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Der Bademeister ohne Himmel Roman

228

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26932

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,6 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01571-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Hell und leuchtend, getragen von einer zarten Fröhlichkeit, von witzigen Dialogen, bei denen man in sich hineinlacht. ("Stern")
Enorm anrührend und großartig geschrieben. ("Frankfurter Rundschau")
Petra Pellini schreibt über einen Menschen mit fortschreitender Demenz. Wie sie das tut, ist aber so berührend, heiter und zärtlich, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag. ("Kleine Zeitung")
Die literarische Sensation des Sommers. ("Die Presse")
Die warmherzige Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft. ("Focus")
Ein schöner Roman, den man am besten mit Blick aufs Wasser genießt. ("Gala")
Das Buch ist so fein geschrieben, so liebevoll und melancholisch. ("Rheinische Post")
Mit „Der Bademeister ohne Himmel“ hat Petra Pellini mehr als einen Sommerroman geschrieben. An diesen Bademeister wird man sich noch lange erinnern. ("ORF Radio FM 4")
Wenn ihr dieses Jahr nur ein Buch lesen solltet, dann bitte lasst es dieses sein. So empathisch, so menschlich, so voller Herz und Liebe (...) Ganz, ganz großes Kino. ("Buchblogger Florian Valerius @literarischernerd")

Produktdetails

Verkaufsrang

26932

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.05.2026

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,4/2,6 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-01571-7

Herstelleradresse

Rowohlt Taschenbuch
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    25.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch vom Verschwinden und vom Wachsen

    Die Empfehlung der Buchhändlerin fiel auf Petra Pellinis „Der Bademeister ohne Himmel“. Und dann gab es noch eine kleine, besondere Überraschung: Petra Pellini hatte zahlreiche persönliche Widmungen auf passenden Lesezeichen an den Buchhandel geschickt. Nachdem ich von meiner Begeisterung für „22 Bahnen“ erzählt hatte, durfte ich mir ein passendes Lesezeichen aussuchen: „Viel Freude mit Linda + Hubert“. Heute denke ich: Eine passendere Widmung hätte es kaum geben können. Im Mittelpunkt stehen Linda, 15 Jahre alt, und Hubert, 86. Linda trägt Gedanken mit sich, die für einen jungen Menschen viel zu schwer sind. Sie wird unterschätzt, ist aber erstaunlich klug, aufmerksam und lebensnah. Ihr Freund Kevin, ebenfalls Trennungskind und hochintelligent, gehört zu den Menschen, die ihr Halt geben. Hubert war 42 Jahre lang Bademeister in einem Strandbad. Heute lebt er mit seiner fortschreitenden Demenz zurückgezogen im dritten Stock eines Mietshauses und verlässt seine Wohnung kaum noch. Dreimal in der Woche verbringt Linda Zeit mit ihm, um Ewa, seine polnische Pflegekraft, zu entlasten. Und zwischen Linda und Hubert entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Nicht, weil Linda Hubert rettet. Und auch nicht, weil Hubert Linda rettet. Sie geben einander etwas, das beide brauchen: Beziehung, Aufmerksamkeit, Sinn und Halt. Genau das hat mich beim Lesen besonders beschäftigt. Linda begegnet Hubert ohne große Scheu. Sie probiert Dinge aus, nimmt seine Wirklichkeit ernst und versucht nicht ständig, ihn in eine vermeintlich „richtige“ Realität zurückzuholen. Vielleicht haben Jugendliche und Menschen mit Demenz mehr gemeinsam, als wir denken: Sie möchten ernst genommen werden. Sie mögen keinen unnötigen Druck. Und sie brauchen Menschen, die ihnen zuhören. Während Hubert immer mehr verliert (Wissen, Orientierung, Erinnerungen und Stück für Stück seinen bisherigen Zugang zur Welt), wächst Linda. Sie gewinnt an Lebensklugheit, Empathie und Selbstwirksamkeit. Und sie findet bei Hubert etwas, das ihr selbst lange gefehlt hat: Sinn. Auch Ewa hat mich sehr berührt. Sie zeigt, wie viel menschliche Kompetenz, Geduld und Verantwortung Pflege braucht und gleichzeitig, wie belastend diese Verantwortung werden kann. Auch Huberts Tochter wird nicht einfach zur „überforderten Angehörigen“. Sie liebt ihren Vater und ist dennoch erschöpft. Liebe und Überforderung können gleichzeitig existieren. Gerade diese Ambivalenz macht den Roman für mich so glaubwürdig. Schwere Themen und trotzdem ein Mutmach-Buch. Demenz, Einsamkeit, Pflege, Lebensmüdigkeit, Sterben und Tod sind schwere Themen. Und doch ist „Der Bademeister ohne Himmel“ für mich kein hoffnungsloses Buch. Petra Pellini erzählt mit Wärme, feinem Humor und großer Empathie. Lindas trockener, manchmal makabrer Humor schafft Leichtigkeit, ohne die Tragik der Themen kleinzureden. Hubert wird nicht auf seine Demenz reduziert. Linda nicht auf ihre Krise. Ewa nicht auf ihre Rolle als Pflegekraft. Alle bleiben Menschen mit Geschichte, Widersprüchen, Bedürfnissen und Sehnsüchten. Das Ende ist kein Happy End. Es ist schmerzhaft und hat mich nach der letzten Seite noch lange beschäftigt. Gerade deshalb empfinde ich das Buch als Mutmach-Buch. Nicht, weil am Ende alles gut wird. Sondern weil es zeigt, dass auch dort, wo etwas verloren geht, Beziehung, Empathie, Sinn und Menschlichkeit weiterwirken können. Wie können wir Menschen Halt geben, ohne ihnen ihre eigene Wirklichkeit zu nehmen? Für mich ist „Der Bademeister ohne Himmel“ deshalb eine sehr persönliche Leseempfehlung. Ein berührendes, warmherziges und zugleich nachdenkliches Buch, das viel Stoff für Gespräche bietet.

