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The Artist Die Farben des Lichts. Roman | Ein mitreißender Roman über eine junge Malerin. Ein wundervoller Sommerroman in der Provence, um 1920 – leidenschaftlich, provokativ und inspirierend

183

25,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1554

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/14,6/4,3 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Kaffee / Mint

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28544-5

Beschreibung

Rezension

Dieser Roman ist sinnlich geschrieben, er fängt das Licht, die Düfte und die Farben der Provence perfekt ein. ("Freundin")
Ein wunderbarer Sommerroman, der direkt Lust macht auf die Provence - mit ihren Farben, ihrem Licht und ihren Düften. ("BRF1")
Sommervergnügen pur! ("Für Sie")
Ein virtuoses Debüt, so unwiderstehlich wie ein warmer Sommerwind. ("Hörzu")
Dieser Roman ist die perfekte Sommer-Lektüre für alle, die sich für Kunst und Künstler*innen-Biografien interessieren, die Sonne und Südfrankreich mögen und eine überraschende und fesselnde Geschichte lesen möchten. (...) Ein beeindruckend gutes Debüt und ein lesenswerter Schmöker! ("NDR Kultur, Neue Bücher")
Jetzt erscheint ›The Artist‹ gleich in 22 weiteren Ländern und wird überall mit dem Leuchten der Provence betören, das um 1920 die Nichte eines großen Malers ebenfalls über sich hinauswachsen lässt. ("Brigitte")
Fantastisch geschrieben! Mit Tiefe. ("TV Hören und Sehen")

Produktdetails

Verkaufsrang

1554

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,3/14,6/4,3 cm

Gewicht

545 g

Farbe

Kaffee / Mint

Auflage

4. Auflage

Übersetzt von

Hella Reese

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28544-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    08.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman, der lange nachhallt

    The Artist ist weit mehr als ein Künstlerroman. Lucy Steeds erzählt von Kreativität, Abhängigkeit und der Frage, wem Ruhm und Anerkennung tatsächlich zustehen – atmosphärisch, klug und mit großer erzählerischer Kraft. Im Mittelpunkt steht der exzentrische Künstler Tata, bei dem Genie und Wahnsinn erschreckend nah beieinanderliegen. Er manipuliert die Menschen in seinem Umfeld, während Ettie in einer kaum greifbaren emotionalen Abhängigkeit gefangen scheint. Ihre Entwicklung hat mich besonders berührt und gehört für mich zu den größten Stärken des Romans. Besonders gefallen haben mir die sinnlichen Beschreibungen der Landschaft, der Menschen und der Welt der Kunst. Lucy Steeds gelingt es, mit ihrer Sprache Bilder entstehen zu lassen. Die faszinierenden Einblicke in Maltechniken, Farben und Licht haben meinen eigenen Blick auf Kunst erweitert. Ich schätze Bücher sehr, die mich nicht nur unterhalten, sondern mich auch bereichern und etwas Neues entdecken lassen. Schicht für Schicht entfalten sich Wahrheiten, Abhängigkeiten und Beweggründe der Figuren. Die Charaktere sind vielschichtig gezeichnet und gewinnen im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe. Ihre Entwicklungen wirken glaubwürdig und nachvollziehbar. Wechselnde Zeitebenen und kleine Wendungen halten die Spannung aufrecht. Die ruhigeren Passagen empfand ich nicht als Längen, sondern als notwendigen Raum, damit die Figuren reifen und sich entwickeln können. Besonders nachdenklich gemacht hat mich die Darstellung der Rolle der Frau in den 1920er-Jahren und die Frage, wem kreative Leistungen tatsächlich zugeschrieben werden. Der Roman regt dazu an, über Kunst, Anerkennung und Urheberschaft nachzudenken. The Artist war für mich ein intensives Leseerlebnis, das mich nicht nur unterhalten, sondern auch bereichert hat. Am Ende bleibt für mich eine spannende Frage: Ist es wirklich entscheidend, wer ein Kunstwerk geschaffen hat? Für mich zählt vor allem, dass Kunst berührt, Gefühle auslöst und etwas in mir bewegt. Lucy Steeds ist mit The Artist ein Roman gelungen, der meinen Blick auf Kunst und die Menschen dahinter verändert hat. Ich freue mich darauf, weitere Werke dieser Autorin zu entdecken. 5/5 Sterne

