Produktbild: Scheißkerle

Scheißkerle Roman - Der Nummer-1-Bestseller aus Schweden - ausgezeichnet mit dem August-Preis.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

17462

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

5449 KB

Originaltitel

Jävla karlar

Übersetzt von

Justus Carl

Sprache

Deutsch

EAN

9783641322755

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ePUB

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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

17462

Erscheinungsdatum

15.10.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

5449 KB

Originaltitel

Jävla karlar

Übersetzt von

Justus Carl

Sprache

Deutsch

EAN

9783641322755

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Erwachsenwerden mit unterschiedlichen Vätern ist schwer

Bewertung am 24.01.2026

Bewertungsnummer: 3023726

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich weiß nicht, wie es mit Papas anfängt und aufhört, aber bald schon werde ich begreifen, dass die Familiengrenzen lose sind und Papas binnen kurzer Zeit herein- oder hinausschlüpfen können.“ (S. 53) Weihnachten 1983, irgendwo in den schwedischen Wäldern. Während draußen leise der Schnee fällt, zerbricht drinnen eine Familie. Inmitten eines Streits erfährt der siebenjährige Andrev, dass sein Vater nicht sein leiblicher Vater ist. Sein echter Vater lebt weit weg und hat lange dunkle Haare. Er wird für Andrev sofort zur Projektionsfläche für alle seine Träume. Für einen Moment fühlt sich diese Wahrheit wie Magie an. Wie der Anfang eines Abenteuers. Wie das Versprechen auf ein anderes, besseres Leben. Doch statt eines Märchens folgt die Realität: Keine Rettung, kein Zauber, keine Ankunft. Nur neue Männer, die kommen und gehen und ein Junge, der lernt, was Verlust wirklich bedeutet. „Ich weiß, dass ich die Art von Kind bin, bei der andere Leute Gänsehaut bekommen. Es ist schwer, mich zu lieben, für alle bis auf eine […]“ (S. 148) Das ist nur einer der vielen Sätze in dem Buch, bei dem ich den siebenjährigen Andrev am liebsten in den Arm genommen und getröstet hätte. Denn er ist fest davon überzeugt, dass keiner ihn wirklich lieben kann, außer seiner Mutter. Der Abend, an dem er erfährt, dass der „Pflanzenmagier“ nicht sein echter Papa ist, stellt einen Schicksalsabend dar. Von da an muss Andrev mit den wechselnden Freunden seiner Mutter klar kommen – den Ersatzvätern. Seiner Mutter würde ich durchaus ein Händchen für besonders toxische Männertypen attestieren. Mit großer Fantasie gibt der kleine Andrev den „Papas“ Namen. So gibt es in seiner Realität z.B. nur den Künstler, den Dieb oder den Kanuten. Ich hatte das Gefühl, dass er durch diese Namensgebungen die Männer nicht so sehr an sich heranlassen muss. „Scheißkerle“ ist ein stark autobiofiktionaler Roman. Andrev Walden verarbeitet darin seine eigene Kindheit in Schweden. Dabei verweist er schon zu Beginn des Buches darauf, dass „wenn etwas erfunden klingt, kannst du sicher sein, das es wahr ist“. Der Stil ist humorvoll und direkt und es wird aus der Perspektive eines Kindes erzählt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Das Buch handelt vom Aufwachsen mit verschiedenen Vätern und der Suche nach dem eigenen Vater und der eigenen Identität. Vermutlich wollte der Autor dadurch auch ein Stück weit seine eigene Kindheit verarbeiten. Der Roman hat in Schweden den renommierten August-Preis erhalten, der seit 1989 jährlich von der schwedischen Verlegervereinigung verliehen wird. Es ist eine leise, berührende Geschichte über Herkunft, Hoffnung und das Erwachsenwerden zwischen Wunsch und Wirklichkeit, die ich gern gelesen habe und Fans von emotionalen Familiengeschichten werden dabei sicher auf ihre Kosten kommen.

