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Wachskind Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

190

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/2,3 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Voksbarnet

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7550-0056-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

MÄRZ Verlag

Seitenzahl

190

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/2,3 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Voksbarnet

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7550-0056-3

Herstelleradresse

März Verlag GmbH
Göhrener Straße 7
10437 Berlin
DE

Email: info@maerzverlag.de

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4,5/5 Sterne für Wachskind

Bewertung am 25.04.2026

Bewertungsnummer: 3119745

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da es noch keine Bewertungen gab und ich denke, dass mehr Leute dieses Buch lesen sollten: Wachskind handelt von einer fast vergessenen Zeit der Hexenverfolgung, hier am dänischen Beispiel, was dem deutschen scheinbar sehr ähnlich war. Damit behandelt das Buch einige dunkle Themen (wie man damals mit Hexen umgegangen war) und ist daher nicht für jeden zu empfehlen. Ich fand die Geschichte rund um Christenze und das Wachskind dennoch sehr spannend, vor allem dass so ein interessantes geschichtliches Konzept wiedergegeben wurde, und das wird mir immer in Erinnerung bleiben. Die Prosa / Erzählweise möchte ich auch als Highlight vermerken: nicht nur passt sie perfekt zum Mysterium innerhalb der Geschichte, sondern regt auch zum Nach- und Mitdenken an. Teilweise gab es Momente, die sich unwirklich angefühlt haben, fast schon bizarr - aber das gehört alles zum Kennenlernprozess einer für uns fremden und teils bizarren Epoche dazu! Die Erzählweise ist oft zeitraffend, dann wieder detailliert und es wurde größtenteils auf Kapitel verzichtet wodurch sich insgesamt wenige Seiten schon wie ein ganzes Kapitel anfühlten, weil in so kurzer Zeit viel passiert. Dadurch flog ich nur so durchs Buch und es war in wenigen Tagen zu Ende! Wen das Thema und diese spoilerfreie Bewertung interessiert, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Disclaimer: ich würde dennoch gern 4,5 Sterne geben anstatt 5, weil am Ende ein paar Kapitel zu komplex geschrieben waren und mich ein wenig verloren hatten; außerdem gibt es dem Thema entsprechend Gewaltdarstellungen, von denen jeder sich vorher überlegen sollte, ob man okay damit ist.

4,5/5 Sterne für Wachskind

Bewertung am 25.04.2026
Bewertungsnummer: 3119745
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Da es noch keine Bewertungen gab und ich denke, dass mehr Leute dieses Buch lesen sollten: Wachskind handelt von einer fast vergessenen Zeit der Hexenverfolgung, hier am dänischen Beispiel, was dem deutschen scheinbar sehr ähnlich war. Damit behandelt das Buch einige dunkle Themen (wie man damals mit Hexen umgegangen war) und ist daher nicht für jeden zu empfehlen. Ich fand die Geschichte rund um Christenze und das Wachskind dennoch sehr spannend, vor allem dass so ein interessantes geschichtliches Konzept wiedergegeben wurde, und das wird mir immer in Erinnerung bleiben. Die Prosa / Erzählweise möchte ich auch als Highlight vermerken: nicht nur passt sie perfekt zum Mysterium innerhalb der Geschichte, sondern regt auch zum Nach- und Mitdenken an. Teilweise gab es Momente, die sich unwirklich angefühlt haben, fast schon bizarr - aber das gehört alles zum Kennenlernprozess einer für uns fremden und teils bizarren Epoche dazu! Die Erzählweise ist oft zeitraffend, dann wieder detailliert und es wurde größtenteils auf Kapitel verzichtet wodurch sich insgesamt wenige Seiten schon wie ein ganzes Kapitel anfühlten, weil in so kurzer Zeit viel passiert. Dadurch flog ich nur so durchs Buch und es war in wenigen Tagen zu Ende! Wen das Thema und diese spoilerfreie Bewertung interessiert, dem kann ich das Buch sehr empfehlen. Disclaimer: ich würde dennoch gern 4,5 Sterne geben anstatt 5, weil am Ende ein paar Kapitel zu komplex geschrieben waren und mich ein wenig verloren hatten; außerdem gibt es dem Thema entsprechend Gewaltdarstellungen, von denen jeder sich vorher überlegen sollte, ob man okay damit ist.

