Produktbild: Sunburn

Sunburn

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Pia-Rhona Saxe

Spieldauer

9 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017555

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Pia-Rhona Saxe

Spieldauer

9 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

30.05.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

184

Verlag

Lübbe Audio

Übersetzt von

Karoline Hippe

Sprache

Deutsch

EAN

9783754017555

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  • Bewertung

    5/5

    01.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    favourite book.

    I read this book at 16, and since it’s a coming-of-age story, I never expected it to affect me this much. There were genuinely moments where I had to stop reading just to process everything. This is an 5-star read for me. I haven’t felt this much for a long time. Bonus points if you’re queer and/or emotional, because this book will absolutely destroy you in the best way possible.It made me think of her and the way I used to love her… A must-read!

  • buecherboy

    5/5

    10.02.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Coming-of-Age-Roman, der die junge Lucy begleitet

    Sunburn von Chloe Michelle Howarth ist ein Coming-of-Age-Roman, der die junge Lucy in den frühen 1990er Jahren in einem kleinen, traditionellen irischen Dorf begleitet. Lucy wächst in Crossmore auf, wo Heirat, Kinder und ein vorgezeichnetes Leben die Norm sind – doch ihr Herz schlägt für Susannah. Howarth zeigt, wie das heteronormative, gesellschaftlich festgelegte Leben einen enormen Druck auf junge Menschen ausübt, sodass sie sich nicht frei entwickeln, ihre Gefühle und Sexualität ausleben können – und dabei oft sich selbst und ihr Umfeld verletzen. Während des Lesens fragte ich mich oft, warum Lucy, während ihrer beschriebenen Jugend und ihres jungen Erwachsenenalters, sich immer wieder in den Strudel der Erwartungen und äußeren Einflüsse ziehen lässt, anstatt für sich selbst einzustehen – ein Beispiel dafür ist ihr bester Freund, den ihre Eltern und Freund:innen als perfekten Partner sehen. Sie mag ihn sehr, doch sie weiß nicht, ob sie für ihn die erwartete Liebe empfinden kann oder überhaupt fähig ist, die gesellschaftlich vorgegebene Form von Beziehung zu leben. Die Autorin beschreibt Lucys innere Welt meisterhaft: Sehnsucht, Angst, Freude und Verzweiflung werden roh, emotional und poetisch vermittelt. Die beschriebenen Briefe zwischen Lucy und Susannah wirken passend jugendlich kitschig und fügen sich stimmig in die nostalgische Atmosphäre ein. Sunburn ist kein leichter Roman, sondern eine vielschichtige Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft, erste Liebe und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Ein intensives, berührendes Buch, besonders für Leser:innen, die feinfühlige Coming-of-Age-Geschichten lieben, sehr zu empfehlen ist.

  • Lilly

    5/5

    14.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch zum Eintauchen in lange Gedankenmonologe

    Die Stärke des Buches liegt in seinen ausführlichen Beschreibungen und tiefen Gedankenmonologen, die genau das richtige Mass an Tiefe und Intensität bieten. Sunburn ist kein Buch, das man nebenbei liest, man muss sich wirklich darauf einlassen und bereit sein, in langen Beschreibungen und intensiven Gefühlen zu versinken.

  • Bewertung

    5/5

    08.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sonnenbrand

    Ich habe viele Coming Off Age Romane gelesen und selten einen, der vergleichbar ist mit "Sunburn" von Chloe Michelle Howarth. Im ländlichen Irland der Neunzigerjahre erzählt die Autorin vom Erwachsenwerden einer Gruppe Mädchen. In ihrem Zentrum Protagonistin Lucy und ihr queeres Erwachen, sowie die unsterblich große und verbotene Liebe zu ihrer besten Freundin Susannah. Dafür nutzt Howarth eine vor Metaphern strotzende, poetische, manchmal schon fast kitschige Sprache. Aber das erträgt man als Leser (mir persönlich ist es niemals zu viel geworden), weil sich darin so authentisch die überbordenden Gefühle zweier Teenagerinnen widerspiegeln, die alles zum ersten Mal erleben. Es ist Teenie-Poesie, im besten Sinne dieses Wortes. Und es ist unglaublich schöne, mitreißende Literatur, die auch tragisch ist, weil Lucys Welt katholisch geprägt, wenig aufgeklärt ist und von einem engen Korsett aus angestaubten Moralvorstellungen zusammengehalten wird. Darüber hinaus erkennt man in den Erlebnissen von Lucy, Susannah und ihrer Mädchenclique so viele universelle Muster, die das Leben von Mädchen in der Pubertät zur damaligen Zeit, aber auch heute prägen. Ich mochte die Darstellung von Dynamiken und Machtverhältnissen innerhalb der Geschichte. Nicht nur im Bezug auf die Teenager untereinander, sondern auch, wenn es um ihre jeweiligen Familienkonstrukte geht. Lucy selbst ist kein likeable character. Sie ist manipulativ, manchmal naiv und häufig egoistisch. Ihre Liebe zu Susannah ist schön und tut weh. "Sunburn" als Roman ist schön und tut weh. Für mich handelt es sich um die beste Art von Sommerread. Man ahnt als Leser unweigerlich, welche Art von Schicksal den beiden Mädchen bevorstehen wird. Es ist unausweichlich und trotzdem hofft man. Ein Buch, das sich einbrennt. Es ist ein wenig wie bei einem Sonnenbrand. Man weiß genau, dass es schmerzlich endet, wenn man sich zu lange und ungeschützt der Sonne aussetzt - und trotzdem kann man sich nicht entziehen.