Erwachsenwerden mit unterschiedlichen Vätern ist schwer

Bewertung am 24.01.2026
Bewertungsnummer: 3023726
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Ich weiß nicht, wie es mit Papas anfängt und aufhört, aber bald schon werde ich begreifen, dass die Familiengrenzen lose sind und Papas binnen kurzer Zeit herein- oder hinausschlüpfen können.“ (S. 53) Weihnachten 1983, irgendwo in den schwedischen Wäldern. Während draußen leise der Schnee fällt, zerbricht drinnen eine Familie. Inmitten eines Streits erfährt der siebenjährige Andrev, dass sein Vater nicht sein leiblicher Vater ist. Sein echter Vater lebt weit weg und hat lange dunkle Haare. Er wird für Andrev sofort zur Projektionsfläche für alle seine Träume. Für einen Moment fühlt sich diese Wahrheit wie Magie an. Wie der Anfang eines Abenteuers. Wie das Versprechen auf ein anderes, besseres Leben. Doch statt eines Märchens folgt die Realität: Keine Rettung, kein Zauber, keine Ankunft. Nur neue Männer, die kommen und gehen und ein Junge, der lernt, was Verlust wirklich bedeutet. „Ich weiß, dass ich die Art von Kind bin, bei der andere Leute Gänsehaut bekommen. Es ist schwer, mich zu lieben, für alle bis auf eine […]“ (S. 148) Das ist nur einer der vielen Sätze in dem Buch, bei dem ich den siebenjährigen Andrev am liebsten in den Arm genommen und getröstet hätte. Denn er ist fest davon überzeugt, dass keiner ihn wirklich lieben kann, außer seiner Mutter. Der Abend, an dem er erfährt, dass der „Pflanzenmagier“ nicht sein echter Papa ist, stellt einen Schicksalsabend dar. Von da an muss Andrev mit den wechselnden Freunden seiner Mutter klar kommen – den Ersatzvätern. Seiner Mutter würde ich durchaus ein Händchen für besonders toxische Männertypen attestieren. Mit großer Fantasie gibt der kleine Andrev den „Papas“ Namen. So gibt es in seiner Realität z.B. nur den Künstler, den Dieb oder den Kanuten. Ich hatte das Gefühl, dass er durch diese Namensgebungen die Männer nicht so sehr an sich heranlassen muss. „Scheißkerle“ ist ein stark autobiofiktionaler Roman. Andrev Walden verarbeitet darin seine eigene Kindheit in Schweden. Dabei verweist er schon zu Beginn des Buches darauf, dass „wenn etwas erfunden klingt, kannst du sicher sein, das es wahr ist“. Der Stil ist humorvoll und direkt und es wird aus der Perspektive eines Kindes erzählt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Das Buch handelt vom Aufwachsen mit verschiedenen Vätern und der Suche nach dem eigenen Vater und der eigenen Identität. Vermutlich wollte der Autor dadurch auch ein Stück weit seine eigene Kindheit verarbeiten. Der Roman hat in Schweden den renommierten August-Preis erhalten, der seit 1989 jährlich von der schwedischen Verlegervereinigung verliehen wird. Es ist eine leise, berührende Geschichte über Herkunft, Hoffnung und das Erwachsenwerden zwischen Wunsch und Wirklichkeit, die ich gern gelesen habe und Fans von emotionalen Familiengeschichten werden dabei sicher auf ihre Kosten kommen.

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Scheißkerle

von Andrev Walden

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Elin K.

Thalia Ried – Weberzeile

Zum Portrait

5/5

Von Vaterfigur keine Spur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese originelle Erzählung im Rückblick nimmt seinen Ausgang in Schweden in den 1980ern. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Andrev, der mitsamt seinen vielen Geschwistern und Halbgeschwistern in einer Hippie-Kommune prekären Verhältnissen ausgeliefert ist. Sein leiblicher Vater ist de facto nicht existent. Es folgen häufige Umzüge, die Mutter zieht magnetisch immer neue toxische Beziehungen mit den falschen, zu Gewalt neigenden, Kerlen an. Klingt alles unerträglich hart - Waldens lakonischer Humor jedoch macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem und zaubert Warmherzigkeit in die bedrückende Grundgeschichte. Und es gibt sie doch, die Lichtblicke der Kindheit und Jugend: seien es Freundschaften, der Zusammenhalt zwischen Geschwistern oder das aufkeimende Interesse an dem anderen Geschlecht. Zum Schluß bleibt ein fein gemeißeltes, Hoffnung gebendes Porträt über einen Jungen, der ohne gute Vaterfigur aufwächst und es wohl trotzdem schafft, einer der Guten zu werden.
  • Elin K.
  • Buchhändler/-in

