• Produktbild: Familiensache
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Familiensache Roman. - »Eine ungemein spannende, dramatische Lektüre.« Christine Westermann

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,5 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Originaltitel

A Family Matter

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60426-6

Beschreibung

Rezension

»Von dem grandiosen Bernard Robben übersetzt.Eine Familiengeschichte, die wirklich ans Herz geht.« ("Dora Heldt trifft @literarischernerd/dtv-Podcast")
»Eine ungemein spannende, dramatische Lektüre.« ("Christine Westermann / WDR 2")
»Ein sehr, sehr gut erzähltes und recherchiertes Buch.« ("Mona Ameziane / Zwei Seiten- Der Podcast über Bücher")
»Ohne Schuldzuweisungen beleuchtet Claire Lynch, wie Menschen an sich und den Zwängen ihrer Zeit scheitern. Umwerfend liebevoll.« ("Brigitte")
»Ein wunderbarer Roman, der seinen fein gezeichneten Figuren viel Raum gibt.« ("Friederike Truzinski / emotion")
»Es ist das große Verdienst der Autorin, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Stilistisch hält sie sich dabei an einen strengen psychologischen Realismus.« ("Michael Eggers / Deutschlandfunk, Büchermarkt")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.09.2025

Verlag

Penguin

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,3/13,3/2,5 cm

Gewicht

358 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Originaltitel

A Family Matter

Übersetzt von

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-60426-6

Herstelleradresse

Penguin Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Schoko_und_Buch

    aus Friedberg

    5/5

    23.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Roman

    Dawn, Heron und Maggie bilden eine glückliche Familie in den 80er Jahren in England. Doch dann verliebt Dawn sich in eine Frau und Dawn wird der Boden unter den Füßen weggezogen. Sie verliert das Sorgerecht für Maggie. Maggie wächst fortan bei ihrem Vater auf. Die beiden verbindet ein enges Verhältnis, doch ihre Mutter hat Maggie nie kennengelernt. Als der Vater die Diagnose Krebs erhält und er somit beginnt, sein „Leben“ auszumisten, stößt Maggie auf ein Dokument und dies rüttelt einiges wach in ihr. „Familiensache“ ist ein wunderbar feinfühliges Portrait einer Familie und der 80er Jahre. Es war Realität, dass homosexuellen Müttern das Sorgerecht aberkannt wurde. Kaum vorstellbar für eine Mutter, die ihr Kind liebt. Der Roman wird auf 2 Ebenen erzählt, damals und heute. Erschreckend zu lesen, dass dies noch viele Jahre Realität war in unserer eigentlich modernen Zeit. „Familiensache“ gibt dem Thema Raum und eröffnet dabei gleichzeitig den Zugang in eine eigentlich sehr liebenswerte Familie.

  • Bewertung

    5/5

    26.09.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Geschichte geht ins Herz

    Man könnte meinen, Dawn sei angekommen. Im England der 80er Jahre lebt sie mit Mann und Kind in einem Häuschen und hat scheinbar alles, was eine Frau in ihrer Position wollen darf. Doch dann lernt sie Hazel kennen und nichts ist mehr, wie es war. Es gibt nur eine Möglichkeit für Dawn, sich selbst treu zu bleiben und diese entfremdet sie durch die frühe Trennung von ihrer Tochter Maggie. Für Maggie, die mit dem Vater aufwächst, bleibt die Mutter nur eine unscharfe Erinnerung, doch Jahrzehnte später wird sie von der Geschichte eingeholt. Dieser Debütroman geht direkt ins Herz - ich würde ihn am liebsten direkt nochmal lesen.

  • Elina Z.

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    08.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unnahbar

    Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt - aus der Perspektive von Dawn und Maggie, Mutter und Tochter. Maggie hat nie verstanden, warum ihre Mutter sie verlassen hat, denn in der Familie wird nie darüber gesprochen. Auch wenn Maggie selbst eine Mutter ist und zwei Kinder erzieht, fällt es ihr manchmal schwer, klarzukommen. Erwachsenwerden ohne Mutter nagt an ihr. Sie kann nicht mal ihren Vater fragen, obwohl sie mit ihm häufig Kontakt hat. Aus Dawns Perspektive erfährt der Leser mehr über die Gründe, warum sie ihre Tochter Maggie verlassen hat. Die Autorin spricht ein wichtiges Thema an, die selten in Romanen behandelt wird. Die Handlung verläuft langsam und knapp. Vieles bleibt zwischen den Zeilen verborgen. Dadurch entsteht eine gewisse Distanz zu den Figuren, die mir nicht leicht gemacht hat, Dawn und Maggie zu verstehen. Auf wenigen Seiten wird ein Familiengeheimnis bewahrt und am Ende erläutert. Dennoch konnte mich die Darstellung davon nicht ganz überzeugen. „Familiensache“ ist ein knapper und präziser Roman mit einer wichtigen Botschaft, der dem Leser jedoch unnahbar bleibt und den ich trotzdem weiter empfehlen würde.

  • Bewertung

    4/5

    08.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine dramatische Familiengeschichte

    England in den 1980er Jahren: Maggie lebt das "perfekte" Leben, gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihrem Baby. Als sie jedoch Hazel kennenlernt verändert sich alles... Auf eindrucksvolle Weise schreibt Claire Lynch hier über queere Beziehungen und die Gesellschaft zur damaligen Zeit.

