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Produktbild: Yoga
Band 84

Yoga

Aus der Reihe MSB Paperback
Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Robert Laber

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.07.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

139

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039681716

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Robert Laber

Spieldauer

11 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.07.2025

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

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Anzahl Dateien

139

Verlag

Speech Studio Schweiz

Sprache

Deutsch

EAN

9783039681716

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  • Edith Berger

    5/5

    09.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    geht unter die Haut

    Wer wollte ich sein? Ein geerdeter, in sich ruhender, heiterer Mensch, ein Mensch auf den man sich verlassen kann, ein guter Mensch, ein liebender Mensch. Ein Buch über Yoga wollte Emmanuel Carrere schreiben. Seine jahrzehntelangen Erfahrungen mit unterschiedlichen Techniken sollte es enthalten. Dramatische persönliche und auch öffentliche Ereignisse stürzen ihn in eine schwere, lebensbedrohende, psychische Krise. Und auch darüber erlaubt er schonungslos Einblick. „ Ergib dich, mein Herz, wir haben genug gekämpft. Und mein Leben soll stillstehn, wir waren nicht feige. Wir haben getan, was wir konnten“ zitiert Emmanuel Carrere Michaux und genauer kann man tiefste Verzweiflung nicht wiedergeben.

  • Gernsheimer

    aus Hessen

    4/5

    25.10.2024

    eBook (ePUB 3)

    Emmanuel Carrères "Yoga" hat…

    Emmanuel Carrères "Yoga" hat mich berührt. Als 40-jähriger, der oft über die Herausforderungen des Lebens nachdenkt, fand ich Carrères autofiktionalen Ansatz besonders spannend. Es geht nicht nur um Yoga als körperliche Praxis, sondern auch um die tiefere Auseinandersetzung mit Trauer und innerem Frieden. Dem meditativen Aspekt kommt dabei viel Bedeutung zu. Carrère teilt offen seine persönlichen Kämpfe, wie seine psychischen Herausforderungen. Diese Ehrlichkeit spricht einen direkt an und zeigt, dass man mit seinen Sorgen nicht allein ist. Sein Schreibstil ist so einladend, dass ich mich fühlte, als wenn ich mit einem Freund spreche der mir seine Gedanken anvertraut. In einer Gesellschaft, die oft emotionale Themen ignoriert, schafft Carrère einen Raum, in dem man sich sicher fühlen kann um über solche Dinge nachzudenken. Der Autor ist in Deutschland zu Unrecht noch nicht so bekannt wie in seiner Heimat Frankreich, wo er gefeierter Intellektueller ist und es lohnt sich, ihn zu lesen.

  • Juti

    aus HD

    3/5

    02.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    bis zur Hälfte gut Von einem…

    bis zur Hälfte gut Von einem Buch „Yoga“ erwartet der Leser von Carrère, dass er sich im Selbstversuch mit Yoga beschäftigt und ähnlich wie in seinem mich vollkommen überzeugenden Buch „Das Reich Gottes“ die Selbstwahrnehmung mit seinen Leserinnen teilt. Dies gelingt bis Seite 156, wo ein „junger Typ“ mitteilt, dass er beim Meditieren immer an „Titten!“ denken muss. Danach erfahren wir, dass der Autor wegen einer bipolaren Störung meditieren wollte. Dabei musste ich an Thomas Mette denken und sein Buch ist besser. Denn der Trip nach Bagdad, um den Blutkoran zu finden, ist zu weit hergeholt und die Flüchtlingsgeschichte nicht neu, zumal er korrekt darauf hinweist, dass der Migrant weiß, dass er Erzählungen hinzudichten muss, um in Europa Asyl zu erhalten. Erst auf S.304 kehrt er zur Definition von Meditation zurück, nachdem er auf S.171 einen unbekannten Mystiker zitiert hat: „Gott schaut mit seinen Augen der Barmherzigkeit nicht den an, der du bist, sondern den, der du sein wolltest.“ „Machen Sie gar nichts: Nur so kann Veränderung eintreten“ lässt er auf S.187 einen Therapeuten sagen und definiert dies als Meditation wie „still und unbewegt dazusitzen“ , „den Gedankenstrudel beobachte[n], ohne sich davon mitreißen zu lassen“, „sich von seiner Identität zu lösen“ (alles 304), „ins Innere des eigenen Ichs einzutauchen“, „alles anzunehmen, was auftaucht“, „lernen, nichts zu bewerten“ und „loszulassen, nichts mehr zu erwarten, nichts mehr zu tun zu versuchen.“ (alles 305) Diese verkürzte Definition ist Ergebnis einer geplanten 10tätigen Schweigemeditation ohne Abendessen, die der Autor aber abbrechen musste, weil ein Bekannter bei den Anschlägen auf „Charlie Hebido“ stirbt. Dabei fallen immer wieder nette Zitate: „Wenn du Gott zum Lachen bringen willst, erzähl ihm von deinen Plänen!“ (62) Nicht nur von seinem Hardcoreseminar erzählt der Franzose, auch wie er in Genf während einer Meditation mit einer Frau im siebten Himmel schwebt (82f). Schulz von Thun kennt er aber nicht, sonst würde er sich über das Ich anstatt du nicht beschweren (103) und fragt, ob Sex nicht wahrer sei als Meditation (109). So bin ich wieder in der Mitte des Buches mit: „Alles, was wirklich ist, ist per Definition wahr, aber manche Wahrnehmungen der Wirklichkeit haben einen höheren Wahrheitsgehalt als andere“. (154) Für den ersten Teil 5, für den zweiten Teil 1 Stern, macht 3 Sterne.

