Produktbild: Familiensache

Familiensache Roman. - »Eine ungemein spannende, dramatische Lektüre.« Christine Westermann

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

4521 KB

Originaltitel

A Family Matter

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783641333546

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

4521 KB

Originaltitel

A Family Matter

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783641333546

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  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Roman

    Dawn, Heron und Maggie bilden eine glückliche Familie in den 80er Jahren in England. Doch dann verliebt Dawn sich in eine Frau und Dawn wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie verliert das Sorgerecht für Maggie. Maggie wächst fortan bei ihrem Vater auf. Die beiden verbindet ein enges Verhältnis, doch ihre Mutter hat Maggie nie kennengelernt. Als der Vater die Diagnose Krebs erhält und er somit beginnt, sein „Leben“ auszumisten, stößt Maggie auf ein Dokument und dies rüttelt einiges wach in ihr. „Familiensache“ ist ein wunderbar feinfühliges Portrait einer Familie und der 80er Jahre. Es war Realität, dass homosexuellen Müttern das Sorgerecht aberkannt wurde. Kaum vorstellbar für eine Mutter, die ihr Kind liebt. Der Roman wird auf 2 Ebenen erzählt, damals und heute. Erschreckend zu lesen, dass dies noch viele Jahre Realität war in unserer eigentlich modernen Zeit. „Familiensache“ gibt dem Thema Raum und eröffnet dabei gleichzeitig den Zugang in eine eigentlich sehr liebenswerte Familie.

  • Elina Z.

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unnahbar

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt - aus der Perspektive von Dawn und Maggie, Mutter und Tochter. Maggie hat nie verstanden, warum ihre Mutter sie verlassen hat, denn in der Familie wird nie darüber gesprochen. Auch wenn Maggie selbst eine Mutter ist und zwei Kinder erzieht, fällt es ihr manchmal schwer, klarzukommen. Erwachsenwerden ohne Mutter nagt an ihr. Sie kann nicht mal ihren Vater fragen, obwohl sie mit ihm häufig Kontakt hat. Aus Dawns Perspektive erfährt der Leser mehr über die Gründe, warum sie ihre Tochter Maggie verlassen hat. Die Autorin spricht ein wichtiges Thema an, die selten in Romanen behandelt wird. Die Handlung verläuft langsam und knapp. Vieles bleibt zwischen den Zeilen verborgen. Dadurch entsteht eine gewisse Distanz zu den Figuren, die mir nicht leicht gemacht hat, Dawn und Maggie zu verstehen. Auf wenigen Seiten wird ein Familiengeheimnis bewahrt und am Ende erläutert. Dennoch konnte mich die Darstellung davon nicht ganz überzeugen. „Familiensache“ ist ein knapper und präziser Roman mit einer wichtigen Botschaft, der dem Leser jedoch unnahbar bleibt und den ich trotzdem weiter empfehlen würde.

  • Bewertung

    4/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine dramatische Familiengeschichte

    England in den 1980er Jahren: Maggie lebt das "perfekte" Leben, gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrem Baby. Als sie jedoch Hazel kennenlernt verändert sich alles... Auf eindrucksvolle Weise schreibt Claire Lynch hier über queere Beziehungen und die Gesellschaft zur damaligen Zeit.

  • Amelie

    4/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional fesselnd und leider viel zu Real

