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Produktbild: Das Patriarchat im Uterus

Das Patriarchat im Uterus Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung | Von der Gynäkologin und Co-Gründerin von Doctors for Choice Germany, Dr. Alicia Baier

3

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2058 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426566107

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

03.11.2025

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

2058 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426566107

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Ein wichtiges Buch!

Bewertung aus Dortmund am 22.12.2025

Bewertungsnummer: 2682989

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch hat mich sehr betroffen gemacht, weil ich viele Details im Hintergrund gar nicht wusste. Mir war schon klar, was die gegenwärtige gesetzliche Situation für die einzelne Frau bedeutet; was es aber für uns alle als Gesellschaft bedeutet, ist mir erst jetzt bewusst geworden. Ein Beispiel: während der Schwangerschaft überschlagen sich (meistens) Männer aus Sorge um das Recht des ungeborenen Lebens. Aber direkt nach der Geburt werden Mutter und Kind in sehr vielen Fällen allein gelassen und sind auf sich selbst gestellt. Außerdem wird keine einzige Abtreibung durch das Gesetz verhindert – es hindert nur Frauen daran, sicher abtreiben zu können. Ich glaube nicht, daß es auch nur eine einzige Frau gibt, die auf ihr Wunschkind verzichtet, nur weil Abtreibung plötzlich erlaubt ist. Das Buch sollten alle Menschen lesen, vor allem auch Männer. Ich fürchte nur, daß die Männer, die es lesen sollten, das nicht tun werden.

Ein wichtiges Buch!

Bewertung aus Dortmund am 22.12.2025
Bewertungsnummer: 2682989
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Dieses Buch hat mich sehr betroffen gemacht, weil ich viele Details im Hintergrund gar nicht wusste. Mir war schon klar, was die gegenwärtige gesetzliche Situation für die einzelne Frau bedeutet; was es aber für uns alle als Gesellschaft bedeutet, ist mir erst jetzt bewusst geworden. Ein Beispiel: während der Schwangerschaft überschlagen sich (meistens) Männer aus Sorge um das Recht des ungeborenen Lebens. Aber direkt nach der Geburt werden Mutter und Kind in sehr vielen Fällen allein gelassen und sind auf sich selbst gestellt. Außerdem wird keine einzige Abtreibung durch das Gesetz verhindert – es hindert nur Frauen daran, sicher abtreiben zu können. Ich glaube nicht, daß es auch nur eine einzige Frau gibt, die auf ihr Wunschkind verzichtet, nur weil Abtreibung plötzlich erlaubt ist. Das Buch sollten alle Menschen lesen, vor allem auch Männer. Ich fürchte nur, daß die Männer, die es lesen sollten, das nicht tun werden.

Hochaktuelles, wichtiges Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.03.2026

