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Produktbild: Die Anatomie einer neuen Zeit

Die Anatomie einer neuen Zeit Historischer Roman | Der Medicus von Padua und was ihn die Toten lehrten

10

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1713 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783423445177

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • navigierbarer Index
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Landmark-Navigation vorhanden

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Dtv Digital

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1713 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783423445177

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Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 10.03.2025

Bewertungsnummer: 2433892

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wartet wie Karin im Kerker auf ihre Hinrichtung. Die beiden wurden als Hexen denunziert. Nachdem seit Wochen der Regen ausgeblieben ist, kommt es zu einem großflächigen Waldbrand, in dessen Chaos Verena die Flucht aus dem Turm gelingt. Allerdings nicht ohne ihrem ärgsten Widersacher Hämmerli, der schon ihre Mutter als Hexe auf den Scheiterhaufen geschickt hat, zu niederzuschlagen und sich seiner Kleidung zu bemächtigen. Als Johann Lederer überwindet sie die Alpen und trifft nach einer mehrwöchigen Wanderung in Padua ein. Dort lernt sie Andreas Versalius (1514-1564) kennen, der öffentliche Sektionen vornimmt und dafür bekannt ist, seine Erkenntnisse lautstark zu verkünden, vor allem dann, wenn sie von der offiziellen Lehrmeinung der Kirche und dem Medicus Galen abweichen. Als während einer Vorlesung ein deutscher Student vor den Toren der Universität zusammenbricht und in Verenas Armen stirbt, sind sich die beiden einig, dass der Mann vergiftet worden ist. Nur welches Gift? Und von wem und vor allem WARUM? Die Suche nach Motiv, Täter und Gift führt Verena/Johann und Vesalius in höchste Kirchenkreise und beweist Johann, dass man auch in Padua nicht vor der Inquisition sicher sein kann. Meine Meinung: Dieser historische Roman ist kein Krimi im engeren Sinn, sondern ein Einblick in die Medizingeschichte des 16. Jahrhunderts. Padua ist damals der Nabel der (medizinischen) Welt. Obwohl die katholische Kirche Obduktionen streng verbietet, ausgenommen sind nur Körper von verurteilten Verbrechern, nimmt Andreas Vesalius heimlich Sektionen vor. Sein Drang nach Wissen, wie der menschliche Körper innen aussieht bzw. wie man Krankheiten erkennen und möglicherweise heilen kann, lässt ihn das Verbot der Kirche missachten. Diese Erkenntnisse notiert es akribisch, zeichnet, was er sieht und verfasst letztlich sein Lebenswerk, die sieben Bücher „De humani corporis fabrica“ („Über den Bau des menschlichen Körpers“). Um diese Bücher geht es letztendlich auch, denn der schwerkranke Vesalius muss letztlich auch Padua verlassen, nachdem er sich im Netz der geistlichen Intrigen verfangen hat. Eigenständig denken, die Bibel in deutscher Sprache lesen - das alles „bedroht“ die katholische Kirche, die nun die Inquisition auf Frauen und Wissenschaftler loslassen. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verquickt. So begegnen wir anderen Geistesgrößen dieser Zeit wie Tizian, Jan van Kalkar und – indirekt - der Basler Drucker Oporinus). Ich hätte mir neben einem Personenverzeichnis zu diesen Persönlichkeiten auch ein historisches Nachwort gewünscht. Aber, das ist Jammer auf hohem NIveau. Einzig über den Namen Karin bin ich anfangs gestolpert. Ich glaube nicht, dass er in der Schweiz des 16. Jahrhunderts gebräuchlich war, da er die schwedische Form von Katharina ist. Lokale Namensheilige sind eher Elisabeth, Anna oder Johanna. Verena hingegen, auch wenn der Name modern klingt, ist ein gängiger „alter“ Name in der Schweiz, auch wenn seine Herkunft nicht zur Gänze geklärt ist. Der Schreibstil ist ansprechend. Hin und wieder sind die Dialoge zwischen Verena/Johann und Andreas Versalius ein wenig zu modern geraten. Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut recherchierten und opulent erzählten historischen Roman 5 Sterne.