    Familiensache von Claire Lynch ist in erster Linie ein besonders lesenswertes Buch, was mich dazu auch noch unfassbar berührt hat. Hier treffen ein wichtiges Thema und ein gute, präziser Schreibart aufeinander, was einen schnell fesselt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch Dawns Familiengeschichte und kann kaum wegschauen, obwohl man schnell ahnt worauf es am Ende leider hinausläuft. Interessant fand ich die wechselnden Perspektiven, die einem durch den Einblibk auf die unterschiedlichen Sichtweisen, die Schwere der Problematik noch viel mehr bewusst gemacht haben. Dabei ist es mir stellenweise sehr schwer gefallen zu lesen wie unverständlich (aus heutiger Sicht) so manche Aussagen und Entscheidungen von Personen waren die nur getroffen wurden weil eine Frau eine Frau liebt. Besonders Maggies und Dawns Gefühlslage ist mir dabei sehr nahegegangen. Wichtig ist mir dabei zu unterstreichen, wie ernst und wichtig ich die Thematik finde. Ich finde das beste was ein Buch einem mitgeben kann ist dabei das Wissen über eine gesellschaftlichen Misstand über den größtenteils noch viel zu viel geschwiegen wird. Die Aufklärung und das näher bringen einen solchen Stoffes ist dabei unfassbar wichtig und schwer, gerade wo vielleicht vielen nicht bewusst ist wie viel Mütter zu der Zeit erleiden mussten nur aufgrund ihrer Homosexualität. Und genau das ist für mich dabei in Familirnsache sehr gut rüber gebracht worden. Gerade die Einbindung von wirklich gefallenen Sätzen aus dem Gericht damals und die tiefgreifend Recherche, welche die Autorin betrieben hat konnte man dabei gut aus jeder Seite hinauslesen. Das Wissen der Autorin und die Verschmelzung dessen mit der Handlung ist dabei besonders gut gelungen. Daher eine große Leseempfehlung.

  • Zauberberggast

    aus München

    4/5

    19.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Schlacht ohne Sieger

    Als Scheidungskind kann ich aus eigener, leidvoller Erfahrung sagen: Wenn eine Familie auseinanderbricht, ist es eine Schlacht ohne Sieger. Maggie, die Protagonistin von Claire Lynchs Roman “Familiensache”, ist (so wie ich) 43 und hat durch die Scheidung ihrer Eltern nicht, wie es üblich wäre und wie es auch in meinem Fall war, den Vater verloren, sondern die Mutter. Der Roman spielt in England und spürt auf zwei Zeitebenen dem Verfall von Maggies Familie nach. Auf der Gegenwartsebene (2022/23) lernen wir Heron kennen, Maggies Vater, der nach einer Krebsdiagnose die Fassung verliert. Bei Heron ist Maggie aufgewachsen, zu ihrer Mutter Dawn hat sie seit vierzig Jahren keinen Kontakt mehr und kaum eine Erinnerung an sie. In der Vergangenheitshandlung fächert sich Dawns Schicksal vor uns auf. Wir schreiben das Jahr 1982. Dawn lebt in einer englischen Ortschaft, sie ist 23, Hausfrau mit Kleinkind und lernt bei einem Flohmarkt die Lehrerin Hazel kennen. Ohne viel Umschweife verlieben sich die Frauen ineinander. Wir beobachten, wie Dawn mit sich ringt, wie sie zwischen ihrem alten und neuen Leben hin- und hergerissen ist. Sie entscheidet sich für das Geständnis, sagt ihrem Ehemann die Wahrheit und verliert bis auf Hazel alles, was ihr lieb und teuer war: allem voran ihre Tochter Maggie. Durch die Schilderung von Dawns prekärer Situation und auch durch ein Nachwort klärt uns die Autorin über die missliche Lage lesbischer Mütter auf, die sich eigentlich erst in den letzten 10, 20 Jahren gebessert hat. In den achtziger Jahren, wo die Handlung spielt, wurden im Fall einer gleichgeschlechtlichen Beziehung der Mutter, die Kinder fast automatisch allein dem Vater zugesprochen. Diese Ungerechtigkeit, die sicher für viele betroffene Kinder wie Maggie psychologische Folgen hatte, ist heute zum Glück das Relikt einer reaktionären Vergangenheit. Der Roman verhandelt in jedem Fall ein wichtiges Thema. Als literarisches Werk hat er mich stellenweise überzeugt, vor allem wenn Herons Perspektive zutage kam. Er wurde nicht automatisch als “der Böse” abgestempelt, sondern auch seine Situation wurde differenziert betrachtet. Auch seine Welt ist zusammengebrochen, auch er war gewissermaßen ein Opfer und Produkt seiner unfortschrittlichen Zeit. Es wird oft angedeutet, dass er das Vorgehen gegen Dawn als “zu hart” empfindet, aber dennoch auf seinen Vorteil bedacht ist. Auch Maggie hat mir als Figur gut gefallen. Wie sie als Frau und Mutter funktionieren muss und versucht, ihr inneres Kind zu heilen. Das Buch wirkt als Ganzes sehr realistisch, die Gerichtsaussagen sind sogar authentisch, da sie echten Fällen entnommen wurden. Ein wirklich sehr lesenswertes, ernstes Buch, auch wenn es mich emotional nicht immer so mitgenommen hat, wie ich es mir bei diesem Thema gewünscht hätte. Kurze Anmerkung noch: Hervorragend aus dem Englischen übersetzt von Bernhard Robben. Nur warum der Anzug auf Seite 179 von C&A sein muss, erschließt sich mir nicht. Schließlich spielt der Roman in England und der Anzug ist sicher von M&S (Marks&Spencer). Hier kann man den Leser*innen sicher mehr kulturelle Transferleistung zutrauen.

