• Produktbild: Das Patriarchat im Uterus
  • Produktbild: Das Patriarchat im Uterus
  • Produktbild: Das Patriarchat im Uterus

Das Patriarchat im Uterus Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung | Von der Gynäkologin und Co-Gründerin von Doctors for Choice Germany, Dr. Alicia Baier

3

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

13602

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,7/14/3,2 cm

Gewicht

525 g

Farbe

Rot / Rosé

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56609-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"[S]o eindrücklich und aufrüttelnd, dass [das] Buch eigentlich in die Sprech- und Wartezimmer jeder Frauenarztpraxis gehört und zum Standardwerk berufen ist." ("Zeitschrift Konkret")
"[E]in großartiges Fachbuch, das vor allem die geschichtliche Entwicklung des seit Jahrhunderten heiß umstrittenen und diskutierten Themas 'Schwangerschaftsabbruch' behandelt. [...] Gönnen Sie sich dieses Buch, denn es ist ein weiterer Schritt zur Emanzipation." ("Eschborner Stadtmagazin")
"Ihr [Alicia Baiers] Plädoyer kommt ohne große Emotionalisierungen aus, bietet aber einen Schatz an Argumenten für die Legalisierung von Abtreibung." ("Missy Magazine")
"Kenntnisreich, diskriminierungssensibel und streitbar zeigt Baier, wie der Hälfte der Bevölkerung strafrechtlich legitimiert ihre Autonomie und Reflexionsfähigkeit abgesprochen wird." ("wochentaz")
"Dr. Alicia Baier, Gynäkologin und Co-Gründerin von Doctors for Choice Germany, erklärt in ihrem Buch medizinische Fakten und politische Hintergründe, die alle angehen." ("Glow")
"'Das Patriarchat im Uterus' ist ein unverzichtbares Buch für alle, die sich für Menschenrechte, reproduktive Selbstbestimmung und eine säkulare Gesellschaft einsetzen, in der Ethik nicht aus Dogmen, sondern aus Mitgefühl und Vernunft entsteht." ("Humanistischer Pressedienst (hpd)")

Produktdetails

Verkaufsrang

13602

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

21,7/14/3,2 cm

Gewicht

525 g

Farbe

Rot / Rosé

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-56609-1

Herstelleradresse

Droemer HC
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    27.03.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hochaktuelles, wichtiges Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung

    Obwohl jede vierte Frau weltweit einmal im Leben von einem Schwangerschaftsabbruch betroffen ist, halten sich Stigmatisierung und Falschinformationen zu diesem Thema auch heute noch hartnäckig.   „Die ständige negative Bewertung von Abtreibungen führt hingegen dazu, dass ungewollt Schwangere nicht einmal in ihrem engsten Umfeld darüber sprechen können. So bleibt das Thema unsichtbar – und das Tabu erhält sich selbst. Viele Patient:innen können es kaum glauben, wenn ich ihnen sage, dass jede vierte Frau eine Abtreibung vorgenommen hat und mir das sehr häufig begegnet. ‘Und ich dachte, nur mir ist das passiert«, ist eine häufige Reaktion. Viele fühlen sich damit allein. Dabei haben wir alle Mütter, Nachbar:innen, Töchter und Freund:innen, die schon einen Abbruch hatten – wir wissen es nur nicht. Diese Unsichtbarkeit erschwert auch die Berichterstattung: Viele Journalist:innen, die über Abbrüche schreiben, berichten, wie schwer es ist, überhaupt mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.“   Kürzlich ist das Vorhaben, Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren, in letzter Minute im Bundestag gescheitert. Dr. Alicia Baier erklärt hierzu die medizinischen und politischen Grundlagen Sie zeigt auf, was sich in der Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit gebärfähige Menschen selbst über ihre Körper bestimmen können. Denn das Thema rund um reproduktive Rechte geht uns alle an! Das Buch zeigt deutlich auf, welchen Hürden und oft auch Schikanen Menschen, die ungewollt schwanger sind, ausgesetzt sind; sie werden entmündigt und können nicht selbst über ihren Körper und ihr Leben bestimmen. Dass das in der heutigen Zeit in einem vermeintlich modernen Land wie Deutschland Standard ist, sollte uns alle erschüttern. Welchen Einfluss die katholische Kirche bzw. Religionen allgemein und auch rechte Ideologien dabei spielen, zeigt die Autorin anhand vieler Beispiele.   „Es ist eine humanitäre Katastrophe: Unsichere Abbrüche sind eine der führenden Ursachen von Müttersterblichkeit – und laut der Organisation Ärzte ohne Grenzen die einzige, die fast vollständig vermeidbar ist. Das zentrale Argument für den ‘Lebensschutz« kippt an seiner eigenen Logik: Eine tote Frau oder eine Frau, deren Uterus entfernt werden muss, bringt kein Kind mehr zur Welt. Und auch hinsichtlich geborener Kinder versagt der vermeintliche ‘Lebensschutz‘: Sie bleiben in der Debatte meist außen vor, obwohl gerade sie besonders unter den Folgen von Abtreibungsverboten leiden. Der sichere Zugang zu Abbrüchen ermöglicht es Menschen, den richtigen Zeitpunkt für ihr Kind selbst zu wählen – mit dem oder der richtigen Partner:in oder mit den entsprechenden emotionalen und finanziellen Ressourcen. So haben Kinder, die nach einer selbstbestimmten Abtreibung in späteren Jahren geboren werden, im Durchschnitt eine stärkere Mutter-Kind-Bindung und bessere Entwicklungschancen als Kinder, die aus einer ungewollten Schwangerschaft hervorgehen. Letztere haben ein höheres Risiko, Gewalt zu erleben, Vernachlässigung zu erfahren oder in instabilen familiären Verhältnissen aufzuwachsen. Schwangere sagen mir oft, dass sie den Abbruch für ihre bereits geborenen Kinder vornehmen lassen, um ihnen weiterhin gerecht zu werden. Auch hier zeigt die Forschung: Geschwisterkinder wachsen häufiger in Armut auf und zeigen niedrigere Werte in der kindlichen Entwicklung, wenn ihre Mütter zu einer weiteren Geburt gezwungen wurden. Wer für Kinder einsteht, muss mehr tun, als ihre Geburt zu erzwingen. Kinder haben ein Recht darauf, gewollt und geliebt zu sein – nicht nur geboren.   Abtreibungsverbote sind gesundheitsschädlich, schaden Kindern und sind als ‘Schutzinstrument für den Embryo‘ unwirksam. Wer trotzdem daran festhält, entlarvt sich selbst: Die stigmatisierende und gesundheitsschädigende Wirkung wird nicht nur hingenommen, sondern ist anscheinend sogar intendiert, um mit staatlicher Missbilligung diejenigen zu bestrafen, die nicht (noch einmal) Mutter werden wollen. Dieses Denken entspricht einer zutiefst patriarchalen Logik und sollte in keinem Fall Eingang in die Regulierung eines medizinischen Eingriffes finden.“   Dr. med. Alicia Baier ist Gynäkologin und führt selbst Schwangerschaftsabbrüche durch; außerdem ist sie Mit-Gründungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany. Ihr Fachwissen kommt dem Buch ebenso zugute wie ihre empathische Grundhaltung.   Selten hat mich ein Sachbuch so tief bewegt, erschüttert und aufgerüttelt. Ich hätte mir auf fast jeder Seite eine wichtige Stelle markieren können. Das hat mir nochmals verdeutlicht, dass dieses Thema gleichermaßen hochaktuell politisch und auch unfassbar emotional ist.   „Menschen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, sind nicht anders als andere Menschen. Es sind die gleichen Personen, die gebären, eine Fehlgeburt erleben und später einen Abbruch brauchen. Vielleicht alles in einem Leben, vielleicht in unterschiedlicher Reihenfolge. Und doch werden sie im medizinischen Alltag behandelt, als gehörten sie nicht dazu.“   „Das Patriarchat im Uterus“ ist ein wirklich kluges, aufrüttelndes und wichtiges Buch, für das ich eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen - für Menschen jeden Geschlechts!   Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