  • Bewertung

    3/5

    28.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hier erzählt jemand mit viel Ahnung...

    Hier erzählt jemand mit viel Ahnung über alles, was ihm so zu Yoga einfällt. Manchmal Kaugummi, manchmal "ja, gib mir gerade alles zu dem Thema, was es gibt, bitte!".

  • Bewertung

    2/5

    30.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schade

    Ich habe mich so auf dieses Buch gefreut, besonders weil ich selbst auf der gleichen griechischen Insel als Freiwillige ausgeholfen habe. Leider hat mich der Narzißmus des Autors, der mir auf jeder Siete des Buches entgegengesprungen ist, so sehr genervt, dass ich das Buch tatsächlich nicht zuende lesen konnte.

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    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine gelungene Meditation über den Zustand unserer Welt

    Wie kommen wir klar, in einer Welt, die immer unverständlicher wird, in der psychische Krankheiten und Gewalt überhand nehmen? Können wir uns dekonditionieren und die Welt ändern, indem wir schweigend unsere Beine zum Lotussitz verschränken? Der Erzähler ist sich da nicht immer ganz sicher. Die Frage ist auch, ob "man mehr über das leben erfährt, wenn man in Darkrooms geht oder Politik oder Firmenfusionen und übernahmen macht, als wenn man auf einem kleinen Kissen hockt und sich einredet, das Vitalste von der Welt zu sei, seine Atmung zu beobachten." Kann es helfen, stundenlang über seine eigenen Nasenlöcher zu meditieren, sich auf den eigenem Atem zu konzentrieren, die Gedanken wertfrei zu beobachten, wie sie wie kleine Affen von Ast zu Ast springen? Oder sind Gedanken da, um festgehalten, hinterfragt und diskutiert zu werden, wie es die Profession des Schriftstellers mit sich bringt? Dürfen wir uns angesichts von Kriegen und Katastrophen in unser Inneres zurückziehen? Was ist mit der Welt da draußen, außerhalb des Yoga Centers, hinter den geschlossenen Lidern? Die äußere Wirklichkeit bringt sich in Form von terroristischen Anschlägen, Begegnungen mit Flüchtlingen in Erinnerung und das gleichmäßige Atmen immer wieder aus dem Takt. Und dann sind da auch noch die inneren Dämonen, in diesem Fall eine diagnostizierte bipolare Störung des Erzählers, die den Mittelpunkt des zweiten Teils des Buches prägt: "Kann Meditation den Horror, der unter der Oberfläche meines Lebens lauert in Schach halten?" Das Buch ist eine gelungene offene, autofiktional angelegte Meditation über den zustand unserer Welt, den Umgang mit der eigenen Psyche und die Frage nach der Möglichkeit sich wohl zu fühlen. "Meditation ist zu pinkeln, wenn man pinkelt, und zu scheißen, wenn man scheißt. Da das auch mehr oder weniger alles ist, was ich zur Zeit tue, ohne das weiter ausführen zu wollen, denke ich manchmal amüsiert, dass ich nun endlich wirklich meditiere. Ich bin weder fröhlich noch traurig, ich werfe den guten alten Hunden ihre Stöckchen hin, das Stöckchen der Selbstgefälligkeit, das Stöckchen des Selbsthasses, das Stöckchen der verpassten Chance und des bitteren Geschmacks der verpassten Chance, und es ist ziemlich überraschend, aber Tatsache ist, ich fühle mich fast wohl."

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