Produktbild: Lázár

Lázár "Der neue Zauberer ... ein großartiges Werk." Die Zeit | Lieblingsbuch der Unabhängigen 2025

187

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

172

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023543

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

172

Erscheinungsdatum

01.09.2025

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3603 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644023543

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Familienroman als Zerfall einer Epoche

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 26.04.2026

Bewertungsnummer: 3120487

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man kann nur staunen, wenn man sich klar macht, dass Nelio Biedermann diesen Roman mit 22 Jahren verfasst hat. Gewiss ist dieser autofiktionale Generationenroman ein frühes Werk eines sehr talentiertes Schriftstellers, aber so viel schriftstellerische Reife bei einem so jungen Autor ist schon sehr selten. Über nur 300 Seiten wird die Geschichte der Familie Lazar erzählt, anhand deren Schicksale sich das 20 Jahrhundert in Ungarn wiederspiegelt. Solche Romane sind schon viele geschrieben worden und dieser kommt zwar nicht ganz an die großen Werke berühmter Romanciers heran, aber dennoch finde ich dieses Buch sehr lesenswert. Der Stil erinnert stark an den poetischen Realismus und ist für einen jungen Autor sehr altmodisch, aber das ist natürlich so gewollt und macht den Roman zu einer klassischen und weniger experimentellen Lektüre. Ich bin gespannt, ob von diesem Schriftsteller noch einiges zu erwarten ist.

Familienroman als Zerfall einer Epoche

Bewertung aus Bergisch Gladbach am 26.04.2026
Bewertungsnummer: 3120487
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man kann nur staunen, wenn man sich klar macht, dass Nelio Biedermann diesen Roman mit 22 Jahren verfasst hat. Gewiss ist dieser autofiktionale Generationenroman ein frühes Werk eines sehr talentiertes Schriftstellers, aber so viel schriftstellerische Reife bei einem so jungen Autor ist schon sehr selten. Über nur 300 Seiten wird die Geschichte der Familie Lazar erzählt, anhand deren Schicksale sich das 20 Jahrhundert in Ungarn wiederspiegelt. Solche Romane sind schon viele geschrieben worden und dieser kommt zwar nicht ganz an die großen Werke berühmter Romanciers heran, aber dennoch finde ich dieses Buch sehr lesenswert. Der Stil erinnert stark an den poetischen Realismus und ist für einen jungen Autor sehr altmodisch, aber das ist natürlich so gewollt und macht den Roman zu einer klassischen und weniger experimentellen Lektüre. Ich bin gespannt, ob von diesem Schriftsteller noch einiges zu erwarten ist.

Geschichte eines Zerfalls

drawe aus Landau am 26.09.2025

Bewertungsnummer: 2608039

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Der Roman erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie über drei Generationen, angefangen bei Lajos von Lazar, das „durchsichtige Kind mit wasserblauen Augen“, dessen Vater wohl nicht der aktuelle Baron Lazar ist. Die Geschichte dieser Familie ist die Geschichte eines Zerfalls, eingebunden in den Zerfall der Habsburger Monarchie. Der Autor behält jedoch immer die Geschichte der Familie im Blick, und aus der Sicht der Familienangehörigen erlebt der Leser die Kriege, Umwälzungen des politischen Systems, Enteignungen, Degradierungen, Vertreibung, Verarmung und schließlich auch die Flucht ins Schweizer Exil. Diese Vermittlung der großen Geschichte über das private Leben der Familie Lazar gelingt dem Autor beeindruckend mühelos. Und das macht den besonderen Reiz dieses opulenten Buches aus: wie der Untergang einer alten, überholten politischen und gesellschaftlichen Ordnung sich in der Familiengeschichte spiegelt. Wegen der Fülle des Stoffs arbeitet der Autor mit Zeitsprüngen und setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte. So gerät z. B. die Suche eines Sohnes nach seiner Jugendliebe Matilda zu einer dichten psychologischen Studie, die in langsamem Tempo erzählt wird und dem Leser einen differenzierten Blick ins Innere der Figuren ermöglicht. Andere ebenso interessante Episoden dagegen – etwa die Beteiligung an der Deportation der jüdischen Bevölkerung – werden nur kurz angerissen. Dieses sehr unterschiedliche Erzähltempo lässt manche Episoden wie aufgesetzte, aber eben isolierte Miniaturen wirken. Biedermann erzählt eher traditionell und entfaltet vor allem in den fast mythisch anmutenden Szenen rund um das Waldschloss und rund um den geheimnisvollen, gefahrvollen Wald eine poetische Sprache, die mir sehr gut gefallen hat. Der Autor ist belesen und baut immer wieder zitatähnliche Formulierungen ein, die dem Leser kleine Aha-Erlebnisse bescheren. Fazit: Ein Familien-Epos im Umkreis der Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Debut, das neugierig auf weitere Romane macht. 4,5/5*

