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Moosland Die Stille, das Licht und der Wind — Roman | Über die Kraft von Sprache, Natur und Gemeinschaft

139

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

42476

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0071-2

Beschreibung

Rezension

»Autorin Katrin Zipse hat den Roman als Stipendiatin im isländischen Skagaströnd geschrieben und fängt Elsas Fremdheitsgefühle überzeugend ein: Wie sie mit der völlig anderen Sprache ringt, der harten Arbeit und unbekannten Gewohnheiten.«
Christiane Graeben, EMOTION
»Sehr poetisch geschrieben.«
Tanja Reuschling, FLOW
»Katrin Zipse gelingt es, mit ihrem einfühlsamen und sehr differenzierten Roman, die Leser für Island, seine Menschen und die herbe Natur zu begeistern.«
Susanne von Schenck, SR KULTUR
»ein stilles Buch, ein poetisches Buch, ein besonderes Buch«
Antje Merke, SCHWÄBISCHE ZEITUNG
»bildstark, unglaublich einfühlsam«
Mike Altwicker, WDR 4
»›Moosland‹ ist ein sehr ruhiges Buch, das einfühlsam und nachvollziehbar von Neuanfängen und Sprachlosigkeit erzählt.«
Eva Haury, WDR 2
»Katrin Zipse schreibt mit einfacher, sehr kraftvoller Sprache von Elsas Flucht in ein neues Leben. Ihr außergewöhnliches Schicksal verfolgt man als Leserin gebannt – und hofft bis zuletzt auf ein glückliches Ende.«
Sarah Brasack, KÖLNER STADT-ANZEIGER
»Katrin Zipse erzählt in ihrem neuen Roman ›Moosland‹ ein Stück unbekannter deutsch-isländischer Geschichte.«
BADISCHE ZEITUNG
»›Moosland‹ erzählt einfühlsam und nachvollziehbar von Neuanfängen und Sprachlosigkeit.«
Antje Merke, SCHWÄBISCHE ZEITUNG
»Ein Stück Nachkriegsgeschichte Islands lässt die Autorin Karin Zipse in ihrem Buch ›Moosland‹, […] lebendig werden.«
Marianne Haring, WESER KURIER
Atmosphärisch stark! Eindrucksvolle Natur. Ruhig und dennoch sehr bewegend«
Sylvia Nause-Meier, TV HÖREN UND SEHEN
»›Moosland‹ ist schlichtweg eine intensiv erzählte Geschichte.«
Jürgen Kanold, SÜDWEST PRESSE
»Es ist ein stilles, schönes Buch, das die Autorin geschrieben hat, es beschreibt den Zauber dieser grandiosen Landschaft und verbindet ihn mit einem besonderen Frauenschicksal.«
Gabriele Scheller, SONNTAGSANZEIGER FÜR DITHMARSCHEN
»Katrin Zipse schrieb mit ›Moosland‹ einen atmosphärisch dichten Roman darüber, dass Heimat nur in sich selbst zu finden ist.«
Gallus Frei, LITERATURBLATT.CH
»Katrin Zipse bannt die Sprachlosigkeit ihrer Versehrten in poetische Bilder. Anrührend schön.«
Anne Hahn, LOGBUCH
»Ein sehr bewegendes Frauenschicksal, das auf wahren Begebenheiten basiert. Wunderbar beschreibt Katrin Zipse die wilde, unberührte Natur, die magischen Nordlichter und den ständigen Wechsel zwischen Sonne, Regen und Wind, der die Schönheit der Insel prägt.«
Ursula Baumgärtner, BÜCHERSOFA
»Die Natur, die Sprache, die Märchen. Alles webt Katrin Zipse in Elsas Geschichte ein, die nicht nur von den Herausforderungen der Integration und des Spracherwerbs erzählt, sondern vor allem von der Herausforderung mit einer großen Trauer zu leben.«
Kerstin Pistorius, ATALANTES HISTORIEN