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Wachskind

von Olga Ravn

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Claudia

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

"Es hat schon begonnen [...]. Es ist schon vorbei."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits die englische Übersetzung (nach Martin Aitken) von Olga Ravns neuestem Buch hat mich restlos begeistert und genauso erging es mir nun auch mit der deutschen Fassung von "Wachskind", aus dem Dänischen von Alexander Sitzmann. Die Geschichte handelt von den Hexenprozesse und Verbrennungen des frühen 17. Jahrhunderts in Europa und basiert auf dem Leben der unverheirateten adeligen Christence Kruckow. Nicht nur die literarisch und poetische Aufarbeitung dieser Epoche finde ich hier so einzigartig, auch die Erzählperspektive aus Sicht von Christences Wachskind, geformt aus ihren Händen, gehalten unter ihrer Brust, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. "Hätte ich Augen gehabt, die weinen können, hätte ich geweint. Aber ich bin nur eine Puppe, ein Kind aus Wachs. Ich kann meine Hände nicht bewegen. Mein Mund aus Wachs lässt sich nicht öffnen. Und trotzdem spreche ich. Wie ist das möglich?" Christence lebt ohne Mann und unter Freundinnen, das alleine reicht bereits aus, dass jemand Hexe schreit - denn, wo viele Frauen, da der Teufel. Christence, Maren, Dorte und mehr werden der Hexerei bezichtigt, sie stehen im Bund mit Satan und treiben ihr Unwesen mit den anderen Dorfbewohnerinnen. Ein Schrei genügt und die Prozesse nehmen ihren Lauf, die Hexen (Frauen) werden unter dem Namen des Gesetzes hingerichtet. Auch sehr spannend zu beachten ist in "Wachskind", das original Quellen aus den Prozessakten, Handbüchern, Briefen und Grimoire verwendet werden, wie auch die Namen der gefoltert und ermordeten Frauen in Dänemark. Ich habe beim Lesen das Wachskind immer mehr lieben gelernt und finde das Buch so unglaublich wichtig und kann es nur empfehlen! 
  • Claudia
  • Buchhändler/-in

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5/5

"Es hat schon begonnen [...]. Es ist schon vorbei."

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bereits die englische Übersetzung (nach Martin Aitken) von Olga Ravns neuestem Buch hat mich restlos begeistert und genauso erging es mir nun auch mit der deutschen Fassung von "Wachskind", aus dem Dänischen von Alexander Sitzmann. Die Geschichte handelt von den Hexenprozesse und Verbrennungen des frühen 17. Jahrhunderts in Europa und basiert auf dem Leben der unverheirateten adeligen Christence Kruckow. Nicht nur die literarisch und poetische Aufarbeitung dieser Epoche finde ich hier so einzigartig, auch die Erzählperspektive aus Sicht von Christences Wachskind, geformt aus ihren Händen, gehalten unter ihrer Brust, macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. "Hätte ich Augen gehabt, die weinen können, hätte ich geweint. Aber ich bin nur eine Puppe, ein Kind aus Wachs. Ich kann meine Hände nicht bewegen. Mein Mund aus Wachs lässt sich nicht öffnen. Und trotzdem spreche ich. Wie ist das möglich?" Christence lebt ohne Mann und unter Freundinnen, das alleine reicht bereits aus, dass jemand Hexe schreit - denn, wo viele Frauen, da der Teufel. Christence, Maren, Dorte und mehr werden der Hexerei bezichtigt, sie stehen im Bund mit Satan und treiben ihr Unwesen mit den anderen Dorfbewohnerinnen. Ein Schrei genügt und die Prozesse nehmen ihren Lauf, die Hexen (Frauen) werden unter dem Namen des Gesetzes hingerichtet. Auch sehr spannend zu beachten ist in "Wachskind", das original Quellen aus den Prozessakten, Handbüchern, Briefen und Grimoire verwendet werden, wie auch die Namen der gefoltert und ermordeten Frauen in Dänemark. Ich habe beim Lesen das Wachskind immer mehr lieben gelernt und finde das Buch so unglaublich wichtig und kann es nur empfehlen! 

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