  • ancla_books4life

    aus Schwerte

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Geschichte voller Farben, Leidenschaft und stiller Rebellion

    **** Mein Eindruck **** Dieses Buch strahlt Kunst in all ihren Facetten aus. Dabei dient die Malerei nicht bloß als Kulisse, sondern bildet das Herzstück der gesamten Geschichte. Obwohl ich selbst keine große Kunstkennerin bin, hat mich der Roman von Beginn an abgeholt und mit seiner Thematik vollkommen eingenommen. Besonders faszinierend fand ich, wie die Geschichte unterschiedliche Blickwinkel auf die Kunstwelt eröffnet. Themen wie Inspiration, Urheberschaft, die Rolle von Assistent*innen und vor allem die Stellung von Frauen in der Kunst werden geschickt in die Handlung eingewoben. Während unser Erzähler zur Muse eines gefeierten Künstlers wird, entfaltet sich im Hintergrund eine ganz andere Geschichte – die einer talentierten Malerin, die in den 1920er-Jahren kaum die Möglichkeit erhält, unter ihrem eigenen Namen sichtbar zu werden. Oder vielleicht ist die eigentliche Frage, ob die Welt ihr diese Chance verwehrt – oder ob sie sie sich selbst nehmen muss. Die Leidenschaft für die Kunst war auf jeder Seite spürbar. Von ersten Skizzen über die Planung eines Werkes bis hin zum letzten Pinselstrich begleitet man den kreativen Prozess in all seinen Facetten. Farben, Techniken, Schichten und Ideen werden dabei so lebendig beschrieben, dass selbst Leser*innen ohne besonderen Bezug zur Malerei mühelos eintauchen können. Gleichzeitig erzählt das Buch von Menschen, ihren Sehnsüchten, Ambitionen und den Entscheidungen, die ihr Leben prägen. Es ist inspirierend und provokant zugleich, besitzt eine klare Stimme und vermittelt immer wieder Gedanken, die über die eigentliche Handlung hinausreichen. Besonders gelungen fand ich die Entwicklung der Figuren. Der Wandel von Tatas eher egozentrischer Sichtweise hin zu Etties stillem, entschlossenem Handeln im Hintergrund ist überzeugend ausgearbeitet. Dadurch verändert sich auch die emotionale Färbung der Geschichte. Aus Bewunderung wird Verbundenheit, aus Leidenschaft entsteht Liebe – nicht nur zur Kunst, sondern auch zu den Menschen. Joseph spielt dabei eine entscheidende Rolle. Als Schriftsteller tritt er in Etties Welt und setzt Entwicklungen in Gang, die der Geschichte noch einmal neue Dynamik verleihen. Für Ettie eröffnet sich dadurch eine Möglichkeit, die sie auf ganz eigene Weise nutzt. Ihr Weg war für mich einer der spannendsten Aspekte des Romans. Trotz aller Begeisterung blieb für mich eine gewisse emotionale Distanz zu den Figuren bestehen. Normalerweise stört mich das eher, hier empfand ich es überraschenderweise als Stärke. Gerade in einigen Szenen ermöglichte mir dieser Abstand, die Entwicklungen neugierig und manchmal sogar schmunzelnd zu beobachten, statt mich ausschließlich von meinen eigenen Emotionen leiten zu lassen. So konnte ich den vielen Nuancen der Geschichte aufmerksam folgen und die unterschiedlichen Perspektiven auf Kunst, Anerkennung und Selbstbestimmung umso mehr wertschätzen. Dieses Buch ist klug, ungewöhnlich und voller Leidenschaft für sein Thema. Es erzählt nicht nur von Kunst – es fühlt sich selbst wie ein Kunstwerk an. **** Empfehlung? ****
 Für alle, die historische Romane mit künstlerischem Fokus, starken Themen und ungewöhnlichen Perspektiven lieben. Besonders geeignet für Leser*innen, die Geschichten schätzen, die zum Nachdenken anregen, ohne dabei ihre erzählerische Leichtigkeit zu verlieren. Eine faszinierende Reise durch Kunst, Kreativität und die Frage, wem ein Meisterwerk eigentlich gehört.