Produktdetails

Verkaufsrang

42476

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2026

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,3/12,6/2,8 cm

Gewicht

318 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7558-0071-2

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Ein tolles Buch

beavielleser aus Bayreuth am 30.05.2026

Bewertungsnummer: 3153388

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elsa kommt 1949 nach Island um dort bei einer Bauernfamilie zu helfen und vielleicht auch einen Mann zu finden. Sie hat Glück und wird freundlich aufgenommen. Das Leben dort ist hart und die rauhe Natur ungewohnt, aber sie kommt zurecht und gewöhnt sich langsam ein. Elsa hat Dinge erlebt, die sie traumatisiert haben, deshalb spricht sie kaum ein Wort: "Erst wenn alle Wörter vergessen sind, enden auch die Bilder. Dann gibt es kein Gestern und kein Morgen mehr, nur den Boden unter ihren Füßen." (Seite 58) Ich hatte noch nie etwas von der Anwerbeaktion des isländischen Bauernverbands gehört und mich deshalb sehr für dieses Buch interessiert. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch geliebt und innerhalb eines Tages verschlungen. Die poetische Sprache und der atmosphärische Schreibstil haben mich von Anfang an fasziniert. Gut gefallen hat mir auch das erklärende Nachwort.

Ein tolles Buch

beavielleser aus Bayreuth am 30.05.2026
Bewertungsnummer: 3153388
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Elsa kommt 1949 nach Island um dort bei einer Bauernfamilie zu helfen und vielleicht auch einen Mann zu finden. Sie hat Glück und wird freundlich aufgenommen. Das Leben dort ist hart und die rauhe Natur ungewohnt, aber sie kommt zurecht und gewöhnt sich langsam ein. Elsa hat Dinge erlebt, die sie traumatisiert haben, deshalb spricht sie kaum ein Wort: "Erst wenn alle Wörter vergessen sind, enden auch die Bilder. Dann gibt es kein Gestern und kein Morgen mehr, nur den Boden unter ihren Füßen." (Seite 58) Ich hatte noch nie etwas von der Anwerbeaktion des isländischen Bauernverbands gehört und mich deshalb sehr für dieses Buch interessiert. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe dieses Buch geliebt und innerhalb eines Tages verschlungen. Die poetische Sprache und der atmosphärische Schreibstil haben mich von Anfang an fasziniert. Gut gefallen hat mir auch das erklärende Nachwort.

Atmosphärisch und entschleunigend

Magdalena aus Köln am 26.05.2026

Bewertungsnummer: 3149168

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Moosland von Katrin Zipse begleiten wir eine junge Frau ein Jahr lang auf einem isländischen Bauernhof. Ich habe das Buch langsam gelesen, oft innegehalten und mir die Landschaft und Elsas Leben vor Augen geführt. Im Juni 1949 folgt Elsa gemeinsam mit etwa dreihundert weiteren deutschen Frauen dem Ruf der isländischen Bauernpartei nach Island. Die Frauen sind zwischen zwanzig und dreißig, ledig, im Besitz einer Entnazifizierungsurkunde und sollen ein Jahr lang als Haushaltshilfen und/oder Landarbeiterinnen arbeiten. Elsa kommt zu einem älteren Paar mit den erwachsenen Söhnen Skúli und Ólafur und dem Knecht Halldór. Sie lernt das Leben auf einem Bauernhof kennen, die Kuh zu melken, zu reiten, die Schafe in den Stall zu treiben und isländisch zu kochen. Zu den Hauptnahrungsmitteln zählen Skyr und Fisch. Die Abende verbringt sie mit Stricken, während die Familie Radio hört und Schach spielt. Skúli versucht, mit Elsa Englisch zu sprechen, doch sie weigert sich, mit Worten zu kommunizieren, bis Halldór ihr Isländischunterricht gibt. Zu ihren ersten Worten zählen: ótakmarkaður einmanaleiki = grenzenlose Einsamkeit. Elsa findet ein Familienfoto, auf dem neben Skúli und Ólafur ein Mädchen steht. Auf dem Dachboden entdeckt sie ein Märchenbuch, das einer Steinunn gehört hatte. Diese hat das Buch fast vollständig ins Englische übersetzt. Ab und zu bekommt Elsa einen Brief von Gerda, einer Deutschen, die mit ihr nach Island gekommen ist. Sie bittet Gerda, Erkundigungen über den Verbleib von Steinunn einzuziehen. In Elsas Gedanken taucht oft Sola auf, doch über Sola erfahren wir genauso wenig wie über Elsas Erlebnisse im Krieg. Ich habe Moosland sehr gern gelesen und Elsa im kargen und rauen Island begleitet. Das Ende fügt sich perfekt in die Geschichte ein. Ich kenne Island nur aus isländischen Krimis, in Moosland liegt der Fokus jedoch nicht auf der Handlung, sondern auf der Landschaft, der Flora und Fauna, der Sprache und dem Alltagsleben. Ein Buch, das mir im Gedächtnis bleiben und nachhallen wird. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.