Kundinnen und Kunden meinen

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  • Zum Bewerterprofil von Anja Gernandt

    Anja Gernandt

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise und zurückhaltend erzählte Geschichte die ans Herz geht

    Claire Lynch erzählt in ihrem Roman "Familiensache", wie gesellschaftliche Vorgaben und Vorstellungen, dass Leben von drei Menschen nachhaltig und einschneidend verändern. Alles beginnt mit einer jungen Frau, die zweifelt und nach etwas sucht, was ihr ihr Ehemann nicht geben kann. Sie wünscht sich Verständnis, Unterstützung und Zuwendung, die sie letztendlich bei Hazel findet. Doch damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn in den 1980er Jahren in England geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass einer homosexuellen Mutter das Sorgerecht für ihre 3-Jährige Tochter zugesprochen wird. Das Buch erzählt das Drama dieser Geschichte aus den drei Perspektiven von Vater, Mutter und Tochter und welche Auswirkungen es auf deren Leben, Entscheidungen und emotionalen Umgang mit schwierigen Situationen hat. Dabei lässt es jeder Figur genau den richtigen Raum ohne zu werten und mit Verständnis für deren Entscheidungen, auch wenn man diese teils nur schwer akzeptieren kann. Claire Lynchs Schreibstil ist dabei zurückhaltend fast schon distanziert. Trotzdem trifft einen die Geschichte tief ins Herz. Vor allem am Ende hat mir "Familiensache" regelrecht den Boden unter den Füßen weggerissen. Es hat mich wirklich getroffen, wie ein intolerantes und krankendes (Rechts)System ganze Familien so nachhaltig zerstören konnte. Und ich fand erschütternd, wie sehr Maggie, die Tochter, selbst mit ihrer Rolle als Mutter hadert, da sie selbst ohne aufgewachsen ist, immer in dem Bewusstsein, von dieser Verlassen worden zu sein. Der Roman ist eine wirkliche Herzensempfehlung und ein so wichtiges Buch auch noch heute, obwohl sich schon vieles in die richtige Richtung verändert hat. Denn obwohl Fiktion basiert Claire Lynchs Buch auf realen Tatsachen, also auch auf Schicksalen, die es so wirklich gegeben haben könnte!
  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.10.2025

    eBook (ePUB)

    „Familiensache“ berührt auf vielfältige Art

    Fast wirkt es beim Lesen auf mich, als würde der Roman aus einer Distanz heraus erzählt. Wie wenn man versucht, etwas durch Milchglas zu erkennen. Ganz leise, zärtlich offenbart sich mir so einiges zwischen den Zeilen, was ungesagt bleibt. Die Geschichte vermag das gesamte Spektrum an Gefühlen auszulösen. Auf zwei Zeitebenen entspinnt sich das Geschehen, das angelehnt ist an wahre Schicksale vieler lesbischer Mütter in den 1980er Jahren. Ein wichtiges Buch!

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