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Produktbild: Mama & Sam
Artikelbild von Mama & Sam
Sarah Kuttner

1. Mama & Sam

Mama & Sam

16
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Anna Thalbach + weitere

Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

126

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422142

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Spieldauer

6 Stunden und 39 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

08.10.2025

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Verlag

Argon

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Deutsch

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9783732422142

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Ein Roman, der bedrückt

Lesenswert aus Bielefeld am 11.10.2025

Bewertungsnummer: 2623017

Bewertet: Hörbuch-Download

In ihrem Roman "Mama & Sam" greift Sarah Kuttner ein Thema auf, das schon einige Male für Schlagzeilen gesorgt hat, nämlich Romance Scamming. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, eingelesen von der Autorin, Anna Thalbach und Julian Horeyseck. Eine Frau kommt in die Wohnung ihrer Mutter, die dort tot aufgefunden wurde. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Eines ist jedoch sicher, es gibt kein Geld mehr, nur noch Schulden. So beginnt die Tochter auf dem Handy und dem PC der Verstorbenen nachzuforschen und stößt dabei auf die Chats ihrer Mutter mit Sam. Sie erfährt, wie sich ihre Mutter verliebt hat, wie sie einem Menschen, den sie nie persönlich getroffen hat, Geld zukommen lässt... viel Geld! Wie sie abhängig wird von der vermeintlichen Liebe von Sam und dabei immer tiefer in Schulden und Geldsorgen rutscht. Sarah Kuttner erzählt in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Tochter. Die Tochter spricht sie selbst. Die Chats, die wir verfolgen können, werden von Anna Thalbach (Mama) und Julian Horeyseck (Sam) gesprochen. Es gelingt Kuttner sehr gut, durch Sprache Gefühle zu transportieren. Der Roman macht traurig und wütend, dass es das organisierte Verbrechen gezielt auf ältere und oft einsame Damen abgesehen hat. Sie so einzuwickeln, dass sie alle Warnungen der Familie ignorieren, sich sogar von der Familie distanzieren. Berührend fand ich, dass Tochter und Mutter sich trotz allem näher kommen können, leider erst posthum. Die Protagonistin hätte ihrer Mutter noch viel sagen können, wofür es aber zu spät ist. Sarah Kuttner schildert atmosphärisch dicht, es fühlt sich an, als sei man selbst die Tochter auf den Spuren ihrer Mutter. Im Nachwort des Romans gibt Kuttner Hilfestellungen für Angehörige, Kontaktadressen und Telefonnummern. Allein das zeigt, wie wichtig dieses Thema in der vom Internet und Fakes geprägten Welt geworden ist. Und es trifft nicht nur Frauen, sondern genauso auch Männer! Eine Lese- oder Hörempfehlung an Lesende, die sich einmal mit einer anderen Art des organisierten Verbrechens auseinandersetzen wollen. Volle 5 Sterne!

Ein Roman, der bedrückt

Lesenswert aus Bielefeld am 11.10.2025
Bewertungsnummer: 2623017
Bewertet: Hörbuch-Download

In ihrem Roman "Mama & Sam" greift Sarah Kuttner ein Thema auf, das schon einige Male für Schlagzeilen gesorgt hat, nämlich Romance Scamming. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört, eingelesen von der Autorin, Anna Thalbach und Julian Horeyseck. Eine Frau kommt in die Wohnung ihrer Mutter, die dort tot aufgefunden wurde. Fremdverschulden wird ausgeschlossen. Eines ist jedoch sicher, es gibt kein Geld mehr, nur noch Schulden. So beginnt die Tochter auf dem Handy und dem PC der Verstorbenen nachzuforschen und stößt dabei auf die Chats ihrer Mutter mit Sam. Sie erfährt, wie sich ihre Mutter verliebt hat, wie sie einem Menschen, den sie nie persönlich getroffen hat, Geld zukommen lässt... viel Geld! Wie sie abhängig wird von der vermeintlichen Liebe von Sam und dabei immer tiefer in Schulden und Geldsorgen rutscht. Sarah Kuttner erzählt in der Ich-Perspektive aus der Sicht der Tochter. Die Tochter spricht sie selbst. Die Chats, die wir verfolgen können, werden von Anna Thalbach (Mama) und Julian Horeyseck (Sam) gesprochen. Es gelingt Kuttner sehr gut, durch Sprache Gefühle zu transportieren. Der Roman macht traurig und wütend, dass es das organisierte Verbrechen gezielt auf ältere und oft einsame Damen abgesehen hat. Sie so einzuwickeln, dass sie alle Warnungen der Familie ignorieren, sich sogar von der Familie distanzieren. Berührend fand ich, dass Tochter und Mutter sich trotz allem näher kommen können, leider erst posthum. Die Protagonistin hätte ihrer Mutter noch viel sagen können, wofür es aber zu spät ist. Sarah Kuttner schildert atmosphärisch dicht, es fühlt sich an, als sei man selbst die Tochter auf den Spuren ihrer Mutter. Im Nachwort des Romans gibt Kuttner Hilfestellungen für Angehörige, Kontaktadressen und Telefonnummern. Allein das zeigt, wie wichtig dieses Thema in der vom Internet und Fakes geprägten Welt geworden ist. Und es trifft nicht nur Frauen, sondern genauso auch Männer! Eine Lese- oder Hörempfehlung an Lesende, die sich einmal mit einer anderen Art des organisierten Verbrechens auseinandersetzen wollen. Volle 5 Sterne!