  • Bewertung

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    So schlicht … und doch so tief

    Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Wie es ist, mit einem demenzkranken Menschen zu leben bzw. umzugehen, weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Autorin hat das sehr authentisch beschrieben - daher ein großes Lob.

  • Bewertung

    5/5

    02.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Kraft, einen Menschen wirklich zu sehen bis zum Schluss

    Bademeister ohne Himmel erzählt die Geschichte der jungen Linda, die selbst mit dem Leben hadert und immer wieder den Gedanken an den eigenen Tod nicht loswird. Eine unerwartete Aufgabe gibt ihrem Alltag jedoch Halt: Gemeinsam mit der polnischen Pflegerin Ewa kümmert sie sich um den ehemaligen Bademeister Hubert, der an Demenz erkrankt ist. Während auch ihr Freund Kevin an den Zuständen der Welt und der Umweltzerstörung verzweifelt, entwickelt Linda eine ganz besondere Beziehung zu Hubert. Sie begegnet seiner Krankheit nicht mit Mitleid oder Ungeduld, sondern mit einer bewundernswerten Offenheit und findet immer wieder einen Zugang zu seiner zunehmend entrückten Welt. Mich hat dieses Buch tief berührt. Besonders beeindruckt hat mich, wie sensibel Petra Pellini das Thema Demenz behandelt. Linda versucht nie, Hubert in die Realität zurückzuzwingen, sondern begleitet ihn dorthin, wo er sich gerade befindet. Gerade diese bedingungslose Annahme macht ihre Beziehung so glaubwürdig und bewegend. Gleichzeitig gelingt es der Autorin, existenzielle Themen wie Einsamkeit, Lebensmüdigkeit und Hoffnung mit viel Feingefühl zu erzählen, ohne dabei jemals schwer oder belehrend zu wirken. Obwohl sich das Ende früh erahnen lässt, hat es mich emotional vollkommen getroffen. Es ist ein leises, zutiefst menschliches Buch, das lange nachhallt und zeigt, wie viel Trost, Menschlichkeit und Sinn in echter Nähe liegen können. Für mich ist Bademeister ohne Himmel ein Roman, der weit über seine Handlung hinaus wirkt und noch lange nach dem Zuklappen des Buches beschäftigt. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die feinfühlige, tiefgründige und berührende Geschichten schätzen.

  • Gabriele

    5/5

    15.07.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Linda, 15, lebensmüde. Hubert, 86, dement. Ewa, Pflegerin mit Herz. Absolute Leseempfehlung !

    Der Bademeister ohne Himmel – Petra Pellini Linda ist 15 und lebensmüde. Sie sieht keinen Sinn mehr und überlegt, wie sie dem allen ein Ende machen könnte. Das ist der Einstieg, und er ist erschreckend. Aber er lohnt sich, denn was folgt, ist alles andere als das, was man erwarten würde. Von diesen Gedanken ablenken können Linda nur zwei Menschen: Kevin, ein Schulfreund, viel zu nachdenklich für diese Welt, der an der zunehmenden Umweltzerstörung verzweifelt. Und Hubert, 86 Jahre alt, ehemaliger Bademeister, dement, dritter Stock. Linda leistet ihm regelmäßig Gesellschaft, zusammen mit Ewa, einer polnischen Pflegekraft sind sie ein richtig gutes Team. Ewa professionell mit kreativen Ideen und Linda mit grossem Einfühlungsvermögen und jeder Menge Humor. Was Petra Pellini dabei gelingt, ist bemerkenswert. Sie schreibt über Demenz mit Humor, Wortwitz und einer großen Portion Empathie, ohne das Thema zu verharmlosen. Linda erkennt, dass Erinnerungen wachzuhalten oft weniger zählt als Anteilnehmen, einbinden, sich hineinfühlen. Sie erfindet Geschichten für Hubert, so wie es für ihn passt, nicht wie es andere für richtig halten würden. Petra Pellini, geboren 1970 in Vorarlberg, war lange in der Pflege demenzkranker Menschen tätig. Das prägt diesen Roman spürbar. Ihre Erfahrungen fließen mit ein, stimmen nachdenklich und machen Hoffnung, dass es eben nicht nur um Pflege geht, sondern um Einfühlen. Sie hat die verschiedenen Aspekte sehr gut auf den Punkt gebracht. Das Bedürfnis der Angehörigen, die Erwartung an die Pflegerinnen, die eigene Welt des Betroffenen und mittendrin: Ewa und Linda mit ihrer ganz eigenen Art Hubert jeden Tag den bestmöglichen Tag zu schenken. Ein Roman über Demenz und Erwachsenwerden, der trotz schwerer Themen leicht und lebendig bleibt. Die Dialoge voller Witz haben mich schmunzeln und Linda still immer wieder ermutigen lassen, gut so. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und vergebe 5 Sterne, aus Überzeugung. Ich hoffe, viele bemerken, entdecken und lesen dieses Buch.

