gut gefällt mir, dass Frohwein nicht nur über Fußball schreibt. Er holt auch Politik, Medien, Musik und Alltagskultur mit rein. Dadurch merkt man erst, wie viel damals gleichzeitig passiert ist. Und trotzdem bleibt alles leicht verständlich und nahbar. Während der WM beschreibt er dieses besondere „Flimmern“ in der Luft – dieses Wir-Gefühl, das man kaum erklären kann, aber sofort wieder spürt. Die Fanmeilen, die Grillabende, die Fahnen, die gute Laune überall. Und gleichzeitig vergisst er nicht die ernsten Themen, die damals im Hintergrund liefen. Das macht das Ganze sehr ehrlich. Ich habe beim Lesen richtig mit meinem Mann in Erinnerungen geschwelgt. Und ich konnte meinem Sohn endlich erklären, warum dieser Sommer für uns so besonders war. Kaum zu glauben, dass das schon 20 Jahre her ist. Mein Fazit: Das Buch ist nicht nur etwas für Fußballfans. Es ist für alle, die diesen Sommer erlebt haben – oder verstehen wollen, warum er so besonders war. Es ist emotional, aber trotzdem sachlich. Es ist Erinnerung, Zeitreise und Geschichte in einem. Und es bringt dieses Sommermärchen noch einmal zum Leuchten.

Sommermärchen des Jahrhunderts: Zwischen Nostalgie-Rausch und Realitätsschock

Bewertung am 14.04.2026

Bewertungsnummer: 3108865

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tim Frohweins Werk "2006. Sommermärchen des Jahrhunderts" ist weit mehr als eine bloße Sportchronik. Es ist eine intellektuelle Zeitreise, die den Leser zwei Jahrzehnte zurückversetzt – in ein Jahr, das Deutschland nicht nur sportlich, sondern vor allem gesellschaftlich und identitär neu definiert hat. Tim Frohwein nutzt ein collagenartiges Tagebuchformat, das den Fußball meisterhaft in das globale und nationale Gefüge einbettet und somit zu einem Mosaik des Jahrhunderts macht. Die Stärke des Buches liegt in der chronologischen Verzahnung. Die Aspekte lassen sich in drei Phasen unterteilen: 1. Der Realitätsschock: Die ersten Kapitel führen uns zurück in eine Zeit der tiefen Skepsis – unser Land befand sich in einem emotionalen Winter. Frohwein erinnert an die „WM-Depression“ nach dem 1:4-Debakel gegen Italien im März und die massive Ablehnung gegenüber Jürgen Klinsmann. Man spürt förmlich die starke Skepsis gegenüber Jürgen Klinsmann, die heute oft vergessen wird. Besonders wertvoll ist hier der Mut des Autors zu harten Kontrasten. Während Hochglanzkampagnen wie „Du bist Deutschland“ Optimismus predigten, konfrontiert uns Frohwein mit dem Brandbrief der Rütli-Schule oder der Vogelgrippe. Dieser Bruch zeigt, dass 2006 nicht nur aus „Schwarz-Rot-Gold-Partys“ bestand, sondern ein Jahr tiefgreifender sozialer Brüche war. Von der Wahl Angela Merkels bis hin zur Geburtsstunde von Twitter – Frohwein weckt Erinnerungen an Details, die das Lebensgefühl dieser Zeit prägten. 2. Das Reform-Beben: In der Vorbereitungsphase zoomt der Autor auf die strukturellen Umbrüche. Die Torwart-Debatte zwischen Kahn und Lehmann wird zum Psychogramm einer Nation. Frohwein analysiert messerscharf, wie Klinsmanns US-geprägte Management-Methoden den verkrusteten DFB aufbrachen. Die Situation entsprach einem „Kampf“, in welchem Klinsmann gegen das Establishment anging. Parallel dazu fängt er kuriose Zeitgeist-Momente ein – vom Maskottchen-Spott um Goleo VI bis hin zum tragikomischen Schicksal des Problembären Bruno. 3. Der Rausch und seine Reflexion: Während der WM gelingt es Frohwein, das „Flimmern“ der Junitage einzufangen. Er beschreibt die „Geburt von Schland“ und das neue Wir-Gefühl auf den Fanmeilen, ohne dabei die „rosarote Brille“ aufzusetzen. Er thematisiert die politische Instrumentalisierung durch die Ära Merkel ebenso wie die dunklen Schatten, etwa die damals unerkannte NSU-Mordserie. Das Finale mit Zidanes Kopfstoß wird schließlich als das erste große „Sport-Meme“ der Digitalgeschichte gedeutet – ein brillanter Brückenschlag in unsere heutige Zeit. Sein Schreibstil ist nahbar, lebendig und angenehm unprätentiös. Frohwein schreibt als Beobachter, der durch die Einbindung von Zeitzeugen (z. B. Philipp Lahm) und soziologischen Studien (z. B. zur Integration) eine beeindruckende Tiefe erreicht. Die chronologischen und scannbaren Abschnitte machen das Werk zu einer kurzweiligen, aber dennoch gehaltvollen Lektüre, in welcher auch einige Originalfotos in schwarz-weiß zu finden sind. Fazit: „2006: Sommermärchen des Jahrhunderts“ ist eine Pflichtlektüre für Nostalgiker und Analytiker und gleichzeitig ein faszinierendes Dokument der Transformation. Wer verstehen will, wie aus einem skeptischen, krisengebeutelten Land dieser „rauschhafte Sommer“ entstehen konnte, findet hier die Antworten. Tim Frohwein beweist: Fußball ist nie „nur ein Spiel“, sondern ein Spiegel der Gesellschaft. Das Buch ist ein Standardwerk für alle, die das Gefühl von damals noch einmal durchleben wollen – mit dem Wissen von heute und dem Tiefgang eines Soziologen.

