Produktbild: Lázár

Lázár "Der neue Zauberer ... ein großartiges Werk." Die Zeit | Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025

187

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

1322

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023543

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
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Verkaufsrang

1322

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023543

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    26.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Familienroman als Zerfall einer Epoche

    Man kann nur staunen, wenn man sich klar macht, dass Nelio Biedermann diesen Roman mit 22 Jahren verfasst hat. Gewiss ist dieser autofiktionale Generationenroman ein frühes Werk eines sehr talentiertes Schriftstellers, aber so viel schriftstellerische Reife bei einem so jungen Autor ist schon sehr selten. Über nur 300 Seiten wird die Geschichte der Familie Lazar erzählt, anhand deren Schicksale sich das 20 Jahrhundert in Ungarn wiederspiegelt. Solche Romane sind schon viele geschrieben worden und dieser kommt zwar nicht ganz an die großen Werke berühmter Romanciers heran, aber dennoch finde ich dieses Buch sehr lesenswert. Der Stil erinnert stark an den poetischen Realismus und ist für einen jungen Autor sehr altmodisch, aber das ist natürlich so gewollt und macht den Roman zu einer klassischen und weniger experimentellen Lektüre. Ich bin gespannt, ob von diesem Schriftsteller noch einiges zu erwarten ist.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    26.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Geschichte eines Zerfalls

    Mein Lese-Eindruck: Der Roman erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie über drei Generationen, angefangen bei Lajos von Lazar, das „durchsichtige Kind mit wasserblauen Augen“, dessen Vater wohl nicht der aktuelle Baron Lazar ist. Die Geschichte dieser Familie ist die Geschichte eines Zerfalls, eingebunden in den Zerfall der Habsburger Monarchie. Der Autor behält jedoch immer die Geschichte der Familie im Blick, und aus der Sicht der Familienangehörigen erlebt der Leser die Kriege, Umwälzungen des politischen Systems, Enteignungen, Degradierungen, Vertreibung, Verarmung und schließlich auch die Flucht ins Schweizer Exil. Diese Vermittlung der großen Geschichte über das private Leben der Familie Lazar gelingt dem Autor beeindruckend mühelos. Und das macht den besonderen Reiz dieses opulenten Buches aus: wie der Untergang einer alten, überholten politischen und gesellschaftlichen Ordnung sich in der Familiengeschichte spiegelt. Wegen der Fülle des Stoffs arbeitet der Autor mit Zeitsprüngen und setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte. So gerät z. B. die Suche eines Sohnes nach seiner Jugendliebe Matilda zu einer dichten psychologischen Studie, die in langsamem Tempo erzählt wird und dem Leser einen differenzierten Blick ins Innere der Figuren ermöglicht. Andere ebenso interessante Episoden dagegen – etwa die Beteiligung an der Deportation der jüdischen Bevölkerung – werden nur kurz angerissen. Dieses sehr unterschiedliche Erzähltempo lässt manche Episoden wie aufgesetzte, aber eben isolierte Miniaturen wirken. Biedermann erzählt eher traditionell und entfaltet vor allem in den fast mythisch anmutenden Szenen rund um das Waldschloss und rund um den geheimnisvollen, gefahrvollen Wald eine poetische Sprache, die mir sehr gut gefallen hat. Der Autor ist belesen und baut immer wieder zitatähnliche Formulierungen ein, die dem Leser kleine Aha-Erlebnisse bescheren. Fazit: Ein Familien-Epos im Umkreis der Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Debut, das neugierig auf weitere Romane macht. 4,5/5*

  • Bewertung

    5/5

    20.09.2025

    eBook (ePUB 3)

    Bemerkenswert

    Dieser Roman über eine ungarische Adelsfamilie im 20. Jahrhundert ist bemerkenswert. Die starken Charaktere wirken einerseits verletzlich und dann wiederum unheimlich. Sie haben mich immer wieder überrascht,  hielten mich aber auf Distanz. Ich habe mich beim Lesen wie ein Zuschauer gefühlt, der heimlich durchs Fenster schaut. Nelio Biedermann ist es hervorragend gelungen das Zeitgeschehen mit dem Schicksal der Familie zu verweben und den Verlust ihres gewohnten Lebens empatisch zu erzählen. Die bildliche Sprache erinnert an einen alten Klassiker, um so überraschender, da wir es mit einem sehr jungen Schriftsteller zu tun haben.  Für mich ist dieser Roman höchste Erzählkunst. Vielen Dank dafür!

  • Bewertung

    4/5

    24.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Lázár

    Nelio Biedermanns Sprache ist phantastisch, auch wenn seine Sätze manchmal zu verschachtelt sind. Mann muss sie zweimal lesen, wodurch der Lesefluss gestört wird. Bei der Lektüre von Lázár habe ich mich zuweilen in die Geschichte der Boodenbrooks versetzt gefühlt. Nur dass ich zu den Personen der Lázár-Familie keinen Bezug aufbauen konnte. Mir haben -intensive Beschreibungen ihrer Gefühlsregungen ihrer Ängste, ihrer Glücksmomente gefühlt. Dennoch 4 Sterne. Es ist erstaunlich wie ein so junger Autor die deutsche Sprache fast zur Vollendung beherrscht.