Geschichte eines Zerfalls

drawe aus Landau am 26.09.2025
Bewertungsnummer: 2608039
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Mein Lese-Eindruck: Der Roman erzählt die Geschichte einer ungarischen Adelsfamilie über drei Generationen, angefangen bei Lajos von Lazar, das „durchsichtige Kind mit wasserblauen Augen“, dessen Vater wohl nicht der aktuelle Baron Lazar ist. Die Geschichte dieser Familie ist die Geschichte eines Zerfalls, eingebunden in den Zerfall der Habsburger Monarchie. Der Autor behält jedoch immer die Geschichte der Familie im Blick, und aus der Sicht der Familienangehörigen erlebt der Leser die Kriege, Umwälzungen des politischen Systems, Enteignungen, Degradierungen, Vertreibung, Verarmung und schließlich auch die Flucht ins Schweizer Exil. Diese Vermittlung der großen Geschichte über das private Leben der Familie Lazar gelingt dem Autor beeindruckend mühelos. Und das macht den besonderen Reiz dieses opulenten Buches aus: wie der Untergang einer alten, überholten politischen und gesellschaftlichen Ordnung sich in der Familiengeschichte spiegelt. Wegen der Fülle des Stoffs arbeitet der Autor mit Zeitsprüngen und setzt dabei unterschiedliche Schwerpunkte. So gerät z. B. die Suche eines Sohnes nach seiner Jugendliebe Matilda zu einer dichten psychologischen Studie, die in langsamem Tempo erzählt wird und dem Leser einen differenzierten Blick ins Innere der Figuren ermöglicht. Andere ebenso interessante Episoden dagegen – etwa die Beteiligung an der Deportation der jüdischen Bevölkerung – werden nur kurz angerissen. Dieses sehr unterschiedliche Erzähltempo lässt manche Episoden wie aufgesetzte, aber eben isolierte Miniaturen wirken. Biedermann erzählt eher traditionell und entfaltet vor allem in den fast mythisch anmutenden Szenen rund um das Waldschloss und rund um den geheimnisvollen, gefahrvollen Wald eine poetische Sprache, die mir sehr gut gefallen hat. Der Autor ist belesen und baut immer wieder zitatähnliche Formulierungen ein, die dem Leser kleine Aha-Erlebnisse bescheren. Fazit: Ein Familien-Epos im Umkreis der Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Ein beeindruckendes Debut, das neugierig auf weitere Romane macht. 4,5/5*

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Lázár

von Nelio Biedermann

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Johannes Altenberger

Thalia Salzburg – Europark

Zum Portrait

5/5

Was für ein großartiger Roman!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familiengeschichte der Lázárs über mehrere Generationen im Ungarn des 20. Jahrhunderts ist eine literarische Offenbarung! Die poetische, bildgewaltige Sprache ist ein Hochgenuss; man versinkt komplett in der Geschichte und lebt mit den Figuren mit.
  • Johannes Altenberger
  • Buchhändler/-in

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Was für ein großartiger Roman!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Familiengeschichte der Lázárs über mehrere Generationen im Ungarn des 20. Jahrhunderts ist eine literarische Offenbarung! Die poetische, bildgewaltige Sprache ist ein Hochgenuss; man versinkt komplett in der Geschichte und lebt mit den Figuren mit.

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Sonja Wachauer

Thalia Ried – Weberzeile

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5/5

In Schönheit sterben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein überraschend intensiver, detailversponnener, episch pointierter Roman - zeigt den Glanz und Verfall einer ungarischen Adelsfamilie ab dem beginnenden 20. Jahrhundert; Harmonisch wirr und sexy, im Stil so klar und gerade heraus, Gespenstisches und Wahnsinniges neben der morbid atmenden Dekadenz der Jahrhundertwende; Nelio Biedermann fängt das Zeitgeschehen, damalige Moden und politische Umbrüche atmosphärisch ein, die Figuren ein Spiegel der Zeit - ein wahrer Lesegenuss!!
  • Sonja Wachauer
  • Buchhändler/-in

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In Schönheit sterben

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein überraschend intensiver, detailversponnener, episch pointierter Roman - zeigt den Glanz und Verfall einer ungarischen Adelsfamilie ab dem beginnenden 20. Jahrhundert; Harmonisch wirr und sexy, im Stil so klar und gerade heraus, Gespenstisches und Wahnsinniges neben der morbid atmenden Dekadenz der Jahrhundertwende; Nelio Biedermann fängt das Zeitgeschehen, damalige Moden und politische Umbrüche atmosphärisch ein, die Figuren ein Spiegel der Zeit - ein wahrer Lesegenuss!!

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