  • Bewertung

    aus Lauffen

    5/5

    03.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Lesehighlight in diesem Sommer

    Worum geht es in dem Buch? Édouard Tartuffe ist ein exzentrischer, launischer Maler, der gemeinsam mit seiner Nichte Sylvette, genannt Ettie, in einem abgelegenen Haus in Südfrankreich lebt. Seine Gemälde verkaufen sich so erfolgreich, dass die beiden ihren Lebensunterhalt allein davon bestreiten können. Seit dem frühen Tod ihrer Mutter kümmert sich Ettie um den Haushalt, bereitet das Essen zu und beschafft die ungewöhnlichen Motive, die ihr Onkel für seine Stillleben benötigt. Dazu gehören überreife Früchte und welk gewordenes Gemüse oder ein Hummer mit auffälligen Punkten – Dinge, die auf dem Markt niemand kaufen würde. Eines Tages erscheint Joseph, ein Journalist aus Großbritannien, auf dem Anwesen, um einen Artikel über den eigenwilligen Künstler zu schreiben. Zunächst begegnet Tartuffe ihm mit Misstrauen. Erst als Joseph sich bereit erklärt, für ein Porträt Modell zu sitzen, darf er bleiben. Mit der Zeit gewöhnt sich Joseph an das Leben auf dem Hof und freundet sich mit Ettie an. Doch schon bald erkennt er, dass die Beziehung zwischen ihr und ihrem Onkel von Geheimnissen überschattet wird – Rätseln, die ihn tiefer in ihren Bann ziehen, als ihm lieb ist. Meine Meinung zu diesem Buch: Mir hat vor allem der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen. Die Sprache ist anschaulich und die Wortwahl sorgfältig gewählt, sodass ich mir sowohl die Landschaft Südfrankreichs als auch die Figuren lebhaft vorstellen konnte. Obwohl die Handlung nach dem Ersten Weltkrieg spielt, wirkt sie durch die Erzählung im Präsens besonders unmittelbar. Erzählt wird aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, nicht aus der Perspektive einer Ich-Figur. Auch die Handlung fand ich spannend und abwechslungsreich. Vor allem die Figuren Ettie und Joseph sind mir sympathisch. Besonders Ettie hat mich fasziniert, weil sie geheimnisvoll und vielschichtig wirkt. Ihr Onkel verschweigt ihr immer wieder Wahrheiten, da er sie nicht verlieren möchte. Trotzdem findet sie Wege, ihre künstlerischen Fähigkeiten heimlich weiterzuentwickeln. Als Joseph schließlich davon erfährt, verschärft sich die Situation und die Geschichte gewinnt noch einmal deutlich an Spannung. Von mir bekommt das Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Für mich ist es ein Lesehighlight dieses Sommers.

  • Christina P.

    aus Hamburg

    5/5

    02.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman voller bewegender Details und Momente