Love Scamming

drawe aus Landau am 06.11.2025

Bewertungsnummer: 2647290

Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Gestern in unserer Zeitung: Eine Frau aus einem Nachbarort will Elon Musk € 20.000 überweisen. Die Bankangestellte wird stutzig, aber die Frau besteht darauf. Elon Musk, ein mehrfacher Milliardär, braucht das Geld einer niederbayrischen Rentnerin? Als Leser schüttelt man den Kopf – aber Love Scamming gibt es häufiger, als man denkt. Sarah Kuttners Mutter wurde Opfer eines Love Scammers und verschuldete sich für ihren vermeintlichen Geliebten Sam Hugheon – Star aus der Outlander-Serie – bis über beide Ohren. Das Ausmaß der Verschuldung und auch der Abhängigkeit wird der Tochter erst nach dem Tod der Mutter klar, als sie den Nachlass sichtet. Sarah Kuttner stellt die Mechanismen schonungslos dar, aber sie fragt sich zugleich, wieso ihre Mutter einerseits die Ungereimtheiten im Chat durchaus erkennt, aber andererseits nicht von der Vorstellung abweichen kann, dass am anderen Ende tatsächlich ihr Sammy sitzt, der sie zu seiner Ehefrau machen will und dessen Geldnöte dies allerdings immer wieder verhindern. Erst im Nachhinein erkennt die Autorin die Einsamkeit und die Liebebedürftigkeit ihrer Mutter, beides in einem so großem Maß, dass die Mutter sogar mit ihrer Familie bricht. Die Auseinandersetzung mit dem Chat wird für die Tochter daher zugleich die Auseinandersetzung mit ihrer schon immer belasteten Beziehung zur Mutter. Die Autorin setzt sich nun das Bild ihrer Mutter neu zusammen und lernt, sie nicht in erster Linie als Mutter, sondern als Mensch zu sehen. Dieser Weg einer Neu-Entdeckung der Mutter geht nicht ohne Schmerzen ab, und alte Kränkungen werden wieder lebendig, teilweise werden neue Wunden geschlagen. Auf der anderen Seite wächst aber das Verständnis für die Frau, die ihre Mutter war, bei aller Wut und Enttäuschung: auch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Sarah Kuttner erzählt die Geschichte in chronologisch verwürfelten Szenen, und obwohl der Leser das Ende schon kennt, bleibt die Geschichte spannend. Einige Straffungen hätten dem Roman gutgetan. Das Buch wurde eingelesen von der Autorin, von Katharina Thalbach als Mutter und Julian Horeyseck als Scammer. Die Stimmen sind sehr unterschiedlich und bringen gerade dadurch die verstörende Geschichte äußerst eindringlich zu Gehör.

Love Scamming

drawe aus Landau am 06.11.2025
Bewertungsnummer: 2647290
Bewertet: Hörbuch-Download

Mein Hör-Eindruck: Gestern in unserer Zeitung: Eine Frau aus einem Nachbarort will Elon Musk € 20.000 überweisen. Die Bankangestellte wird stutzig, aber die Frau besteht darauf. Elon Musk, ein mehrfacher Milliardär, braucht das Geld einer niederbayrischen Rentnerin? Als Leser schüttelt man den Kopf – aber Love Scamming gibt es häufiger, als man denkt. Sarah Kuttners Mutter wurde Opfer eines Love Scammers und verschuldete sich für ihren vermeintlichen Geliebten Sam Hugheon – Star aus der Outlander-Serie – bis über beide Ohren. Das Ausmaß der Verschuldung und auch der Abhängigkeit wird der Tochter erst nach dem Tod der Mutter klar, als sie den Nachlass sichtet. Sarah Kuttner stellt die Mechanismen schonungslos dar, aber sie fragt sich zugleich, wieso ihre Mutter einerseits die Ungereimtheiten im Chat durchaus erkennt, aber andererseits nicht von der Vorstellung abweichen kann, dass am anderen Ende tatsächlich ihr Sammy sitzt, der sie zu seiner Ehefrau machen will und dessen Geldnöte dies allerdings immer wieder verhindern. Erst im Nachhinein erkennt die Autorin die Einsamkeit und die Liebebedürftigkeit ihrer Mutter, beides in einem so großem Maß, dass die Mutter sogar mit ihrer Familie bricht. Die Auseinandersetzung mit dem Chat wird für die Tochter daher zugleich die Auseinandersetzung mit ihrer schon immer belasteten Beziehung zur Mutter. Die Autorin setzt sich nun das Bild ihrer Mutter neu zusammen und lernt, sie nicht in erster Linie als Mutter, sondern als Mensch zu sehen. Dieser Weg einer Neu-Entdeckung der Mutter geht nicht ohne Schmerzen ab, und alte Kränkungen werden wieder lebendig, teilweise werden neue Wunden geschlagen. Auf der anderen Seite wächst aber das Verständnis für die Frau, die ihre Mutter war, bei aller Wut und Enttäuschung: auch ihre Mutter ist nur ein Mensch. Sarah Kuttner erzählt die Geschichte in chronologisch verwürfelten Szenen, und obwohl der Leser das Ende schon kennt, bleibt die Geschichte spannend. Einige Straffungen hätten dem Roman gutgetan. Das Buch wurde eingelesen von der Autorin, von Katharina Thalbach als Mutter und Julian Horeyseck als Scammer. Die Stimmen sind sehr unterschiedlich und bringen gerade dadurch die verstörende Geschichte äußerst eindringlich zu Gehör.

