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Was darf Israel? Ein Streit | Zur aktuellen Krise in Nahost

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Rezension

Ein Dokument der enormen Spannung. (...) Wer das Buch gelesen hat, versteht am Ende beide Seiten besser und wünscht sich mehr Räume, in denen so gestritten werden darf. ("zeit.de")
Ein Konsens entsteht in dem Buch nicht. Doch gerade der Streit selbst wird zum Gewinn: klar, scharf, stets von Respekt getragen. ("Neue Zürcher Zeitung")
Der Dialog ist anregend und wertschätzend. Sie nehmen sich den Raum, der in der aktuellen Kultur fehlt, nämlich sachlich zu diskutieren. ("Extrablatt, Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur")
Das Buch ist keine leichte Lektüre. Es ist schmerzhaft, es tut weh. Aber es macht auch klar: Wer streitet, muss nicht den anderen zerstören. Man kann im Streit beieinanderbleiben, ohne die Differenzen zu übertünchen. Das ist eine Zumutung – aber eine, die unserer demokratischen Kultur guttut. ("chrismon.de")
Das Wohltuende am Streit dieser Freunde ist das hermeneutische Wohlwollen, das den Briefwechsel trägt: Es gibt hier kein taktisches Missverstehen, kein eifriges Fahnden nach Ausrutschern und angreifbaren Fehlern. (...) Umwerfend ist das Gespräch der Freunde, wenn es um Schmerz geht, um die eigene Mitgenommenheit. ("spiegel.de")
Für alle, die konträre Standpunkte argumentativ nachvollziehen und die sich eine eigene Meinung bilden möchten, ist die Lektüre dieses Buches geradezu ein Muss! ("Lehrerbibliothek.de")
Ein mutiges Buch. ("Die Zeit")
Ein hellsichtiger Dialog. ("Der Tagesspiegel")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/2,2 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28526-1

Rezension

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.09.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

19,2/11,6/2,2 cm

Gewicht

229 g

Farbe

Rost / Lichtgrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28526-1

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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verhärtete Fronten

Bewertung am 22.12.2025

Bewertungsnummer: 2683043

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe in meinen Briefen versucht, dich zu einem Perspektivwechsel zu bewegen. Doch du verbarrikadierst dich hinter israelischen Nationalmythen, die selbst von vielen israelischen Historikern und Intellektuellen längst als gefährlich angesehen werden. Und doch: Auch du hast mich zum Umdenken gebracht. Besonders die Geschichte deiner Mutter und ihrer Flucht aus Teheran hat mich tief berührt. Ich glaube, ich kann sie besser verstehen als dich." Die zitierte Passage steht exemplarisch für den Briefwechsel: ein weitgehend unversöhnlicher Dialog, teilweise geprägt von Strohmännern und gegenseitigen Missverständnissen. Aber, wie am Ende erwähnt wird, ist ein solch harter Schlagabtausch in Briefform immer noch besser als das übliche Abgleiten in wütende Social-Media-Posts. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion um den Genozid-Begriff am Anfang: auf der einen Seite seine historische und emotionale Sensibilität aus jüdischer Perspektive, auf der anderen der Hinweis darauf, dass Genozid mit Sprache beginnt - mit Entmenschlichung, wie sie von einigen israelischen Politikern betrieben wird. Danach entfernen sich die Autoren leider zunehmend voneinander, als sich die Debatte auf den historischen Hintergrund des Konflikts und den israelischen Angriff auf den Iran ausweitet.

verhärtete Fronten

Bewertung am 22.12.2025
Bewertungsnummer: 2683043
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich habe in meinen Briefen versucht, dich zu einem Perspektivwechsel zu bewegen. Doch du verbarrikadierst dich hinter israelischen Nationalmythen, die selbst von vielen israelischen Historikern und Intellektuellen längst als gefährlich angesehen werden. Und doch: Auch du hast mich zum Umdenken gebracht. Besonders die Geschichte deiner Mutter und ihrer Flucht aus Teheran hat mich tief berührt. Ich glaube, ich kann sie besser verstehen als dich." Die zitierte Passage steht exemplarisch für den Briefwechsel: ein weitgehend unversöhnlicher Dialog, teilweise geprägt von Strohmännern und gegenseitigen Missverständnissen. Aber, wie am Ende erwähnt wird, ist ein solch harter Schlagabtausch in Briefform immer noch besser als das übliche Abgleiten in wütende Social-Media-Posts. Besonders aufschlussreich ist die Diskussion um den Genozid-Begriff am Anfang: auf der einen Seite seine historische und emotionale Sensibilität aus jüdischer Perspektive, auf der anderen der Hinweis darauf, dass Genozid mit Sprache beginnt - mit Entmenschlichung, wie sie von einigen israelischen Politikern betrieben wird. Danach entfernen sich die Autoren leider zunehmend voneinander, als sich die Debatte auf den historischen Hintergrund des Konflikts und den israelischen Angriff auf den Iran ausweitet.

Der unterschiedliche Blick auf die Lage im Nahen Osten

Tschy am 22.09.2025

Bewertungsnummer: 2604139

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel führen in einem Briefwechsel, bei dem keine Hand vor den Mund genommen wird, auf Augenhöhe über die Lage im Nahen Osten durch. Immer wieder greifen Beide den Standpunkt des anderen Mannes auf und zeigen warum dieser falsch oder nicht ganz korrekt ist. Ich habe sehr viel gelernt in diesem Briefwechsel, der mich sehr berührt hat. Es geht nicht nur um die schwierige aktuelle Lage, sondern auch um die Geschichte der Juden und die Gründung des Staates Israels. Auch wird die ‚alte‘ Bundesregierung und ihre Haltung zum Konflikt sehr kritisch hinterfragt. Mir hat das Format mit dem Briefwechsel sehr gut gefallen, ja es gab harte Worte, aber es wurde nie ausfallend wie leider so oft in einer Talk Show und man hatte die Gelegenheit auch noch mal zur Meinung der anderen Person zurückzublättern. Ein tolles und sehr gelungenes Format für eines der schwierigsten aktuellen Themen!

Der unterschiedliche Blick auf die Lage im Nahen Osten

Tschy am 22.09.2025
Bewertungsnummer: 2604139
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hamed Abdel-Samad und Philipp Peyman Engel führen in einem Briefwechsel, bei dem keine Hand vor den Mund genommen wird, auf Augenhöhe über die Lage im Nahen Osten durch. Immer wieder greifen Beide den Standpunkt des anderen Mannes auf und zeigen warum dieser falsch oder nicht ganz korrekt ist. Ich habe sehr viel gelernt in diesem Briefwechsel, der mich sehr berührt hat. Es geht nicht nur um die schwierige aktuelle Lage, sondern auch um die Geschichte der Juden und die Gründung des Staates Israels. Auch wird die ‚alte‘ Bundesregierung und ihre Haltung zum Konflikt sehr kritisch hinterfragt. Mir hat das Format mit dem Briefwechsel sehr gut gefallen, ja es gab harte Worte, aber es wurde nie ausfallend wie leider so oft in einer Talk Show und man hatte die Gelegenheit auch noch mal zur Meinung der anderen Person zurückzublättern. Ein tolles und sehr gelungenes Format für eines der schwierigsten aktuellen Themen!

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von Hamed Abdel-Samad, Philipp Peyman Engel

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