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Moosland Die Stille, das Licht und der Wind — Roman | Nominiert für den Harbour Front Debütpreis 2026 (Shortlist)

147

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27927

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Abbildungen

Gebunden in Strukturpapier mit Prägung, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0071-2

Beschreibung

Rezension

»Autorin Katrin Zipse hat den Roman als Stipendiatin im isländischen Skagaströnd geschrieben und fängt Elsas Fremdheitsgefühle überzeugend ein: Wie sie mit der völlig anderen Sprache ringt, der harten Arbeit und unbekannten Gewohnheiten.«
Christiane Graeben, EMOTION
»Sehr poetisch geschrieben.«
Tanja Reuschling, FLOW
»Katrin Zipse gelingt es, mit ihrem einfühlsamen und sehr differenzierten Roman, die Leser für Island, seine Menschen und die herbe Natur zu begeistern.«
Susanne von Schenck, SR KULTUR
»›Moosland‹ ist ein wunderschön geschriebenes Buch, durchzogen von zwei Fliehkräften: dringend Wegmüssen und endlich Ankommen wollen.«
Claudia Ingenhoven, MDR KULTUR
»ein stilles Buch, ein poetisches Buch, ein besonderes Buch«
Antje Merke, SCHWÄBISCHE ZEITUNG
»bildstark, unglaublich einfühlsam«
Mike Altwicker, WDR 4
»›Moosland‹ ist ein sehr ruhiges Buch, das einfühlsam und nachvollziehbar von Neuanfängen und Sprachlosigkeit erzählt.«
Eva Haury, WDR 2
»Katrin Zipse schreibt mit einfacher, sehr kraftvoller Sprache von Elsas Flucht in ein neues Leben. Ihr außergewöhnliches Schicksal verfolgt man als Leserin gebannt – und hofft bis zuletzt auf ein glückliches Ende.«
Sarah Brasack, KÖLNER STADT-ANZEIGER
»Katrin Zipse erzählt in ihrem neuen Roman ›Moosland‹ ein Stück unbekannter deutsch-isländischer Geschichte.«
BADISCHE ZEITUNG
»›Moosland‹ erzählt einfühlsam und nachvollziehbar von Neuanfängen und Sprachlosigkeit.«
Antje Merke, SCHWÄBISCHE ZEITUNG
»Ein Stück Nachkriegsgeschichte Islands lässt die Autorin Karin Zipse in ihrem Buch ›Moosland‹, […] lebendig werden.«
Marianne Haring, WESER KURIER
Atmosphärisch stark! Eindrucksvolle Natur. Ruhig und dennoch sehr bewegend«
Sylvia Nause-Meier, TV HÖREN UND SEHEN
»›Moosland‹ ist schlichtweg eine intensiv erzählte Geschichte.«
Jürgen Kanold, SÜDWEST PRESSE
»Es ist ein stilles, schönes Buch, das die Autorin geschrieben hat, es beschreibt den Zauber dieser grandiosen Landschaft und verbindet ihn mit einem besonderen Frauenschicksal.«
Gabriele Scheller, SONNTAGSANZEIGER FÜR DITHMARSCHEN
»Katrin Zipse schrieb mit ›Moosland‹ einen atmosphärisch dichten Roman darüber, dass Heimat nur in sich selbst zu finden ist.«
Gallus Frei, LITERATURBLATT.CH
»Katrin Zipse bannt die Sprachlosigkeit ihrer Versehrten in poetische Bilder. Anrührend schön.«
Anne Hahn, LOGBUCH
»Ein sehr bewegendes Frauenschicksal, das auf wahren Begebenheiten basiert. Wunderbar beschreibt Katrin Zipse die wilde, unberührte Natur, die magischen Nordlichter und den ständigen Wechsel zwischen Sonne, Regen und Wind, der die Schönheit der Insel prägt.«
Ursula Baumgärtner, BÜCHERSOFA
»Die Natur, die Sprache, die Märchen. Alles webt Katrin Zipse in Elsas Geschichte ein, die nicht nur von den Herausforderungen der Integration und des Spracherwerbs erzählt, sondern vor allem von der Herausforderung mit einer großen Trauer zu leben.«
Kerstin Pistorius, ATALANTES HISTORIEN

Produktdetails

Verkaufsrang

27927

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Abbildungen

Gebunden in Strukturpapier mit Prägung, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0071-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    31.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Moosland