Bewertungsnummer: 3090683

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Obwohl jede vierte Frau weltweit einmal im Leben von einem Schwangerschaftsabbruch betroffen ist, halten sich Stigmatisierung und Falschinformationen zu diesem Thema auch heute noch hartnäckig.   „Die ständige negative Bewertung von Abtreibungen führt hingegen dazu, dass ungewollt Schwangere nicht einmal in ihrem engsten Umfeld darüber sprechen können. So bleibt das Thema unsichtbar – und das Tabu erhält sich selbst. Viele Patient:innen können es kaum glauben, wenn ich ihnen sage, dass jede vierte Frau eine Abtreibung vorgenommen hat und mir das sehr häufig begegnet. ‘Und ich dachte, nur mir ist das passiert«, ist eine häufige Reaktion. Viele fühlen sich damit allein. Dabei haben wir alle Mütter, Nachbar:innen, Töchter und Freund:innen, die schon einen Abbruch hatten – wir wissen es nur nicht. Diese Unsichtbarkeit erschwert auch die Berichterstattung: Viele Journalist:innen, die über Abbrüche schreiben, berichten, wie schwer es ist, überhaupt mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.“   Kürzlich ist das Vorhaben, Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren, in letzter Minute im Bundestag gescheitert. Dr. Alicia Baier erklärt hierzu die medizinischen und politischen Grundlagen Sie zeigt auf, was sich in der Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit gebärfähige Menschen selbst über ihre Körper bestimmen können. Denn das Thema rund um reproduktive Rechte geht uns alle an! Das Buch zeigt deutlich auf, welchen Hürden und oft auch Schikanen Menschen, die ungewollt schwanger sind, ausgesetzt sind; sie werden entmündigt und können nicht selbst über ihren Körper und ihr Leben bestimmen. Dass das in der heutigen Zeit in einem vermeintlich modernen Land wie Deutschland Standard ist, sollte uns alle erschüttern. Welchen Einfluss die katholische Kirche bzw. Religionen allgemein und auch rechte Ideologien dabei spielen, zeigt die Autorin anhand vieler Beispiele.   „Es ist eine humanitäre Katastrophe: Unsichere Abbrüche sind eine der führenden Ursachen von Müttersterblichkeit – und laut der Organisation Ärzte ohne Grenzen die einzige, die fast vollständig vermeidbar ist. Das zentrale Argument für den ‘Lebensschutz« kippt an seiner eigenen Logik: Eine tote Frau oder eine Frau, deren Uterus entfernt werden muss, bringt kein Kind mehr zur Welt. Und auch hinsichtlich geborener Kinder versagt der vermeintliche ‘Lebensschutz‘: Sie bleiben in der Debatte meist außen vor, obwohl gerade sie besonders unter den Folgen von Abtreibungsverboten leiden. Der sichere Zugang zu Abbrüchen ermöglicht es Menschen, den richtigen Zeitpunkt für ihr Kind selbst zu wählen – mit dem oder der richtigen Partner:in oder mit den entsprechenden emotionalen und finanziellen Ressourcen. So haben Kinder, die nach einer selbstbestimmten Abtreibung in späteren Jahren geboren werden, im Durchschnitt eine stärkere Mutter-Kind-Bindung und bessere Entwicklungschancen als Kinder, die aus einer ungewollten Schwangerschaft hervorgehen. Letztere haben ein höheres Risiko, Gewalt zu erleben, Vernachlässigung zu erfahren oder in instabilen familiären Verhältnissen aufzuwachsen. Schwangere sagen mir oft, dass sie den Abbruch für ihre bereits geborenen Kinder vornehmen lassen, um ihnen weiterhin gerecht zu werden. Auch hier zeigt die Forschung: Geschwisterkinder wachsen häufiger in Armut auf und zeigen niedrigere Werte in der kindlichen Entwicklung, wenn ihre Mütter zu einer weiteren Geburt gezwungen wurden. Wer für Kinder einsteht, muss mehr tun, als ihre Geburt zu erzwingen. Kinder haben ein Recht darauf, gewollt und geliebt zu sein – nicht nur geboren.   Abtreibungsverbote sind gesundheitsschädlich, schaden Kindern und sind als ‘Schutzinstrument für den Embryo‘ unwirksam. Wer trotzdem daran festhält, entlarvt sich selbst: Die stigmatisierende und gesundheitsschädigende Wirkung wird nicht nur hingenommen, sondern ist anscheinend sogar intendiert, um mit staatlicher Missbilligung diejenigen zu bestrafen, die nicht (noch einmal) Mutter werden wollen. Dieses Denken entspricht einer zutiefst patriarchalen Logik und sollte in keinem Fall Eingang in die Regulierung eines medizinischen Eingriffes finden.“   Dr. med. Alicia Baier ist Gynäkologin und führt selbst Schwangerschaftsabbrüche durch; außerdem ist sie Mit-Gründungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany. Ihr Fachwissen kommt dem Buch ebenso zugute wie ihre empathische Grundhaltung.   Selten hat mich ein Sachbuch so tief bewegt, erschüttert und aufgerüttelt. Ich hätte mir auf fast jeder Seite eine wichtige Stelle markieren können. Das hat mir nochmals verdeutlicht, dass dieses Thema gleichermaßen hochaktuell politisch und auch unfassbar emotional ist.   „Menschen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, sind nicht anders als andere Menschen. Es sind die gleichen Personen, die gebären, eine Fehlgeburt erleben und später einen Abbruch brauchen. Vielleicht alles in einem Leben, vielleicht in unterschiedlicher Reihenfolge. Und doch werden sie im medizinischen Alltag behandelt, als gehörten sie nicht dazu.“   „Das Patriarchat im Uterus“ ist ein wirklich kluges, aufrüttelndes und wichtiges Buch, für das ich eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen - für Menschen jeden Geschlechts!   Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

