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Die Anatomie einer neuen Zeit Historischer Roman | Der Medicus von Padua und was ihn die Toten lehrten – jetzt im Taschenbuch

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3,1 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22161-0

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.07.2026

Verlag

dtv

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

19,1/12,2/3,1 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-22161-0

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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Historischer Roman der Extraklasse

Bewertung am 03.04.2026

Bewertungsnummer: 3098940

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war von der ersten Seite an gefesselt, habe es verschlungen. Und war enttäuscht als es zu Ende war. Ich war noch nicht bereit zu gehen. Es ist erst sein zweites Buch. Aber es ist genauso gut geschrieben wie sein Buch "Sixtinischer Himmel". Ein historischer Roman der Extraklasse. 1540 - Verena kann aus dem Hexenturm fliehen. Zu Fuß und einige Zeit später in Männerkleidung erreicht sie Padua eine Universitätsstadt in Italien als Johann Lederer. Eigentlich wollte sie unerkannt bleiben. An der Universität zeziert der Arzt Andreas Versal einen Menschen. Nichts für schwache Nerven, denn ist ziemlich genau und ausführlich beschrieben wie Versal den Schädel vom Rumpf trennt und den Schädel frei legt. Kurz nach der Vorführung kommt es draußen auf der Piazza zu einem Tumult. Ein Student auf der Piazza stirbt, Verena und der Arzt Andreas wissen sofort das er vergiftet wurde. Er nimmt Verena in seine Obhut. Und ernennt sie zu ihrem Assistenten. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer, nicht ungefährlich. Man erfährt wie die Trachialbeatmung entstanden ist. Nur eine einzige Woche ist Verena in Padua, lernt und erlebt viel, als wäre es ein ganzes Leben. Doch dann müssen Verena und Versal und zwei gute Freunde vor der Inquisiation fliehen. Wer historische Romane liebt, sollte es unbedingt Lesen.

Historischer Roman der Extraklasse

Bewertung am 03.04.2026
Bewertungsnummer: 3098940
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich war von der ersten Seite an gefesselt, habe es verschlungen. Und war enttäuscht als es zu Ende war. Ich war noch nicht bereit zu gehen. Es ist erst sein zweites Buch. Aber es ist genauso gut geschrieben wie sein Buch "Sixtinischer Himmel". Ein historischer Roman der Extraklasse. 1540 - Verena kann aus dem Hexenturm fliehen. Zu Fuß und einige Zeit später in Männerkleidung erreicht sie Padua eine Universitätsstadt in Italien als Johann Lederer. Eigentlich wollte sie unerkannt bleiben. An der Universität zeziert der Arzt Andreas Versal einen Menschen. Nichts für schwache Nerven, denn ist ziemlich genau und ausführlich beschrieben wie Versal den Schädel vom Rumpf trennt und den Schädel frei legt. Kurz nach der Vorführung kommt es draußen auf der Piazza zu einem Tumult. Ein Student auf der Piazza stirbt, Verena und der Arzt Andreas wissen sofort das er vergiftet wurde. Er nimmt Verena in seine Obhut. Und ernennt sie zu ihrem Assistenten. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer, nicht ungefährlich. Man erfährt wie die Trachialbeatmung entstanden ist. Nur eine einzige Woche ist Verena in Padua, lernt und erlebt viel, als wäre es ein ganzes Leben. Doch dann müssen Verena und Versal und zwei gute Freunde vor der Inquisiation fliehen. Wer historische Romane liebt, sollte es unbedingt Lesen.

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 10.03.2025

Bewertungsnummer: 2433892

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wartet wie Karin im Kerker auf ihre Hinrichtung. Die beiden wurden als Hexen denunziert. Nachdem seit Wochen der Regen ausgeblieben ist, kommt es zu einem großflächigen Waldbrand, in dessen Chaos Verena die Flucht aus dem Turm gelingt. Allerdings nicht ohne ihrem ärgsten Widersacher Hämmerli, der schon ihre Mutter als Hexe auf den Scheiterhaufen geschickt hat, zu niederzuschlagen und sich seiner Kleidung zu bemächtigen. Als Johann Lederer überwindet sie die Alpen und trifft nach einer mehrwöchigen Wanderung in Padua ein. Dort lernt sie Andreas Versalius (1514-1564) kennen, der öffentliche Sektionen vornimmt und dafür bekannt ist, seine Erkenntnisse lautstark zu verkünden, vor allem dann, wenn sie von der offiziellen Lehrmeinung der Kirche und dem Medicus Galen abweichen. Als während einer Vorlesung ein deutscher Student vor den Toren der Universität zusammenbricht und in Verenas Armen stirbt, sind sich die beiden einig, dass der Mann vergiftet worden ist. Nur welches Gift? Und von wem und vor allem WARUM? Die Suche nach Motiv, Täter und Gift führt Verena/Johann und Vesalius in höchste Kirchenkreise und beweist Johann, dass man auch in Padua nicht vor der Inquisition sicher sein kann. Meine Meinung: Dieser historische Roman ist kein Krimi im engeren Sinn, sondern ein Einblick in die Medizingeschichte des 16. Jahrhunderts. Padua ist damals der Nabel der (medizinischen) Welt. Obwohl die katholische Kirche Obduktionen streng verbietet, ausgenommen sind nur Körper von verurteilten Verbrechern, nimmt Andreas Vesalius heimlich Sektionen vor. Sein Drang nach Wissen, wie der menschliche Körper innen aussieht bzw. wie man Krankheiten erkennen und möglicherweise heilen kann, lässt ihn das Verbot der Kirche missachten. Diese Erkenntnisse notiert es akribisch, zeichnet, was er sieht und verfasst letztlich sein Lebenswerk, die sieben Bücher „De humani corporis fabrica“ („Über den Bau des menschlichen Körpers“). Um diese Bücher geht es letztendlich auch, denn der schwerkranke Vesalius muss letztlich auch Padua verlassen, nachdem er sich im Netz der geistlichen Intrigen verfangen hat. Eigenständig denken, die Bibel in deutscher Sprache lesen - das alles „bedroht“ die katholische Kirche, die nun die Inquisition auf Frauen und Wissenschaftler loslassen. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verquickt. So begegnen wir anderen Geistesgrößen dieser Zeit wie Tizian, Jan van Kalkar und – indirekt - der Basler Drucker Oporinus). Ich hätte mir neben einem Personenverzeichnis zu diesen Persönlichkeiten auch ein historisches Nachwort gewünscht. Aber, das ist Jammer auf hohem NIveau. Einzig über den Namen Karin bin ich anfangs gestolpert. Ich glaube nicht, dass er in der Schweiz des 16. Jahrhunderts gebräuchlich war, da er die schwedische Form von Katharina ist. Lokale Namensheilige sind eher Elisabeth, Anna oder Johanna. Verena hingegen, auch wenn der Name modern klingt, ist ein gängiger „alter“ Name in der Schweiz, auch wenn seine Herkunft nicht zur Gänze geklärt ist. Der Schreibstil ist ansprechend. Hin und wieder sind die Dialoge zwischen Verena/Johann und Andreas Versalius ein wenig zu modern geraten. Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut recherchierten und opulent erzählten historischen Roman 5 Sterne.