    Moosland von Katrin Zipse ist ein historischer Roman aus dem DuMont Buchverlag. 1949 reist Elsa mit vielen anderen jungen Frauen aus Deutschland nach Island, um für ein Jahr auf einem Bauernhof zu arbeiten. Ohne Sprachkenntnisse und gezeichnet von ihren Kriegserlebnissen fällt ihr das Ankommen schwer. Sie schweigt – einerseits, weil sie die Sprache nicht beherrscht, andererseits, weil sie tief traumatisiert ist. Erst nach und nach findet sie ihren Platz auf dem Hof und wächst in das ungewohnte Leben hinein. Der Schreibstil ist eher ruhig, dennoch fesselnd. Katrin Zipse erzählt unglaublich atmosphärisch, die isländische Landschaft mit ihren Grassodenhäusern, weiten Wiesen und dem endlosen Meer wird so lebendig beschrieben, man erlebt es mit allen Sinnen. Die Handlung wird aus Elsas Perspektive in der dritten Person erzählt. Ich brauchte zunächst etwas Eingewöhnung, zumal es auch kaum Dialoge gibt. Stattdessen begleiten wir Elsa durch unzählige Gedanken und Erinnerungen. In Rückblicken werden nach und nach ihre traumatischen Kriegserlebnisse und der Verlust ihrer Freundin Sola sichtbar. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf Elsas Ankommen in Island und der Frage, ob sie dort eine Zukunft finden kann. Im Mittelpunkt steht das Leben auf dem Bauernhof mit all seinen Herausforderungen. Die körperlich harte Arbeit, das vorsichtige Annähern an die Familie und das langsame Entstehen von Vertrauen untereinander. Während die beiden Söhne Elsa offen begegnen, bleiben die Bauersleute zunächst auf Distanz. Vom Knecht lernt sie die isländische Sprache – obwohl sie selbst lange Zeit kein Wort spricht. Mit der Zeit verändert ihre Anwesenheit das Familienleben. Bis zuletzt war für mich offen, welchen Weg Elsa einschlagen wird. Genau diese Ungewissheit hat die Geschichte zusätzlich spannend gemacht. Fazit: Moosland ist ein berührender, poetisch erzählter historischer Roman über Verlust, Neuanfang und das Finden eines neuen Zuhauses. Besonders der historische Hintergrund über die deutschen Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf isländischen Höfen arbeiteten, war für mich neu und hat die Geschichte sehr interessant gemacht. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung.

  • anushka

    aus Berlin

    5/5

    09.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atmosphärischer Islandroman über eine deutsche Landarbeiterin

    Elsa war vier Jahre unterwegs, als sie 1949 endlich als Landarbeiterin in Island ankommt. Wie Hunderte andere deutsche Frauen nach dem Krieg folgt sie dem Aufruf der Bauernpartei, um in Island gutes Geld zu verdienen. Doch nicht nur ihre mangelnden Sprachkenntnisse lassen Elsa schweigen. Vom Krieg traumatisiert, trauert sie um ihre Familie und ihre Freundin Sola. Bei den isländischen Bauern ist alles fremd und Elsa muss die Familie, deren Dynamik, ihre Aufgaben und das Land kennen und verstehen lernen. Doch auch die Bauernfamilie hat ihre dunklen Flecken: da sind die anhaltenden Konflikte mit dem jüngsten Sohn, aber auch ein Bild, das eine junge Frau zeigt, über die niemand spricht. Dieser Roman greift ein Stück Geschichte auf, das wenig bekannt ist. Nachdem zehntausende amerikanische Soldaten in Island stationiert waren und bei ihrem Abzug zahlreiche isländische Frauen mitnahmen, wurden Frauen aus Deutschland angeworben, um die Einheimischen als Arbeitskräfte und vielleicht sogar als Ehefrauen zu unterstützen. Die Geschichte ist ruhig, aber atmosphärisch erzählt, die Kargheit der Landschaft erwacht vor dem inneren Auge, fast spürt man den Wind der Küste. In diesem Buch spricht kaum einer mehr als das Nötigste, was manches Mal eher deprimierend wirkt, andererseits aber gut zur Lebenssituation der Familie passt. Das Tempo ist langsam, aber es zieht stetig an, wenn auch nicht im klassischen Sinn. Mich konnte das Buch schnell fesseln, auch wenn Elsa aufgrund ihrer Verschlossenheit nicht leicht zu mögen ist. Die Naturbeschreibungen ließen eine Verbindung zum Land aufkommen. Sympathisch fand ich auch, dass die isländischen Aussprüche zunächst lautmalerisch geschrieben sind, bis Elsa die Begriffe auf Isländisch sieht. Das erleichtert die Vorstellung, wie Dinge auszusprechen sind. Ich bin sehr froh, diese eher kleine (etwas mehr als 200 Seiten), aber kraftvolle Geschichte voller leiser Töne gelesen zu haben. Mir wäre sonst ein wunderschöner Island-Roman entgangen.