Sommermärchen des Jahrhunderts: Zwischen Nostalgie-Rausch und Realitätsschock

Bewertung am 14.04.2026
Bewertungsnummer: 3108865
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tim Frohweins Werk "2006. Sommermärchen des Jahrhunderts" ist weit mehr als eine bloße Sportchronik. Es ist eine intellektuelle Zeitreise, die den Leser zwei Jahrzehnte zurückversetzt – in ein Jahr, das Deutschland nicht nur sportlich, sondern vor allem gesellschaftlich und identitär neu definiert hat. Tim Frohwein nutzt ein collagenartiges Tagebuchformat, das den Fußball meisterhaft in das globale und nationale Gefüge einbettet und somit zu einem Mosaik des Jahrhunderts macht. Die Stärke des Buches liegt in der chronologischen Verzahnung. Die Aspekte lassen sich in drei Phasen unterteilen: 1. Der Realitätsschock: Die ersten Kapitel führen uns zurück in eine Zeit der tiefen Skepsis – unser Land befand sich in einem emotionalen Winter. Frohwein erinnert an die „WM-Depression“ nach dem 1:4-Debakel gegen Italien im März und die massive Ablehnung gegenüber Jürgen Klinsmann. Man spürt förmlich die starke Skepsis gegenüber Jürgen Klinsmann, die heute oft vergessen wird. Besonders wertvoll ist hier der Mut des Autors zu harten Kontrasten. Während Hochglanzkampagnen wie „Du bist Deutschland“ Optimismus predigten, konfrontiert uns Frohwein mit dem Brandbrief der Rütli-Schule oder der Vogelgrippe. Dieser Bruch zeigt, dass 2006 nicht nur aus „Schwarz-Rot-Gold-Partys“ bestand, sondern ein Jahr tiefgreifender sozialer Brüche war. Von der Wahl Angela Merkels bis hin zur Geburtsstunde von Twitter – Frohwein weckt Erinnerungen an Details, die das Lebensgefühl dieser Zeit prägten. 2. Das Reform-Beben: In der Vorbereitungsphase zoomt der Autor auf die strukturellen Umbrüche. Die Torwart-Debatte zwischen Kahn und Lehmann wird zum Psychogramm einer Nation. Frohwein analysiert messerscharf, wie Klinsmanns US-geprägte Management-Methoden den verkrusteten DFB aufbrachen. Die Situation entsprach einem „Kampf“, in welchem Klinsmann gegen das Establishment anging. Parallel dazu fängt er kuriose Zeitgeist-Momente ein – vom Maskottchen-Spott um Goleo VI bis hin zum tragikomischen Schicksal des Problembären Bruno. 3. Der Rausch und seine Reflexion: Während der WM gelingt es Frohwein, das „Flimmern“ der Junitage einzufangen. Er beschreibt die „Geburt von Schland“ und das neue Wir-Gefühl auf den Fanmeilen, ohne dabei die „rosarote Brille“ aufzusetzen. Er thematisiert die politische Instrumentalisierung durch die Ära Merkel ebenso wie die dunklen Schatten, etwa die damals unerkannte NSU-Mordserie. Das Finale mit Zidanes Kopfstoß wird schließlich als das erste große „Sport-Meme“ der Digitalgeschichte gedeutet – ein brillanter Brückenschlag in unsere heutige Zeit. Sein Schreibstil ist nahbar, lebendig und angenehm unprätentiös. Frohwein schreibt als Beobachter, der durch die Einbindung von Zeitzeugen (z. B. Philipp Lahm) und soziologischen Studien (z. B. zur Integration) eine beeindruckende Tiefe erreicht. Die chronologischen und scannbaren Abschnitte machen das Werk zu einer kurzweiligen, aber dennoch gehaltvollen Lektüre, in welcher auch einige Originalfotos in schwarz-weiß zu finden sind. Fazit: „2006: Sommermärchen des Jahrhunderts“ ist eine Pflichtlektüre für Nostalgiker und Analytiker und gleichzeitig ein faszinierendes Dokument der Transformation. Wer verstehen will, wie aus einem skeptischen, krisengebeutelten Land dieser „rauschhafte Sommer“ entstehen konnte, findet hier die Antworten. Tim Frohwein beweist: Fußball ist nie „nur ein Spiel“, sondern ein Spiegel der Gesellschaft. Das Buch ist ein Standardwerk für alle, die das Gefühl von damals noch einmal durchleben wollen – mit dem Wissen von heute und dem Tiefgang eines Soziologen.

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