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 10.03.2025
Bewertungsnummer: 2433892
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wartet wie Karin im Kerker auf ihre Hinrichtung. Die beiden wurden als Hexen denunziert. Nachdem seit Wochen der Regen ausgeblieben ist, kommt es zu einem großflächigen Waldbrand, in dessen Chaos Verena die Flucht aus dem Turm gelingt. Allerdings nicht ohne ihrem ärgsten Widersacher Hämmerli, der schon ihre Mutter als Hexe auf den Scheiterhaufen geschickt hat, zu niederzuschlagen und sich seiner Kleidung zu bemächtigen. Als Johann Lederer überwindet sie die Alpen und trifft nach einer mehrwöchigen Wanderung in Padua ein. Dort lernt sie Andreas Versalius (1514-1564) kennen, der öffentliche Sektionen vornimmt und dafür bekannt ist, seine Erkenntnisse lautstark zu verkünden, vor allem dann, wenn sie von der offiziellen Lehrmeinung der Kirche und dem Medicus Galen abweichen. Als während einer Vorlesung ein deutscher Student vor den Toren der Universität zusammenbricht und in Verenas Armen stirbt, sind sich die beiden einig, dass der Mann vergiftet worden ist. Nur welches Gift? Und von wem und vor allem WARUM? Die Suche nach Motiv, Täter und Gift führt Verena/Johann und Vesalius in höchste Kirchenkreise und beweist Johann, dass man auch in Padua nicht vor der Inquisition sicher sein kann. Meine Meinung: Dieser historische Roman ist kein Krimi im engeren Sinn, sondern ein Einblick in die Medizingeschichte des 16. Jahrhunderts. Padua ist damals der Nabel der (medizinischen) Welt. Obwohl die katholische Kirche Obduktionen streng verbietet, ausgenommen sind nur Körper von verurteilten Verbrechern, nimmt Andreas Vesalius heimlich Sektionen vor. Sein Drang nach Wissen, wie der menschliche Körper innen aussieht bzw. wie man Krankheiten erkennen und möglicherweise heilen kann, lässt ihn das Verbot der Kirche missachten. Diese Erkenntnisse notiert es akribisch, zeichnet, was er sieht und verfasst letztlich sein Lebenswerk, die sieben Bücher „De humani corporis fabrica“ („Über den Bau des menschlichen Körpers“). Um diese Bücher geht es letztendlich auch, denn der schwerkranke Vesalius muss letztlich auch Padua verlassen, nachdem er sich im Netz der geistlichen Intrigen verfangen hat. Eigenständig denken, die Bibel in deutscher Sprache lesen - das alles „bedroht“ die katholische Kirche, die nun die Inquisition auf Frauen und Wissenschaftler loslassen. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verquickt. So begegnen wir anderen Geistesgrößen dieser Zeit wie Tizian, Jan van Kalkar und – indirekt - der Basler Drucker Oporinus). Ich hätte mir neben einem Personenverzeichnis zu diesen Persönlichkeiten auch ein historisches Nachwort gewünscht. Aber, das ist Jammer auf hohem NIveau. Einzig über den Namen Karin bin ich anfangs gestolpert. Ich glaube nicht, dass er in der Schweiz des 16. Jahrhunderts gebräuchlich war, da er die schwedische Form von Katharina ist. Lokale Namensheilige sind eher Elisabeth, Anna oder Johanna. Verena hingegen, auch wenn der Name modern klingt, ist ein gängiger „alter“ Name in der Schweiz, auch wenn seine Herkunft nicht zur Gänze geklärt ist. Der Schreibstil ist ansprechend. Hin und wieder sind die Dialoge zwischen Verena/Johann und Andreas Versalius ein wenig zu modern geraten. Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut recherchierten und opulent erzählten historischen Roman 5 Sterne.

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Die Anatomie einer neuen Zeit

von Leon Morell

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