  • Bewertung

    2/5

    27.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem Leben gegriffen- etwas langatmig

    Ich mochte grundsätzlich den Schreibstil und den Wortwitz, auch die Geschichte. Jedoch war die Protagonistin für mich irgendwann doch eher anstrengend. Es war für mich kein Buch, dass ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, ab der Hälfte war es für mich langatmig. Es hat Tiefgang und würde es dennoch Menschen empfehlen, die mit Demenzkranken in Berührung stehen. Mich jedoch hat aber leider das Ende des Buches nicht abgeholt und hatte mir mehr „Lebensweisheit“ erhofft, da Lindas Gedankengänge von Anfang an immer sehr genau beschrieben wurden. Schade, da die Geschichte an sich schön war.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (228)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Yvonne Simone Vogl

    Yvonne Simone Vogl

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.08.2024

    Hörbuch-Download (MP3)

    eine Geschichte, die nachhallt und im Gedächtnis bleibt

    ein Auszug aus dem Buch: "Wenn jeder sich anders erinnert - Hat jeder eine andere Realität - wenn jeder eine andere Realität hat - gerät alles ins Wanken - wenn alles ins Wanken gerät - sind Sicherheit und Halt - eine Illusion" Diese so reale, berührende und menschliche Geschichte - die schöne und traurige Parts beinhaltete - zog mich voll in ihren Bann. ich konnte das Hörbuch nicht auf die Seite legen - es war super gut eingelesen von Maria-Isabel Walke. Sehr berührend und stark in Szene gebracht, die ungewöhnliche Konstellation der Protagonisten (Linda, Hubert, Kevin, Ewa, ..) eine Geschichte, die nachhallt und im Gedächtnis bleibt!!! Volle Empfehlung!!!
  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mit vielen liebevollen Lesemomenten!

    So ein starkes Thema (Demenz) so umzusetzen. Grandios! Ein Buch über einen alten dementen Mann und eine junge Frau, die darüber nachdenkt, sich das Leben zu nehmen. Warum soll man sich eine so rabenschwarze Geschichte jetzt im Sommer antun? Weil sie auf jeder der 300 Seiten hell und leuchtend daherkommt, getragen von einer zarten Fröhlichkeit, von witzigen Dialogen, bei denen man in sich hineinlacht. Sehr empfehlenswert, ein Lieblingsbuch von mir.
  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Feinfühlig und liebenswert

    Die Geschichte der 15jährigen Linda und ihrem demenzkranken Nachbarn berührte mich sofort. Linda weiß mit ihrem Leben nichts anzufangen und verbringt daher viele Stunden bei Hubert. Und Hubert weiß vom Leben fast nichts mehr - fortschreitende Demenz. Mit welch einer Leichtigkeit Linda mit dem Kranken umgeht, hat mir sehr imponiert. Und dann ist da noch Ewa, Huberts polnische Pfleferin, die man einfach mögen muss… Ein sprachlich wunderschön geschriebenes Buch über Leben und Sterben, über Jung und Alt. Ein Roman, bei dem man so manch eine Passage am liebsten mit Leuchtstift markieren würde.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bademeister ohne Himmel

    Hubert 86, ist an Demenz erkrankt. Er war mit voller Leidenschaft Bademeister, und ist immer noch sehr stolz darauf, dass bei ihm nie jemand ertrunken ist. Linda ist 15, und weiß manchmal nicht so viel mit Ihrem Leben anzufangen. Doch bei Hubert fühlt sie sich wohl u.kümmert sich um ihn. Sie erzählt Ihm fast täglich Schwimmbadgeschichten und es werden Schwimmflügel sortiert. Und dann gibts da noch Ewa die Pflegerin, die man auch sofort ins Herz schließen muss.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keiner braucht 5 Spiegel in einer...

    Keiner braucht 5 Spiegel in einer 60qm Wohnung.( aus dem Buch) Liebevoll und berührend eine Geschichte mit viel Herz. Ein 16-jähriges Mädchen (Linda so klug und erwachsen) und eine polnische Pflegerin Eva kümmern sich um den Bademeister Hubert, der an Demenz erkrankt ist.

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Bewertungen (8)

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