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Mama & Sam

von Sarah Kuttner

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Meinung aus der Buchhandlung

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Johanna Humer

Thalia Wels – max.center

Zum Portrait

5/5

Wenn Nähe trügt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Mutter ist plötzlich tot. Sie hinterlässt viele Fragezeichen, und einen Chat mit Ihrem "Sam" - einen Love Scammer, auf den Ihre Mutter hereingefallen ist. Die Tochter liest sich durch die vielen Nachrichten um zu verstehen wie Sie sich in den Betrüger verlieben konnte, und alle Warnungen von aussen ignoriert hat. Sarah Kuttner verarbeitet in diesem Buch ihre persöhnliche Geschichte. Macht fassungslos, traurig, und doch war es nur die Sehnsucht nach Liebe und Nähe!
  • Johanna Humer
  • Buchhändler/-in

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5/5

Wenn Nähe trügt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Die Mutter ist plötzlich tot. Sie hinterlässt viele Fragezeichen, und einen Chat mit Ihrem "Sam" - einen Love Scammer, auf den Ihre Mutter hereingefallen ist. Die Tochter liest sich durch die vielen Nachrichten um zu verstehen wie Sie sich in den Betrüger verlieben konnte, und alle Warnungen von aussen ignoriert hat. Sarah Kuttner verarbeitet in diesem Buch ihre persöhnliche Geschichte. Macht fassungslos, traurig, und doch war es nur die Sehnsucht nach Liebe und Nähe!

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Anja Gernandt

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Gutes Buch - interessantes Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Sarah Kuttner gefreut und "Mama & Sam" innerhalb von zwei Tagen gelesen. In ihrer typischen lockeren, etwas flapsigen Manier schreibt die Autorin hier über ihre kürzlich verstorbene Mutter, einen Love Scam und die Aufarbeitung der Ereignisse durch die Tochter. Ich fand das Buch sehr gut und interessant, konnte über vieles nur den Kopf schütteln, aber eben auch Verständnis aufbringen, denn Kuttner erhebt nie den Zeigefinger, sondern beleuchtet die Thematik von allen Seiten. Leider hatte ich sehr hohe Erwartungen und war deshalb von der nüchternen Erzählweise ein wenig enttäuscht und mag persönlich auch nicht so gerne Briefromane (bzw. in diesem Fall Chatverlaufromane). Der Roman hat mich emotional leider nicht so gepackt. Ich denke aber, dass er das durchaus bei vielen LeserInnen tut. Das Buch war wirklich sehr gut, meine Erwartungen waren nur leider zu hoch ;)
  • Anja Gernandt
  • Buchhändler/-in

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Gutes Buch - interessantes Thema

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Sarah Kuttner gefreut und "Mama & Sam" innerhalb von zwei Tagen gelesen. In ihrer typischen lockeren, etwas flapsigen Manier schreibt die Autorin hier über ihre kürzlich verstorbene Mutter, einen Love Scam und die Aufarbeitung der Ereignisse durch die Tochter. Ich fand das Buch sehr gut und interessant, konnte über vieles nur den Kopf schütteln, aber eben auch Verständnis aufbringen, denn Kuttner erhebt nie den Zeigefinger, sondern beleuchtet die Thematik von allen Seiten. Leider hatte ich sehr hohe Erwartungen und war deshalb von der nüchternen Erzählweise ein wenig enttäuscht und mag persönlich auch nicht so gerne Briefromane (bzw. in diesem Fall Chatverlaufromane). Der Roman hat mich emotional leider nicht so gepackt. Ich denke aber, dass er das durchaus bei vielen LeserInnen tut. Das Buch war wirklich sehr gut, meine Erwartungen waren nur leider zu hoch ;)

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Mama & Sam

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