Atmosphärisch und entschleunigend

Magdalena aus Köln am 26.05.2026
Bewertungsnummer: 3149168
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In Moosland von Katrin Zipse begleiten wir eine junge Frau ein Jahr lang auf einem isländischen Bauernhof. Ich habe das Buch langsam gelesen, oft innegehalten und mir die Landschaft und Elsas Leben vor Augen geführt. Im Juni 1949 folgt Elsa gemeinsam mit etwa dreihundert weiteren deutschen Frauen dem Ruf der isländischen Bauernpartei nach Island. Die Frauen sind zwischen zwanzig und dreißig, ledig, im Besitz einer Entnazifizierungsurkunde und sollen ein Jahr lang als Haushaltshilfen und/oder Landarbeiterinnen arbeiten. Elsa kommt zu einem älteren Paar mit den erwachsenen Söhnen Skúli und Ólafur und dem Knecht Halldór. Sie lernt das Leben auf einem Bauernhof kennen, die Kuh zu melken, zu reiten, die Schafe in den Stall zu treiben und isländisch zu kochen. Zu den Hauptnahrungsmitteln zählen Skyr und Fisch. Die Abende verbringt sie mit Stricken, während die Familie Radio hört und Schach spielt. Skúli versucht, mit Elsa Englisch zu sprechen, doch sie weigert sich, mit Worten zu kommunizieren, bis Halldór ihr Isländischunterricht gibt. Zu ihren ersten Worten zählen: ótakmarkaður einmanaleiki = grenzenlose Einsamkeit. Elsa findet ein Familienfoto, auf dem neben Skúli und Ólafur ein Mädchen steht. Auf dem Dachboden entdeckt sie ein Märchenbuch, das einer Steinunn gehört hatte. Diese hat das Buch fast vollständig ins Englische übersetzt. Ab und zu bekommt Elsa einen Brief von Gerda, einer Deutschen, die mit ihr nach Island gekommen ist. Sie bittet Gerda, Erkundigungen über den Verbleib von Steinunn einzuziehen. In Elsas Gedanken taucht oft Sola auf, doch über Sola erfahren wir genauso wenig wie über Elsas Erlebnisse im Krieg. Ich habe Moosland sehr gern gelesen und Elsa im kargen und rauen Island begleitet. Das Ende fügt sich perfekt in die Geschichte ein. Ich kenne Island nur aus isländischen Krimis, in Moosland liegt der Fokus jedoch nicht auf der Handlung, sondern auf der Landschaft, der Flora und Fauna, der Sprache und dem Alltagsleben. Ein Buch, das mir im Gedächtnis bleiben und nachhallen wird. Gerne spreche ich eine Leseempfehlung aus und vergebe fünf Sterne.

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