Hochaktuelles, wichtiges Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.03.2026
Bewertungsnummer: 3090683
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Obwohl jede vierte Frau weltweit einmal im Leben von einem Schwangerschaftsabbruch betroffen ist, halten sich Stigmatisierung und Falschinformationen zu diesem Thema auch heute noch hartnäckig.   „Die ständige negative Bewertung von Abtreibungen führt hingegen dazu, dass ungewollt Schwangere nicht einmal in ihrem engsten Umfeld darüber sprechen können. So bleibt das Thema unsichtbar – und das Tabu erhält sich selbst. Viele Patient:innen können es kaum glauben, wenn ich ihnen sage, dass jede vierte Frau eine Abtreibung vorgenommen hat und mir das sehr häufig begegnet. ‘Und ich dachte, nur mir ist das passiert«, ist eine häufige Reaktion. Viele fühlen sich damit allein. Dabei haben wir alle Mütter, Nachbar:innen, Töchter und Freund:innen, die schon einen Abbruch hatten – wir wissen es nur nicht. Diese Unsichtbarkeit erschwert auch die Berichterstattung: Viele Journalist:innen, die über Abbrüche schreiben, berichten, wie schwer es ist, überhaupt mit Betroffenen ins Gespräch zu kommen.“   Kürzlich ist das Vorhaben, Schwangerschaftsabbrüche zu legalisieren, in letzter Minute im Bundestag gescheitert. Dr. Alicia Baier erklärt hierzu die medizinischen und politischen Grundlagen Sie zeigt auf, was sich in der Gesellschaft, Medizin und Politik ändern muss, damit gebärfähige Menschen selbst über ihre Körper bestimmen können. Denn das Thema rund um reproduktive Rechte geht uns alle an! Das Buch zeigt deutlich auf, welchen Hürden und oft auch Schikanen Menschen, die ungewollt schwanger sind, ausgesetzt sind; sie werden entmündigt und können nicht selbst über ihren Körper und ihr Leben bestimmen. Dass das in der heutigen Zeit in einem vermeintlich modernen Land wie Deutschland Standard ist, sollte uns alle erschüttern. Welchen Einfluss die katholische Kirche bzw. Religionen allgemein und auch rechte Ideologien dabei spielen, zeigt die Autorin anhand vieler Beispiele.   „Es ist eine humanitäre Katastrophe: Unsichere Abbrüche sind eine der führenden Ursachen von Müttersterblichkeit – und laut der Organisation Ärzte ohne Grenzen die einzige, die fast vollständig vermeidbar ist. Das zentrale Argument für den ‘Lebensschutz« kippt an seiner eigenen Logik: Eine tote Frau oder eine Frau, deren Uterus entfernt werden muss, bringt kein Kind mehr zur Welt. Und auch hinsichtlich geborener Kinder versagt der vermeintliche ‘Lebensschutz‘: Sie bleiben in der Debatte meist außen vor, obwohl gerade sie besonders unter den Folgen von Abtreibungsverboten leiden. Der sichere Zugang zu Abbrüchen ermöglicht es Menschen, den richtigen Zeitpunkt für ihr Kind selbst zu wählen – mit dem oder der richtigen Partner:in oder mit den entsprechenden emotionalen und finanziellen Ressourcen. So haben Kinder, die nach einer selbstbestimmten Abtreibung in späteren Jahren geboren werden, im Durchschnitt eine stärkere Mutter-Kind-Bindung und bessere Entwicklungschancen als Kinder, die aus einer ungewollten Schwangerschaft hervorgehen. Letztere haben ein höheres Risiko, Gewalt zu erleben, Vernachlässigung zu erfahren oder in instabilen familiären Verhältnissen aufzuwachsen. Schwangere sagen mir oft, dass sie den Abbruch für ihre bereits geborenen Kinder vornehmen lassen, um ihnen weiterhin gerecht zu werden. Auch hier zeigt die Forschung: Geschwisterkinder wachsen häufiger in Armut auf und zeigen niedrigere Werte in der kindlichen Entwicklung, wenn ihre Mütter zu einer weiteren Geburt gezwungen wurden. Wer für Kinder einsteht, muss mehr tun, als ihre Geburt zu erzwingen. Kinder haben ein Recht darauf, gewollt und geliebt zu sein – nicht nur geboren.   Abtreibungsverbote sind gesundheitsschädlich, schaden Kindern und sind als ‘Schutzinstrument für den Embryo‘ unwirksam. Wer trotzdem daran festhält, entlarvt sich selbst: Die stigmatisierende und gesundheitsschädigende Wirkung wird nicht nur hingenommen, sondern ist anscheinend sogar intendiert, um mit staatlicher Missbilligung diejenigen zu bestrafen, die nicht (noch einmal) Mutter werden wollen. Dieses Denken entspricht einer zutiefst patriarchalen Logik und sollte in keinem Fall Eingang in die Regulierung eines medizinischen Eingriffes finden.“   Dr. med. Alicia Baier ist Gynäkologin und führt selbst Schwangerschaftsabbrüche durch; außerdem ist sie Mit-Gründungsvorsitzende von Doctors for Choice Germany. Ihr Fachwissen kommt dem Buch ebenso zugute wie ihre empathische Grundhaltung.   Selten hat mich ein Sachbuch so tief bewegt, erschüttert und aufgerüttelt. Ich hätte mir auf fast jeder Seite eine wichtige Stelle markieren können. Das hat mir nochmals verdeutlicht, dass dieses Thema gleichermaßen hochaktuell politisch und auch unfassbar emotional ist.   „Menschen, die ihre Schwangerschaft abbrechen, sind nicht anders als andere Menschen. Es sind die gleichen Personen, die gebären, eine Fehlgeburt erleben und später einen Abbruch brauchen. Vielleicht alles in einem Leben, vielleicht in unterschiedlicher Reihenfolge. Und doch werden sie im medizinischen Alltag behandelt, als gehörten sie nicht dazu.“   „Das Patriarchat im Uterus“ ist ein wirklich kluges, aufrüttelndes und wichtiges Buch, für das ich eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen - für Menschen jeden Geschlechts!   Vielen Dank an den Droemer Knaur Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Das Patriarchat im Uterus

von Alicia Baier

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