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5/5

Von Vaterfigur keine Spur

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese originelle Erzählung im Rückblick nimmt seinen Ausgang in Schweden in den 1980ern. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Andrev, der mitsamt seinen vielen Geschwistern und Halbgeschwistern in einer Hippie-Kommune prekären Verhältnissen ausgeliefert ist. Sein leiblicher Vater ist de facto nicht existent. Es folgen häufige Umzüge, die Mutter zieht magnetisch immer neue toxische Beziehungen mit den falschen, zu Gewalt neigenden, Kerlen an. Klingt alles unerträglich hart - Waldens lakonischer Humor jedoch macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem und zaubert Warmherzigkeit in die bedrückende Grundgeschichte. Und es gibt sie doch, die Lichtblicke der Kindheit und Jugend: seien es Freundschaften, der Zusammenhalt zwischen Geschwistern oder das aufkeimende Interesse an dem anderen Geschlecht. Zum Schluß bleibt ein fein gemeißeltes, Hoffnung gebendes Porträt über einen Jungen, der ohne gute Vaterfigur aufwächst und es wohl trotzdem schafft, einer der Guten zu werden.

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Maja Z.

Thalia Wien – Mitte / W3

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4/5

Das beste Debüt seit langem!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich hatte einmal in sieben Väter in sieben Jahren. Das hier ist die Geschichte über diese Zeit. Wenn etwas davon erfunden klingt, kannst du sicher sein, dass es wahr ist." Wenn ein Buch mit diesen Sätzen anfängt, weiß ich, dass da etwas Großartiges auf mich zukommt. Und das war es auch. Andrev Walden hat mit dem Roman ein tolles Debüt veröffentlicht, dass mich teils traurig gestimmt, aber dann auch wieder erheitert hat. Das ganze wird aus der Sicht eines Kindes erzählt, das noch einen total unschuldigen Blick auf die Grausamkeiten der Welt hat. Durch diese und auch durch den lakonischen Humor des Autors wird die gedrückte Stimmung immer wieder aufgelockert. Es ist eine wilde Geschichte, bei der man nie weiß, was als nächstes passiert. Es ist eine Geschichte über Mütter, die ein Händchen für "Scheißkerle" haben. Und es ist eine Geschichte über einen Jungen, der nie eine wirkliche Vaterfigur hatte und nach bestem Wissen und Gewissen versucht, "Männlichkeit" für sich richtig zu definieren. Ein großartiger Roman, den ich wärmstens empfehlen kann!
  • Maja Z.
  • Buchhändler/-in

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4/5

Das beste Debüt seit langem!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Ich hatte einmal in sieben Väter in sieben Jahren. Das hier ist die Geschichte über diese Zeit. Wenn etwas davon erfunden klingt, kannst du sicher sein, dass es wahr ist." Wenn ein Buch mit diesen Sätzen anfängt, weiß ich, dass da etwas Großartiges auf mich zukommt. Und das war es auch. Andrev Walden hat mit dem Roman ein tolles Debüt veröffentlicht, dass mich teils traurig gestimmt, aber dann auch wieder erheitert hat. Das ganze wird aus der Sicht eines Kindes erzählt, das noch einen total unschuldigen Blick auf die Grausamkeiten der Welt hat. Durch diese und auch durch den lakonischen Humor des Autors wird die gedrückte Stimmung immer wieder aufgelockert. Es ist eine wilde Geschichte, bei der man nie weiß, was als nächstes passiert. Es ist eine Geschichte über Mütter, die ein Händchen für "Scheißkerle" haben. Und es ist eine Geschichte über einen Jungen, der nie eine wirkliche Vaterfigur hatte und nach bestem Wissen und Gewissen versucht, "Männlichkeit" für sich richtig zu definieren. Ein großartiger Roman, den ich wärmstens empfehlen kann!

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Scheißkerle

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