  • M.B

    5/5

    01.06.2025

    eBook (ePUB)

    Zeitgeist

    Anfang der 90er Jahre wohnt Lucy mit ihrer Familie in Irland in einem kleinen Ort. Ein Jahr Schule hat sie noch vor sich. Es gibt in der Schule eine Gruppe Mädchen, zu der sie gehört und eine Gruppe Jungs, zu der ihr Nachbar und bester Freund Martin gehört. Sie merkt das Martin sie mag, kann aber nur schwesterlich für ihn fühlen. Lucy kann es auch nicht nachvollziehen wie die Mädchen von den Jungsschwärmen und deren Vorzüge hervorheben. Sie denkt, das kommt schon noch. Es wird erwartet, dass ein Mädchen heiratet und Kinder bekommt. Aber so kann sie nicht denken. Und sie merkt, dass sie Susannah sehr mag, aber das darf nicht sein. Chloe Michelle Howarth hat einen eigenen Schreib Stiel, an den man sich erst gewöhnen muss. Das tut ihrer Geschichte aber keinen Abbruch. Man kann die Verzweiflung fühlen die Lucy hat. Die Angst von der Familie und Gesellschaft ausgestoßen zu werden. Das macht einen guten Roman aus, mit den Personen zu fühlen. Sich in diese Zeit hineinzuversetzen. Alles in allem, es lohnt sich diesen Roman zu lesen.

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Bewertungen (25)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stella-Lucia

    Stella-Lucia

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo die 90er nur zu flüstern wagten

    Zwischen flirrendem Sommerlicht und der Schwere unausgesprochener Worte entfaltet sich hier die Geschichte eines Mädchens, das lernt, sich selbst zu erkennen. Ihre Welt ist gefangen im Glauben an Normalität, in einer Zeit, in der Anderssein kaum benannt werden durfte. Die Autorin fängt das innere Ringen mit einer zerbrechlichen Sanftheit ein, die bei jedem leisen Erzittern zu zerspringen droht. Zugleich verkörpert sie das Verlangen und das Aufkeimen einer Liebe, in der sich Befreiung und Gefahr spiegeln. Man spürt das Schlagen eines Herzens, das sich gegen die geltenden Normen stemmt in einer Zeit, die noch nicht fähig war, seine Stimme zu hören. Die Pubertät erscheint hier nicht als harmloser Übergang, sondern als Kampfplatz der Identität. Freunde, Familie, Schule sie alle spiegeln Erwartungen, Muster, Vorstellungen davon, wie man zu lieben, zu leben, zu sein hat. Aus jedem Blick, aus jedem beiläufigen Satz sickert etwas von der Norm in das eigene Denken und pflanzt dort leise Scham. Doch inmitten dieses Drucks regt sich das erste leise Aufbegehren, eine Ahnung davon, dass Anderssein kein Fehler ist. Chloe Michelle Howarth verwebt die Trägheit und Intensität dieser Jahre mit feinem Gespür. Ihre Figuren atmen, träumen, zweifeln, und in jeder Unsicherheit liegt eine zarte Schönheit. Durch den Roman zieht sich das Schimmern der 90er Jahre, einer Epoche, die erst begann, Worte und Offenheit für all das zu entdecken, was uns heute bekannt ist, jedoch noch lange keine Selbstverständlichkeit erlangt hat. Am Ende bleibt dieses leise Aufleuchten, der Moment in dem jemand begreift, dass Selbstliebe nicht sündig ist, sondern ein Aufatmen nach Jahren des Schweigens.
  • Zum Bewerterprofil von Luna

    Luna

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die ganze Zeit musste ich an ihren Mund denken.

    Chloe Michelle Howarth hat einen wichtigen queeren Roman geschrieben. Meiner Meinung nach braucht es immer Repräsentation der LGBTQ+-Community, weswegen ich auch zu diesem Buch gegriffen habe. Lucy ist ein sehr interessanter Charakter, an dem man die Auswirkungen verinnerlichter Homophobie beobachten kann. Die Angst, nicht akzeptiert, verstoßen zu werden, einfach nur weil man nicht der „Norm“ entspricht. Das sind leider immer noch Sorgen, die viele Menschen tagtäglich haben müssen. Obwohl wir im 21. Jahrhundert leben, ist es immer noch nicht normal, dass ein queeres Paar öffentlich seine Liebe ausleben kann. Immer noch müssen Menschen Angst haben, weil sie das gleiche Geschlecht lieben, sich im falschen Körper fühlen, nichts mit Sex anfangen können oder, oder, oder. Es braucht Romane wie diesen, weil noch immer nicht jeder Mensch frei leben kann, wie er es möchte! Lucy wächst in den frühen 90er Jahren in einer kleinen konservativen Stadt in Irland auf. Sie ist beliebt und hat eine große Freundinnengruppe. Sie reden viel über Klatsch und Tratsch, über dies und jenes, aber vor allem über Jungs. Wer datet wen, wer findet wen gut und wer hatte schon Sex? Bei allem kann Lucy mitreden, nur bei dem Thema Jungs nicht. Irgendwie fühlt sie sich nicht so, wie die anderen sich fühlen. Sie hat kein Kribbeln im Bauch oder sehnt sich nach deren Aufmerksamkeit. Nicht einmal bei ihrem Schatten Martin kann sie diese Gefühle feststellen, obwohl doch das ganze Dorf davon ausgeht, dass die beiden mal heiraten. Es gibt jedoch eine Person, bei der sie nicht aufhören kann, an sie zu denken. Doch das kann, darf doch nicht sein.

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Bewertungen (2)

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