  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    08.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergessene Zeiten

    Vergessene Zeiten Wir denken, wir wissen viel über unsere Vergangenheit. Doch dieses Hörbuch zeigt mal wieder, dass dem nicht so ist. Denn ich wusste nichts von den Mädchen und Frauen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Island waren, um dort zu arbeiten. Doch genau in diese Welt nimmt uns die Autorin mit. Im Sommer 1949 reist die junge Deutsche Elsa nach Island, um wie viele andere Frauen für ein Jahr auf einem Bauernhof zu arbeiten. Während sie um ihre verstorbene Freundin Sola trauert und sich in der fremden Umgebung zunächst verloren fühlt, wächst sie langsam in das Leben auf dem Hof hinein. Dann wird Elsa zunehmend von dem Geheimnis um die verschwundene Tochter der Familie fasziniert, über die niemand sprechen möchte. Ein Buch, das nicht laut ist, nicht auf Effekthascherei aus ist und auch nicht gefallen will. Es will uns die Geschichte rund um die etwa 300 bis 500 deutsche Frauen erzählen, die zwischen 1949 und 1951 nach Island gezogen sind. In Island fanden sie auf Bauernhöfen Arbeit und eine neue Perspektive, da dort viele Frauen fehlten. Doch das war natürlich nicht leicht. Auch wenn es eine Perspektive gab, mussten Familie, Heimat und Freunde zurückgelassen werden. Und auch wenn man das durch den Krieg bereits verloren hatte, war da dieses komplett neue Land mit einer anderen Sprache. All diese Emotionen und Erlebnisse erzählt uns also die Autorin aus der Perspektive von Elsa. Die am Ende für so viele Frauen steht, die das erlebt haben. Der Schreibstil ist angenehm und man kann die raue Landschaft und die Menschen dort fast schon greifen. Auch die Protagonisten fand ich stimmig und ich habe sie beim Lesen eigentlich immer vor mir gesehen. Ein Hörbuch, nicht für jede Stimmung. Aber dennoch eins, das man gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Weiten Islands

    Im Jahr 1949 folgt Elsa zusammen mit 300 weiteren deutschen Frauen dem Aufruf der isländischen Bauernpartei. Auf den isländischen Bauernhöfen herrschte grosser Arbeitskräftemangel. Elsa kommt in ein fremdes Land zu fremden Menschen auf einem a gelegenen Bauerhof. Aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse kann keine Kommunikation stattfinden. Für Elsa ist das zunächst kein Problem, da sie vom Krieg traumatisiert und innerlich zerbrochen. Besonders belastet sie der Tod ihrer Freundin Sola, um die sie noch immer trauert. Ganz langsam öffnet sich Elsa etwas, beginnt zu sprechen und Beziehungen aufzubauen. Ein ruhiger Roman mit Tiefgang, der sich flüssig liest. Eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne Familiengeschichten mit geschichtlichen Themen lesen

  • beavielleser

    aus Bayreuth

    5/5

    30.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein tolles Buch

    Elsa kommt 1949 nach Island um dort bei einer Bauernfamilie zu helfen und vielleicht auch einen Mann zu finden. Sie hat Glück und wird freundlich aufgenommen. Das Leben dort ist hart und die rauhe Natur ungewohnt, aber sie kommt zurecht und gewöhnt sich langsam ein. Elsa hat Dinge erlebt, die sie traumatisiert haben, deshalb spricht sie kaum ein Wort: "Erst wenn alle Wörter vergessen sind, enden auch die Bilder. Dann gibt es kein Gestern und kein Morgen mehr, nur den Boden unter ihren Füßen." (Seite 58) Ich hatte noch nie etwas von der Anwerbeaktion des isländischen Bauernverbands gehört und mich deshalb sehr für dieses Buch interessiert. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch geliebt und innerhalb eines Tages verschlungen. Die poetische Sprache und der atmosphärische Schreibstil haben mich von Anfang an fasziniert. Gut gefallen hat mir auch das erklärende Nachwort.

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    Marion T.

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    5/5

    26.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo die Landschaft und die Stille erzählen

    Als Elsa im Sommer 1949 in Island ankommt, ist sie eine von vielen jungen Menschen, die dem Aufruf der isländischen Bauernpartei gefolgt sind, um für ein Jahr auf einem Bauernhof zu arbeiten. Geprägt von den traumatischen Erlebnissen des Krieges und dem Verlust ihrer Schwester hat Elsa sich in Schweigen zurückgezogen. Die Verständigung zwischen ihr und der Bauernfamilie findet deshalb nicht über Worte statt, sondern über Gesten, Blicke und Mimik. Der Autorin gelingt es meisterhaft, auch ohne viele Dialoge Gefühle, Spannungen und Beziehungen sichtbar zu machen. Besonders beeindruckend sind zudem die eindrucksvollen Landschaftsbeschreibungen, durch die die raue und zugleich faszinierende Schönheit Islands lebendig wird.

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