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Hamed Abdel-Samad

1. Was darf Israel?

Was darf Israel? Ein Streit

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Mathias Grimm + weitere

Spieldauer

3 Stunden und 45 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

15

Verlag

ABOD von RBmedia Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783691280852

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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3 Stunden und 45 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

16.10.2025

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Fassung

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Medium

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15

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Sprache

Deutsch

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9783691280852

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Der unterschiedliche Blick auf die Lage im Nahen Osten

Tschy am 22.09.2025

Bewertungsnummer: 2604139

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel führen in einem Briefwechsel, bei dem keine Hand vor den Mund genommen wird, auf Augenhöhe über die Lage im Nahen Osten durch. Immer wieder greifen Beide den Standpunkt des anderen Mannes auf und zeigen warum dieser falsch oder nicht ganz korrekt ist. Ich habe sehr viel gelernt in diesem Briefwechsel, der mich sehr berührt hat. Es geht nicht nur um die schwierige aktuelle Lage, sondern auch um die Geschichte der Juden und die Gründung des Staates Israels. Auch wird die ‚alte‘ Bundesregierung und ihre Haltung zum Konflikt sehr kritisch hinterfragt. Mir hat das Format mit dem Briefwechsel sehr gut gefallen, ja es gab harte Worte, aber es wurde nie ausfallend wie leider so oft in einer Talk Show und man hatte die Gelegenheit auch noch mal zur Meinung der anderen Person zurückzublättern. Ein tolles und sehr gelungenes Format für eines der schwierigsten aktuellen Themen!

Der unterschiedliche Blick auf die Lage im Nahen Osten

Tschy am 22.09.2025
Bewertungsnummer: 2604139
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel führen in einem Briefwechsel, bei dem keine Hand vor den Mund genommen wird, auf Augenhöhe über die Lage im Nahen Osten durch. Immer wieder greifen Beide den Standpunkt des anderen Mannes auf und zeigen warum dieser falsch oder nicht ganz korrekt ist. Ich habe sehr viel gelernt in diesem Briefwechsel, der mich sehr berührt hat. Es geht nicht nur um die schwierige aktuelle Lage, sondern auch um die Geschichte der Juden und die Gründung des Staates Israels. Auch wird die ‚alte‘ Bundesregierung und ihre Haltung zum Konflikt sehr kritisch hinterfragt. Mir hat das Format mit dem Briefwechsel sehr gut gefallen, ja es gab harte Worte, aber es wurde nie ausfallend wie leider so oft in einer Talk Show und man hatte die Gelegenheit auch noch mal zur Meinung der anderen Person zurückzublättern. Ein tolles und sehr gelungenes Format für eines der schwierigsten aktuellen Themen!

verhärtete Fronten

Bewertung am 22.12.2025

Bewertungsnummer: 2683043

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe in meinen Briefen versucht, dich zu einem Perspektivwechsel zu bewegen. Doch du verbarrikadierst dich hinter israelischen Nationalmythen, die selbst von vielen israelischen Historikern und Intellektuellen längst als gefährlich angesehen werden. Und doch: Auch du hast mich zum Umdenken gebracht. Besonders die Geschichte deiner Mutter und ihrer Flucht aus Teheran hat mich tief berührt. Ich glaube, ich kann sie besser verstehen als dich." Die zitierte Passage steht exemplarisch für den Briefwechsel: ein weitgehend unversöhnlicher Dialog, teilweise geprägt von Strohmännern und gegenseitigen Missverständnissen. Aber, wie am Ende erwähnt wird, ist ein solch harter Schlagabtausch in Briefform immer noch besser als das übliche Abgleiten in wütende Social-Media-Posts. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion um den Genozid-Begriff am Anfang: auf der einen Seite seine historische und emotionale Sensibilität aus jüdischer Perspektive, auf der anderen der Hinweis darauf, dass Genozid mit Sprache beginnt - mit Entmenschlichung, wie sie von einigen israelischen Politikern betrieben wird. Danach entfernen sich die Autoren leider zunehmend voneinander, als sich die Debatte auf den historischen Hintergrund des Konflikts und den israelischen Angriff auf den Iran ausweitet.

verhärtete Fronten

Bewertung am 22.12.2025
Bewertungsnummer: 2683043
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe in meinen Briefen versucht, dich zu einem Perspektivwechsel zu bewegen. Doch du verbarrikadierst dich hinter israelischen Nationalmythen, die selbst von vielen israelischen Historikern und Intellektuellen längst als gefährlich angesehen werden. Und doch: Auch du hast mich zum Umdenken gebracht. Besonders die Geschichte deiner Mutter und ihrer Flucht aus Teheran hat mich tief berührt. Ich glaube, ich kann sie besser verstehen als dich." Die zitierte Passage steht exemplarisch für den Briefwechsel: ein weitgehend unversöhnlicher Dialog, teilweise geprägt von Strohmännern und gegenseitigen Missverständnissen. Aber, wie am Ende erwähnt wird, ist ein solch harter Schlagabtausch in Briefform immer noch besser als das übliche Abgleiten in wütende Social-Media-Posts. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion um den Genozid-Begriff am Anfang: auf der einen Seite seine historische und emotionale Sensibilität aus jüdischer Perspektive, auf der anderen der Hinweis darauf, dass Genozid mit Sprache beginnt - mit Entmenschlichung, wie sie von einigen israelischen Politikern betrieben wird. Danach entfernen sich die Autoren leider zunehmend voneinander, als sich die Debatte auf den historischen Hintergrund des Konflikts und den israelischen Angriff auf den Iran ausweitet.

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