  • Amelie

    4/5

    22.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotional fesselnd und leider viel zu Real

    Familiensache von Claire Lynch ist in erster Linie ein besonders lesenswertes Buch, was mich dazu auch noch unfassbar berührt hat. Hier treffen ein wichtiges Thema und ein gute, präziser Schreibart aufeinander, was einen schnell fesselt. Durch die kurzen Kapitel fliegt man nur so durch Dawns Familiengeschichte und kann kaum wegschauen, obwohl man schnell ahnt worauf es am Ende leider hinausläuft. Interessant fand ich die wechselnden Perspektiven, die einem durch den Einblibk auf die unterschiedlichen Sichtweisen, die Schwere der Problematik noch viel mehr bewusst gemacht haben. Dabei ist es mir stellenweise sehr schwer gefallen zu lesen wie unverständlich (aus heutiger Sicht) so manche Aussagen und Entscheidungen von Personen waren die nur getroffen wurden weil eine Frau eine Frau liebt. Besonders Maggies und Dawns Gefühlslage ist mir dabei sehr nahegegangen. Wichtig ist mir dabei zu unterstreichen, wie ernst und wichtig ich die Thematik finde. Ich finde das beste was ein Buch einem mitgeben kann ist dabei das Wissen über eine gesellschaftlichen Misstand über den größtenteils noch viel zu viel geschwiegen wird. Die Aufklärung und das näher bringen einen solchen Stoffes ist dabei unfassbar wichtig und schwer, gerade wo vielleicht vielen nicht bewusst ist wie viel Mütter zu der Zeit erleiden mussten nur aufgrund ihrer Homosexualität. Und genau das ist für mich dabei in Familirnsache sehr gut rüber gebracht worden. Gerade die Einbindung von wirklich gefallenen Sätzen aus dem Gericht damals und die tiefgreifend Recherche, welche die Autorin betrieben hat konnte man dabei gut aus jeder Seite hinauslesen. Das Wissen der Autorin und die Verschmelzung dessen mit der Handlung ist dabei besonders gut gelungen. Daher eine große Leseempfehlung.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anja Gernandt

    Anja Gernandt

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise und zurückhaltend erzählte Geschichte die ans Herz geht

    Claire Lynch erzählt in ihrem Roman "Familiensache", wie gesellschaftliche Vorgaben und Vorstellungen, dass Leben von drei Menschen nachhaltig und einschneidend verändern. Alles beginnt mit einer jungen Frau, die zweifelt und nach etwas sucht, was ihr ihr Ehemann nicht geben kann. Sie wünscht sich Verständnis, Unterstützung und Zuwendung, die sie letztendlich bei Hazel findet. Doch damit nimmt das Unheil seinen Lauf, denn in den 1980er Jahren in England geht die Wahrscheinlichkeit gegen Null, dass einer homosexuellen Mutter das Sorgerecht für ihre 3-Jährige Tochter zugesprochen wird. Das Buch erzählt das Drama dieser Geschichte aus den drei Perspektiven von Vater, Mutter und Tochter und welche Auswirkungen es auf deren Leben, Entscheidungen und emotionalen Umgang mit schwierigen Situationen hat. Dabei lässt es jeder Figur genau den richtigen Raum ohne zu werten und mit Verständnis für deren Entscheidungen, auch wenn man diese teils nur schwer akzeptieren kann. Claire Lynchs Schreibstil ist dabei zurückhaltend fast schon distanziert. Trotzdem trifft einen die Geschichte tief ins Herz. Vor allem am Ende hat mir "Familiensache" regelrecht den Boden unter den Füßen weggerissen. Es hat mich wirklich getroffen, wie ein intolerantes und krankendes (Rechts)System ganze Familien so nachhaltig zerstören konnte. Und ich fand erschütternd, wie sehr Maggie, die Tochter, selbst mit ihrer Rolle als Mutter hadert, da sie selbst ohne aufgewachsen ist, immer in dem Bewusstsein, von dieser Verlassen worden zu sein. Der Roman ist eine wirkliche Herzensempfehlung und ein so wichtiges Buch auch noch heute, obwohl sich schon vieles in die richtige Richtung verändert hat. Denn obwohl Fiktion basiert Claire Lynchs Buch auf realen Tatsachen, also auch auf Schicksalen, die es so wirklich gegeben haben könnte!
  • Zum Bewerterprofil von Johannes Altenberger

    Johannes Altenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.10.2025

    eBook (ePUB)

    „Familiensache“ berührt auf vielfältige Art

    Fast wirkt es beim Lesen auf mich, als würde der Roman aus einer Distanz heraus erzählt. Wie wenn man versucht, etwas durch Milchglas zu erkennen. Ganz leise, zärtlich offenbart sich mir so einiges zwischen den Zeilen, was ungesagt bleibt. Die Geschichte vermag das gesamte Spektrum an Gefühlen auszulösen. Auf zwei Zeitebenen entspinnt sich das Geschehen, das angelehnt ist an wahre Schicksale vieler lesbischer Mütter in den 1980er Jahren. Ein wichtiges Buch!

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