Penibel recherchiert und gekonnt erzählt

Gertie G. aus Wien am 10.03.2025
Bewertungsnummer: 2433892
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man schreibt das Jahr 1540. Die kräuterkundige Verena von Pfäffikon wartet wie Karin im Kerker auf ihre Hinrichtung. Die beiden wurden als Hexen denunziert. Nachdem seit Wochen der Regen ausgeblieben ist, kommt es zu einem großflächigen Waldbrand, in dessen Chaos Verena die Flucht aus dem Turm gelingt. Allerdings nicht ohne ihrem ärgsten Widersacher Hämmerli, der schon ihre Mutter als Hexe auf den Scheiterhaufen geschickt hat, zu niederzuschlagen und sich seiner Kleidung zu bemächtigen. Als Johann Lederer überwindet sie die Alpen und trifft nach einer mehrwöchigen Wanderung in Padua ein. Dort lernt sie Andreas Versalius (1514-1564) kennen, der öffentliche Sektionen vornimmt und dafür bekannt ist, seine Erkenntnisse lautstark zu verkünden, vor allem dann, wenn sie von der offiziellen Lehrmeinung der Kirche und dem Medicus Galen abweichen. Als während einer Vorlesung ein deutscher Student vor den Toren der Universität zusammenbricht und in Verenas Armen stirbt, sind sich die beiden einig, dass der Mann vergiftet worden ist. Nur welches Gift? Und von wem und vor allem WARUM? Die Suche nach Motiv, Täter und Gift führt Verena/Johann und Vesalius in höchste Kirchenkreise und beweist Johann, dass man auch in Padua nicht vor der Inquisition sicher sein kann. Meine Meinung: Dieser historische Roman ist kein Krimi im engeren Sinn, sondern ein Einblick in die Medizingeschichte des 16. Jahrhunderts. Padua ist damals der Nabel der (medizinischen) Welt. Obwohl die katholische Kirche Obduktionen streng verbietet, ausgenommen sind nur Körper von verurteilten Verbrechern, nimmt Andreas Vesalius heimlich Sektionen vor. Sein Drang nach Wissen, wie der menschliche Körper innen aussieht bzw. wie man Krankheiten erkennen und möglicherweise heilen kann, lässt ihn das Verbot der Kirche missachten. Diese Erkenntnisse notiert es akribisch, zeichnet, was er sieht und verfasst letztlich sein Lebenswerk, die sieben Bücher „De humani corporis fabrica“ („Über den Bau des menschlichen Körpers“). Um diese Bücher geht es letztendlich auch, denn der schwerkranke Vesalius muss letztlich auch Padua verlassen, nachdem er sich im Netz der geistlichen Intrigen verfangen hat. Eigenständig denken, die Bibel in deutscher Sprache lesen - das alles „bedroht“ die katholische Kirche, die nun die Inquisition auf Frauen und Wissenschaftler loslassen. Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verquickt. So begegnen wir anderen Geistesgrößen dieser Zeit wie Tizian, Jan van Kalkar und – indirekt - der Basler Drucker Oporinus). Ich hätte mir neben einem Personenverzeichnis zu diesen Persönlichkeiten auch ein historisches Nachwort gewünscht. Aber, das ist Jammer auf hohem NIveau. Einzig über den Namen Karin bin ich anfangs gestolpert. Ich glaube nicht, dass er in der Schweiz des 16. Jahrhunderts gebräuchlich war, da er die schwedische Form von Katharina ist. Lokale Namensheilige sind eher Elisabeth, Anna oder Johanna. Verena hingegen, auch wenn der Name modern klingt, ist ein gängiger „alter“ Name in der Schweiz, auch wenn seine Herkunft nicht zur Gänze geklärt ist. Der Schreibstil ist ansprechend. Hin und wieder sind die Dialoge zwischen Verena/Johann und Andreas Versalius ein wenig zu modern geraten. Fazit: Gerne gebe ich diesem sehr gut recherchierten und opulent erzählten historischen Roman 5 Sterne.

Vesalius Reformator der Anatomie

Tschy am 07.03.2025

Bewertungsnummer: 2431228

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Verena soll als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden, doch sie hat Glück. Es kommt zu einem Feuer in der Stadt und es gelingt ihr die Flucht. Da ihr klar ist, dass es als Mann einfacher ist Mitte des 16. Jahrhunderts durchs Leben zu kommen, verkleidet sie sich als junger Student und nennt sich von nun an Johann Lederer. Als sie die Universitätsstadt Padua erreicht, kommt sie zufällig zu einer öffentlichen Leichensektion des berühmten Anatomen Andreas Vesalius. Vesalius ist dafür bekannt kein Blatt vor den Mund zu nehmen, auch wenn er Beobachtungen verkündet, die im Widerspruch zur den von der Kirche unterstützen Lehren des Galenos stehen. Während der Leichensektion wird Vesalius nach draußen zu einem sterbenden Studenten gerufen. Versal und Verena/Johann stellen bei einer geheimen nächtlichen Aktion fest, dass der Student vergiftet wurde. Vesal macht Johann von nun an zu seinem Assistenten und die Beiden machen sich zusammen auf die Suche nach dem Gift und auch probieren auch weiteres Leben zu retten. Dieser historische Roman hat mir sehr gut gefallen, er gibt tolle Einblicke in die damalige Zeit der Hexenverfolgung, der Kirche, der Medizin und des studentischen Lebens. Auch mein Latein wurde etwas aufgefrischt, ein toller Nebeneffekt.

Vesalius Reformator der Anatomie

Tschy am 07.03.2025
Bewertungsnummer: 2431228
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Verena soll als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden, doch sie hat Glück. Es kommt zu einem Feuer in der Stadt und es gelingt ihr die Flucht. Da ihr klar ist, dass es als Mann einfacher ist Mitte des 16. Jahrhunderts durchs Leben zu kommen, verkleidet sie sich als junger Student und nennt sich von nun an Johann Lederer. Als sie die Universitätsstadt Padua erreicht, kommt sie zufällig zu einer öffentlichen Leichensektion des berühmten Anatomen Andreas Vesalius. Vesalius ist dafür bekannt kein Blatt vor den Mund zu nehmen, auch wenn er Beobachtungen verkündet, die im Widerspruch zur den von der Kirche unterstützen Lehren des Galenos stehen. Während der Leichensektion wird Vesalius nach draußen zu einem sterbenden Studenten gerufen. Versal und Verena/Johann stellen bei einer geheimen nächtlichen Aktion fest, dass der Student vergiftet wurde. Vesal macht Johann von nun an zu seinem Assistenten und die Beiden machen sich zusammen auf die Suche nach dem Gift und auch probieren auch weiteres Leben zu retten. Dieser historische Roman hat mir sehr gut gefallen, er gibt tolle Einblicke in die damalige Zeit der Hexenverfolgung, der Kirche, der Medizin und des studentischen Lebens. Auch mein Latein wurde etwas aufgefrischt, ein toller Nebeneffekt.

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Die Anatomie einer neuen Zeit

von Leon Morell

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