  • Bewertung

    4/5

    22.10.2025

    eBook (ePUB 3)

    Untergang

    In dem Roman "Lázár" des Autors Nelio Biedermann, erschienen im Rowohlt Verlag, folgen wir drei Generationen einer alten ungarischen Adelsfamilie vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre. Wir erleben den Zerfall des Adels mit dem Untergang des Habsburger Reichs und durch zwei Weltkriege, sowie deren Folgen. In der ersten Generation von Baron Sándor von Lázár und seiner Ehefrau Mária werden die Traditionen noch gelebt. Die beiden bekommen zwei Kinder, Ilona und Lajos. Ilona heiratet und verlässt mit ihrer Familie Ungarn während des Nationalsozialismus. Lajos verliebt sich in Lilly. Sie heiraten und bekommen ebenfalls zwei Kinder. Nach dem tragischen Tod des Vaters übernimmt Lojos den Besitz, ändert den Führungsstil und führt die Geschäfte erfolgreich weiter. Doch nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wird die Familie enteignet und vertrieben. Nun müssen sie sich Wohnraum und Arbeit suchen und ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Ihr Sohn Pista und ihre Tochter Eva erleben die Schrecken des Krieges mit voller Wucht. Aber auch die 1950er Jahre hinterlassen ihre Spuren. In Ungarn brodelt es und jeden Tag rechnet Pista mit seiner Verhaftung. Für Pista und seine Schwester Eva gibt es nur eine Lösung. Der Titel und das Cover haben mir gleich gut gefallen. Beim Klappentext war ich lange unsicher, ob ich diesen Roman lesen möchte. Am Anfang fand ich die Geschichte etwas bizarr und manche Sätze verwirrend, aber mit jedem Kapitel habe ich besser hinein gefunden. Einen Roman in diesem Format zu schreiben, finde ich für einen so jungen Schriftsteller beachtlich. Wer gute Unterhaltung verbunden mit Zeitgeschehen mag, liegt bei diesem Roman richtig.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (187)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein großartiger Roman!

    Die Familiengeschichte der Lázárs über mehrere Generationen im Ungarn des 20. Jahrhunderts ist eine literarische Offenbarung! Die poetische, bildgewaltige Sprache ist ein Hochgenuss; man versinkt komplett in der Geschichte und lebt mit den Figuren mit.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    In Schönheit sterben

    Ein überraschend intensiver, detailversponnener, episch pointierter Roman - zeigt den Glanz und Verfall einer ungarischen Adelsfamilie ab dem beginnenden 20. Jahrhundert; Harmonisch wirr und sexy, im Stil so klar und gerade heraus, Gespenstisches und Wahnsinniges neben der morbid atmenden Dekadenz der Jahrhundertwende; Nelio Biedermann fängt das Zeitgeschehen, damalige Moden und politische Umbrüche atmosphärisch ein, die Figuren ein Spiegel der Zeit - ein wahrer Lesegenuss!!
  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buddenbrooks light

    Nelio Biedermanns Generationenroman muss als moderner und anspruchsvoller Klassiker angesehen und gelesen werden. Was anfangs als nervöses Umherhüpfen zwischen Charakteren wirkt, verfolgt einen besonderen Zweck und wird später zum genialen Markenzeichen dieses Werkes. Mit enormem literarischem Feingefühl und zahlreichen Überraschungen in der Handlung tritt er in die großen Fußstapfen eines János Székely. Biedermann gilt nicht umsonst als neue Hoffnung im ansonsten sehr grellen und nervtötend verspielten Kosmos der modernen Schriftstellerei.
  • Zum Bewerterprofil von Lisa Laviat

    Lisa Laviat

    Thalia Wien – Vio Plaza

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Tradition und Umbruch: Die Welt der Lázárs

    „Lázár“ erzählt das Schicksal einer ungarischen Adelsfamilie zwischen dem Ende des Habsburgerreichs, zwei Weltkriegen und dem politischen Umbruch im 20. Jahrhundert. Der Roman setzt mit der Geburt des rätselhaften Lajos von Lázár ein und entwickelt sich zu einer vielschichtigen Erzählung über mehrere Generationen hinweg, in der Themen wie Liebe, Macht, Loyalitätsbrüche und der Niedergang alter Traditionen im Mittelpunkt stehen. Wer umfangreiche Familiengeschichten schätzt und nicht erwartet, dass jede Figur bis ins Detail ausgeleuchtet wird, findet hier eine atmosphärische Welt voller kultureller Prägungen und innerer Spannungen. Der stark bildhafte, teilweise sehr üppige Stil – reich an Metaphern und poetischen Bildern – kann allerdings auch als zu schwer oder überladen empfunden werden. Insgesamt allerdings ein tolles Werk.
  • Zum Bewerterprofil von Hubert Kienegger

    Hubert Kienegger

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    epische Familiensaga

    Dieses Buch ist ein Sog! Man taucht ein in die Welt der Familie Lázár, spürt ihre Hoffnungen, Ängste und Sehnsüchte. Ein Roman, der berührt und lange nachhallt – über Liebe, Verlust und die Frage, wie man trotz allem weiterlebt.

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