  • Tschy

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    15.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pro Choice Argumente gestern und heute

    Dr. Alica Baier zeigt auf wie wichtig das Thema Schwangerschaftsabbruch ist. Es geht um die geschichtliche Einordnung und auch um die Unterschiede in der DDR und der BRD als die Mauer noch stand. Ganz am Anfang des Buches hat mich die Statistik erstaunt, dass jede vierte Frau weltweit irgendwann einmal selbst von dem Thema betroffen ist. Es wird sehr empathisch informiert, aber das Thema ist auch sehr politisch und hoch emotional. Auch rechnet Frau Dr. Baier mit der Ausbildung der Mediziner ab, bei der scheinbar Schwangerschaftsabbrüche kein Thema sind. Mir war auch nicht klar, wie schwierig es in Deutschland immer noch ist eine Schwangerschaft abzubrechen. Ich habe sehr viel dazu gelernt und es geschafft meinen eigenen Standpunkt immer wieder zu hinterfragen bzw. zu ergänzen. Es ist schon das Buch einer Wissenschaftlerin und alle Thesen sind mit guten Argumenten oder Studien untermauert. Es ist sehr interessant, jetzt würde mich ein Buch Pro Life reizen, um die andere Seite noch besser kennenzulernen und zu verstehen. Das Buch ist wie der Titel schon sagt sehr monoperspektivisch.

  • Bewertung

    aus Dortmund

    5/5

    22.12.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein wichtiges Buch!

    Dieses Buch hat mich sehr betroffen gemacht, weil ich viele Details im Hintergrund gar nicht wusste. Mir war schon klar, was die gegenwärtige gesetzliche Situation für die einzelne Frau bedeutet; was es aber für uns alle als Gesellschaft bedeutet, ist mir erst jetzt bewusst geworden. Ein Beispiel: während der Schwangerschaft überschlagen sich (meistens) Männer aus Sorge um das Recht des ungeborenen Lebens. Aber direkt nach der Geburt werden Mutter und Kind in sehr vielen Fällen allein gelassen und sind auf sich selbst gestellt. Außerdem wird keine einzige Abtreibung durch das Gesetz verhindert – es hindert nur Frauen daran, sicher abtreiben zu können. Ich glaube nicht, daß es auch nur eine einzige Frau gibt, die auf ihr Wunschkind verzichtet, nur weil Abtreibung plötzlich erlaubt ist. Das Buch sollten alle Menschen lesen, vor allem auch Männer. Ich fürchte nur, daß die Männer, die es lesen sollten, das nicht tun werden.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Patriarchat im Uterus
  • Produktbild: Das Patriarchat im Uterus
  • Produktbild: Das Patriarchat im Uterus