    Voller Erwartungen reist der britische Journalist Joseph Adelaide 1920 in die französische Provence, in der Tasche eine Einladung des zurückgezogen lebenden Malers Édouard Tartuffe. Dieser behauptet, keine Ahnung von einer Einladung zu haben, doch seine Nichte Ettie gibt Joseph kurzerhand als neues Modell für ein geplantes Bild aus. Joseph darf bleiben. Doch dem misanthropen wie exzentrischen Künstler ist kaum ein interessantes Detail zu entlocken. Hätte Joseph doch nur von Beginn an sein Augenmerk auch auf Ettie gerichtet, denn mit ihrem Geheimnis hätte er nie im Leben gerechnet. Das Buch lebt von so vielen Aspekten. Überzeugen konnte mich die lebendige Beschreibung der Umgebung, der Natur, des Nachbarortes sowie des abgelegenen Gehöfts, auf das der Maler sich damals aus der Großstadt zurückgezogen hat. So konnte ich mir beim Lesen jede Szene nicht nur bildhaft vorstellen, sondern in einem gewissen Rahmen auch miterleben. Fasziniert haben mich die Einblicke in die Malvorgänge des Künstlers sowie aller aufwendigen Vor- und Nacharbeiten durch die Nichte. Joseph ist natürlich auf alles neugierig und benötigt Details, um seine Leserschaft bei Laune halten zu können. Nicht nur das viele Material und Werkzeug, sondern auch das Arrangieren der Motive, der Einfluss von Licht und Zeit sowie die Wahrnehmung eines Künstlers seiner Umwelt waren ein spannender Input. Und zu guter Letzt ein Thema von aktuell hoher Brisanz: Misogynie und das bewusste Kleinhalten einer Frau durch den Mann, damit dieser sich groß fühlen kann, in Kombination mit strategischer Inkompetenz. Man erlebt und interpretiert die Situation vor Ort quasi durch Joseph, der zunächst völlig unbedarft und mit großer Ehrfurcht an den Künstler heran tritt und den Blick für die Wahrheit erst mit der Zeit und fast nur durch Zufall gewinnt. Als heutige Frau hatte ich vieles davon schnell in Verdacht, während Joseph als Mann der damaligen Zeit mit einer völlig anderen Perspektive und Erwartungshaltung startet. Und dennoch kann ich sagen, insbesondere eine gewisse Überraschung hat mir sogar angenehme Schadenfreude bereiten können. Die Handlung an sich zieht sich stellenweise ein wenig, dennoch bin ich der Meinung, das ist notwendig, damit Joseph glaubhaft seinen Blickwinkel neu ausrichten kann. Das etwas langsame Voranschreiten ist das Einzige, was mir beim Lesen des Romans Durchhaltevermögen abverlangte. Ansonsten konnte mich das Buch durch die oben genannten positiven Aspekte überzeugen. Entsprechend von mir 4,5 von 5 Pinseln (wobei ein zerbrochener Pinsel sogar im Buch eine nicht unwichtige Rolle für Ettie gespielt hat).

  • Bewertung

    aus Krummhörn

    5/5

    30.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein gutes Buch

    The Artist. Freunde von historischen Romanen starten mit diesem Buch in eine Reise durch die Provence der 1920er-Jahre. Wir lesen etwas über den jungen englischen Journalisten Joseph Adelaide, der den Maler Édouard Tartuffe besuchen und kennenlernen möchte. Er möchte in dem abgelegenen Landhaus im Süden von Frankreich ein Porträt des Malers schreiben. Dort machte er aber nicht nur die Bekanntschaft mit dem eigenwilligen Künstler, er lernt auch die Nichte Ettie kennen, die bei ihrem Onkel lebt und seinen Haushalt führt. Aber nach einiger Zeit erkennt Joseph, dass Ettie eine begabte Malerin ist und dass sich in dem Haus dunkle Geheimnisse verbergen. Er beschreibt die Unterdrückung ihrer weiblichen Selbstbestimmung und zeigt uns die zerstörerische Seite dieses Künstlergenies. Ganz besonders gefällt mir in der sehr poetischen, bildhaften Sprache die Beschreibung der Provence mit ihren Gerüchen, den Farben der Landschaft, deren Licht, die Hitze im Sommer und das Essen. Ein wichtiges Thema ist, dass Ettie um ihre Stellung als Malerin kämpft und in der damaligen Zeit ernst genommen werden will, in der ihr Onkel als gefeierter „Meister des Lichts“ bewundert wird.

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Bewertungen (183)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Malerei, die Provence und eine tolle Geschichte

    Im Jahr 1920 reist Joseph nach Südfrankreich, um einen Artikel über den renommierten Maler Tartuffe zu schreiben. Tartuffe erweist sich jedoch als launisch und exzentrisch. Bald entdeckt Joseph, dass in Tartuffes Nichte und Mädchen für alles, Ettie, mehr steckt. Ein gelungener Roman, der die Welt der Malerei und die Stärke von Frauen die im Hintergrund stehen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Fälscherin

    Ein weltberühmter Maler, eine Nichte voller Talente, doch sie wird nicht gesehen. Sie sieht sich, nur wenn sie Kopien anfertigt, endlich wird auch sie gesehen, als alles in Flammen aufgeht. Ein rauschendes Buch über die Kunst und die Weite Welt um 1920, Tolles Buch.

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